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Tagundnachtgleichen

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Carmencita, 20. März 2005.

  1. Carmencita

    Carmencita Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2005
    Beiträge:
    25
    Ort:
    Bad Kreuznach
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    :confused4
    Hallo, den folgenden Text habe ich aus einem Buch abgeschrieben und ich hätte gerne gewußt, warum die Verschiebung bei uns nicht berücksichtigt wird.


    "Die Präzession der Tagundnachtgleiche bewirkt, das die Sonne heute nicht mehr am 21.März über dem Sternbild Widder aufsteigt. Das war im Jahre 228 n.Chr. noch der Fall. Damals fielen das Tierkreiszeichen Widder und die Konstellat Widder noch zusammen, wie es sich gehörte. Allmählich jedoch begann die Sonne am Ende des Zeichen Fisches aufzugehen. Die Astrologen wie Ptolemäus achteten nicht darauf, da es sich nur um eine so geringe Verschiebung handelte. Heute jedoch ist es eine ganz beträchtliche Verschiebung.
    Das liegt daran, daß bsich die Erdachse in 26000 Jahren einmal langsam um sich selber dreht. Dieses Phänomen nennt man "Die Präzession der Tagundnachtgleiche", die bewirkt, daß die Sonne an jeden 21.März ein klein wenig früher im Tierkreis aufgeht.
    Durch diese allmähliche Verschiebung stimmen die 12 Abschnitte von 30 Grad nicht mehr mit den Konstellation überein,die Ihnen den Namen gaben. Die Verschiebung erreicht heute (1983) schon 24 Grad. Die indische Astrologen wußten von dieser Verschiebung und nannten sie ayanamsa. Bei der Interpretation der Horoskope bezogen sie sie mit ein."

    :rolleyes:
     
  2. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
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    Kassel
    Lass mich raten:

    Koechlin de Bizemont?

    :rolleyes:

    Wir arbeiten mit dem tropischen Tierkreis, und 0° Widder ist immer der Frühlingsbeginn. Es geht um einen Messkreis und nicht um eine korrekte Abbildung der Sternbilder, die übrigens ungleich groß sind, und auch die Inder arbeiten nicht mit ungleich großen Tierkreiszeichen.

    Schönen Gruß
    Rita
     
  3. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
    Hoi Carmencita :)

    Näheres zur Präzession

    Lieben Gruß
    Rita
     
  4. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.971
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Liebe Carmencita,

    Richtig, alle 2160 Jahre wechselt an den Äqoinoktien der Tierkreis retograd in ein anderes Zeichen. Allerdings haben sich in dieser Zeit die Planetenumlaufzeiten nicht geändert, auf welche sich der astrologische Messksreis letztlich durch den scheinbaren Lauf der Sonne bezieht. Daher ist die Astrologie nach wie vor stimmig, zumal der Tierkreis, also der Zodiak willentlich in 30 Grad große Abschnitte eingeteilt wurde. In Wirklichkeit ist zum Beispiel der Widder nur in etwa 15 Grand groß, während es die Jungfrau auf über 70 Grad bringt.

    Mit lieben Grüßen!

    Arnold :)
     
  5. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    hi carmencita!

    der tropische tierkreis - das ist der messkreis, mit dem die meisten astrologen arbeiten - ist in anlehnung an frühe traditionen nach dem siderischen tierkreis (das ist der, den du am himmel sehen kannst) gegliedert, aber völlig willkürlich in seine gleichen abschnitte geteilt ... na gut, nicht völlig willkürlich, es stecken schon ein paar sinnvolle überlegungen dahinter, warum gerade so...

    jedenfalls geht es darum, dass es einfach einen festen bezugspunkt braucht, um über die bewegungen der himmelskörper reden zu können - so wie es ja auch eine übereinkunft über ein gemeinsam verwendetes längenmaß braucht, damit du zum beispiel 10 meter stoff in indien bestellen kannst.

    die "tierkreiszeichen" am himmel sind ja auch nichts naturgegebenes, sondern bilder, die menschen auf irgendwelche sterne projiziert haben. man hatte beobachtet, dass bestimmte planeten konstellationen zu bestimmten jahreszeiten in wiederkehrend gleicher weise gedeutet werden konnten - daraus entwickelten sich im laufe der jahrtausende die reichen inhalte der astrologischen archetypen, die immer noch "tierkreiszeichen" heißen. wie arnold schon sagte: wichtig sind diese konstellationen in bezug auf die erde bzw. unseren beobachtungshorizont ... dass in der zwischenzeit die "realen" sternbilder weitergezogen sind, ist unerheblich. es gibt aber auch einige wenige astrologen - dane rudhyar berichtet von einem, den ich mir nicht gemerkt habe -, die mit dem siderischen tierkreis arbeiten. da ist dann eben auch der beobachtungshorizont ein anderer, es steckt ein adneres system dahinter, und innerhalb dieses anderen systems mag das genauso schlüssig sein wie unsere am messkreis orientierte astrologie. die ist ja auch nur ein symbolisch fundiertes system...

    alles liebe, jake
     
  6. Carmencita

    Carmencita Neues Mitglied

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    8. März 2005
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    Bad Kreuznach
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    Nun möchte ich mich aber mal für diese aufschlußreichen antworten bedanken, durch dfie ich natürlich wieder etwas klüger wurde.

    :danke: schreibt Carmen
     
  7. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Kassel
    Hallo Carmen, :)

    wäre nett, wenn du mir die Frage beantwortest, ob du das aus dem Buch von Koechlin de Bizemont hast.

    Lieben Gruß
    Rita
     
  8. Carmencita

    Carmencita Neues Mitglied

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    Bad Kreuznach
    Was steckt hinter der Frage? Recht zu haben? Hast du sicher!

    :kiss3: Carmen


     
  9. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Kassel
    Was dahinter steckt?

    Interesse.

    Zum Beispiel daran, dass auch in Büchern manchmal Haarsträubendes geschrieben steht. Und wenn ein Buch bei mir zu der Kategorie "haarsträubend" zählt, dann ist es das dieser Autorin.

    Lieben Gruß
    Rita
     
  10. Carmencita

    Carmencita Neues Mitglied

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    Bad Kreuznach
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    :tuscheln: Ja, das stimmt, da gebe ich dir natürlich Recht.


    :welle: bitte weiter sagen!

    Gruß Carmen
     

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