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Thurisaz (Kalis Dorn)

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Hellequin, 10. Dezember 2013.

  1. Hellequin

    Hellequin Guest

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    Kalis Dorn, dein Gift zerfrisst
    mit unerbittlicher Gewalt,
    was segensreich hienieden ist
    im wundersam Erstarrten.

    Du, Thurisaz, schleiftest mich,
    erschlugst, was mir das Liebste war
    auf Erden, nun verfluchen dich,
    die sehnend deiner harrten.

    Kalis Dorn, ist auch mein Herz
    wie deines Opfers Leib so kalt,
    so will ich doch aus meinem Schmerz
    der Weisheit Früchte ziehen.

    Du, Thurisaz, schämst dich nicht,
    ja tanzt vor meinen Augen gar,
    der milden Demut tröstend Licht:
    es ward dir nie verliehen.

    Wenn die Schatten hungring sind
    und bebend eine Welt vergeht,
    dann eilt herbei er mit dem Wind,
    verheultes Bübchen, schweige!

    Schau! Sein einzges Auge lacht
    mit ihm, der tief im Schatten steht,
    denn Macht ist Recht und Qual wird Macht,
    erduldet bis zur Neige.

    Kalis Dorn, durchstich mich ganz!
    Ich kann auf Erden nicht mehr sein.
    Zerreiß mich hin zum wilden Tanz
    der leibbefreiten Geister.

    Du, Thurisaz, tu mir weh
    und wiege mich in Angst und Pein,
    bis ich entmenschlicht aufersteh
    als wahrer Runenmeister.
     
  2. Sayalla

    Sayalla Guest

    Ja, da passiert richtig was- sehr eindrucksvoll geschildert.

    Ich trage (u.a.) Thors Hammer als Messing- Kette bei Festtagen. :)
     
  3. Sayalla

    Sayalla Guest

  4. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
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    Im leibbefreiten Geist er steht,
    DER, der der Runen Meister ward,
    doch bald schon wieder geht
    er fort, weg von Asgard.

    Er hat Thurisaz selbst erschaffen,
    er ist seine eigne Pein,
    es sind nicht die andren Affen
    und auch nicht Bruder Hein.

    Frohen Mutes schreitet er
    zum Mensch-Sein, hinunter in die Welt,
    sein einziger Verbündeter
    steht leuchtend in Orions Belt.

    Da schreit er wieder, in einer Wiege
    und saugt an Mutters Brust,
    dass Haut sich an ihn schmiege,
    das Leben voller Lebenslust.

    Er wächst heran, am lichten Tage
    träumt er wieder jenen Traum
    voll der Schmerzen Klage
    und er: MÄCHTIG wie der Weltenbaum.

    Er ist gekommen
    sich zu befrein -
    hat er den Gipfel erklommen,
    gehts ihm fein.

    Und wieder geht er hinab ins Tal,
    so ist das und so wird es allemal.
    Ein Andrer sagte es in andrer Runde:
    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde.
     

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