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Todkranker agressiv

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Suani, 13. April 2009.

  1. Suani

    Suani Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2008
    Beiträge:
    15
    Ort:
    Wien
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    Ein Freund von mir hat nur mehr kurz zu leben, Leberkarzinom im Endstadium, seit er den Befund bekam hat er sich ins Bett gelegt und steht kaum noch auf und verhält sich seiner Frau gegenüber total agressiv, er hat keinerlei Schmerzen da er starke Medis bekommt, sie kommt mit seiner Agressivität nicht klar und ich weiss mir auch schon keinen Rat mehr wie ich ihr helfen kann da sie sich alles was er sagt sehr zu Herzen nimmt. Wie könnten wir ihn motivieren die letzten Wochen viell. auch Monate wieder am Leben etwas teilzunehmen. Über seine Krankheit spricht er garnicht und anderen gegenüber tut er als wäre nichts.
    Vielleicht kann mir jemand raten wie ich auch meine Freundin unterstützen kann, denn sie scheint mir schwer gefährdet selbst krank zu werden. Pflegeheim kommt nicht in Frage, zu teuer, und im KH behalten sie ihn nicht mehr. Einzig das mobile Hospitz kommt ab und an ins Haus und deren Aussage ist, lassen sie ihn. Meine Freundin geht dabei aber selbst zu grunde.
     
  2. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
    Wahrscheinlich hat er ungeheure ANGST,mit diesen Aggressionen betäubt er sie,doch seine Frau muss etwas tun,hier wäre Psychologe nötig,ansonsten geht sie kaputt.Und das wäre wohl nicht der Sinn,oder?
    LG
    Eisfee62
     
  3. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    "Am Leben teilhaben" interessiert ihn momentan nicht...
    Stell dir vor du bekommst die Diagnose, dass du bald sterben wirst, da ist es dir egal wie du auf andere wirkst, und FÜR andere auf gute Laune machen, tust du dann höchstwahrscheinlich auch nicht mehr...
    Google mal nach den 5 Sterbephasen...
    Gesagt zu bekommen, dass man bald gehen muss, ist keine Kleinigkeit...
    Und denjenigen dann irgendwie dazu zu bringen, anders zu reagieren, als er reagiert, weil er irgendwie damit selber fertig werden muss, extra für diejenigen die zurückbleiben, ist glaube ich nicht wirklich der richtige Weg....
     
  4. Wandalin

    Wandalin Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2009
    Beiträge:
    59
    Ort:
    Oberösterreich
    Hallo Suani!
    Das alles tut mir für Deine Freundin sehr sehr leid!Sie braucht jetzt starke Nerven,Geduld und vor allem gute Freunde die sie seelisch unterstützen.Einen Rat,wie man ihren Mann dazu bringt mehr am Leben teilzunehmen kann ich leider nicht geben.Was hat er gern gemacht?Wer liegt ihm am meisten am Herzen?Diese Person könnte vielleicht eingreifen.Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und Liebe,alles Gute und liebe Grüße,Wandalin
     
  5. WUSEL

    WUSEL Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    11.681
    Ort:
    Steiermark

    Dieser Meinung bin ich auch - alleine schafft man das nicht.
     
  6. alphastern

    alphastern Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2007
    Beiträge:
    24.276
    Ort:
    Deutschland
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    Kann es sein, daß der Freund jahrelang seine Aggressionen zurückgehalten hat, sie quasi gegen sich selbst gerichtet hat und deshalb so sehr krank geworden ist?
     
  7. hallo

    hallo Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. November 2007
    Beiträge:
    2.321
    Ort:
    Ö
    hallo suani,

    das tut mir sehr leid für dich / euch.
    schließe mich meinen "vorschreiberInnen" an, psychologische betreuung wäre für deine freundin jetzt wohl hilfreich. falls sie das auch will: über den "sozialmedizinischen dienst" (den gibts natürlich auch im schönen wien) bekommen auch angehörige unterstützung / betreuung (kostenlos).

    weiters fallen mir dazu noch die bücher von elisabeth kübler-ross ein ("sterbeforscherin" und querdenkerin von extraformat). aber vermutlich bleibt in einer derartigen phase nicht viel - oder gar keine zeit - zum lesen.

    alles gute!
     
  8. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Nein, er ist einfach mit der Situation völlig überfordert und fokusiert diese Überforderung per Aggression auf seine Frau. Problem ist, dass er es gar nicht persönlich meint, seine Frau es aber persönlich nimmt, weil sie eben auch überfordert ist. Wenn er ihr gegenüber aggressiv wird, bleibt ihr nichts anderes übrig als aus dieser Situation heraus zu gehen, auch wenn es schwer fällt. Es bringt nichts, etwas unbedingt aushalten zu wollen. Niemand muss stark sein, sondern die Schwäche muss anerkannt werden.

    Zum anderen sollte sie ihm mal ganz ehrlich sagen, wie es ihr damit geht, wenn er aggressiv zu ihr wird.
     
  9. Suani

    Suani Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2008
    Beiträge:
    15
    Ort:
    Wien
    Ich danke euch für die vielen lieben ratschläge, meine freundin hat es am wochenende nicht mehr ausgehalten (sie ist wirklich am ende ihrer nerven) und hat ihm mal die meinung gesagt, ist ihr nicht leicht gefallen, aber es hat geholfen. seither ist er zugänglicher und ich denke die nächste phase steht an. das, leber, immer was mit unterdrückten zorn aggressionen etc. zu tun hat, davon bin ich überzeugt. wir versuchen halt alles, ihm die letzte zeit so angenehm wie möglich zu machen und wünschen uns das es schnell geht und er friedlich einschlafen kann. l.g.suani
     
  10. Xchen

    Xchen Guest

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    kranke Leber bringt Aggressionen mit sich, gehört fast zum Krankheiitsbild, mitunter verändert sich das Wesen eines Menschen um 180 Grad.
     

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