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Trabajo

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von hakage, 20. September 2019.

  1. hakage

    hakage Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2017
    Beiträge:
    514
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  2. hakage

    hakage Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2017
    Beiträge:
    514
    Trabajo,

    das kommt mir spanisch vor

    und ist Arbeit.

    Es ist auch einem meiner Lieblingswitze geschuldet:
    Der neue südamerikanische Diktator hatte in Deutschland gelernt
    und so war sein Slogan »Trabajo si, Samba no!«
    den er vor der riesigen Menschenmenge wiederholte.
    Die Menschenmenge wiederholte den Slogan
    »Trabajo si, Samba no, Trabajo si, Samba no,
    Trabajo si, Samba no ...« fiel dabei in den Samba-Rythmus,
    das Volk begann zu tanzen, klatschte in die Hände,
    schwang die Hüften und johlte »Trabajo si, Samba no,
    Trabajo si, Samba no, Trabajo si, Samba no ....«
    :roll:

    Gibt es auch als Kommunistenwitz.
    Also kein Diktator, sondern ein Comandante ...

    Meine Eltern hatten auch keinen Bock zum Arbeiten.
    Aus verschiedenen Richtungen.
    Glaub', meine Mutter muss
    eine reinkarnierte Prinzessin sein.
    Ausser Blühblumen ziehen lag ihr nicht vieles.
    Eine Freundin erzählte mal, dass ihre Mutter ihr immer das
    Frühstück machte, selbst als sie schon arbeiten ging und
    noch zuhause wohnte.
    Ich brach echt in grosses Staunen aus:
    seit ich denken kann habe ich mir mein Frühstück selber
    gemacht und Sonntags haben immer wir Kinder das
    Frühstück gemacht.
    Mein Vater konnte zwar Arbeiten, wenn er denn wollte,
    aber er hatte keine wirkliche Freude an der Arbeit.
    Dabei konnte er recht frei wählen, was und wo er arbeiten wollte.

    Der Totschlagsatz meiner Kindheit, den niemand sagte, aber
    dessen Tenor über allem hing:
    Des brauchts neet.

    Es braucht keine Anstrengung – ist eh für die Katz.
    Wenn es mal Anstrengung braucht, machen wir das, aber dann
    möglichst schnell wieder nixtun und spielen.
    Meine Eltern begriffen den Sinn von Ausbildungen nicht.
    Arbeit war Pflicht und wenn möglich zu vermeiden.

    Die Freude und den Sinn von allerlei Arbeit lernte ich spät kennen.

    Ich habe einen Körper, der viel Bewegung braucht.
    Pro Tag eine Stunde schwitzende Arbeit. Echt.
    Kann ich natürlich in einem Fitnessstudio machen oder
    ich mache es zuhause, im Garten und für andere. Das hat aber
    viele Jahre gedauert, bis ich diese Tipps einer Freundin auch gut
    umgesetzt bekommen habe.

    Ebenso emotional und mental und geistig-spirituell.
    Die Arbeit auf diesen Ebenen kann Freude machen und
    spielend leicht von der Hand gehen – nach einer gewissen
    herausfordernden Trainingszeit.

    Ich fühle mich von mir selbst verarscht, weil ich das so lange
    verweigert habe. Ich muss im letzten Leben selbst zum
    arbeitsfaulen Adel gehört haben. Echt jetzt.
    Oder ich war ein arbeitsfauler Pfaffe,
    so wie ich schwadronieren kann.

    Mei! Wie lange hat das gedauert, bis ich begriffen habe,
    dass ich mit meiner Arbeit mich und andere glücklich
    machen kann!

    Dass ich mit meiner Arbeit selber weiterwachsen kann
    und dabei und damit Geld erhalten kann.

    Na immerhin habe ich es jetzt kapiert.
    Kurz bevor es nochmal ordentlich geknackt hätte,
    in meinem unverständigen So-Sein und So-Tun.

    Ich mag Arbeit.
    Ich liebe den Prozess und die vielfältigen Ergebnisse.

    Dann geh ich mal ...
    ... an die (andere) Arbeit.
     
    Red Eireen und Sannie gefällt das.
  3. hakage

    hakage Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2017
    Beiträge:
    514
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    Selbsterkenntnis
    ist nicht billig zu haben.

    Es kostete mich alles und
    brachte sogar noch mehr.

    Wenn ich auch nur ein wenig davon
    glauben würde, was da so erzählt wird:
    Meine Gedanken erschaffen meine Realität,
    what you think is what you get ...
    und wie sie alle heissen ...

    Dann heisst das doch zu aller erst:
    Ich bin schon meine Wünsche und Gedanken.

    Hallo?

    Also: das Wunschkonzert spielt schön, äh, schon.
    Das Wunschkonzert spielt schon!
    Die ganze Zeit.

    Und die ganze Arbeit ist erstmal rauszufinden:
    "Ey, wow, das wollte ich alles erleben?"
    "Muss ich vergessen haben."
    "So'n Mist."
    Oder ich hab meine Seele nicht verstanden?
    Also ich habe nicht verstanden,
    was meine Seele erleben will?
    Jaaa ...

    Wenn ich mich nur auf mein jetziges Leben
    bezogen hätte und nur auf meinen Säugetierkörper,
    dann wäre mir das nie eingeleuchtet.

    Das Leben ist einfach.
    Das Leben ist ein Fach.
    Die einfachen Module des Lebens, Fäden,
    werden zu einem Kunstwerk:
    Lebenskunst.

    Wenn es nur ums Überleben geht,
    geht nix ausser Überleben oder Tod.
    Das ist hart, aber gewiss.

    Das ist z.B. etwas, was meine Eltern und Grosseltern
    uns heute inkarnierten Seelen geschenkt haben,
    erarbeitet haben:
    ein Friedensreich, in dem immer
    mehr Selbsterkenntnis möglich ist.
    Nicht nur für ein paar reiche Futzis oder Königssöhne.
    Nein, im Alltag für Hunz und Kinz.

    Also nochmal: entweder es gibt Zufall
    und dann brauchst Du nix zu tun,
    denn es ist eh nix planbar, machbar, sinnvoll ...
    oder es gibt eben keinen Zufall und dann macht
    alles Sinn: aber genau welchen Sinn jetzt?

    Meine Eltern z.B. sind das Ergebnis von,
    so würden wir heute sagen, Vergewaltigungen.
    Entweder in der Ehe (was früher Alltag war) oder
    unter Drogeneinfluss, damals meist Alkohol.
    Manche Männer verhielten sich auffallend so,
    als ob alle Frauen ihnen gefügig zu sein hätten.
    Und fanden das auch noch witzig.

    Das waren meine Opas.
    Genauer: es war eine (Un-)Art meiner Opas.
    Meine Opas waren und sind Menschen(seelen)
    mit einem vielfältigen Ausdruck.
    Freiheit war ihnen sehr wichtig.
    Und sie interpretierten einen Teil ihrer Freiheit
    damit, hinter jedem Rock herzulaufen und den
    Rock auch hochzuschieben und ihren Ständer
    reinzuschieben. So oft wie nur irgend möglich.

    Ein perverser Zahn der damaligen Zeit.

    Meine Eltern begannen schon diese
    Perversionen umzuwandeln: in neuere,
    menschenfreundlichere Versionen des Zusammenlebens.
    Sie zeugten beide freiwillig.
    Sie blieben sich treu.
    Sie planten im Voraus.

    Liest sich einfach.
    War aber eine grosse Anstrengung, viel Arbeit.
    Die ich (nicht nur) hiermit zutiefst würdige.

    Auf diesem Fundament stehe ich.
    Ich stehe gut. Meine Eltern haben ihren Job gemacht.

    Ich mache meinen Job und der geht tiefer,
    breiter, höher als meine Eltern das konnten.
    Das ist der Zahn der Zeit,
    der Zahn der Generationen.

    Ich inkarniere ja in genau so eine Situation,
    um die (Un-)Geschicke der Ahnenreihen zu erlösen,
    weil ich das in meiner eigenen Inkarnationsreihe
    erlösen MUSS. Wir treffen uns dort.

    Das ist genau der Ort, von dem auch Rumi sprach:
    Jenseits von richtig und falsch
    gibt es einen Ort,
    wir treffen uns dort.

    Genau.

    Meine beiden Eltern waren in höchstem Mass
    emotional übergriffig.
    Sie hatten die Perversion ihrer Väter nur mental geklärt.
    Sie waren stark genug, sich mental und physisch
    ein Paradies zu erschaffen und in diesem zu leben.
    Emotional war nichts geklärt und so
    fanden die Vergwaltigungen nun eben emotional statt.
    Subtile Vergewaltigungen.

    Ich konnte als Fahnenträger nun auch die
    emotionalen Vergewaltigungen erkennen und in
    sehr vielen Fällen lösen und womöglich wird es meine
    Aufgabe bleiben, weiter zu lösen und zu löschen,
    so lange ich dieses Leben lebe.

    Trotz allen subtilen und subtilsten Perversionen
    ist es paradoxerweise
    wunderschön zu leben.

    Das ist,
    was ich mittlerweile als Lebenskunst erkenne.







    .









     
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