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Thorium Atomkraft ohne Risiko

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Reiner, 21. September 2016.

  1. Reiner

    Reiner Sehr aktives Mitglied

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    28. September 2010
    Beiträge:
    692
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    An der Nordsee
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    Ein interessantes Thema:
    http://tinyurl.com/zu8k9vn
     
  2. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Wien
    https://de.wikipedia.org/wiki/Flüssigsalzreaktor

    So weit ich es so auf die Schnelle verstehe, handelt es sich dabei um eine Methode der Reaktorkühlung, und nicht um eine Methode zur Energiegwinnung, die nach wie vor (natürlich) auf spaltbaren Stoffen basiert. Ist also eher ein Thema der Raktorsicherheit, als der grundsätzlichen Funktion von Kernraktoren.
     
  3. Reiner

    Reiner Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    692
    Ort:
    An der Nordsee
    Reaktorsicherheit, und es entsteht auch sehr viel weniger radioaktiver Müll, der nur wenige hundert Jahre, anstatt 2 Millionen Jahre zu lagern ist. Die normalen Reaktoren können ja nur 10 % der Brennstäbe nutzen, die ja bei der Aufbereitung noch mehr Müll produzieren. Während die Flüssigsalzreaktoren keinen so schlechten Wirkungsgrad für die Aufbereitung haben. Thorium überall verfügbar ist und das im Verhältnis nur geringer und kurzlebiger Müll produziert wird.

    Interessant ist aber, dass es schon 1970 anscheinend funktionierende Entwicklungen für solche Flüssigsalzreaktoren gab.
     
  4. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
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    4.594
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    Wien
    Das Problem ist halt, dass Wasser halt mal grundsätzlich billiger ist als Thorium. Ob ein solcher Thorium-Reaktor ohne zusätzliche Wasserkühlung auskommt würde ich bezweifeln (wobei dann mit der Reststrahlung aus Thorium genau die gleichen Probleme auftrten würden).

    Thorium hat einen Schmelzpunkt von 1755°C (müsste man genau wissen, welche Salze eingesetzt werden), was alleine beim Anlaufen des Raktors schon ein Problem darstellt. Uran hat einen Schmelzpunkt von 1133°C ... da müsste also einiges passieren damit die Brennstäbe nicht vor dem Kühlmittel schmelzen. Gliches gilt dann natürlich auch für etwaige Störfälle.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300

    Interessant was da wieder steht ... dass das Thorium hier nicht als Kühlmittel sondern als Moderator in den Uranstäben eingesetzt wurde. Was nochmals eine andere Qualität ist, als das im Video dargestellte.
     
  5. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

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    13.831
    Der Hochtemperaturreaktor war kein Molten-Salt-Typ, sondern ein Kugelhaufenreaktor mit Helium als Medium. Wenn ich das noch richtig von damals in Erinnerung habe, war der eher gut für Prozeßwärme, als für die Stromerzeugung.
    Ein Molten-Satz-Reaktor funktioniert a bisserl anders.
    Ein noch interessanteres Projekt scheint mir der Dual Fluid Reaktor zu sein, der auch geeignet ist, vorhandene radioaktive Abfälle zu vernichten und ihnen sogar noch Nutzen abzugewinnen.
    Ich denke aber, Deutschland hat sich mit seiner hysterischen Kernenergiepolitik aus der Entwicklung rausgeschossen und wird den technologischen Anschluß verlieren.
     
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  6. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Ich bin und bleibe da skeptisch. Denn egal wo mit Isotopen garbeitet wird, bleiben einfach verstrahlte Elemente zurück. Das lässt sich sicher gegenüber heutiger Reaktortechnologie noch um einiges verbesseren, letztendlich löst es aber das Problem nicht wirklich.
    Wie das dann bei Funsion (so wir es irgendwann mal doch schaffen) funktioniert, das muss man sich dann auch erst in der Praxis anschauen. Zumidnest fallen die langlebigen Isotope der Brennstabrste weg.

    Die Atomlobby in Deutschland ist ja deshalb so hysterisch, weil sich schön langsam das amerikanische Prinzip einschleicht ... ich klotze irgendwo einen Raktor hin und presse aus dem so viel Geld wie möglich, bis er zerfällt und zum Sicherheitsrisiko wird. Und dann lasse ich das Problem dem Staat um es mit Steuergeldern wieder zu sanieren.

    Das Problem ist, dass Deutschland halt sehr zeitig mit der Reaktortchnologie dran war, und dadurch sehr langlebige Altbestände hat, bei denen man sich ja wie man sieht weigert, sie zuzusperren (siehe oben). Und sich dadurch neue Technologien nur schwer durchsetzen können. Insbsondere wo sie halt ggf. doch nur marginale Verbesserungen bringen würden und natürlich für die Betreiber ein Risiko darstellen.
     
  7. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    13.831
    Schon richtig. Aber eine Lagerungsdauer von wenigen hundert Jahren ist dann doch eine andere Hausnummer als nach Lösungen zu suchen, die mehrere zehntausend oder gar hunderttausend Jahre sicher sein müssen.
    Ich würde auch die Fusionstechnologie vorziehen, die alle Energieproblematik ein für allemal lösen würde. Deuterium gibt's genug. Radioaktivität ist bei Fusionsreaktoren kaum ein Thema.
     
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  8. Amarok

    Amarok Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    5.929
    Ich werfe da jetzt einfach mal die Arbeiten bzw Patente eines Herrn Tesla in den Raum....

    Da bedürfe es auch keiner Kernkraft, weder "klassisch" noch Thorium.
     
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  9. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Bei denen aber bisher auch noch niemand nachweisen konnte, dass damit wirklich sinnvoll Energie zu erzeugen ist. Sonst würde man das ja schon längst tun ....

    Auch die Keshe-Foundation hat sich voriges Jahr mit ihren Ankündigungen nicht unbedingt mit Ruhm beckleckert ... meine Bekannten die auf den "freie Energie"-Generator gsetzt haben, haben ihn immer noch nicht ....
     
  10. Amarok

    Amarok Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2014
    Beiträge:
    5.929
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    ???
    Natürlich gabs Nachweise. Gibts immernoch.
    Tut man bloss nicht, weil dann ganze Industriezweige und die Erdölbranche massivste Einbussen macht.

    So nen "Free Energy Converter" bzw Generator und Akuustation hab ich schon live gesehen. hat ca. 50kW geliefert.
     
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