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Terri Schiavo - Sterbehilfe ja oder nein?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Twister, 23. März 2005.

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Sterbehilfe ja oder nein?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 30. März 2005
  1. Ja, ich bin für Sterbehilfe wenn sicher ist, daß man nicht mehr helfen kann.

    15 Stimme(n)
    32,6%
  2. Ja, wenn der Patient Lebensverlängernde Maßnahmen ablehnt.

    16 Stimme(n)
    34,8%
  3. Ja, es gehört aber jeder Fall einzeln geprüft.

    6 Stimme(n)
    13,0%
  4. Nein, diese Entscheidung steht uns nicht zu.

    8 Stimme(n)
    17,4%
  5. Habe keine Meinung.

    1 Stimme(n)
    2,2%
  1. Twister

    Twister Guest

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    Hallo Leute!

    Hab da mal eine allgemeine Frage zur aktuellen Thematik "Terri Schiavo". Seit ihr für Sterbehilfe oder nicht?

    Ich bin mir selber nicht so sicher wie ich zB bei einem Verwandten reagieren würde! Ich glaube man sollte die Fälle sehr genau prüfen und abwiegen!

    Freue mich über Eure Meinungen dazu!

    lg,
    twister
     
  2. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    ....was ich hier nur unbedingt gerne anbringen möchte:

    Es ist total unmenschlich einen Menschen verdursten und verhungern zu lassen, noch dazu bewußt!

    Das hat nichts mehr mit Würde oder irgendeiner (Sterbe-)Hilfe zu tun.
     
  3. Twister

    Twister Guest

    Hi, Ninja

    Damit hast Du sicher recht! Wenn man ihr schon nicht aktiv helfen kann sollte man zumindest das Leid nicht verlängern! Ich kann es verstehen wenn medizinische Hilfe abgesetzt wird aber Nahrung sollte sie auf alle Fälle bekommen.

    lg,
    twister
     
  4. Marie_A

    Marie_A Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2004
    Beiträge:
    237
    gott, die frau sieht doch noch so lebendig aus, man sieht ihr freude an, reaktionen usw ...

    wie kann man einen menschen, der hilfsbedürftig ist verhungern lassen? auch wenn ihr leben nicht mehr so bewusst ist, so ist ihre seele noch da! das ists jedenfalls, was ich bei den bildern empfand, da ich sie ja nur im fernsehen sah, weiss ich nicht obs stimmt.

    ich denke, wir haben kein recht ein leben zu beenden, das leben ist ein göttliches geschenk, egal wie es aussieht!

    das macht mich so traurig , gibt mir das gefühl, dass nur ein guter mensch ein rentabler mensch ist für viele leute.
     
  5. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Wenn ich die Wahl hätte, zwischen einem Leben in einem Körper der nicht mehr funktioniert und dem Tod, auch wenn er schmerzhaft wäre - ich würde lieber verdursten und verhungern als Gefangener in einem desolaten Körper zu bleiben.

    Der körperliche Schmerz geht irgendwann vorbei, der seelische, der ist wirklich grausam...

    Währe jedenfalls meine Entscheidung.
     
  6. Kangiska

    Kangiska Guest

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    Hallo,

    Ich schliesse mich Ironwhistle an.

    Sogar wenn die Überlegung, einen Menschen innerhalb einer Woche verhungern zu lassen, an erster Stelle grausam klingt, einen Menschen 15!!! Jahre lang vor sich hin vegetieren zu lassen, ist in meinen Augen noch brutaler!

    Ausserdem scheinen einige Menschleins vergessen zu haben, dass es mal eine Zeit gab, wo noch keiner von Magensonden sprach. Da wäre die gute Frau schon längst tot und vielleicht schon wieder reinkarniert.
    Wer sagt uns also, ob durch diese Art, einen Menschen künstlich am Leben zu halten, nicht in ihr Karma gepfuscht wird.

    Aber man hat das Recht, ein Leben bis zum Geht-Nicht-Mehr zu verlängern, egal wie schlimm es ist? Ist das etwa göttlich? Ich wage es zu bezweifeln. In der Natur hätte sich die Frage nicht gestellt.


    Grübelnde Grüsse


    Kangiska
     
  7. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    Trotzdem ist es unmenschlich einem Menschen beim Verhungern und Verdursten ( das ist das Schlimmste!!) direkt zuzusehen! Was hat das noch mit Moral und Ethik zu tun und schon gar nicht mit Sterbehilfe. Da hätten sich diese Menschen vorher was anderes überlegen sollen, aber da einfach zuzusehen, und die ganze Welt sieht zu, da sag ich nur: :sabber:
     
  8. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
    Ich diskutier da ständig mit mir selbst und ich weiß immer noch nicht, ob ich für oder gegen Sterbehilfe (wie immer das auch definiert wird) bin. Es gibt so viele Für und Wider und jeder Fall liegt wohl wieder anders.

    Aber ich bin sicher, daß sich vor etlichen Jahrzehnten die Frage noch gar nicht stellte, weil alles seinen natürlichen Weg ging. Was wäre, wenn Menschen nicht erst an lebenserhaltenden Maschinen gehängt werden?
    Es ist immer schwer, Menschen "gehen" zu lassen, denen man nahe steht. Aber ist es überhaupt richtig, so sehr in etwas einzugreifen, das im Grunde ein natürlicher Weg ist? Aber auch diese Frage kann ich nicht wirklich beantworten. Es sind nur Gedanken, die mir dabei durch den Kopf gehen.

    Alles Liebe
    Moonrivercat
     
  9. thinkabelle

    thinkabelle Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2004
    Beiträge:
    255
    Ort:
    Nähe Heilbronn (NO)
    ich stimme dem ausnahmsloszu.
    ich bin für humane sterbehilfe (so wie in der schweiz möglich), aber doch nicht so... da kommt jeder verurteilte straftäter, der hingerichtet wird in amerika, besser davon. zumindest weniger quallvoll.

    man hätte sie doch auch sanft "entschlafen" lassen können...

    wer weiss, warum die amerikanischen medien wieder versuchen, auf so ein schicksal zu lenken... wer weiss, was die amerikanische regierung wieder im hintergrund werkelt...

    7 tage sind ne lange zeit...

    *nursonweiterführendergedanke*

    i.

    ps: ich hoffe für terri, dass ihre seele schon heimgekehrt ist...
     
  10. Twister

    Twister Guest

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    Hi,

    ich weiß nicht ob das aktive Sterbehilfe ist aber meinem Vater habe ich abgeraten eine Chemo zu machen. Er ist gestorben, ich finde es war trotzdem richtig, er konnte zumindest den Rest seines Lebens ohne Nebenwirkungen der Chemo verbringen. Außerdem als ich ihn tot sah, sah ers o gut erlöst und glücklich aus, das kann nicht schlimm gewesen sein! Falls er schon wiedergeboren wurde bin ich mir sicher, dass es ihm gut geht! Ansonsten ist er sicher immer um mich.

    Meine Oma hat auch sehr an Krebs gelitten. Sie bekam nur mehr Morphium gegen die Schmerzen. Zum Schluß hat sie niemanden mehr erkannt, ich hab sie fast angefleht am Leben los zu lassen und die nächste Stufe zu betretten.

    Ich persönlich möchte nicht mehr in einem Körper leben der nicht funktioniert. Da ich an Wiedergeburt und das Vortbestehen des Geistes und der Seele glaube hat das für mich auch keine Bedeutung schließlich ist es ja die Seele die einen Menschen ausmacht und diese lebt weiter. Ich würde es als Qual an der Seele empfinden in einem so schwer kranken Körper gefangen zu sein.

    Gruß,
    twister
     
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