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Tote / Zombies

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Winnipeg, 9. September 2017.

  1. Winnipeg

    Winnipeg Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2006
    Beiträge:
    2.687
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    Hallo,

    mein letzter Traum geht mir nicht aus dem Kopf.

    Eine Frau, die ich wirklich aus meiner Kindheit kenne, sie war eine Nachbarin meiner Eltern, starb. Sie ließ sich in einem gläsernen Sarg an einer Straße (?) ausstellen. Auf jeden Fall war es keine Leichenhalle und kein abgeschlossener Raum. Sie ließ ebenfalls ein exaktes Abbild von sich als Leiche schaffen, welches ebenfalls öffentlich ausgestellt wurde.
    Ich hatte Angst davor, mir den Leichnam anzusehen. Schaute aber trotzdem hin und sie sah gruselig aus. Irgendwann war ich in einem Haus mit einer andereren Person. Ich glaube, es war ihr altes Haus. Es war dunkel und das Haus wirkte, als wäre es schon lange unbewohnt gewesen. In der Nähe davon war der Sarg mit ihrem echten Leichnam. Sie erwachte plötzlich und fing an, die Menschen aufzufressen.
    Irgendwann bin ich dann aufgewacht.

    Wie ich auf diese Frau im Traum komme, ist mir ein Rätsel. Ich habe sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen.
    Ist ein Teil von mir gestorben, der eigentlich doch nicht tot ist?

    Liebe Grüße
     
  2. petrov

    petrov Sehr aktives Mitglied

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    11. Oktober 2013
    Beiträge:
    648
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    Venlo Holland
    Hast du einen bekannten die leidet unter eine ernste krankheit?
     
  3. Winnipeg

    Winnipeg Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2006
    Beiträge:
    2.687
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    Nein, habe ich nicht.
     
  4. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Voralpen, Aut
    Der Zombie im Traum versinnbildlicht häufig den Prozess einer Veränderung...schon mal durch das >vom Lebenden zu Toten und dann wieder> vom Toten zum Lebenden...

    Das Fressen der Menschen in der Umgebung gibt einen Hinweis, kann aber auf vieles hindeuten...

    Unterdrückte Triebe, Ängste, Sorgen stehen hier für die Person X,Y,Z, die zwar bekannt ist, aber keine wesentliche Rolle spielt.

    Wesentlich ist, daß sich die unterdrückten Inhalte verselbständigen und infolge Personen im Umfeld beeinträchtigen.

    Sieht gruselig aus...nicht so genau hinschauen...doch; ganz genau hinschauen:

    Was wird hier nicht zugelassen/unterdrückt? Da ist ein Riesenunterschied zwischen Verdrängung und richtigem Loslassen.

    Was an unangenehmen Inhalten/Erfahrungen in die tieferen Bewustseinsschichten hinuntergedrückt wird, kommt nicht selten an anderer Stelle wieder zum Vorschein - der Zombie könnte hier als Sinnbild dafür stehen.

    LG Tiger
     
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  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Winnipeg,

    der Schlüssel zu diesem Traum dürfte bei dieser Nachbarin liegen. Sie verkörpert etwas, von dem Du Dich trennen musst (Gefühle, Werte, Lebensabschnitt usw.). Etwas das Dir wichtig erscheint und deshalb wird dieser „Leichnam“ ausgestellt, um die Erinnerung daran am Leben erhalten zu können.

    In dem Haus (Dein Seelenhaus) zieht die Angst ein, mit dieser Situation und den Gefühlen alleingelassen zu sein. In der Szene mit dem „echten“ Leichnam soll dann die Erkenntnis des Unvermeidlichen umschrieben werden. Ein Gedanke, der Dich nicht zur Ruhe kommen lässt und Dich aufzufressen scheint.

    Es wäre also sinnvoll über das Wesen dieser Frau nachzudenken, um das es anscheinend auch bei Dir gehen könnte. Möglicherweise soll damit aber auch etwas aus Deiner Seelenwelt umschrieben werden, das Du aus dem Auge verloren hast und nun nicht mehr zu retten ist.

    Aus Erfahrung weiß ich aber, dass man sich von Dingen trennen kann, ohne sieh aus der Erinnerung verbannen zu müssen (der gläserne Sarg).


    Merlin
     
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  6. Winnipeg

    Winnipeg Sehr aktives Mitglied

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    Wow danke!!!

    Ich habe meine Mutter zu dieser Nachbarin befragt. Sie kennt sie noch aus Kindheitstagen. Sie hat ein Leben in Armut, Angst und Vernachlässigung geführt. Ich selbst habe sie als freundlichen Menschen in Erinnerung, der in einem schmutzigen Haus lebte und wenig Hab und Gut hatte.

    Auf die Realität bezogen, geht das insofern mit mir in Resonanz, weil ich seit einiger Zeit spüre, wie ich rotiere und mich selbst vernachlässige. Ich weiß in letzer Zeit oft nicht mehr, wo vorne und hinten ist. Meine Nebenverdienste brechen weg und ich bin mir sicher, das soll so sein, damit ich endlich mal zur Ruhe komme und mich auf das Wesentliche besinne.

    Danke nochmal an euch!
     
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  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Winnipeg,

    danke für Deine Rückmeldung, denn damit können wir alles etwas über die Traumwelt lernen. Ich denke, dass nun auch die Rolle der Nachbarin klar und deutlich wird. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie genial die Seele ihre Interessen in Szene setzt.

    Merlin
     
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