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Teufel und Rad d. Schicksals?

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von Aksinja, 20. August 2008.

  1. Aksinja

    Aksinja Mitglied

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    Graz
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    Liebe Forumsmitglieder,

    Diesmal stehe ich etwas ratlos vor einer Legung. Einerseits sagt mir mein Bauchgefühl, dass es absolut stimmt was heraus kam, andererseits kann ich es mir absolut nicht deuten.
    Ich habe mir ein keltisches Kreuz bzgl. der Liebe gelegt. Als Thema kam der Teufel, welcher vom Rad des Schicksals gekreuzt wird. Ich selbst stehe der Thematik als der Tod gegenüber und schlussendlich führt das alles zum König der Kelche.
    Probleme bereiten mir dabei der Teufel mit dem Rad. Soll ich es so interpretieren, dass die Zeit gekommen ist in dem ich endlich lerne mit meinen "teuflischen Seiten" umzugehen oder kommen da wieder Zeiten auf mich zu, die mich dazu zwingen mich mit ihm auseinander zu setzen?
    Für die nähere Zukunft steht das As der Schwerter - also eine Karte des logischen Verstandes und der klärens und ist der König der Kelche ein Mann oder bin das schlussendlich ich, die lernt mit ihren sanften Seiten richtig umzugehen und aktiv aus ihnen zu schöpfen?

    Was sagst ihr zu dieser (in meinen Augen) starken Kombination?

    Liebe Grüße
    Aksinja
     
  2. Beinwell

    Beinwell Mitglied

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    Hallo Aksinja!
    Das ist mir ganz spontan dazu eingefallen - ich kenne das Kelt. Kreuz nur so, also dass auf die Grundsit. die kreuzende Karte kontraproduktiv wirkt, also die stehen sich im Weg. LG Beinwell

    Ich habe mir ein keltisches Kreuz bzgl. der Liebe gelegt. Als Thema kam der Teufel,Das ist die Grundsituation= Machtspiele, Schatten, Manipulation... welcher vom Rad des Schicksals gekreuzt wird.Das ist die Karte, die kontraproduktiv wirkt. Könnte sein dass du dich mit deinen Schatten auseinanderzusetzen hättest und bis jetzt zumindest es eher schleifen gelassen hast also den Schatten ihren Lauf gelassen hast und darauf gehofft hast, dass schon alles von selbst "besser" wird.Ich selbst stehe der Thematik als der Tod gegenüberDas eben könnte als Hinweis verstanden werden dass du von dieser "Grundangelegenheit" losläßt und die Dinge jetzt bewußter angehst(Schatten). und schlussendlich führt das alles zum König der Kelche.Mir ist als erstes dein Vater oder eine väterliche Figur eingefallen,eventuell, daß dir dein Vater Beziehungsmuster, das du auf deine beziehungen projezierst, bewußt wird. KK kann für einen Mann stehen, der eher kühl und berechnend ist("sanft" aber eher mit Gefühlen manipulativ umgeht), unter anderem natürlich nur, auch Gelehrter, etc. ich bekam als erstes, das es sich um deinen Vater, bzw. väterliche Figur handelt

    Für die nähere Zukunft steht das As der Schwerter Könnte auf ein sehr verstandbezogenes Gespräch hinweisen mit der betreffenden Person, und daß dir da einiges klarer wird - also eine Karte des logischen Verstandes und der klärens und ist der König der Kelche ein Mann oder bin das schlussendlich ich, die lernt mit ihren sanften Seiten richtig umzugehen und aktiv aus ihnen zu schöpfen
     
  3. Aksinja

    Aksinja Mitglied

    Registriert seit:
    26. Oktober 2003
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    195
    Ort:
    Graz
    Liebe/r Beinwell,

    Danke für deine Interpretation. Vielleicht liegst du gar nicht so daneben. Jedenfalls ist es schon so, dass ich mich in letzter Zeit mit meinem eigenen Beziehungsmuster auseinander setze. Zu meinem Vater habe ich bereits seit 15 Jahren keinen Kontakt (bis auf ein sehr kurzes und enttäuschendes Treffen), aber ich habe bemerkt, dass sein Verhalten zu mir als Kind sich jetzt in meinem Beziehungen und meinem "Männerschema" niederschlägt. Ich kämpfe regelrecht um ihre Liebe, obwohl man Liebe bekanntlich nicht gewinnen kann - entweder ist sie da oder eben nicht.

    Seit letztem Jahr ist wieder ein Mann in mein Leben getreten, der ebenfalls dieses Muster bestätigt. Anfangs war er Feuer und Flamme, dann nur mehr Schall und Rauch - er hat es mir aber nicht ins Gesicht gesagt (wie mein Vater damals) sondern hat sich einfach schön langsam aus dem Staub gemacht und ich? Ich konnte es mal wieder nicht akzeptieren, aber das ehrlich gesagt noch weniger, weil es mir einfach nicht gesagt wurde. Ich kann besser mit einer Situation umgehen wenn mir der Sachverhalt klar ins Gesicht gesagt wird.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hab genug davon (wahrscheinlich deshalb der Tod) und denke, dass ich es verdient habe geliebt zu werden und aber auch LIEBEN ZU DÜRFEN, denn das schlimmste ist wenn man eine halbe Stunde lang überlegt, ob man sich bei seinem Partner melden soll oder nicht...

    Das einzige womit ich nicht ganz konform gehe mit dir ist den König der Kelche - ich hätte ihn immer als sanften Mann gesehen - der König der Schwerter ist für mich eindeutig der lühle und distanzierte.

    Danke dir nochmals!

    Falls jemand noch eine andere Sichtweise darauf hat wäre ich für weitere Meinungen dankbar.


    Liebe Grüße
    Aksinja
     
  4. Beinwell

    Beinwell Mitglied

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    Wien
    Hallo Aksinja!

    Habe mich da etwas verunglückt ausgedrückt - ich übe mich gerade in der schriftlichen Interpretation von Legungen.Ich schrieb
    KK kann für einen Mann stehen, der eher kühl und berechnend ist("sanft" aber eher mit Gefühlen manipulativ umgeht), unter anderem natürlich nur, auch Gelehrter,
    Das ist so eine Sache mit dem KK. Banzhaff beschreibt ihm (unter anderem natürlich) als sensiblen, aber nach außen seine Gefühle eher zurückhaltenden, empathischen Mann, der natürlich aufgrundessen manipulativ und (deswegen auch "kalt") sein kann. Negativ gelebt
    nutzt er die Wirkung, die er auf andere hat(der er sich genau bewußt ist und das meinte ich mit "kalt") aus, indem er nimmt ohne zu geben.Die anderen sind ihm egal - er bekommt sie aufgrund seiner egozentrischen Emotionalität gar nicht mit. Oft sind es Männer die nicht erwachsen werden wollen - bei Kindern ist das ja auch noch süß aber bei einem Kerl. Und mit der Verantwortung haperts dann natürlich auch, so jemand geht - weil er ja sensibel ist alsbald es zu "anstrengend wird". :escape: Auch passive Agressionen z. B. so jemand ist immer "arm". Positiv ist es ein sehr einfühlsamer, wirklich lieber, reflektiver Mann, der sein Einfühlungsvermögen NICHT ausnützt sondern gerne auf seine Umgebung eingeht, kann auch sehr medial begabt sein alles wofür das Element Wasser nun mal steht. Auch ein Gelhrter, Lehrer... Der König der Schwerter ist jemand der alles aus seiner Ratio heraus macht(Element Luft) - im Negativen, wie im Positiven und der Kö. der Kelche natürlich alles aus seiner Emotionalität - ebenfalls im Guten wie im Schlechten.

    LG
    Beinwell :daisy:
     
  5. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

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    Braunschweig
    Ihr seid schon auf dem richtigen weg...

    Im keltischen Kreuz muss die zweite Karte nicht unbedingt kontraproduktiv sein, meist kommt das zweite Thema verstärkend oder verhindert dazu. Es kann auch sein das die erste dadurch abgeschwächt wird ohne dass die beiden sich wirklich im weg stehen.

    Teufel und Schicksalsrad sind beides ganz schöne Hammer Themen, das ist nicht leicht. Aber du liegt schon richtig mit deiner Vermutung dass es dabei um die Beziehungsmuster geht die du aufarbeitest. Jetzt ist ein Punkt wo du eigentlich nicht mehr drum herum kommst dir das folgende auch noch anzusehen.

    Der Teufel wie bereits gesagt als Symbol für deinen Schatten, für all das negative, verdrängte usw.

    Und das Schicksalsrad spricht von Notwendigkeit und sogar Heilung.

    Es geht dabei sehr stark um deinen Lebensweg und jetzt ist der Punkt diese Beziehungsmuster zu erkennen und hinter dir zu lassen. Du musst jetzt deinem Schatten begegnen, so wie der Narr in der Reise des Helden seinen Teufel begegnen muss. Gleichzeitig sagt dir das Schicksalsrad aber auch dass du diese Situation überstehen wirst, weil die 10 sich auch zur 1 rechnen lässt (1+0=1) und damit wären wir mal wieder beim Magier...ach wie überraschend oder Beinwell?;)

    Man könnte jetzt noch die Quersumme vom Teufel nehmen, wo wir dann bei den Liebenden wären und zusammen mit dem Magier (oder dem Schicksalsrad) hätten wir eine Quintessenz für das Thema bestimmt, wo wir dann beim Turm oder beim Wagen wären...(wo ich meinen Bezug zu diesem Thema wieder finde)

    Und weil ich so nett bin habe ich so viele Karten und Themen in den Raum geworfen um dann einfach zu verschwinden ohne weitere Erklärungshilfen:D

    :escape:

    Lieben Gruß,
    Anakra
     
  6. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Aksjana

    Für mich bedeutet der Teufel, dass man sich nun endlich aus Abhängigkeiten befreien muss. Und das man sich aber auch voll dafür entscheiden muss, wenn nur ein kleiner Zweifel besteht, dann geht es schief. Des kreuzende Rad des Schicksals zeigt auf, dass es sich bei dir um ein immer wiederkehrendes Thema handelt, was es nun aufzulösen gilt.

    Alles Liebe
    Romy
     
  7. Aksinja

    Aksinja Mitglied

    Registriert seit:
    26. Oktober 2003
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    195
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    Graz
    Erst einmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten! Ihr wisst wahrscheinlich gar nicht wie sehr ihr mir behilflich seid...

    Aber zuerst zu Beinwell:
    Dieses Bild des KKs - ich konnte es kaum glauben - trifft genau auf meinen Exfreund zu. Es stellt exakt seine positiven, wie auch negativen Seiten dar! Das einzige, was ich mich aber nun frage ist, wieso er als Ergebnis steht und warum die zwei der Kelche als Ergebnis standen, als ich auf diesen König der Kelche nochmals ein kleines Kreuz gelegt hatte.
    Versöhne ich mich im psychischen Sinne mit diesem Männerbild? Mach ich einen freundlichen Schritt auf mein "Beuteschema" zu und lächle ihm gelassen (nach dem As der Schwerter und der Einstellung des Todes) ins Gesicht?

    Ich sehe die beiden auch nicht als sich behindernd an sondern interpretierte es ebenfalls mehr nach dem Prinzip: Es ist die Zeit gekommen und jetzt gibt es kein davon laufen mehr.

    Wenn ich mir diese ganzen Karten ansehe kann ich nur sagen: Wow! Der Magier, welcher einen auffordert zu gestalten und aktiv sein Leben in die Hand zu nhmen, die Liebenden, welche eine Entscheidung verlangen (und zwar aus vollem Herzen und dann noch der Turm, der mich komplett alle meine bisherigen Vorstellungen über Bord werfen lässt und ein Wagen, welcher mit Geschick gelenkt werden muss...ich bin beeindruckt! Alles Dinge, die absolut zutreffen!

    Dazu kann ich nur nicken!


    Danke nochmals für eure Hilfe. Ich möchte euch nun auch daran teilhaben lassen was zur Zeit vorgeht, denn ich habe schon angefangen die Veränderungen zu spüren (das As der Schwerter).
    Gestern habe ich mich mit meinem Exfreund getroffen - denn ich habe schon seit längerem das Gefühl, eine Aussprache zu benötigen um endlich die Geschichte ruhen lassen zu können. Er war Gott sei Dank so freundlich und ließ dieses Gespräch zu. Ich habe mir alles von der Seele geredet, ihm erklärt, dass ich es nicht verstand - das ich soviel gegeben und so wenig zurück bekam und das ich unbedingt seine Seite benötige um endlich mit dem "Verdauungsprozess" anfangen zu können. Er erklärte mir, dass ich ihm zwar sehr gut gefallen habe, er aber nicht in mich verliebt war und ihm auch schlussendlich klar wurde, dass eine Beziehung auf diese Entfernung nicht funktionieren kann. Ich habe ihm dann klar aber freundlich erklärt, dass er von Anfang an wusste, dass ich weiter weg lebe und mein Studium nicht einfach so abbrechen kann, was ich alles für ihn aufgegeben habe (damaligen Freund und damit auch die Wohnung) und welche Risiken ich damit im Grunde einging (es war wirklich eine schwierige Zeit - neben einem Doppelstudium eine Wohnung zu finden und mit den eigenen Finanzen fertig zu werden). Keine Antworten auf sms, einfach darauf "vergessen" bescheid zu geben, dass man nicht kommen kann...viele viele Dinge, die so sehr schmerzten, bis ich es nicht mehr aushielt.
    Jedenfalls war dieses Gespräch wichtig. Ich kenne jetzt seine Seite, erkenne meine eigenen Fehler (es heißt nicht umsonst: prüfe wer sich bindet - ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen vor lauter Verliebtheit) und merkte gestern aber auch, dass ich in manchen Belangen ein ganz anderes Bild von ihm hatte.
    Er lebt mittlerweile mit der Mutter seines Kindes zusammen - fühlt sich unter Druck gestellt und ist unglücklich in der Beziehung, möchte aber das Kind nicht alleine lassen - er hofft, wie so oft in seinem Leben, dass sich die Probleme von selbst lösen werden. Er läuft, wie Beinwell den KK richtig beschrieben hat, vor dem Problem davon anstatt sich hinzustellen und seine Meinung zu vertreten.

    Jedenfalls bin ich nach diesem Gespräch bereit aufzuarbeiten und auch wenn es noch immer schmerzt sehe ich jetzt wieder ein Licht am Ende des Tunnels, spüre genau, dass ich am richtigen Weg bin. Eigenartigerweise sehne ich mich jetzt nicht nach einer neuen Beziehung, nicht einmal nach ihm sondern danach mit mir selbst ins Reine zu kommen und auch selbst zu dem zu stehen wer ich bin und was ich wünsche (ohne jetzt egoistisch klingen zu wollen). Ich gebe wahnsinnig gerne, doch sollte es in der Liebe auf gegenseitigkeit beruhen...nicht wahr?!


    DANKE EUCH ALLEN!!!! :umarmen:

    Liebe Grüße
    Aksinja
     
  8. Beinwell

    Beinwell Mitglied

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    Hallo Aksinja!
    Du hast geschrieben:
    Versöhne ich mich im psychischen Sinne mit diesem Männerbild? Mach ich einen freundlichen Schritt auf mein "Beuteschema" zu und lächle ihm gelassen (nach dem As der Schwerter und der Einstellung des Todes) ins Gesicht
    Wie auch immer - du wirst dich damit beschäftigen 2 Kelche deuten auf eine Positiven Ausgang hinLG Beinwell
    Hallo Anakra:zauberer1
    Danke für den Hinweis meld mich noch
    Tschüssl
    Beinwell
     
  9. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

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    ...jaja so ist das... da schreibt und schreibt und schreibt man etwas und dann sagt der Browser *ätsch:tomate:* darfst nochmal schreiben wenn du willst...

    ...naja sollte wohl nicht sein:rolleyes:

    Es ist kein Zufall das wir uns hier alle treffen, ich bin auch dabei meine Beziehungsmuster aus der Kindheit aufzuarbeiten.
    Beinwell wenn du da derzeit noch nicht dran bist wird das jetzt für dich kommen, da bin ich mir soweit sicher.


    Gut, eigentlich wollte ich aber noch was zum Kelch König schreiben.

    Ausschnitte aus dem Akron Tarot, S.281

    Er zieht die schützende Umzäunung vor, weil er nichts so sehr wie das Ertrinken in der schäumenden Brandung der Emotionen fürchtet, und deshalb hat er einen Aufhenthalsort gewählt, der jeden Kontakt mit der Außenwelt filtert und ausbalanciert. Trotzdem hat er seine prekäre Lage erkannt und fragt den Narren: Wie komm ich hier raus?
    ... ...
    Der Narr, der die Antwort kennt, flüstert ihm leise ins Ohr:
    je tiefer du in deinen seelischen Bereich eindringst, mein König, desto mehr musst du deine Intuition und dein Einfühlungsvermögen entwickeln, denn in der begrenzenden Wanne erschöpft sich die Kreativität sehr schnell in Dogmen und Diagnosen,die nichts anderes als den Frust dessen verkörpern, was sich dir als Täuschung innerhalb deines Wirkunsgbereiches offenbart. Du bist entweder Ocean oder Wanne und niemand kann dir die Entscheidung abnehmen, ob du lieber ins Meer hinausschwimmen oder die Gefühle als kontrollierbare Begrenzung in einem geschützten Gehege leben willst...

    Ihr seht das ist durch und durch eine Wasserkarte (Gefühl = Wasser, Seele), und der Narr hat schon recht wenn er da von Badewanne und Ocean spricht. Übersetzen wir diese Symbole bedeutet es soviel wie das wir unsere Gefühle beschränken um nicht darin zu ertrinken (im Ocean). Wir wollen tiefer (der Ocean ist schließlich tiefer als eine Badewanne), vielleicht kommen wir auch tiefer.
    Das Thema ist hier also lass ich los - löse ich mich in den Ocean auf?
    oder bleibe ich bei meiner Kontrolle - und bleibe in meiner Badewanne?
    Loslassen oder Kontrolle behalten?

    Sehr schöne Bildersprache, gefällt mir:D
    und ich habe mich auch sofort wieder gefunden...

    in der Geschichte aus dem Akron Tarot löst er sich auf, gibt also die Kontrolle ab, jedoch nicht ohne noch eine Erinnerung hinterlassen zu haben... (Der Narr hält die Stellung und regiert das Land, alle trinken das Wasser des Lebens aus der großen Badewanne, in die der König kurz vor seinem Ende noch gepinkelt hat.)

    Lieben Gruß,
    Anakra
     
  10. Aksinja

    Aksinja Mitglied

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    Liebe Anakra,

    Oh ja...das ist wunderschön beschrieben und ich empfinde es auch gerade so. Raus aus dem alten Muster, neues zulassen, sich selbst zulassen und zerfließen in das Meer. Natürlich hat man Angst sich zu verlieren, aber was würde wir alles nicht entdecken, wenn wir ewig in der Badewanne hocken bleiben :)

    Liebe Grüße
    Aksinja
     
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