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Taschendieb

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von LoneWolf, 3. Juni 2010.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    Fast hätt ich gestern einen erwischt. Mein erster in 50 Jahren.

    Hol mir vom Bständig auf der Taborstraße für Mama einen Rollator, natürlich war ich mit dem Fahrrad da. Und wie ich so vor dem Geschäft steh, das Rad aufsperr und mir überleg, wie ich jetzt nach Hause komm - weil das Ding ist wider Erwarten auch zusammengeklappt noch immer recht sperrig - spür ich auf einmal, wie in meiner Gürteltasche, die mir rechts runter hängt, die Gesetze der Schwerkraft versagen und mein Geldbörsel aufsteigen will... die Hand von dem Typen hab ich gar nicht bemerkt. Das war ein arges Gefühl. Das fühlte sich wirklich an, wie Schwerkraftverlust.

    Dann seh ich den geräuschlosen Schatten von so einem langen, dürren Typen mit einem dunkelblauen Samtsakko und jetzt erst bemerk ich, wie der seine Hand aus meiner Tasche zieht und ich bekomm ihn reaktiv aber schlampig am Ärmel zu fassen. Mit der linken Hand greif ich rüber nach Rechts, in die Gürteltasche und merk, halbwegs beruhigt, Geldtasche hat sich wieder gesetzt. Auch das Handy is noch da und ich lass den Ärmel wieder los. Der Typ rennt weg.

    Da kommt ein kurzer Anfall von Wut über mich und ich renn ihm ein Stückerl nach. Aber mit zwei Schachtel Zigaretten pro Tag, da is mit Laufen nicht mehr viel los bei mir und der Tap is sicher um 20 oder mehr jahre jünger als ich. Also geb ich auf und schimpf ihm nur nach. Außerdem steht da der Rollator und das entsperrte Fahrrad.

    Ohne Rollator hätt ich ihn mit dem Radl kriegen können, den Hund. Aber was ich mit ihm gemacht hätte, weiß ich nicht. Auf Grund meiner eigenen, etwas unseriösen Kindheit hätt ich ihn eh wieder laufen lassen müssen.

    Anderer Seits... um andere vor derartigen Übergriffen zu schützen, hätt ich ihn doch eher der Polizei übergeben müssen. Hmmm... schwer für mich, die Polizei um Hilfe zu rufen. Was ist richtig, was ist falsch...

    Naja, er is ja gut davon gekommen, das Gfrastsackl.
     
  2. puenktchen

    puenktchen Guest

    uuuuah, da hast Du aber Glück gehabt, daß Deine Sachen nicht weg sind!!!

    Polizei ist eine gute Adresse für Taschendiebe:), wenn man sie denn kriegt, ist sicherlich schwer
     
  3. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    :lachen: Deine Wortwahl beeindruckt mich....

    Schade dass du ihn nicht erwischt hast...
     
  4. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien

    Ja, aber da hab ich immer Berührungsängste, weil ich müsste gleichzeitig telefonieren und ihn festhalten, bis die Polizei kommt. Und da er sich vermutlich wehren und sich mir zu entreissen versuchen wird, müsst ich ihn zu Boden drücken und mich auf ihn drauflegen, während ich mit der Polzei telefoniere. Und in mir wehrt sich alles dagegen, mich auf einen Mann draufzulegen :D

    Also gäbe es nur den schnellen, schmerzhafte Nasenbeinbruch als Alternative für Zwischendurch. Dazu wäre ich grundsätzlich in Ausnahmesituationen - vielleicht - fähig, würde sich nicht in mir alles dagegen wehren, einen Menschen mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Da taucht immer diese Szene mit Bruce Willis in meinem Kopf auf, wo der den einen Mafiosi mit einem Schlag von unten gegen die Nase regelrecht abtötet. Das ist nur ein Film, aber die Methode ist real und wirklich gefährlich. Und ich habe mir für dieses Leben ernsthaft vorgenommen, nur zu töten was ich auch esse. Und ich esse keine Taschendiebe mehr, seit Pink Floyd in einem Lied gesungen haben: "Du bist was du ißt..." :rolleyes:


    Na, man ist da ziemlich allein, in solchen Situationen, müsste den Typen festhalten, gleichzeitig Polizei anrufen, warten, in der Zwischenzeit aufpassen, dass mir niemand das entsperrte Rad klaut oder den neuen Rollator... dann sollt man aufpassen, dass man dem Typen nicht zu weh tut aber auch nicht zum lachen bringt... es ist nicht einfach. Ich war einfach zu überrascht und ein wenig überfordert. Vielleicht werd ichs beim nächsten mal besser machen.
     
  5. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    @Crazy: ich finde Deine Beschreibung sehr witzig - ist gut, dass Dir nichts abhanden gekommen ist. Halte uns auf dem Laufenden, welche Ideen Du sonst noch hast, was man alles mit einem Taschendieb anstellen könnte, wenn man nicht nur 2 Arme hätte, sondern zusätzlich noch eine Schraubzwinge, ein implantiertes Telefon und sonstigen Kram, den man normalerweise nicht mit sich rumträgt.....
     
  6. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    Ich werde in den nächsten Tagen öfter auf Einkaufsstraßen spazieren gehen, sofern es meine Zeit erlaubt, was nicht immer ganz einfach ist.

    Und ich werde mir in die Gürteltasche ein Loch schneiten, einen langen Kabelbinder zur Schlinge formen und diese in der Tasche am oberen Rand der Tasche, gleich unter dem Reißverschluss leicht befestigt auslegen. Das andere Ende zum ziehen werde ich durch das Loch ins Freie langen lassen und mit einer längeren Schnur verbinden, die ich mit der linken Hand festhalte. Und ich werde meine Wachsamkeit auf die Schwerkraftverhältnisse in meiner Tasche richten.

    Und wie sich hier etwas ändert oder bewegt - zack, Schlinge zu und mit der Schnur, die natürlich lang genug ist, fessle ich den Taschendieb gleich an die nächste Laterne oder das nächste Straßenverkehrszeichen. Mein Vorbild hierfür wäre Spiderman.

    Die Gefahr dabei ist, dass ich mich auch so strafbar mache, weil das ist Freiheitsberaubung und Nötigung. Eventuell könnte man mir daraus einen juristischen Strick drehen. Aber gute Vorbereitung ist der halbe Erfolg und wenn ich mich mit dem Dieb gemeinsam an die Laterne fessle, bekomm ich vielleicht Strafminderung :)
     
  7. alphastern

    alphastern Sehr aktives Mitglied

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    9. September 2007
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    Deutschland
    Lieber Crazy Monk,
    die Wahrscheinlichkeit, jeden Tag, einem Taschendieb zu begegnen, ist fast wie mehrfach im Lotto zu gewinnen...

    Ich würde mich jetzt nicht tagtäglich mit dem Gedanken beschäftigen, an jeder Ecke lauert der Nächste ;)

    Der Typ hat bei Dir nichts bekommen - das dürfte ihm erstmal eine Lehre sein... Ob er sich so schnell wieder an jemanden traut, hängt von seiner Abgebrühtheit ab... Evtl. wäre es eine Idee ein Handy mit Foto dabeizuhaben und den Flüchtenden für die Polizei zu fotografieren, wenn Du ihm nicht hinterherkommst :D Manche sind ja schon polizeibekannt...

    Aber mach Dich nicht verrückt deswegen, im Leben begegnet Dir zum Glück nicht nur Diebe und Gesindel ;)

    Allerdings ist es nie verkehrt, seinen Geldbeutel im Auge zu behalten.
     
  8. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Nee, mach ich eh nicht.
    Im Gegenteil, im Nachinein war ich schon dankbar, dass ich es rechtzeitig bemerkt habe.
    Es hätte auch anders kommen können und dann wäre ein 100er in bar und wichtige Karten von Bank und Krankenkasse weg gewesen.
    Diese Diebskrallen sind ja schnell und leise wie ein Windhauch nur.
    An die Möglichkeit ein Foto zu machen hab ich in meiner Aufregung auch erst zu spät gedacht.
     
  9. alphastern

    alphastern Sehr aktives Mitglied

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    Deutschland
    Ja, Wachsamkeit schützt nicht nur vor Dieben ;)
     
  10. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

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    Ich denk auch, es ist eher noch eine Ehre hier in Wien, auf einen echten Taschendieb zu treffen. Der nächste wird schon auf sich warten lassen. Vielleicht im nächsten Leben?
    Wobei man hoffen kann; die Zeiten ändern sich jetzt ja schneller.

    :))))

    Ah, eine Achtsamkeitsübung. Das nenne ich positive Transformation im Alltag.


    Weil du da so StrickTrickTechnisch unterwegs bist, in deiner Imagination - - Es gibt da einen speziellen HandschellenKnoten:

    [​IMG]

    den kannst ja vorher ein bisschen mit der Mama üben


    .
     

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