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Träume astrologisch

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Annie, 24. Februar 2009.

  1. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    23.378
    Ort:
    home sweet home
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    Hi Leute :)

    ich bin gerade auf die Idee gekommen, Träume (also nachts im Schlaf) astrologisch (transitmäßig) sich mal genauer anzuschauen. Hatte heute morgen nämlich einen, der ist mir gerade wieder in den Sinn gekommen. Und zwar bin ich da angeschossen worden, in der linken hinteren Schulter und hatte die Kugel noch drin, die mir dann auch jemand wieder rausgeholt hat. Hat noch irre geblutet. Als ich dann aufgewacht bin, hatte ich so´n total seltsames Gefühl an der Stelle, zwar keinen Schmerz, aber als ob was Schweres auf mir lasten würde. Konnte mich auch kaum bewegen bzw. habs mir nicht getraut. Musste da spontan an ein früheres Leben denken. :rolleyes:

    Transitemäßig ist ja momentan viel in meinem 12. Haus unterwegs, und einige schräge Mars-Aspekte hab ich auch. Deutet vielleicht auf das Gewaltsame hin.

    Hab das auch schon bei anderen Träumen mal untersucht, und da sind erstaunliche Entsprechungen zu finden.

    lg Annie
     
  2. Spacefairy

    Spacefairy Mitglied

    Registriert seit:
    13. Mai 2006
    Beiträge:
    112
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Hallo! :)
    Da gibt es ein Buch drüber. Schau mal hier:
    http://www.buchspektrum.de/bestellen.asp?isbn=3-925100-40-7
    LG und schönen Abend noch
    Melanie
     
  3. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ich würde das Thema gerne wieder aufgreifen.

    Zuerst einmal ein interessanter Artikel zum Thema Träume und Astrologie.

    Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit Traumdeutung und bilde mir ein, eine einigermassen natürliche Intuition für die Traumsymbolik zu haben. Erst seit relativ kurzer Zeit habe ich begonnen, mich systematischer mit Astrologie zu beschäftigen.

    Dabei ist mir folgendes aufgefallen. Ich hatte im Verlaufe der Zeit immer wieder denselben Traum, den ich einfach nicht richtig zu deuten vermochte. Das Grundmotiv ist schnell erzählt:

    Ich betrete eine Kaserne, da sind viele Soldaten. Irgendwann werde ich entdeckt, und fälschlicherweise hält man mich auch für einen Soldaten. Ich komme gar nicht dazu, das Missverständnis auszuräumen, werde in eine Uniform gesteckt, obschon ich doch gar kein Soldat bin, und obschon ich in Wahrheit Zivildienst mache! Irgendwann versuche ich dann, mich heimlich von der Kaserne wegzuschleichen. Ich bin überaus erleichtert, als es mir gelingt, abzuhauen, aber gleichzeitig habe ich auch ein merkwürdig schlechtes Gewissen und fühle mich seltsam alleine.


    Ich hatte diesen Traum mit nur kleinen Varianten immer wieder. Irgendwann beschloss ich, jedesmal, wenn ich den Traum hatte, ihn aufzuschreiben. Als ich das tat, bemerkte ich plötzlich, dass der Traum gar nicht immer derselbe war, sondern dass er sich von mal zu mal zwar langsam, dafür aber in eine eindeutige Richtung veränderte: Ich wurde nämlich im Traum immer selbstbewusster. Immer stärker begann ich zu protestieren und auf das Missverständnis hinzuweisen, nach einigen Jahren war ich so weit, dass ich vollkommen furchtlos dem diensthabenden Offizier entgegentrat und ihm genüsslich erklärte, ich sei keiner seiner Soldaten, und er habe mir deshalb gar nichts zu befehlen. Ich sei frei zu gehen, wann ich wolle. Noch später machte ich mir nicht einmal mehr die Mühe, irgendwas zu erklären, sondern bewegte mich, wie ich es wollte.

    Ich hielt das längere Zeit für das Ende der Fahnenstange. Noch selbstbewusster konnte man im Traum gar nicht auftreten. Erst vor kurzem bemerkte ich, dass da noch etwas fehlte: Im Grunde meiner Seele war da nämlich auch der heimliche Wunsch, eben doch einer der Soldaten zu sein und dazuzugehören. Ich hatte diesen Wunsch vorher unterdrücken müssen, weil vorher zu viel Zwang dazugehörte. Aber jetzt war ich ja innerlich völlig frei geworden, und jetzt hatte ich erst den Zugang gefunden für diese subtilere Ebene.

    Als ich begonnen habe, mein Radix genauer zu untersuchen, ist mir aufgefallen, dass ich eine sehr stark betonte Opposition zwischen Stier-Sonne (11. Haus) und Skorpion-Uranus (5. Haus) habe. Beide Planeten sind in den Häusern eingeschlossen. Dazu kommt, dass der Hausherrscher des 5. Hauses die Sonne ist und der Hausherrscher des 11. Hauses Uranus. Was das genau heisst, ist mir nicht eindeutig klar.
    Die Opposition ist wiederum Teil eines T-Quadrats, wo noch Löwe-Mond (2. Haus) beteiligt ist.

    Ich habe mich gefragt, ob dieser Traum eine bildliche Darstellung dieser Opposition sein könnte. Sonne im 11. Haus würde der Gruppe der Soldaten entsprechen, also die Gruppenzugehörigkeit betonen, Uranus im 5. Haus der Tatsache, dass ich Zivildienst (also etwas eigenes) mache. Das zunehmende Selbstbewusstsein im Auftreten würde darauf hindeuten, dass mein Uranus langsam besser zur Geltung kommen kann, dass ich also mich selbst zum Ausdruck bringen darf - aber noch ist die Opposition weiterhin wirksam, also das Erleben, dass es sich um grundsätzliche und unvereinbare Alternativen handelt. Erst der vor kurzem entdeckte Wunsch, auch gleichzeitig Teil der Soldaten sein zu wollen, scheint darauf hinzudeuten, dass eine Integration der beiden entgegengesetzten Pole stattfindet.

    Was meint ihr? Kennt ihr ähnliche Erlebnisse mit Astrologie und Träumen?
     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Oder ein weiterer Traum, den ich vor kurzem hatte.

    Ein riesiger, blasser, sehr ernster und stiller Mann in schwarzer Kleidung und mit schwarzem Haar verfolgt mich. Ich verstecke mich vor ihm. Irgendwie kommen in dem Traum aber auch Comic-Figuren vor, welche mit ihrer Kindlichkeit, Naivität, Verletzlichkeit und Kleinheit in starkem Kontrast zu diesem Mann stehen.

    Da ich auch schon des öfteren von Comic-Figuren geträumt hatte und sich mir der Sinn nicht richtig eröffnet hatte, schaute ich in mein Horoskop. Ganz eindeutig erscheint mir die Angelegenheit nicht, aber es könnte sich um meine Waage-Pluto (4. Haus) Opposition zu Widder-Mars/Venus/Merkur-Konjunktion (10. Haus) handeln.

    Ich erinnere mich, dass Eli7 diese Mars, Venus, Merkur-Konjunktion eine "Kinderbande" nannte, und ich über diese Bezeichnung recht verblüfft war.

    Bei derartigen Träumen versuche ich üblicherweise, in einem entspannten Wachzustand mit den Figuren des Traumes ein Gespräch zu führen. Ich frage sie, warum sie hinter mir her sind und was sie von mir möchten. Immer haben sie irgendein Anliegen, das unbefriedigt geblieben ist. Als ich das tat wurde mir bewusst, dass der hünenhafte, bleiche und stille Mann eigentlich Freundschaft mit den quicklebendigen Comic-Figuren eingehen möchte, und dass sich die Comic-Figuren vor ihm einfach fürchten. Darüber ist der hünenhafte Mann sehr betrübt, aber eigentlich will er ihnen gar nichts zuleide tun. Die Kinderbande wiederum freut sich darüber, in dem Mann eine Quelle der stillen und ernsthaften Kraft zu haben, da sie selbst viel zu chaotisch, ungeordnet und auch zu verletzlich ist. Die Freundschaft zum Mann verleiht ihnen eine Sicherheit, die sie in sich selbst nicht haben.

    Wie gesagt, vielleicht kann man das auch anders sehen. Aber mich interessiert diese Idee. Astrologie und Traumdeutung in Kombination als Schlüssel zum Unbewussten sollte doch eigentlich ein recht potentes Instrument für inneres Wachstum sein.
     
  5. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    5.803
    Übrigens, noch etwas macht die Beschäftigung mit Träumen und Astrologie klar: Das bin nicht "ich"! Das Zentrum des Radix ist nicht die Sonne, sondern der "tote Punkt in der Mitte". Und aus diesem entspringt das gesamte Radix - nicht umgekehrt. Wer sich intensiv mit Advaita Vedanta beschäftigt hat, der weiss, dass all diese unbewussten Kräfte peripher sind, sie sind weiter aussen als "ich", während noch einmal weiter aussen als all diese Kräfte die (Alltags-) Person ist. Noch einmal hinter dem "Ich" jedoch ist das, was nicht benannt werden kann, und das ist das wahre Zentrum, der absolute, dimensionslose Nullpunkt. Und weil er dimensionslos ist, ist er auch überall. Aber das nur so am Rande.
     
  6. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
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    Interessanter Blog zum Thema Träume und Astrologie.
     
  7. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

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    5.641
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    da, wo das Herz schlägt
    jaja, manche müssen komplizierte Rückführungen und Reinkarnationstherapien machen, Annie denkt einfach mal ganz "spontan" an ein früheres Leben. :D

    Sorry Annie, auch wenn Du meinst, es sei was Persönliches, aber solche Hämmer wie Du, die bringt hier kaum einer. *respekt* ;)

    Zu den Träumen:

    In Träumen verarbeitet man Dinge aus "diesem Leben", ich habe beobachtet, das zu manchen Zeiten mehr geträumt wird, als zu anderen, das ist aber nicht auf alle Menschen übertragbar. Inhaltlich glaube ich nicht, dass Träume was mit Transiten zu tun haben. Was ich aber z.B. glaube ist, dass Nachrichten, Medien triggern können und damit bestimmte Verarbeitungsprozesse anregen, die dann im Traum, also während des Schlafs stattfinden.

    Viele Grüße
     
  8. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.709
    Hallo Kayamea,

    ich denke das ist sehr individuell,
    ich glaube auch das einiges ver/aufgearbeitet wird, manchesmal aber sind es auch Hinweisträume die in Richtung Zukunft etwas aussagen, und sicher noch anderes.

    Doch meinst du nicht das Dinge die einen zeitlich beschäftigen nicht auch in Transiten sichtbar sein müssten?
    Auch wenn ich etwas grad im Traum verarbeite, müsste dieses Thema doch auch Radixmäßig vorhanden oder ausgelöst oder sogar Progressionstechnisch sichtbar sein?

    Es gibt ja schon einige Bücher über Träume und den astrologischen Symbolgehalten und Bezügen.

    Nun ob alte Leben , das ist ja wieder eine ganz andere Schiene,
    ist vielleicht ähnlich wie mit den Deja-Vu`s , die Meinungen gehen da ja stark auseinander, vielleicht ist`s wirklich nur ein psychologisches Phänomen nach großer Belastung.

    Sind nur einige Gedanken dazu.

    LG
    flimm
     
  9. asterix1982

    asterix1982 Mitglied

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    hallo,

    also ich kann von mir nur bestätigen, dass ich sehr "transitorientiert" träume. oftmals merke ich die schnelleren transite vor allem durch träume. daraus ergibt sich dann die entsprechende stimmung des ganzen tages. vor allem venus- oder marstransite.

    lg
    asterix
     
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