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Tierseelen sind auch nur Seelen :-)

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Trekker, 21. April 2008.

  1. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
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    Hi @ All,

    ich wurde gerade wieder einmal per PN nach Tierseelen gefragt, wie die Zusammenhänge da so sind und wie meine Meinung dazu ist. Da diese Art Fragen immer wieder aufkommt möchte ich hier mal eine allgemeine Zusammenfassung anbieten und meine Meinung dazu sagen.

    Es gibt nach meiner Meinung keine Verschiedene "Sorten" von Seelen und es gibt auch keine "Spezialisierung" in die eine oder andere Richtung - Seele ist grundsätzlich erst einmal Seele. Damit steht ihr jede Form der Inkarnation grundsätzlich offen und sie hat die freie Auswahl. Selbstverständlich wird es gewisse Vorlieben für das eine oder andere geben, da sind wir ja als Mensch genau so und das heißt, das eine Seele lieber als Mensch auf die Erde kommt, sagen wir als Mann oder auch vielleicht eine Tierspezies auf einem anderen Planeten bevorzugt. Das ist so wie ein Mensch bestimmte Farben oder auch Autos bevorzugt wenn er die freie Wahl hat, aber auf der anderen Seite auch mit anderen Farben und Autos zurecht kommt. Das selbe gilt übrigens auch beim Geschlecht der Menschen, eine Seele bevorzugt vielleicht eines, hat aber auch kein Problem damit das andere zu wählen wenn es der Story und damit dem Erleben dient.

    Ein weiteres Vorurteil ist das es eine Hierarchie gibt, man als als ein Tier oder Pflanze anfängt und dann zum Menschen aufsteigt. Das dürfte eine typisch menschliche Denkweise sein das man ja irgendwo anfangen muss um sich dann hochzuarbeiten. Es gibt bei keinem Sprecher einen Hinweis darauf das dies so ist. Vielmehr stellt es sich so dar das eine Seele die Kraft und Konzentration hat mehrere Inkarnationen zugleich zu leisten. Die Beschreibungen gehen da auseinander, aber es ist wohl so das eine Seele neben einem Menschen auch etliche Tieren und anderen Wesen das Leben gibt. Es ist also nicht ungewöhnlich das ein Mensch und sagen wir 10 Hunde, 10 Katzen und 23 andere Tiere zu einer Seele gehören. Auf diese Weise kommen auch so Situationen zustande ein alter Hund beim Besuch beim Züchter "seinen Nachfolger" aussucht der dann mit hoher Wahrscheinlichkeit der selben Seele wie der erste Hund angehört. Dem sollte man auch ruhig folgen, warum auch nicht. Es ist nämlich nicht ungewöhnlich das Seelen nur in Form von Tieren einen Menschen sein ganzes Leben lang begleiten. Man darf dabei eben nicht vergessen das eine Seele sehr viel mehr Möglichkeiten hat als ein Mensch. Ich vergleiche dies immer gerne mit einem Computerspiel, in dem man als Spieler auch verschiedenste Seiten und Rollen annehmen kann.

    So ist es dann auch nicht erstaunlich das man z.B. nach dem Tod eines Haustieres Kontakt zu der "dahinter stehenden" Seele bekommt und mit der dann reden kann wie mit jedem anderen Verstorbenen. Das Erleben der Seele und deren Aufmerksamkeit ist bei einem Tier selbstverständlich ganz anders als z.B. bei einem Menschen, das darf man nicht vergessen. Die Emotionen wie Zuneigung ist aber immer die selbe egal ob als sich selbst bewusster Mensch oder als Hund oder Katze. Nur übertragt bitte an dieser Stelle nicht das Erleben des Menschen auf Tiere. Jede Art hat ihr spezielles Erleben und das nur sehr begrenzt vergleichbar. Jede Spezies ist ein Fall für sich. Das drückt sich dann auch bei Kontakten aus und man sollte sich da mehr von seinen Gefühlen leiten lassen. Auf sehr detailreiche Informationen zu warten ist meist unsinnig weil diese nur von der entwickelten Seele kommen können und nicht vom Level eines Hundes oder Katze.

    Auf die Seelenanteile gehe ich hier mal nicht weiter ein, das wäre ein Thread für sich, denke ich.

    LG
    Trekker

    :geist:

    .
     
  2. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

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    1. Juni 2005
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    1.514
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    Mönchengladbach/NRW/D
  3. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Wiedermal ein interessantes Thema, Trekker!

    Zu dem Märchen mit diversen "Sorten" oder der "Spezialisierung" von Seelen
    möchte ich aber trotzdem etwas anmerken. Bei der Vorstellung der Seele
    handelt es sich um sehr abstrahierte Bilder. Die Vorstellung von immateriellen
    und zeitlosen Werten ist ja auch nicht so ganz einfach. Natürlich klammert
    man sich bei derartigen Vorstellungen gerne an bekannte Muster.
    Der menschliche Geist versucht mit bestmöglichen Vergleichswerten zu
    arbeiten. Eine nebelförmige Masse, die im Moment des Todes aus dem
    Menschen dem Himmel entgegenschwebt ist hier ein Urbild des Geistes.

    Das Problem, welches ich dahingehend längere Zeit über mit mir rumschleppte,
    war diese Verknüpfung von Seele und Bewusstsein. Die Seele erfährt über die
    Materielle Welt und sammelt hier pures Erleben an. Ein Bewusstsein also
    das weit über das hinausgeht was für ein Individuum vorstellbar ist.
    Genau da lag der Fehler in meinem Denken. Bewusstsein und Seele sind
    zwei völlig verschiedene Begriffe.

    Das Bewusstsein hat durchaus verschiedene Ebenen. Ein Hund hat ein
    völlig anderes Bild seiner Umwelt und/oder sich selbst als der Mensch.
    Natürlich liegt dann die Verlockung nahe, auch die Seele in jener Weise
    quasi qualitativ bewerten zu wollen. Dabei kollidieren natürlich die kleinen
    grauen Zellen. Es hat schon seine Zeit gedauert, um für mich selber die
    Unterschiede zwischen Seele und Bewusstsein herauszuarbeiten und
    schliesslich in nachvollziehbarer Form einzuordnen.


    Die Frage die sich hier in weiterer Folge stellt, ist jene nach der möglichen
    Verbindung beider Begriffe. Inwiefern würdest du also dem Phänomen der
    Seele einen Bewustseinsgrad zugestehen. Gibt es hier überhaupt eine
    Verbindung oder ist die Seele reines Speichermedium ohne individuelle
    Möglichkeiten der Informationsauswertung?
    Tja lieber Trekker, wer Seele sagt muss eben auch Bewusstsein sagen ... ;)


    Euer, sich der Seele bewusster, Ischariot
     
  4. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    1.514
    Ort:
    Mönchengladbach/NRW/D
    Hi Ischariot

    ich stimme dir in allen Punkten zu und sehe es genau so oder zumindest ganz ähnlich. Für mich ist es auch so das Seele und Bewusstsein getrennt zu sehen sind, damit auf einander aufbauen und sich dabei durch die Erfahrungen in den einzelnen Leben ständig verändern/entwickeln. Das erklärt sich aus dem Zusammenhang heraus.

    Um beim Thema zu bleiben: Du sprichst von verschiedenen Ebenen im Bewusstsein z.B. bei Mensch und Tier. Das ist wahr, wird aber auch gerne falsch verstanden. Ich benutze gerade beim Einstieg in diesen Bereich gerne Mengenbegriffe. In einem Menschen steckt "mehr" Bewusstsein als in einem Tier. Genau betrachtet ist das auch nicht richtig, weil es keinen Messbecher für etwas gibt. :) Damit versuche ich immer klar zu machen das es aufwendiger ist einen Menschen "zu betreiben" als etwa einen Hund. Es steckt einfach mehr Bewusstsein in einem Menschen als in einem Hund. Deshalb sage ich auch gerne etwas flapsig das ein Mensch etwa 10 Hunde, 10 Katzen und 15 Flöhe entspricht ..... ;) :D Wobei bei allen die eigentliche Seele IMMER die selbe ist. Es gibt keinen Unterschied ausser dem das ein Mensch anstrengender ist.

    Ich stimme dir auch zu das dies recht schwer zu verstehen ist - gerade wenn man vom Standpunkt des Menschen ausgeht. Daher bitte ich die Leutz immer sich das Leben hier wie ein Computerspiel zu denken. Am Anfang wählst du einen Charakter aus, wählst den Level, wählst die Story usw usw usw. Dabei steht auch die Spezies zur Auswahl. Neben Mensch kannst du auch alles andere mal wählen. Bei den meisten anderen Spezies fällt dann die nötige Konzentration ab. Bei einem Menschen musst du dich reinknien, bei einem Hund kannst du nebenher noch Telefonieren und ne Pizza essen ...... :D So in etwa kann man sich das vorstellen. Und der Spieler dahinter ist immer der selbe. ;)

    Wichtig wäre noch zu erwähnen das die Wahrnehmung total unterschiedlich ist. Nur der Mensch nimmt die Welt wahr wie ein Mensch. Keine andere Spezies tut dies auf unsere Weise. Daher auch der Spruch die Tiere nicht zu vermenschlichen. Tiere trainieren sich Verhaltensweisen an die sie menschlich erscheinen lassen, aber sie sind es nicht und werden nie so wahrnehmen und auch denken wie wir Menschen. DAS ist ein grundsätzlicher Unterschied der oft vergessen wird.

    Ich habe verschiedentlich die Aussage gehört das z.B. Hunde und Katzen die Welt in etwa so wahrnehmen und verarbeiten wie wir Menschen träumen. Das finde ich schön und fühlt sich gut an, deshalb erwähne ich es hier.

    ....... Ups, schon wieder sooooo lang. Gut, schluss jetzt. :D

    LG
    Trekker

    :katze:


    .
     
  5. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

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    Österreich - Kreis Voitsberg
    Ich kann immer nur beobachten und daraus lernen. Zuerst bringe nochmal ein Erlebnis an:
    Vor zwei Jahren lebte eine Weile eine junge Krähe bei uns. Sie war aus dem Nest gefallen, obwohl sie schon groß genug war, um flügge zu sein. Offenbar aber hatte sie ein Handicap des Bewegungsapparates, denn mit dem Fliegen wurde es die ganze Zeit nichts, obwohl wir uns redlich Mühe gaben, es ihr zu zeigen (nein, wir machten es nicht vor :weihna1 ). Nach zwei Monaten erkrankte sie und als ihre Zeit gekommen war, verhielt sie sich sehr erstaunlich. Sie klagte nicht, lag einfach nur still auf dem Schoß meiner Tochter, ließ sich streicheln und dann ließ sie auf einmal los und ging. Es war wie ein letztes Ausatmen und ihr Körper war verlassen. Das hat mich ungemein beeindruckt, dieses einfach loslassen, sich nicht wehren oder Widerstand leisten. Auch von ihr träumten wir öfters und immer so, dass sie nun richtig fliegen kann und es ihr gut geht.

    Vielleicht sagen die Tiere es uns auf diese Weise - durch Träume, weil wir ansonsten zu ..hm... begriffstutzig sind.

    @ Ischariot

    Ich denke, dass Seele das Gesamte dessen ist, was wir wirklich sind und dass Bewußtsein ein Teil davon ist. Sicherlich aber hat man "drüben" ein ganz anderes Begreifen und Empfinden, als hier. Teilweise ist das verwirrend für mich. Dann wieder kann ich es gut nachvollziehen. Wenn ich mich als Ich, wie ich jetzt bin, körperlos vorstelle und andere Realitäten quasi als Szenenwechsel, dann geht das. Aber ich brauche da immer eine bildliche Vorstellung, was

    @Trekker

    zu dem momentanen Knoten in meinem Kopf führte, als ich deinen Text las :schnl:. Denn was ich mir absolut gar nicht vorstellen kann, ist "Nichts". Ich brauche immer ein verstandesmäßiges Vorstellenkönnen um begreifen zu können. Meine Kinder sagen schon immer, dass ich für alles tolle Beispiele habe . Das stimmt auch, denn ich untermale Erklärungen immer mit Vergleichen oder anders ausgedrückt, mit Gleichnissen.

    Und dabei finde ich deine Erklärung mit dem Computerspiel schon wieder prima nachvollziehbar. Nur das mit der Konzentration sehe ich so nicht, oder ich hab das nicht richtig verstanden, denn ein Hund, wenn er richtig mit Kopfarbeit gefordert wird, kann sich da auch ganz schön verausgaben.

    Wie Tiere das Menschsein sehen oder überhaupt die Welt, weiß ich nicht, aber mir kommt es immer so vor, als ob sie es hinnehmen oder annehmen, aber sehr wohl ihre Grenzen zeigen können, bzw. gesetzte Grenzen akzeptieren.
    Was den Menschen in dem Spiel angeht, ist das so eine Sache. Es gibt da eine Erklärung der Indianer, mit der ich konform gehe: Der Mensch sollte Hüter der Erde und von allem, was auf ihr lebt, sein. Doch inzwischen ist wohl das Verantwortungsbewußtsein dafür verloren gegangen und von dem her weiß ich manchmal nicht, wer eigentlich gescheiter ist: Tier oder Mensch.
    Weiß nicht, ob das jetzt offtopic geht, denn eigentlich gehts ja ums Jenseits.

    Mir geht gerade das mit den Engeln und den Krafttieren durch den Kopf. Wobei ich geneigt bin zu denken, dass beides das gleiche ist - nämlich Lichtenergien die ihre Aufgaben haben.

    Ich lass das mal jetzt so stehen.

    Alles Liebe
    SalixAlba
     
  6. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

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    Hi :)

    nur eine Anmerkung für eine Stelle, an der du mich falsch verstanden hast.

    Gemeint hatte ich das aus der Sicht der Seele in dem Sinne "wie anstrengend ist es ein Mensch zu sein oder ein Tier". Damit will ich sagen das es für die Seele einfacher ist einem Hund sein Leben zu geben und es anstrengender ist bei einem Menschen. Und es wird ohne weiteres auch Wesen geben die für eine Seele noch sehr viel anstregender sind als Menschen.

    Vielleicht ist der Vergleich etwas: die Seele ist wie ein Generator/Kraftwerk das maximal 1000 Watt leisten kann. Ein Mensch braucht davon 500 Watt, ein Hund 100 Watt genauso wie eine Katze, ein Wellensittich 15 Watt, ein Wurm 2 und eine Ameise 0,5 Watt...... Jetzt brauchst du nur noch rechnen um an eine Art Obergrenze zu kommen und den Zusammenhang zu erkennen wie ich es sehe. DAS ist selbstverständlich nur eine Annäherung um ein Bild zu schaffen.

    LG
    Trekker

    :morgen:


    .
     
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