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traditionelle Rollenverteilung

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Tanita, 10. September 2008.

  1. Tanita

    Tanita Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2008
    Beiträge:
    792
    Ort:
    Norddeutschland
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    Hallo:),

    ich habe eine Frage an diejenigen unter Euch, die in einer festen Lebensgemeinschaft leben und bei denen einer der Erwerbsarbeit nachgeht und der andere sich um Haushalt und eventuelle Kinder kümmert. Dabei spielt jetzt keine Rolle, ob es die Frau oder der Mann ist, die/der die jeweilige Rolle innehat. Ich spreche also auch Hausmänner und erwerbstätige Frauen an soweit der Partner die andere Rolle spielt.
    Die Hausarbeit wird ja nicht entlohnt wie die Erwerbsarbeit. Wie regelt ihr das unter Euch? Bekommt ihr ein "Taschengeld" von Eurem Partner, bzw. gebt ihr diesem eines? Habt Ihr ein gemeinsames Konto und das verdiente Geld gehört einfach beiden? Und wie auch immer Eure Regelung aussieht, wie fühlt ihr Euch damit? Seid ihr zufrieden mit Eurer Rolle? Fühlt ihr Euch ausreichend anerkannt und gebt ihr Eurem Partner ausreichend Anerkennung für das, was er tut?
    Ich würde mich sehr über zahlreiche Antworten freuen. Dieses Thema ist im Moment sehr wichtig für mich.

    Viele Grüße

    Tanita
     
  2. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Ich würde sagen alles in einen Topf wenn die Fix-Kosten ab sind denn nur so lassen sich Diskrepanzen vermeiden...........!

    LG
     
  3. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Für mich kommt so eine Rollenverteilung nicht in Frage (es sei denn, da kommen doch noch Kinder...) - doch wenn es so wäre, dann wäre ich auf eine gerechte Verteilung des Einkommens. Schliesslich leistet derjenige, der die Hausarbeit macht, ja auch seinen Beitrag - und der andere hat dann den Rücken frei für seinen Beruf und muss sich nicht mehr um Wäsche, Putzen und sonstiges kümmern.
     
  4. tiffanytiffel

    tiffanytiffel Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2008
    Beiträge:
    322
    Ort:
    nähe bielefeld
    ich denke man hat ein gemeinsames ziel und die gleichen vorstellungen und ich wäre für ein gemeinschaftskonto, denn man muß ja als familie zusammen leben und auch arbeiten und das funktioniert in meinen augen nur wenn beide an einem strang ziehen und nicht jeder sein ding macht...
    das ist mit sicherheit nicht leicht, aber wann sind familien das schon??? :)
    lg :)
     
  5. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Ich denke aber auch, dass jeder Partner sein eigenes Taschengeld braucht, für das er dem Partner gegenüber keine Rechenschaft ablegen muss, wofür er es ausgibt oder auch nicht.
    D.h. auch die Hausfrau muss sich mal einfach so ein Kleid kaufen dürfen, wenn ihr danach ist, ohne vorher den berufstätigen Mann fragen zu müssen (umgekehrt natürlich, darf sich auch der Mann auch Dinge kaufen, ohne vorher die Frau fragen zu müssen - ganz egal, wer das Geld nach Hause bringt)
     
  6. Tanita

    Tanita Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2008
    Beiträge:
    792
    Ort:
    Norddeutschland
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    Danke für Eure Antworten:). Ich hätte mir jetzt zwar eigentlich mehr Antworten aus der Praxis gewünscht, aber gut, vielleicht ist Euch das zu intim. Insofern also können wir da auch gerne theoretisch drüber sprechen. Wie sehen denn Eure Vorstellungen mit der praktischen Umsetzung aus, wenn wir einen Alleinverdiener und einen für Kinder/Haushalt Tätigen unterstellen? Alleinverdiener zahlt dem anderen einen Arbeitslohn, Alleinverdiener zahlt dem anderen ein Taschengeld (wie die Eltern ihren Kindern:)), nach Abzug der Fixkosten werden die verbleibenden Einnahmen des Alleinverdieners durch 2 geteilt? Erzählt doch mal, was Ihr dazu für Ideen habt?

    Viele Grüße

    Tanita
     
  7. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Wirklich gerecht finde ich nur den letzten Vorschlag. Denn sonst kann es so kommen, dass die Hausarbeit vom Verdienenden zuwenig gewertschätzt wird.
    Und einen Arbeitsvertrag unter Eheleuten finde ich merkwürdig...
     
  8. Felice

    Felice Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2008
    Beiträge:
    7.536
    Ort:
    Wien
    Ich war ein paar Jahre in dieser Rolle. Da hatten wir aber ein gemeinsames Konto. Soll auch so sein, weil ja beide indirekt arbeiten und viel leisten. Ausserdem kommt auch Kinderbetreuungsgeld und Kinderbeihilfe dazu. Also ganz ohne Einkommen bzw. finanzielles Einkommen ist die Hausfrau oder der Hausmann nicht. ;)


    lg Felice
     
  9. Tanita

    Tanita Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2008
    Beiträge:
    792
    Ort:
    Norddeutschland
    Guten Morgen,

    ich hatte gestern mit einer Frau, die ihr Leben lang Hausfrau und Gattin eines gutverdienenden Mannes war, ein Gespräch zu diesem Thema. Sie selbst hatte von ihrem Mann immer Bargeld bekommen, wenn sie sagte, sie bräuchte etwas, egal ob für Haushalt oder sonstiges. Sie selbst kam nie zur Bank und hatte auch nie Einsicht in seine genaue Einkommenssituation, litt nie Mangel, hatte allerdings - wie sie zugab - durchaus Hemmungen, größere Beträge für sich anzufordern. Sie sagte ganz klar, wenn man das gerecht handhaben wolle, dann müsse das Einkommen des Erwerbstätigen nach Abzug der Fixkosten geteilt werden.

    Und ich glaube auch, dass jede andere Lösung ein Ungleichgewicht (mit entsprechenden Ausgleichsbemühungen) zwischen der Partnern zur Folge hat. Die Taschengeldvariante ist einfach unwürdig, ein gleichberechtigter Partner sollte nicht wie ein Kind behandelt werden, dem man ein Taschengeld zusteckt. Und die Arbeitslohnvariante ist ebenfalls nix, denn das Ungleichgewicht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zeigt sich ja in der Tatsache, dass Gewerkschaften notwendig sind.
    Ich schätze mal, ich muß lernen, dass Gleichberechtigung nicht bedeutet, dass beide das Gleiche tun müssen, bzw. dürfen, sondern das das, was beide in die Partnerschaft einbringen, dieselbe Würdigung erfährt.

    Viele Grüße

    Tanita
     
  10. Sitanka

    Sitanka Guest

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    also mein partner und ich gehen beide einer erwerbsarbeit nach, bzw. mein freund ist selbständig und wir kümmern uns beide jeweils um die dinge wie wir eben gerade zeit haben.
    es gibt keine klassische rollenverteilung und es gibt auch nicht irgendwie arbeiten die einer macht und der andere gar nicht, sondern je nach dem wie es uns gerade beliebt.

    mein partner war vorher schon mal verheiratet und er hat aber vor einigen jahren als seine tochter zur welt kam, die karenzzeit mit seiner damaligen partnerin geteilt und er erzählte mir, dass er keine minute missen möchte, dass er sehr froh sein, damals in karenz gegangen zu sein.
    natürlich ist das nicht immer leicht, weil es meistens so ist, dass der mann besser verdient als die frau, aber in diesem fall hat es wunderbar geklappt.
    er würde es auch jederzeit wieder so machen, daher würdigt er die arbeit der frau sehr, wenn sie zu hause ist. er weiß einfach was hausarbeit, erziehung und sonstiges bedeuten, daher kümmert er sich auch gerne um den haushalt.
     

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