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Tarot Philosophie 8 und 11 Trumpf

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von Iffi, 14. November 2005.

  1. Iffi

    Iffi Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2005
    Beiträge:
    158
    Ort:
    Nördlichstes NRW
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    Ich würde gerne mit euch weiter philosophieren
    und stelle dafür mal die zweite Frage von FIST in den Thread:

    Wie findest du die Ändernung, die Waite vornahm, als er die 8 und die 11 vertauschte - wie verändert sich der Tarot in seiner gesammtaussage, wenn man in der Mitte, als 11 Karte und im ewigen Zentrum des Tarot (wenn man den Narren weglässt) die Gerechtigkeit hat und nicht die Stärke?

    Vieleicht mal ja einer von euch anfangen..
    während ich noch in meinen Unterlagen wühle... *g* ich hatte mir irgenwo inrgendwann irgendwas zum Vergleich Papus/Corwley/ Waite aufgeschrieben..

    neugierige freudige Grüsse
    Iffi
     
  2. *Albi*

    *Albi* Mitglied

    Registriert seit:
    26. Mai 2005
    Beiträge:
    254
    Guten Morgen Iffi,

    Kruz und Prägnant:

    ich habe mit "Edding" die Nummerierung auf meinen Waite-Karten wieder "berichtigt" ...

    Es gab nur einen einzigen Grund, warum ich nachgegrübelt habe:
    Ist es in Ordnung, daß ich mit Waite arbeite und 'dessen' Reihenfolge ändere.

    Aber ich möchte die Waite-Karten schon gerne nutzen
    ... und schließlich sind sie ja auch klasse, keine Frage :banane:
    ->
    Aber: dieses sinnlose Chaos, was Herr Waite a mit dieser 8 ud 11 produziert hat, konnte ich für mich nicht mehr mit ansehen ....


    Ansonsten kannst Du auf meiner Seite gerne meine persönliche Auffasung des Taort-Weges sehen.

    Und auch beim 3 x 7 -Weg finde ich die Gerechtigkeit als Einstieg in diese Aufteilung gelungen
    (Rachel Pollak oder Leuenberger sprechen von der Kopfbedeckung (Magier-Kraft-Teufel) aber dennoch finde ich die Parralelitäten der Handhaltung bei den Waite-Karten (Magier-Justiza-Teufel) mindestens, wenn nicht mehr bedeutender als die Unendlichkeitsschleife und das Pentagramm ...

    Soweit von mir auf die Schnelle.

    Albi
     
  3. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Hugh ihr Lieben Tarotphilosophen

    die acht als Gerechtigkeit, bzw gleichgewicht

    nimmt man wieder die Reihenfolge 1-7. 8-14, 15-21, so liegt die 8 unter der 1 und über der 15. Das würde, mit der Gerechtigkeit heissen, das der Magier gerechtigkeit üben soll und sich nicht am Teufel ein Vorbild nehmen (der Teufel bei Waite ist eine Persiflage des Magiers - nicht ohne absicht). Nimmt man die KArte aber als Ausgleichung, so muss er sich mit dem "Teuflischen" bzw Bahometischen Prinzip ausgleichen und muss die Wage halten zwischen rechts und Links, oben und unten

    acht als Stärke
    hier gilt es für den Magier stärke zu bewahren um den Behemotischen prinzip zu wiederstehen. Behemoth, bzw Azot, bzw der Teufel, die Weltseele ist zwar das Grundprinzip der Magie, will man es aber nutzen, so muss man es bezwingen (ohne zu töten oder wie Crowely zu versuchen Pan durch sich selber zu ersetzen)... man muss ihm (der sogenannten Schlange) den Fuss an den Kopf setzen, ihn anzäumen können und Lenken (Thomas D. sagt dazu Surfer des Sandwurms sein) - sehr schön ist dies bei Haindl ausgedrückt - eine Schamanin, die in fölliger Ruhe mit einer Schlange Tanzt.

    die 11 als Stärke
    hier steht die Kraft, bzw die Zähmung der Kraft im Zentrum des Ganzen weges, sie ist der Angelpunkt und aufhänger aller weiteren Karten - will heissen dass man um in eine Karte zu gelangen blos Kraft braucht - das erinnert sehr an "Sturm und Drang", an Beethoven und Nietzsche an Himmelssturm und Feuertrunken das Himmlische Heiligtum betretten wollen.

    die 11 als Ausgleichung
    hier wird das Gesetz der Ausgleichung, das Hermetische Gesetz dass das Obere wie das untere ist ins Zenturm des Magischen Weges gesetzt. Jeder schritt nach rechts verlangt ein Schritt nach links, je näher man der Sonne kommt, desto düsterer ist der Schatten den Man wirft - wie man in den Wald schreit, so töhnt es zurück.
    Es ist damit die Herzensprobe der alten Ägypter ausgedrückt. Ein Äpyter der Gestorben ist und die Zwölf Namen der zwölf Wächter an den Vorunterwelten gewusst hat tritt vor den Stummen und ewigen Osiris. Maat ist mit ihrer Waage und der Feder der Wahrheit dabei. Der Gestorbene hat nun ein "negavites Geständniss" abzulegen, sprich aufzuzählen, welche Sünden er im Leben nicht begannen hat. Danach wird sein herz genommen und auf die Waage gelegt. ist die Wahrheit schwerer als das Herz, wird der Verstorbene nicht auf die Duatbarke eingelassen.
    Hier wird die Waage, die Gerechtigkeit, das Prinzip der ausgleichung zum Prinzip der mitte - zum Tao, zum Lebensbaum der Kabbala, zum Davidstern, zuer Waage Heachalot... sie drückt die drei Urprinzipien aus wie sie im Buch der Schöpfung geschrieben stehen : ... eine Wagschale der Schuld, eien Wagschale der Seeligkeit und eine Schwankende Satzung zwischen ihnen (bzw "Das Zünglein an der Waage.)

    darum gehört für mich die Waage ins Zentrum, zur 11 damit sie das Ganze gleichgewicht des Tarot erhällt und erklährt

    mfg by FIST
     
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