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Tao Yoga der Liebe

Dieses Thema im Forum "Yoga" wurde erstellt von Joshua, 26. September 2009.

  1. Joshua

    Joshua Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2009
    Beiträge:
    74
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    Namaste,

    ích habe angefangen das Buch von Mantak Chia "Tao Yoga der Liebe" zu lesen. In diesem Buch werden alte-geheime Tao-Techniken über die Sexualität vorgestellt welche die körperliche und energetische Gesundheit erhalten und verbessern sollen sowie auch die spirituelle Entwicklung fördern. Neben nützlichen Sex-Stellungen werden auch Sachen wie die Stärkung der Errektion, Vergrößerung und Verlängerung des Penises oder aber auch Steigerung der Lust und das Durchhaltevermögen des Mannes. Somit scheint es ein Handbuch zu sein, welches vielen Paaren zu viel mehr Lust und Spaß beim Sex verhelfen soll.

    Aber hat jemand diese Techniken angewandt und möchte hier darüber sprechen?

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  2. kashiraja

    kashiraja Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2009
    Beiträge:
    287
    Ort:
    Kreis Eichstätt
    Hallo Joshua,
    ich habe vor gut 15 Jahren diese Art von Büchern einmal in die Hand bekommen und wollte das natürlich dann auch ausprobieren. (Damals hieß das noch „Das Tao der Liebe“, „Tao Yoga der Liebe“ verkauft sich vielleicht heute besser.) Glücklicher Weise fand sich dann auch eine Gelegenheit.

    Von Mao Tse Tung heißt es, dass er diese Techniken praktiziert haben soll. Kannst dich ja erkundigen, was aus ihm geworden ist.

    Ich weiß zwar nicht ob das mit Mao Tse Tung wirklich stimmt, aber das Ergebnis würde zumindest mit meiner Erfahrung übereinstimmen.

    So einfach, wie das in diesen Büchern beschrieben wird, ist es auf keinen Fall.

    Es macht zwar einen Unterschied, ob du den Samen zurückhältst oder nicht. Du kannst die Frau länger befriedigen und das ist für viele Partnerschaften vielleicht ganz gut (meine Partnerin war mit den angewandten Techniken sehr zufrieden). Doch Unsterblichkeit für dich selber und das Erreichen der hohen yogischen Ideale ist damit wohl sicher nicht zu erreichen.

    Wenn du deine willentlich Genitalien reizt und mit einem Partner die Verpflichtung eingehst, sie immer wieder zu reizen, lenkst du den Energiestrom unweigerlich nach unten, auch wenn du es schaffst den Samen zurückzuhalten. Wenn du gewohnt bist zu meditieren und das erreichen willst, was man durch yogische Meditation erreichen will, bist du immer bestrebt, den Energiestrom von den unteren Chakras zu den oberen zu lenken.

    Mit der Reizung der Genitalien drehst du diesen Strom immer wieder massiv um (man dreht ihn auch durch andere Handlungen um, mit Sex aber bei weiten am stärksten) und die Meditation ist dann hauptsächlich damit beschäftigt die negativen Auswirkungen davon abzuschwächen. Es zieht dich also insgesamt herunter (zumindest hat es mich ziemlich stark heruntergezogen und ich war dann Gott sei Dank in der Lage, das Experiment nach 6 Monaten abzubrechen, brauchte aber lange, bis ich mich wieder aufrichten konnte, d.h. den früheren Stand meiner Meditation zu erreichen) und mit der Meditation machst du eigentlich Rückschritte.

    Insgesamt war die Erfahrung zwar hilfreich, weil es mich vieler Illusionen beraubte oder mir zumindest erlaubt, die immer wieder einmal auftauchenden Sexgedanken leichter in die Schranken zu weisen, die ich vorher mit meiner Unterscheidungskraft alleine nicht bezwingen konnte. Aber für einen Yogi ist das „Tao der Liebe“ nicht geeignet, würde ich mal behaupten.

    Wie heißt das schöne Sprichwort: Erfahrung ist ein armseliger Lehrmeister – aber Dummköpfe haben keinen anderen. (Experience is a very poor master, but fools have no other)
     
  3. kashiraja

    kashiraja Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2009
    Beiträge:
    287
    Ort:
    Kreis Eichstätt
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    Da ich inzwischen neue Erfahrungen zu diesem Thema gemacht habe, möchte ich meine Aussagen von vor 4 Jahren etwas ergänzen.

    Nach so langer Zeit ohne Partnerin und mit viel Meditation, hab ich die letzten paar Jahre versucht, zu überprüfen, ob sich an meinen Fähigkeiten etwas geändert hat. Vor allem wollte ich wissen, ob die Aussagen Yoganis in seinem Buch "Tantra - Die Kraft des vor-orgasmischen Sexes" wirklich Hand und Fuß haben. Die ersten "Experimente" dazu verliefen ziemlich ernüchtern, es schien, als hätte ich alle Fähigkeit verloren, mit meinem Instrument länger zu hantieren.

    Bei der Eröffnung von Yoga-Vidya-Allgäu am 4. August habe ich eine Frau kennen gelernt, mit der ich sehr gut auf einer Wellenlänge schwinge. Die hat mir meine Theorien und Vorbehalte gegen Sex und zu meiner Entwicklung etc. nicht abgenommen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten (d.h. mehrmals Ejakulation) ist es mir inzwischen doch möglich, aufgrund positiver Erfahrungen, alles zu bestätigen, was Yogani über Tantra schreibt.

    Gestern Nacht konnte ich meine Partnerin solange stoßen und auch reiten lassen, bis sie wirklich genug hatte und trotzdem war ich heute Morgen in der Lage, bei der Meditation das volle Programm durch zu ziehen.

    Folgende Punkte scheinen mir wichtig:
    1. Eine Ejakulation laugt wirklich sehr stark aus.
    2. Man muss schon gut mit der Energie unterwegs sein, um sich da nach einigen Tagen wieder zu erholen. Kechari Stufe 2+ hilft und auch die Fähigkeit den Om-Klang, z.B. als Verfeinerungsstufe der AYÄM-Meditation, zu hören...
    3. Meditation vor dem Liebesspiel, schein nicht sinnvoll, da man sich da wohl zu viel Energie hereinholt, wodurch der Drang zur Ejakulation erhöht wird.
    4. Die beiden Partner müssen richtig zusammenstimmen und auch eine zu enge Vagina scheint das alles viel schwieriger zu machen.
     
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