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Thema: Schreiben

Dieses Thema im Forum "Kreativität & Spiritualität" wurde erstellt von Schamanin73, 17. Februar 2009.

  1. Schamanin73

    Schamanin73 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.046
    Ort:
    Schweiz
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    an alle, die schon ein buch geschrieben haben: wie zum geier macht ihr das?
    muss man ein ziel haben?
    wie viel von einem selbst steckt drin?
    wie fühlt sich das an?
    habt ihr distanz zu dem geschriebenen?
    denkt ihr beim schreiben an den leser?
    wie kommt eine figur zustande?

    lg
    schama...
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

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    Beiträge:
    25.988
    ich setzt mich hin und schreibe... klingt ziemlich blöd, ist aber genau so... das kann ich nicht anders ausdrücken ;)

    jeder schreibt anders, einige brauchen ein klares ziel und einen konkreten plan, andere lassen sich von der Kreativität Leiten und wissen gar nicht, wo sie am ende ankommen werden.

    bei jedem der richtig schreibt: sein ganzes Herzblut und nicht ausserdem

    auch das ist nicht generalisierbar... manchmal wie ein Kampf, manchmal wie ein Flug

    nein

    manchmal ja, machmal nicht

    das ist wahrscheinlich das grösste Rätsel beim Schreiben... die Figuren sind schon da, wie Schemen... alles was ihnen noch fehlt ist, dass sie durch eine Geschichte aus dem Schatten tretten und konkret greifbar werden... jedenfalls: je realistischer eine Figur in einem Text wirkt, deto weniger hat der Autor kontrolle über die Figur ausgeübt ;)

    lG

    FIST
     
  3. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

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    DonauCity
    Es ist bei jedem Buch anders. Wichtig ist, nicht zu ehrlich zu sich selbst zu sein (weil sonst hörst gleich wieder auf. Warum?
    Weil du bemerkst dass du gar kein Buch schreibst sondern was loswerden willst.
    Macht aber gar nichts.)
     
  4. Schamanin73

    Schamanin73 Aktives Mitglied

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    Schweiz
    fist, hast du denn mal ne geschichte zustandegebracht/publiziert o.ä.?

    schooko: ich hab dich aus irgendwelchen gründen auf meiner ignorierliste. kann also nicht lesen, was du geschrieben hast. nimms mir nicht übel. irgendwas ging mir einmal auf den wecker und ich dachte: neee, ach neeeeee.
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    25.988
    http://www.esoterikforum.at/threads/94054&highlight=johnny+jack ;)
     
  6. Schamanin73

    Schamanin73 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2007
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    2.046
    Ort:
    Schweiz
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    uaaaah, johnny und jack... alles klar. mannomann... jeder schreibt anders.
     
  7. Schamanin73

    Schamanin73 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.046
    Ort:
    Schweiz
    fist, wie fing es denn an? irgendwann nachts meintest du, da muss jetzt johnny und jack in die tasten? hast du das online direkt ins forum geschrieben oder erst mal ein neues wörd-dokument aufgemacht? rauchst du zigaretten dabei oder was anderes?

    und: WER sind johnny und jack für dich? sind das die typen, die du an bahnhöfen oder kneipen beobachtest oder warst/bist du selbst so drauf? hast du zu viele cheech und chong filme gesehen? findest du die beiden einfach schrullig und würdest dich selbst auch gern mal so "gehenlassen"?
     
  8. loveforfree

    loveforfree Mitglied

    Registriert seit:
    19. Januar 2009
    Beiträge:
    927
    Ort:
    München
    Ich hoffe ich werd nicht erschlagen, wenn ich sage, ich habe bis jetzt noch kein Buch rausgebracht, aber schon mehrere Geschichten in Romanform geschrieben, auf PC. Ich habe mir immer zuerst ein Thema überlegt, zum Beispiel
    Wölfe. Dann den Schauplatz, nennen wir das Land Korlandria. Wie stellt man sich die Landschaft vor: Wald, Hügel, sehr ländlich, Wasserfälle, Flüsse, viele Seen. In welcher Zeit spielt die Geschichte: Ich nehm jetzt mal Fantasy(keine Zeitangaben), weil der Landesname ja auch frei erfunden war. Also da es eine ländliche Gegend ist, viel Natur etc, gibts in dieser Geschichte für mich keine Autos oder Industrie. Also viel Handarbeit, Pferde als Arbeitstiere, ein Dorf Ansaran mit vielen Bauernhöfen. Und natürlich Kneipen und Gasthäuser......
    Dann braucht man Hauptdarsteller, nennen wir sie (Menschen) Sandera(Tochter einer verwittweten Bäuerin. Sandera ist 17 und ist ein Haudegen. Sie liebt die Natur, das Jagen, und profiliert sich immer vor den Jungs, da sie sich beweisen will. Wie sie aussieht, dass lass ich in diesem Beispiel dahingestellt.) Dann gibt es die Mutter von ihr ihr Name ist Olinda(40 Bäuerin und immer um ihre Tochter besorgt, weil diese so draufgängerisch ist und sie hat nur dieses eine Kind. Sie ist Kräuterkundig und mit vielen Heilpraktiken vertraut, glaubt an die Spirituelle Welt, darum wird sie von anderen und ihrer Tochter auch immer veräppelt) Dann gibts da narürlich noch den netten Dorfburschen Ekaro(er ist mit Sandera aufgewachsen und sie haben eine starke Bindung zueinander, er ist 19 und der Beschützerinstinkt regt sich gewaltig gegenüber Sandera. Sohn eines Müllers, er hilft natürlich dem Vater Inseron42 bei der Arbeit und hat eine Leidenschaft fürs Sternegucken. Seine Mutter Beldira36 ist Hebamme. er hat einen kleinen Bruder Ralaef der 14 ist und ein guter Schnitzer.)

    Das sind mal die Menschen. Jetzt kommt das Anfangsthema ins Spiel
    Wölfe. Es gibt da ein Rudel tief im Wald in der Nähe des Dorfes Ansaran
    Es sind Wölfe die einen speziellen Auftrag haben. Sie sollen den Wald beschützen vor den Menschen. Auftraggeberin ist Luxmeanty, die Göttin der Wälder. Sie ist der Inbegriff der Schönheit, des Edelmuts, der Kraft, Schönheit und der Magie. Die Wölfe haben einen visuellen Drah zu ihr, sie haben einen Platz am Fuße des Berges Hintoreb was in dieser Geschichte so viel heißt wie Beschützer. Dieser Platz wird sehr oft von den Wölfen heimgesucht, wenn sie in Kontakt mit der Göttin Luxmeanty treten wollen oder sie von ihr dorthin gerufen werden.

    Gib den Wölfen noch nen Namen, und lass Deine Fantasie spielen. Natürlich gehört da noch ein Storyboard dazu, um alle Einzelheiten zu notieren um nicht mit Namen etc durcheinander zu kommen. Und natürlich den Verlauf der Geschichte in Stichpunkten aufschreiben, damit man sich nicht verzettellt und alles fließen kann.
    Dann ist es wichtig aus welcher sicht man erzählt. Aus einer der Hauptpersonen oder aus der eigenen. Was will man rüberbringen? ICh würde stark auf eine Romanze zwischen Sandera und Ekaro hinarbeiten. Dann auf den moralischen Aspekt, warum die Göttin nicht will, dass Menschen den Wald in Anspruch nehmen. Ich würde Sandera und Ekaro eine Jagd im Wald unternehmen lassen bei der irgendwas komisches passiert, wie z.B. dass die Beiden einen Wolf von dem besagten Rudel erblicken, ihn erlegen wollen, da er so strahlend weißes Fell hat. Und dann treffen sie vielleicht auf das Wolfsrudel und kommunizieren irgendwie mit ihnen. Werden vielleicht zu Verbündeten und lernen die spirituelle Welt kennen. Lernen ihre Fähigkeiten kennen.

    Das Alles hört sich jetzt vielleicht verspielt und etwas kindisch an, aber wenn man den Leuten einen Charakter gibt, beim "Sprechen" und in den Handlungen, wenn man es schafft dass der Leser sich mit den Personen zum Teil identifizieren kann, und wenn man es so schreibt dass die Leser gar nicht mehr die Buchstaben sehen die sie lesen, sondern Bilder vor ihrem inneren Auge haben, einfach life dabei sind, dann ist dies schon der Ansatz eines guten Romans.

    Hach, da könnt ma so rumspinnen.

    Sorry, wenn es etwas lang geworden ist, aber meine Finger wollten nicht aufhören zu tippen:D

    Bussi Love
     
  9. FIST

    FIST Neues Mitglied

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    Beiträge:
    25.988
    also angefangen hat alles, als das internet bei mir mal nicht ging und ich echt generft war ;)

    und ja, das ist in ner Textverarbeitung geschrieben (schleichwerbung: Openoffice.org ;) ) und nein, ick hab nix dazu geraucht

    wer sind johnny und Jack? nun... teilweise sind sie Autobiographisch, wie auch die Umgebung in der die Geschichte Spiel, wenn auch nur angedeutet Luzern ist (auch werden sich wohl einige Leute hier im Forum die ich kenne, zumindest am Rande wieder in der Geschichte wiederfinden :D ) allerdings bin ich nicht so drauf... ick mein beim Schreiben gehts auch immer darum ein bestimmtes Gefühl darzustellen (mir zumindest) und dieses natürlich, Literaturmässig auch etwas zu überzeichen... bei dieser Geschichte gings mir darum zwei Leute zu zeichnen, denen wirklich alles egal ist... Schrullig sind sie nicht... okay, ungelogen, sie haben ihren Charme, aber es sind ja trotzdem Leuts die man irgendwie nicht so wirklich sein will und man will ihnen auch nicht begegnen... Zentral in gerade dieser Geschichte für mich ist die Passage als Johnny darüber nachsinnt, dass eigentlich jeder ein Egoist geworden ist und sich nur noch um seinen eigenen Scheiss kümmert, also sich nicht dafür interessiert, was in der Welt eigentlich passiert - und davon sind ja Jack und Johnny nur ein Symthom (ick mein, würd sich jemand drum kümmern, währen die beiden schon lange eingelocht worden, bevor sie so geworden sind, wie sie sind)

    den Letzten Abschnitt hab ich übrigens aus der Geschichte gestrichen... da wird die Brandstiftung dem ehemaligen Besitzer in die Schuhe geschoben und Jack und Johnny Kassieren die Versicherungssumme des Clubs - da käme dann noch dieses "El Cativo" Element dazu (aus der passage wo Jack und Johnny darüber nachsinnen, welche Songs auf ihr Tape gehören, als Hymne eben: el Cativo mit dem kehrreim: "denn er weis: das böse siegt immer")

    aber das offene Ende ist schlicht besser ;)

    wie du siehst, da steckt sehr viel von mir drinnen und auch woher ich meine Inspiration habe und sogar sowas wie Tiefgründigkeit

    aber zu sagen, dass das alles beabsichtig war währe gelogen... ich sass vor dem Computer und hatte diese beiden Typen im Kopf: Johnny und Jack mit ihrer kurz angebundenen, schnodrigen Schnauze und ihr alles durchdringender Nihilismus und ihre Misantropie ;)

    lG

    FIST
     
  10. Schamanin73

    Schamanin73 Aktives Mitglied

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    hmmmdanke. ich muss das auf mich wirken lassen. ich kriegs echt nicht gebacken zu schreiben. das kotzt mich sowas von an. stell dir mal vor, du hättest eine carte blanche in einem tollen magazin und deine finger sind stumm. bist nie zufrieden, alles, was dir entfleucht, ist nur kacke. so fühl ich mich, wenn ich ans schreiben denke.

    schluchz, jammalappä muss ins bett... danke für eure antworten/anregungen. morgen ist auch noch ein tag.

    lg
    schama...
     
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