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Tai Chi, welche Art von Energie?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Wladimir, 5. März 2006.

  1. Wladimir

    Wladimir Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    3
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    Welche Energien weckt dieses Tai Chi. Diese universelle Kraft wird meist beschrieben. Doch was ist diese universelle Kraft. Wenn ich Qi Gong der Chakra Lehre gegenüberstelle. Weiss jemand, welche Auswirkungen Tai Chi auf die Chakren hat? Mir kommt es grob gespürt als eine besondere Stärkung 1,2,3 Chakren vor. Wenn dies so ist, und Tai Chi die universelle Kraft stärkt, so sollten bei vollkommen präziser Anwendung sämtliche Chakren gestärkt und ausgeprägt werden. Somit auch die Fragen, stellt bei Anfängern Tai Chi ein Chakren ungleichgewicht her?
     
  2. Momos

    Momos Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2005
    Beiträge:
    66
    Ort:
    Tirol
    Hi Wladimir
    Diese universelle Energie ist einfach die Energie die überall fliest, durch uns, durch Tiere, in der Natur und im Weltall. Sicherlich kann man die Energie auch unterscheiden. Ob Tai Chi oder Chi Gong ist eigentlich egal, meiner Meinung nach ist die Energie die fliest fast die selbe, die Schwingungen ändern sich vielleicht.

    In der Stille liegt die Wahrheit
     
  3. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Hallo,

    mir kommt es auch so vor, dass gerade im Tai Chi und gerade zu Beginn vor allem die unteren Chakren harmonisiert und energetisiert werden. Allerdings hängt das auch von der eigenen Chakren-Energetisierung ab, denn wenn Du z.B. ein aktives Herz-Chakra hast, dann wirst Du auch während des Tai-Chi die Energetisierung spüren.
    Ich würde sagen, dass das "reine Chi" der Energie des weißen Lichts entspricht. Du kannst die Chakren als rotes Licht (Wurzel-Chakra), orange, gelbgold, rosa, hellblau, dunkelblau und violett erfahren und Du kannst die Chakren beispielsweise auch mit den korrespondierenden Heilsteinen energetisieren (roter Jaspis, etc.).
    Das Kronen-Chakra ist jedoch nicht nur violettes Licht, sondern auch weißes Licht - (Bergkristall). Und weißes Licht beinhaltet die Schwingungen aller Farben. Dieses weiße Licht, dieses Chi, kann man eigentlich beim Tai-Chi auch besonders an den Händen erfahren. Und wenn Du nach dem Tai-Chi meditierst, dann wirst Du auch spüren, wie sich diese Chi-Energie wie ein Netz auf und im gesamten Körper befindet - so wie auch das weiße Licht nach einer Chakra-Meditation oder so wie nach einem Flow-Erlebnis bei einer Vipassana-Meditation.

    Ich glaube nicht, dass die Energetisierung der unteren Chakren zu einem Problem oder gar zu einem Ungleichgewicht führt. Normalerweise ist es so, scheint es mir, dass bei einem "Normalmenschen" in der gegenwärtigen Gesellschaft alle Chakren entweder überaktiv oder unteraktiv oder gar dysfunktional bzw. blockiert sind. Und es hat auch keinen Sinn, wenn Du dich nicht gerade für 20 Jahre in einen Tempel begibst, dass Du nur mit den höheren Chakren arbeitest, bis du "erlöst" bist. Wenn Du nicht von anderen Menschen abhängig werden willst (materiell, sexuell, Anerkennung, Geborgenheit, etc.) dann ist es vor allem wichtig, diese unteren 3 Chakren erst einmal zu energetisieren und zu harmonisieren, in der Wirklichkeit Fuß zu fassen und verwurzelt zu sein. Wenn diese Chakren dann wirklich strahlen, wenn Du stabil bist, dann wird es dir nicht mehr schwer fallen, weiter aufzusteigen. Und letztlich wird dich auch der Weg des Chi über Tai Chi oder Chi-Gong dort hin führen, wenn es dein Weg ist und wenn Du ihn gehst.

    Liebe Grüße,
    Energeia
     
  4. Hallo Ihr Lieben,

    kann man überhaupt zwei verschiedene Systeme so gegenüber stellen?

    Alles Gute.
     
  5. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Hallo,

    einerseits gibt es die unterschiedlichen Systeme, die in verschiedenen Kulturen in der sozial-kulturellen, kosmologischen Evolution entwickelt wurden. Darüber kann man, wenn man möchte, Bücher lesen und es gibt auch hier jeweils verschiedenste Schulen und Ansichten innerhalb eines Systems - ( z.B. die Frage nach der Anzahl der "Chakren" etc.). Wenn man mit Distanz und ohne Erfahrung an diese Systeme herantritt, dann wird man auch Schwierigkeiten haben, diese verschiedenen Richtungen innerhalb eines Systems zu vergleichen, man kann, wenn man möchte, sie dann nach einem Beobachter-Schema kategorisieren.
    Andererseits verweisen all diese Systeme und Subsysteme auf wahrnehmbare Prozesse. Mir scheint, dass es lediglich wichtig ist, diese Erfahrungen wirklich gemacht zu haben, zu spüren, wahrzunehmen, zu erleben. Das Flow-Erlebnis einer Vipassana-Meditation und das freie Fließen und Vibrieren nach der Energetisierung aller Haupt-Chakren scheint mir beispielsweise identisch zu sein, obwohl die Technik, die zu diesem Erlebnis führt, und das Wissen, das dies beschreibt, vollkommen unterschiedlich sind.

    Mir ging es nicht darum, diese Systeme zu vergleichen, sondern mit unterschiedlichen Systemen das zu beschreiben, beleuchten, verstehen was sich im Leib, Bewusstsein ect. vollzieht, ohne zu behaupten, dass das eine auf das andere System reduzierbar ist.

    Aus einer anderen Perspektive:
    Mit dem fünften Chakra betrachtet: jedes System hat seine eigene soziokulturelle Evolution, ist unterschiedlich, besteht aus verschiedenen Regeln und und ist folglich einzigartig.
    Mit dem sechsten Chakra betrachtet: das, was die unterschiedlichen Systeme beschreiben ist Eins.
    Mit dem siebten Chakra betrachtet: :)

    Liebe Grüße,
    Energeia
     
  6. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    man muß unterscheiden: persönliche Energie und universelle Energie. Unsere persönliche Energie ist nur ein Teil des Universums. Alles was wir als Person tun oder machen, ist persönliche ENergie. Wenn ich also persönlich TaiChi übe, dann nutze ich persönliche Energie.

    Deshalb zunächst einmal gibt es im TaiChi ("die große Kraft") die sogannte "Form", das ist die jeweilige Übung, die Anhänger eines "Stils" machen. Es gibt z.B. den Wu-Stil oder auch den Yang-Stil, der längsten und am weitesten verbreiteten Form. Man macht so durch das Wiederholen der Form die gleichen Erfahrungen in seinem Körper wie andere Menschen und nähert sich so durch die Übung langsam der unpersönlichen, liebevollen universellen Energie an. Ähnlich geht es einem, der universelle Mantras spricht, TaiChi ist die "universelle Bewegung".

    Das hört sich fein und weich an, ist aber ein "harter" Weg. TaiChi ist ja nicht nur die ganzheitliche, die Persönlichkeit entwickelnde (dieser Aspekt steht in China im Vordergrund) Gesundheitsübung, TaiChi ist auch eine der intensivsten Kampfkünste. Dabei geht es weniger um Techniken, sondern eher um die vollständige Kontrolle des Körpers durch die Energie des Geistes (Ji). Das TaiChi selber entsteht durch die kreisförmigen Bewegungen im Bewegungszentrum des Körpers, dem zweiten Chakra. Die Energie, die dort entsteht, ist zunächst einmal eher hart. Sie wird bei harten Kampfkünsten genutzt wie dem Karate oder dem Kampf der Shaolin-Mönche. taiChi setzt dagegen darein, die Energie des zweiten Chakras ganz ungehindert absinken und aufsteigen zu lassen, in der Bewegung ist ein ständiger Wechsel vom Jin ins Yang auffindbar. Das lernt man aber erst, wenn man die Form ganz gelernt hat- beim Yang-Stil kann das gut und gerne 2 Jahre dauern.

    Durch die Beschäftigung mit dem Aufnehmen von Energie und dem Abgeben von Energie entdeckt man sich nebenbei selber und merkt, was einem gut tut. Die Korrektur des Lehrers oder noch besser (wenn Du einen findest) des Meisters wirkt sich bei fließiger Übung auf das gesamte Leben aus. Und zwar positiv. Ich persönlich habe durch das TaiChi eine total verhärtete Wirbelsäule weich gekriegt, die mehrere Bandscheibenvorfälle hinter sich hatte und die sehr unbeweglich war. Jetzt bin ich nach 4 jahren wieder frei in der Bewegung, meine Schultern hängen locker, die Wirbelsäule ist gerade und ich habe mein Leben wieder im Griff- vor vier Jahren war das absolut anders.

    Für mich ist die tägliche Übung, das stetige Vorankommen bei etwas, bei dem ich keine Angst haben muß, daß es mich wieder verläßt (man lernt TaiChi ewig) ein echtes Elixier, das mir Ruhe für den Tag gibt und Kraft, mich zu verwirklichen. Aber: am Anfang, da ist es echt anstrengend. Und wenn man nicht täglich oder wenigstens dreimal die Woche übt, hat es keinen Zweck, denke ich.

    Liebe Grüße, RegNiDoen
     
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