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Tetralemma

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Meetic, 2. April 2008.

  1. Meetic

    Meetic Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2005
    Beiträge:
    110
    Ort:
    Niederösterreich
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    Hallo,

    Ich habe eine Frage zum Tetralemma.
    So wie ich es kenne geht es darum aus einem Dilemma über die Erweiterung um 2/3 Positionen zu einer Lösung zu kommen.

    Gilt das für alle Themen/ Dilemmen oder gibt es da Einschränkungen.

    Im konkreten Fall ist das Thema. Geld oder Liebe
    Das Dilemma ergibt sich aus dem Glaubenssatz, dass überhaupt eine Entscheidung zwischen den beiden nötig ist. Ist es möglich über die Erweiterung "Geld und Liebe" und "weder Geld noch Liebe" und "ganz was anderes" eine Lösung in einer Aufstellung zu erkennen?

    lg
    meetic
     
  2. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    hi meetic,

    könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es funktioniert - ich hoff nur, dass sich der Fokus dann nicht für weder-noch entscheidet ;-)

    Ich stand mal als das sowohl-als-auch in einer derartigen Aufstellung - war voll genial, weil ich war dann die Lösung, an die die Klientin eigentlich gar nicht gedacht hatte. Und noch spannender für mich war, dass beide eigentlichen Themen einfach in den Hof gingen eine rauchen, die fühlten sich total unbeteiligt.
     
  3. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Wie kommst Du denn DARAUF ?

    Eine gute Lösung beginnt mit einer guten Frage.

    LG, Gawyrd

    PS.: Es gibt auch den Satz : "Besser reich und gesund als arm und krank".
     
  4. Meetic

    Meetic Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2005
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    110
    Ort:
    Niederösterreich
    Ich komme drauf, weil es in meinem Leben jetzt so ist. Ich bin mit einem Mann zusammen, den ich wirklich liebe und dennoch kann ich nicht ja zu ihm sagen, da er zu wenig Geld hat. Was für ein Wahnsinn - sag ich zu mir selbst. Aber ich KANN es einfach nicht.:escape: So sehr ich es mir auch wünsche - für uns beide!

    Zur zeit ist die beziehung am zerbrechen, was ich gut verstehen kann - aber was nützt mir das - was nützt es meinem Freund? gar nix - alles bleibt beim alten - also bleibt nur, dass wir den Schaden minimieren - außer es passiert noch ein Wunder.

    lg meetic
     
  5. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
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    5.379
    Ort:
    Graz
    Die Tetralemma-Aufstellung wurde von Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer als eines von vielen mögichen Formaten der Systemischen Strukturaufstellungen entwickelt. Das Modell dafür stammt aus dem Mahayana-Buddhismus, wo es unter anderem zur Behandlung von widersprüchlichen Aussagen in der Rechtssprechung verwendet wurde.

    In der Aufstellung kann es dort eingesetzt werden, wo es um ein scheinbares (!) Entweder-Oder-Anliegen geht. Es gibt dann die Positionen "dieses", "jenes", "weder dieses noch jenes", "beides" und als fünfte Position ein freies Element mit der paradoxen Bezeichnung "nichts von alldem und nicht einmal das" (wobei man wissen sollte, dass v. Kibed Professor für paradoxe Logik ist... :)
    Ich habe das in einigen Aufstellungen erlebt, und es war immer wieder verblüffend, was sich daraus entwickelte. Wobei das ja dann in Bewegung kommt, es wird in der Aufstellung dann auch sichtbar, was eigentlich hinter der Fragestellung stehen mag, und in der Klärung dessen, "was auch noch im Spiel ist", kann die Lösung liegen. Insofern ist das Tetralemma ein Einstiegs-Raster, ein Format eben, aus dem sich dann eine Lösungsdynamik entwickelt (entwickeln kann - wenn jemand stur dem Schema verhaftet bleibt, wird's wohl nix...).

    Alles Liebe,
    Jake
     
  6. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Autsch - naja, ich gestehe, ich ging von anderen Voraussetzungen aus, da ich selbst mal das Thema hatte, dass sich Karriere und Beziehung ev. nicht vereinbaren lassen würden - aber das jetzt klingt nach ganz was anderem, da ziehe ich mich leiber wieder aus dem Thread zurück - haben Gawyrd und jake eh schon einiges Brauchbareres dazu geschrieben.
     
  7. Meetic

    Meetic Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2005
    Beiträge:
    110
    Ort:
    Niederösterreich
    Danke für eure Antworten!

    Ich habe lange zeit keine Antworten mehr gehabt. Jetzt hab ich nicht einmal mehr Fragen.:confused:

    Ich habe so viel an Zeit und Aufmerksamkeit, Therapien und auch zwei Mal eine Aufstellung investiert herauszufinden, welche Themen dahinter stehen, jetzt bin ich am Ende meiner Weisheit angekommen. Egal wieviele Schichten ich abtrage, es kommen immer andere, noch "schlimmere" dazu. Manchmal habe ich einfach den Eindruck, das hört nie auf und es gibt keine Lösung.

    Vielleicht ist das die Lösung - aufzuhören sich an der Hoffnung festzuklammern, dass ich auch nur den Funken einer Chance habe, frei von dem Fluch meiner Familie zu sein.

    Auch gut - dann geht es darum, zu damit zu leben und das Beste aus dem zu machen, was IST.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt - jetzt ist sie tot und ich hoffe sie bleibt es auch, denn das ist vielleicht die einzige Freiheit, die ich finden kann.

    Was das bedeutet ? Ich kann es nur herausfinden, denn ich LEBE noch und ich habe nicht vor mein Leben hinzuschmeißen.

    lg
    meetic
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Ja. Darum geht es immer (wobei ich schon weiß, dass man nie immer sagen soll. Und nicht man sagen soll; und nie nie sagen soll... ich nehm's einfach mal als Abkürzung...). Annehmen, was ist. Und vielleicht irgendwann davon Abstand zu gewinnen, das Was-auch-immer mit der Familie als Fluch zu betrachten. Vorwurf bindet. Immer und solange er andauert.

    Alles Liebe,
    Jake

    P.S.: Und was die Hoffnung anlangt - das ist ein interessanter Denkansatz, der durchaus nicht so resignativ sein muss, wie er vielleicht auf Anhieb klingen mag. Du findest das z.B. in der "Dornbuschlegende" von Manès Sperber, die am Anfang seines Romans "Wie eine Träne im Ozean" steht.
     
  9. Meetic

    Meetic Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2005
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    110
    Ort:
    Niederösterreich
    Hallo Jake,

    Es ist weniger Vorwurf, als Angst davor den Weg meiner Ahnen zu folgen, ohne den eigenen gefunden zu haben. Viel zu viele sind viel zu früh gestorben und ich hab versucht am Leben zu bleiben - auch deshalb um für meine Kinder solange da zu sein, wie sie mich brauchen. So hätte ich wenigstens die Chance gehabt ihnen zu ersparen, was mir nicht erspart geblieben ist.

    Ich will aber nicht in Selbstmitleid versinken, denn KEINER weiß, wie lange er hat und das leben ist und bleibt eine lebensgefährliche Geschichte.
    Das gilt auch für mich, ich wollte Sicherheit, wo es keine gibt. Vielleicht wollte ich aber auch nur eine Perspektive, für die es sich zu leben lohnen würde. Die habe ich jetzt verloren und ich muss wohl eine neue finden.

    Eine andere Art Freiheit, als ich gedacht habe, aber auch eine Freiheit.
    lg
    meetic
     
  10. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Dann könnte es sein, dass ein Vorleben noch nachwirkt.

    LG, Gawyrd
     

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