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Tarot zur Selbsterkenntnis

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von sonnenmond, 10. Oktober 2014.

  1. sonnenmond

    sonnenmond Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2014
    Beiträge:
    9
    Ort:
    Hunsrück
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    Seit über 30 Jahren begleiten mich die 78 Geheimnisse (Arkanen) auf meinem spirituellen Weg.
    Tarot als Einweihungsweg in die universalen Gesetze einerseits;
    als Seelenspiegel und Lebenshilfe zur bewussten Erkenntnis andererseits.

    Grundlage war das Rider-Waite Tarot, sowie die Autoren H.D. Leuenberger und die von mir sehr geschätzte Rachel Pollak. Hajo Banzhaf, der im Laufe der Jahre dann immer mehr in der Vordergrund rückte, konnte ich weniger folgen, da für ihn z.B. nur die aufrechte Deutung der gezogenen Karten bedeutsam war.

    Für mich in unserer immer schnelllebigeren Zeit zwar verständlich und nachvollziehbar; symptomatisch für die Zeit auch der Wunsch nach schnellen Antworten und Lösungen.

    In meinen eigenen Legungen, besonders in verwirrenden Zeit des Lebens und später als Lebensberatung für andere, die bereit waren den Weg der Selbsterkenntnis zu gehen, statt Entscheidungshilfen zu suchen, wurde mir immer bewusster, dass es nur einen Weg gibt, der hilfreich ist. Selbsterkenntnis …
    Der Weg zum ureigenen Selbst.

    Soweit einfach einmal sehr kurz und fragmentarisch eine Anregung zum Austausch über die Möglichkeiten mit den Tarotkarten.

    Lg sonnenmond
     
  2. Nahash

    Nahash Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2012
    Beiträge:
    100
    Hallo Sonnenmond,

    schätze, dieser Trend entspricht unserem Zeitgeist, in dem ohnehin alles wahnsinnig schnell vonstattengeht und mehr & mehr abstumpft. Er scheint u.a. insofern auf viele Menschen abzufärben, als sie sich sogar für ihre eigenen Probleme nur noch wenig Zeit und Aufmerksamkeit nehmen. Aufgabe des Kartenlegers ist es da wohl, sich gemeinsam mit dem Klienten zu dem eigentlichen, zu dem wirklichen Problem hinter seiner Frage, die zumeist noch eher an der naiven Oberfläche kratzt, vorzuarbeiten. Man merkt sehr schnell, wer den Sinn dieser eher psychologischen Vorgehensweise zum Zwecke der Bewusstmachung erfasst, wer also auch in Bezug auf sich selbst und sein Wirken im Außen verständig ist, und wer weiterhin an der alten, klischeehaften Vorstellung klammert, es könne beim Kartenlegen stets nur um das Erfragen der Zukunft oder des günstigen Moments für ein jeweiliges Vorhaben gehen. Kommt die Zukunft nicht ganz von alleine? Und ist es nicht sinnvoller, zu schauen, was man dafür tun kann, das Beste aus ihr herauszuholen oder woran's bei einem selbst ggf. noch hapert? Jeder Kartenleger, der sich bemüht, da also auch mal einen anderen Blickwinkel aufzuzeigen, der an das Selbst des Betreffenden appelliert, ist ein kleiner und wertvoller Leuchtturm im Strudel der Schnelllebigkeit, der Oberflächlichkeit, des Verdrängens und des die Schuld ständig nur bei Anderen Suchens.

    Gruß,
    Nahash
     
  3. trollhase

    trollhase Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2014
    Beiträge:
    5.447
    was genau meinst du mit "Blickwinkel aufzuzeigen, der an da selbst des betreffenden appelliert"?
     
  4. Nahash

    Nahash Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2012
    Beiträge:
    100
    Hi Litha,

    das bezog sich auf die Fragen einen Satz vorher. Also dass es eben sinnvoller wäre zu gucken, was man selbst tun kann, um die Chancen auf etwas zu verbessern. Dass man gucken kann, womit man Schwierigkeiten hat und woher diese Schwierigkeiten kommen. Der Blick wird auf diese Weise von der reinen Zukunftsfrage weggelenkt (die einem den Eindruck ja nur verstärkt, man wäre nicht wirklich an der Gestaltung der Dinge beteiligt, könnte oder bräuchte nichts zu unternehmen, sich auch nicht selbst zu hinterfragen), hin zu dem weitaus wertvolleren Blickwinkel, dass man immer selbstverantwortlich ist, bleiben muss, und daraus auch gehörige Stärke, gehöriges Lebensverständnis, beziehen kann. Zu diesem Blickwinkel kann der Kartenleger verhelfen.

    Gruß,
    Nahash
     
  5. trollhase

    trollhase Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2014
    Beiträge:
    5.447
    dann bin ich aber keine gute Kartenlegerin. ich kann super die Zukunft vorhersagen und die anderen umstände und das ganze Umfeld und so, aber ich könnte den leuten, denen ich lege, nicht sagen, was sie an ihren Einstellungen und an ihrem verhalten ändern sollten. wie soll das überhaupt gehen?
     
  6. Nahash

    Nahash Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2012
    Beiträge:
    100
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    Wenn du da treffsicher bist, was die Zukunft anbelangt, ist das deine Stärke und für sich eine gute Sache. Bleib ja ruhig dabei, wenn es deinem Talent entspricht. Nur könntest du z.B. ebenfalls, quasi zusätzlich, versuchen, die Karten als Mittel zur Bewusstmachung zu gebrauchen.

    Konkret (hab genau das Beispiel zwar soeben noch woanders gepostet, aber is ja egal, dann liest der Ein oder Andere eben doppelt): Wenn ich dich jetzt etwa fragen würde, ob mein Mann zu mir zurückkommt, dann könntest du natürlich schauen, ob das geschehen wird oder nicht. Aber es wird ja sehr vermutlich Probleme gegeben haben, weswegen es überhaupt erst zur Trennung gekommen ist. Diese Probleme liegen so ziemlich immer auf beiden Seiten, daher wäre es für den Fragenden wichtig zu begreifen, was diese Probleme genau ausmacht und inwiefern er daran selbst beteiligt ist. Wenn ich das nicht begreife und mein Mann zwar zurückkommt, aber es wenig später vielleicht wieder knallt, eben weil einem gar nicht richtig bewusst ist, wie man beziehungsintern so schaltet und waltet, die selben Fehler also wieder begeht... dann hast du zwar Recht behalten mit deiner Deutung und das ist für sich sehr gut. Aber der Klient trägt sein eigentliches Problem immernoch mit sich herum. Es ist sehr spannend und anspruchsvoll, sich als Kartenleger da mit jemandem mal etwas tiefer einzulassen und zu versuchen, diese zu Grunde liegenden Probleme zu beschauen und zu bearbeiten.

    Gruß,
    Nahash
     
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  7. Die Zukunft ist nicht vorhersagbar, höchstens Tendenzen der Zukunft , das sollte jede/r KartengerIn wissen und auch so handhaben ;-)

    Ich gehe sehr konform mit dem was sonnenmond schreibt, ich lege auch über 30 Jahre Karten, seit 10 Jahren bin ich Profi, was mir am Kartenlegen besonders gefällt, ist Potenziale zu ergründen, ähnlich wie in der Astrologie beim Radix, das ist für mich am spannensten , und nicht, wenn jemand zum 1000x auf die Liebe legen will, wann die große Liebe endlich kommt, für mich ist es wichtige eine Inspiration zu geben, etwas zum Positiven ändern zu können, ansonsten hat das alles keinen Wert und wäre sinnlos ;-)
     
  8. trollhase

    trollhase Sehr aktives Mitglied

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    14. Juli 2014
    Beiträge:
    5.447
    doch, die Zukunft ist sehr wohl vorhersagbar.
     
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  9. Nahash

    Nahash Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    100
    Naja, Hand auf's Herz, weiß man's letztlich wirklich? Ich persönlich bin auch der Ansicht, dass sie nicht feststeht, jedenfalls nicht von A bis Z, und spreche daher, wie du auch empfiehlst, ebenfalls von Tendenzen. Aber letztlich ist alles, was der Mensch dazu äußern kann, nur Spekulation und Glaubenssache. Allerdings, das muss man sagen, böte es keinen Vorteil, an die Festlegung und Unabänderlichkeit der Zukunft zu glauben, denn dieser Gedanke dürfte ziemlich ohnmächtig machen.

    Gruß,
    Nahash
     
  10. trollhase

    trollhase Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2014
    Beiträge:
    5.447
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    ich lege aber schon seit 17 jahren Tarot karten für mich und andere. die legungen für andere treten so gut wie immer ein.
     
    Angelika01 gefällt das.
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