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Träume "kontrollieren".

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Sabiina, 16. Mai 2012.

  1. Sabiina

    Sabiina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2012
    Beiträge:
    4
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    Hallo.
    Ich habe eine Frage. Ich habe hier schon einmal was reingeschrieben.
    Über meinen schlimmen Wahrtraum. Ich habe Antworten bekommen in denen steht, dass ich das sozusagen "an- und ausschalten" kann.
    Kann man seine nennen wir das mal "Fähigkeiten" ausprägen? Kann man was machen um es zu kontrollieren oder "weiterzubilden" ?
    Und wenn dann wie?

    Liebe Grüße
    Sabina.
     
  2. Azura

    Azura Guest

    Hallo Sabina,

    ich denke, dass man sowas durchaus ein-oder ausschalten kann.
    Überlege dir, was du möchtest. Und bitte dann darum, dass das geschieht. (Gott, Engel, woran du auch immer glaubst.) Im Grunde ist das alles eine Frage des Glaubens und Vertrauens und nach einiger Zeit wirst du sehen, dass es klappt.

    Lass dich nicht ängstigen davor, das blockiert dich und bringt eine negative Erwartungshaltung.

    Gruß,
    Diana
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.548
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Sabina,

    wenn Du Dich als Seherin versuchen möchtest, solltest Du einen anderen Weg einschlagen. Die Träume aus dem Schlaf haben den großen Nachteil, daß ihre Themen aus dem Unterbewußtsein entstehen. Man kann da zwar auch versuchen über bestimmte Botschaften, die Wahrscheinlichkeit eines Traumthemas zu erhöhen – aber mehr nicht.

    Es ist deshalb effektiver, in das Traumgeschehen aus bewußtbetonten Ebene heraus einzusteigen und nicht über den Schlaf. Ein weiterer Vorteil dabei ist, daß Du mit etwas Übung auf diesem Weg die Träume unabhängig vom Schlafprozeß abrufen kannst. Eine große Rolle spielen bei diesen Dingen die Bewußtseinsebenen, deshalb ist es wichtig schnell und effektiv ganz konkrete Zustände erreichen und vor allem auch halten zu können. Mit viel Übung und etwas Talent lassen sich dann später über sogenannte Schalter, diese Ebenen binnen Sekunden abrufen.

    Wichtig erscheint mir beim Sehen auch das Verstehen der Botschaften, die in den Visionen verwoben werden. Visionen sind auch Träume und werden auch aus dem Seelenbereich heraus genährt, deshalb ist es auch wichtig, deren bildhafte Seelensprache zu verstehen.

    Um für andere sehen zu können, mußt Du auch Deine emphatischen Fähigkeiten verfeinern, denn dabei reichte es dann nicht nur in Deine eigene Seelenwelt eintauchen zu können, sondern auch in die Seelenwelt des Gegenübers.

    Das Thema Hellfähigkeiten ist ziemlich komplex und läßt sich hier leider nicht bis ins Detail ausbreiten. Wenn Du Interesse daran hast, kannst Du ja einmal in einen meiner Blogs in diesem Forum nachschauen, in denen ich es etwas ausführlicher auf das Trainieren der Hellfähigkeiten eingegangen bin.
    http://www.esoterikforum.at/forum/blog.php?b=3786

    Nun ja, es soll nicht verschwiegen werden, daß bei alledem auch die Lebenserfahrung eine gewichtige Rolle spielt, die man aber leider selbst in der Schule des Lebens erfahren muß. Dennoch hat jeder einmal klein angefangen, deshalb solltest Du Dich nicht entmutigen lassen und Dich an den vielen kleinen Zielen erfreuen, die am Rande dieses Weges zu finden sind.


    Merlin :zauberer2
     
  4. Azura

    Azura Guest

    Ich glaube ihre Motivation ist eine andere, nämlich Kontrolle von hellseherischen Träumen, die sie schon hat. Das lässt zumindest ihr anderer Thread vermuten.
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.548
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Diana,

    das habe ich schon richtig verstanden, nur dürfte in Sachen der Weiterbildung und Ausgestaltung dieser Dinge der logische zweite Schritt in Richtung Visualisierung gehen. Das Sehen ist ja im Grunde ein Blick in die eigene Seelenwelt, aus deren tiefen Brunnen man eine Erkenntnis schöpfen möchte.

    Zudem ist das Training der sensitiven Fähigkeiten über den Schlaf sehr schwierig, da keine Themen aufgenommen werden können und man auf die eher zufälligen Traumerinnerungen angewiesen ist. Sicherlich kann man auch über suggestive Botschaften bestimmte Themen in den Träumen des Schlafes generieren, nur ist das nicht so einfach und auch nicht besonders zuverlässig. Vom Leichten, zum Schweren und kleine Erfolge erhöhen die Motivation, sind grundsätzliche Regeln in der Methodik des Lernens.

    Es geht ihr ja auch darum eine Kontrolle über diese Träume zu bekommen und dazu ist die Nähe zum Bewußtsein erforderlich. Das Problem dabei ist, daß diese Träume oft in einer Bewußtseinsebene entstehen, in der wir keinen Enfluß auf diese Dinge haben und das Traumgeschehen erst über den Aufwachprozeß in unser Bewußtsein gelangt. Ich habe also bei diesem Weg keinen Einfluß auf das Szenenbild am Anfang des Traumes, also auch keinen Einfluß auf das Thema. Wir erinnern uns auch eigentlich nicht an das Traumgeschehen direkt, sondern an eine Art Protokoll, das über das Bewußtsein erstellt wird.

    Träume begleiten uns nicht nur durch den Schlaf, sondern auch in jenen Augenblicken, wenn es für uns nichts zu tun gibt und das Gehirn anfängt seiner eigentlichen Arbeit des Ordnens und der Suche nach Lösungswege zuwendet. Das geschieht häufiger, als mancher glauben mag, denn wenn uns innerhalb von 5 Sekunden keine wichtige Information aus der Außenwelt erreicht und keine Sache unsere ganze Aufmerksamkeit erfordert, wird das Gehirn in diesen Ruhemodus geschaltet. Jeder hat dieses Phänomen schon selbst bei einem langweiligen Vortrag erlebt, wenn er in diese Traumwelt abtrifftet und dabei gelegentlich sogar einschläft. In diesem Ruhemodus des scheinbaren Müßiggangs sind wir am kreativsten, warum sollten wir das für uns nicht bewußter nutzen?

    Warum sollte ich also nur auf jene Träume achten, denen ich im Schlaf begegne? Der Stoff aus dem die prophetischen Träume gewoben werden ist ja ständig verfügbar, es gilt lediglich den Weg dorthin zu kennen, um aus diesem Brunnen nicht nur im Schlaf zu schöpfen.

    Nun ja, eventuell blicke ich in dieser Sache auch etwas zu weit in die Zukunft. Ich möchte hier auch nur einen Weg aufzeigen, den man nicht unbedingt einschlagen oder bis zum Ende gehen muß.


    Merlin :zauberer2
     
  6. Sabiina

    Sabiina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2012
    Beiträge:
    4
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    Hallo.
    Erstmal danke für eure Antworten. :)
    Mein Problem ist eigentlich, dass ich seit langem überhaupt nichts mehr träume.
    Und wenn dann ist es nie eine Art "Geschichte", es sind einfach nur Bildfetzen die ich beim Aufwachen in Erinnerung habe, wie z.B dass ich in der Mitte stehe und um mich herum lauter Spinnen sind.
    Aber kein geregelter Ablauf, es passiert wirklich rein gar nichts.
    Ich sehe nur noch ein Bild vor mir.
    Das läuft schon seit ca.5 Monaten so. Und ich verstehe einfach nicht warum. Und deswegen war meine Frage ob ich es "kontrollieren oder ausprägen" kann. Bzw. wie man es an- und abschalten kann.
    Denn ich dachte mir dass ich es vielleicht abgeschaltet habe und das unbewusst.
    Ich glaube ehrlichgesagt, dass jeder Mensch solche Fähigkeiten besitzt. Man muss sie nur anwenden bzw. "aktivieren" können. Und genau das will ich lernen. Ich sage nicht dass ich mich super gefreut habe als ich vom Tod geträumt habe, der am nächsten Tag wahr wurde, aber das ist eben ein Teil von mir und den möchte ich nicht einfach so von mir isolieren.

    Liebe Grüße
    Sabina
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.548
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    An den Ufern der Logana
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    Liebe Sabina,

    was Du da träumst, läst sich nicht abstellen, denn das ist das, was eigentlich die Arbeit Deines Gehirns, das ständig im Hintergrund abläuft, nur wird das im Wachzustand ausgeblendet. Warum Du keine zusammenhängende Geschichten mehr träumst, liegt wahrscheinlich an einem veränderten Schlafrhythmus, der sich vor 5 Monaten aus irgendwelchen Gründen eingeschlichen hat. Es kann aber auch sein, daß es für Dich im Augenblick eigentlich keine wesentlichen Dinge gibt, die sich in epischer Form näher betrachten ließen.

    Solche fraktale Bildfetzen stehen eigentlich am Ausgangspunkt komplexer Träume, denn damit wird der Prozeß beim Ordnen, Bewerten und Ablegen im Langzeitgedächtnis sichtbar. Nur wenn es bei diesem Prozeß eine ungelöste oder bemerkenswerte Angelegenheit aufgegriffen wird, beginnt die Lösungssuche oder nähere Betrachtung über ein Traumgeschehen. Im Szenenbild mit den Spinnen wird eine Situation beschrieben, in der es um eine Spannung zwischen Dir und Deinem Umfeld geht (eventuell Deine Mutter) und Deine seelische Integrität bedroht. Das ist nun aber nicht so schlimm, wie es sich auf den ersten Blick darstellt. Solche Situationen entstehen gerade in Deinem Alter häufig aus scheinbar nebensächlichen Gründen.

    Ich verstehe, daß für Dich der Traum mit dem Tod eine prägende Erfahrung war, aber Du solltest zu einer positiveren Einstellung zu Deinen Träumen finden, denn über solche Prägungen verändert sich auf sehr subtile Weise auch Deine Seelenlandschaft. Es kann nämlich sein, daß Du mit dieser Prägung auch unbewußt Deine Träume blockierst (Träume kündigen mir schlechte Nachrichten an, deshalb will ich nicht mehr träumen).

    Du solltest daran denken, daß Dir Deine Seele mit den Träumen etwas sagen möchte und da geht es meist um Situationsbeschreibungen der augenblicklichen Gefühle und Bedürfnisse und weniger um böse Vorahnungen. Klar geht es da auch sehr oft um Ängste, aber gerade sie beschützen uns ja häufig vor Verletzungen der Seele. Selbst wenn Du Deine Träume nicht verstehst, ist die Beschäftigung mit ihnen wichtig, denn auf diese Weise trägst Du entscheidend zu Deinem Seelenheil bei. Das liegt daran, daß wir mit jedem Erinnern die Verbindungen zu den Details neu zusammenstellen und damit auch die Erinnerung verändern.

    Für Dich etwas von meinem Mondstaub, der Dir einen schönen Traum verspricht :zauberer2
    Merlin
     
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