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Theorie richtig?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Berlinerin, 8. Oktober 2008.

  1. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
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    Hi,

    also das passt hier in keine Rubrik, aber hier in den Threads wurde ähnliches diskutiert. (und kann gerne verschoben werden). Ich würde gerne hierzu Meinungen lesen:

    Was meint ihr? kann man das so sehen, dass z.B. wenn einer meint, er kann nur erfolgreich werden, wenn er viel dafür tut, also viel handelt, viel Aktivität.
    Wird nicht gesagt, dass wenn jemand solcher Meinung ist, es dann FÜR IHN auch genauso sein wird!? !

    FÜR MICH bin ich nämlich bisher NICHT der Meinung - aber ich kann mich irren, deswegen frage ich euch mal hier.

    Ich bin nämlich eher dafür meine Recourcen zu schonen und sie soweit möglich gezielt einzusetzen (was ich auch nicht immer gemacht hatte, bzw. dran gedacht hatte, sonst wäre ich ja erfolgreicher). Denn immerhin konnte ich mit dieser fast "marktwirtschaftlichen" Theorie (= mit so wenig Einsatz / Körpereinsatz wie möglich, aber das größtmögliche herausholen) tatsächlich Erfolge im Leben erzielen (nciht überwältigend aber immerhin). So hat es bei mir bisher immer geklappt. Allerdings ist mir jetzt die Frage aufgekommen, falls doch etwas dran ist, am vielen Tun/handeln - DANN könnte ich mich ja eher verbessern!!!??

    So, -
    wenn man sich jetzt Biografien von erfolgreichen Menschen ansieht, die haben tatsächlich gemeinsam unter anderem: Disziplin, Durchhaltevermögen, Beharrlichkeit, positives Denken meißt wohl hart Arbeiten usw. usw.
    ABER-
    es gibt auch diejenigen erfolgreichen Menschen (wohl leider nicht so viel?), die nicht hart arbeiten und viel tun und handeln, sondern es auch so schaffen.
    Oft mit anderen Mitteln oder Umständen.
    (z.B. mit einer IDEE, mit einem Patent, mit einer Heirat, mit Schönheit, mit Köpfchen, mit leichten Zwischenverkäufen, mit Betrügereien, mit Lügen/Ausnutzen, mit Politik, mit.... ...)

    Also um kleines Beispiel von mir zu nennen:
    Ich habe immer lieber gelernt gelernt, meinen Verstand erweitert, lieber als körperliche Arbeit, und es hat mich soweit gebracht, dass ich WENIGSTENS immer eine relativ gute Arbeit finde (auch heutzutage) mit etwas besserer Bezahlung. Ich brauche NICHT als Putzfrau hart arbeiten und schlecht verdienen.
    Lernen, Verstand schulen geht mir leichter als körperliches Arbeiten, als handeln.

    UND:
    in meinem Leben habe ich gelernt: "je weniger man tut, arbeitet - desto besser verdient man!!!" Das kann man schon allgemein wirklich so sagen, so ist TATSÄCHLICH meine Erfahrung!
    (also natürlich muß man seinen Verstand und Energie gezielt einsetzen, das gelernte anwenden usw...)


    Welche Erfahrung habt ihr?
    MUSS man wirklich hart arbeiten, um wirklich erfolgreich zu werden?

    Ständig und überall hört man NUR sowas! Hat jemand andere Erfahrung?
    Kann ja sein, dass ich einen Fehler mache. Dann bin ich bereit mehr zu tun, falls ich falsch denke.

    Grüße
     
  2. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Hallo,

    Mir scheint, dass es vor allem darauf ankommt, was hier unter "erfolgreich" zu verstehen ist.

    Heißt das viel Geld verdienen, Häuser (Hubschrauber, Flugzeuge, Inseln) besitzen, Kinder haben, viele Freunde, ... ?

    Wenn ich dein Thema einfach einmal auf dieses Subforum Meditation herunterbreche, dann stellt sich die Frage, was es heißt, spirituellen Erfolg mit der Meditation zu haben.

    Bei der Meditation ist es - meiner ERfahrung zufolge - so, dass es doch recht wichtig ist, Disziplin zu entwickeln. Andererseits stößt Selbstkasteiung auch an ihre Grenzen. Es scheint eine Gratwanderung zwischen sich annehmen und sich disziplinieren zu sein, anders ausgedrückt, es geht darum, sich zu lieben.
    Wer sich selbst wirklich liebt, der kann auch zu sich hart sein, ohne zu hart zu sein. Wer sich selbst liebt, der kann sich auch ausruhen, sich annehmen, ohne sich zu vernachlässigen.
    Wer Liebe, Disziplin, Annahme in der Meditation entwickelt, der wird - so meine ERfahrung - auch spirituellen ERfolg ernten.

    Kann man dies nun auf das gesellschaftliche Leben übertragen?

    Was bringt einem Menschen, wenn er eine Millionen gewinnt, weil er sich todarbeitet, nie zu Hause ist, seine Kinder, Frau nie sieht? Was bringt es einem Menschen, wenn er ohne zu arbeiten sehr viel Geld verdient, aber nicht innerlich sinnerfüllt ist?
    Ganz egal, wieviel Geld ein Mensch verdient ... ...wichtig ist doch vor allem, ob er sich selbst liebt und annehmen kann - scheint es mir.

    Liebe Grüße,
    Energeia
     
  3. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
    Hallo,

    ja du hast hier mit "Liebe / Selbstliebe" einen sehr wichtigen Aspekt angesprochen!
    Und hast natürlich recht damit, dass vieles leichter geht, was man sich vornimmt, wenn man sich selbst liebt. Diesen Aspekt hatte ich völlig übersehen, wahrscheinlich deswegen weil ich dabei momentan noch am Lernen bin sozusagen.

    Und auch recht hast du natürlich, dass es darauf ankommt, was der einzelne unter Erfolg versteht, wie er dazu empfindet, wahrnimmt, dazu steht. Klar.

    Ja, ich hatte diese Frage hier im Subforum begonnen, weil ich hier einige Threads über "Glauben" (also nach dem Motto: "Du bist was du glaubst" bzw. was man wirklich glaubt trifft ein) und Mentaltraining war hier viel die Rede.

    Mit Meditation selbst kenne ich mich noch nicht aus, bisher höchstens mit "Gebet", was für mich nicht nur "Reden" und Bitten heißt sondern auch Zuhören, Hineinhorchen und Entspannen. Scheint aber ähnlich zu sein. Den Unterschied kenne ich noch nicht.

    Du hast natürlich recht: "...Ganz egal, wieviel Geld ein Mensch verdient ... ...wichtig ist doch vor allem, ob er sich selbst liebt und annehmen kann ..." Dem kann man kaum was hinzufügen.

    Nur irgendwie fühle ich mich selbst bedrängt, etwas mehr zu tun. Na ja, mal sehen....


    Lieben Gruß
    aus Berlin Charlottenburg
     
  4. raterZ

    raterZ Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2008
    Beiträge:
    584
    laut buddhismus ist erfolg und materieller wohlstand abhängig vom guten karma der vergangenheit -> willst du also in zukunft erfolgreich sein, dann sei freigiebig, großzügig und übe verzicht.
    man kann also sagen, dass es zwar die eigene anstrengungen sind, aber auch die anstrengungen einen guten geist zu entwickeln.

    ansonsten ist das ein total falsches forum hier ^^

    zum energiesparenden arbeiten: lerne deiner intuition zu vertrauen, dann wirst du auf weniger probleme im leben, auch in der arbeit stoßen.

    zum erfolgreich sein allgemein: wenn du irgendwie geld gemacht hast, hast du nicht automatisch weniger sorgen, sondern mehr. du willst es ja nicht verlieren. du hast vielleicht plötzlich verantwortung über mehrere existenzen - deine mitarbeiter z.B. usw.
    letztendlich ist der wunsch materiellen reichtum zu besitzen schon der weg in die falsche richtung zum glück. auch sicherheit ist eine illusion, der man nicht nachhängen sollte.

    erfolgreich sein hat nichts mit glücklich sein zu tun ;)
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.542
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Sicherlich gibt es viele Wege nach Rom, dennoch finde ich es schade, dass leider die meisten darin den Königsweg vermuten und ihnen dadurch der Mut und die Freude an der Meditation verloren geht.

    Zum eigentlichen Thema einmal eine fernöstliche Betrachtung:

    Der Weise wirkt, ohne etwas zu tun
    und lehrt, ohne etwas zu sagen.
    Dinge tauchen auf und er lässt sie kommen;
    Dinge verschwinden und er lässt sie gehen.
    Er hat, aber er besitzt nichts.
    Wenn sein Werk getan ist, vergisst er es-
    deshalb ist es von Dauer.



    Merlin :zauberer1
     
  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.301
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    Die Theorie vom Handeln, bzw. hart für etwas arbeiten, ist weder ganz falsch noch richtig. Auch wenn das sicher viele nicht glauben werden: Die Handlung ist nicht die Ursache, auch nicht für ein äußeres Geschehen. Es ist das Bewusstsein. Und es geschieht was gewollt ist, wenn es keine psychischen Blockaden gibt, in Form von Zweifeln und Ängsten. So gesehen kommt es tatsächlich objektiv gesehen nicht darauf an, hart zu arbeiten.
    Aber... Da diese Blockaden in aller Regel bestehen, und da wir in den meisten Fällen davon überzeugt sind, dass es äußere Ursachen braucht, ist Handeln ein Weg um Blockaden zu beseitigen. Außerdem ist es gut um sehen zu können, inwiefern man glaubt erfolgreich sein zu können. Denn wenn man absolut konsequent ist, alles tut was man als hilfreich erachtet, zeigt dass eine gewisse Zuversicht, da man sonst nicht handelt, und es wird bestehende Zweifel beseitigen. So gesehen ist Handeln/Arbeit eine Methode. Eine Art Placebo. Oder besser noch: Ein Ritual... Um das glauben und verstehen zu können, muss man aber zuerst verstehen dass die Realität insgesamt nicht so manifest und in sich selbst getrennt ist, wie es zu sein scheint und ihre Basis "Geist"/Bewusstsein ist.

    VG,
    C.
     
  7. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Tun im Nicht-Tun.
    Tun im Nicht-Tun ist etwas völlig anderes als das Nichts-Tun.
    Es ist Tun ohne Verhaftung.
    Es ist höchste Disziplin ohne Zwang.
     
  8. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
    Hallo lieber C.,

    das ist eine richtig tolle Erklärung!

    Ja! - es geht hauptsächlich darum, "Wünsche" zu realisieren bei mir und bin leider erst seit Anfang 2007 "geistlich" sozusagen.
    Ich sehe das auch so wie du, dass ich bzw. wir Blockaden, Ängste, Zweifel haben und es genau DARUM manchmal nicht leicht ist.
    Mein obiges Beispiel bzw. Sache ist aber schon länger so, eigentlich seit immer.

    Also irgendwie kann man sagen, dass was man wirklich glaubt und will und erwartet und Vertraut - sozusagen WEISS, dass es eintrifft - trifft dann auch wirklich ein.

    Ja, du hast recht ein Ritual, oder eine symbolische "Handlung", Placebo MINDESTENS gehört schon dazu. (Dazu gehört normalerweise wirklich nicht viel, bzw. fällt einem leicht, wenn derjenige innerlich soweit ist).

    Für mich wäre interessant:
    gibt es hier Menschen, die erfolgreich Wünschen können?
    Diese Wünsche erfüllt werden und möchten gerne einen Ratschlag geben, wie man die inneren falschen Glaubenssätze bzw. Zweifel oder was auch immer - ablegt?

    Bei manchen Sachen bei mir klappt es einfach (z.B. obiges Beispiel) aber bei manch anderen (wichtigen) Sachen nicht! :(
    Und ich kann mir nicht das gleiche Vormachen wie bei den Sachen die klappen. (falls einer versteht was ich meine)

    lieben Dank und Gruß
     
  9. Sadhaka

    Sadhaka Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2004
    Beiträge:
    21
    Was man gerne macht, macht man gut, heißt es doch so schön. Ich glaube schon, dass man was dafür tun muss, wenn man etwas erreichen möchte. Allerdings fällt einem das leichter, wenn man es gerne macht. Dementsprechend sollte man aber auch teilweise akzeptieren, dass man bestimmte Dinge nicht erreichen wird, weil sie einen nicht genug interessieren.

    Als Beispiel: selbst wenn jemand noch so intelligent ist und eine super Ausbildung hat, wird er es heutzutage kaum zum Vorstand einer bedeutenden Firma bringen, wenn er nicht bereit ist sehr viel dafür zu arbeiten. Also wenn die Freizeit wichtiger ist, warum damit hadern, nie Vorstand zu werden?

    Ich für meinen Teil hab schon ziemlich viel erreicht (in materieller Hinsicht), allerdings auch immer viel dafür getan.

    Im Endeffekt kommt es auch auf die Wünsche an, ob viel Einsatz notwendig ist oder nicht.

    Lg
     
  10. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
    Werbung:
    Sadhaka, danke für deine Meinung und Erfahrung.

    Ja, es stimmt immer, dass was man gerne macht, fällt einem leicht. Liebe und gerne machen ist wahrscheinlich die beste Motivation.

    ...viel erreicht und allerdings auch immer viel dafür getan... hört man oft/immer.

    Ja richtig, auf die Wünsche kommt es an.

    Aber: mir ist noch fraglich,
    ob die andere Wahrheit auch wahr ist:
    ok es ist DEIN Glaube, DEINE Wahrheit (und die der meißten Menschen wohl)
    Die Frage ist, ob man auch weiterkommt bzw. erfolgreicher werden kann, wenn man glaubt dafür NICHT unbedingt hart arbeiten zu müssen.
    Da müsste dann hier einer Antworten, der genau das macht.
    Davon gibt es wohl nicht soviel.

    Danke
    Viele Grüße
     
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