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T-Mobile : 4 Tage Internet - 4.000 Euro

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Gawyrd, 28. Juni 2008.

  1. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Heute im Fernsehen im Bürgeranwalt :

    Jemand meldet bei T-Mobile einen Internetanschluss mit ca. 300 MB im Monat an. Mit der ersten Rechnung soll er über 4.000 Euro zahlen - die in den ersten 4 Tagen und Nächten angefallen sein sollen (ca. 10 GB). Die Auskunft darüber, was er da angeblich konsumiert haben soll, wird ihm aus Datenschutzgründen verweigert. Die Schlichtungsstelle RTR gibt T-Mobile recht. (Der Fall ist jetzt vor Gericht.) T-Mobile hat in seinen Vertragsbedingungen, dass man auch Datenvolumen bezahlen muss, das ohne Wissen und Wunsch des Internet-Anschussbesitzers zB. über Trojaner durch Personen verursacht wird, die den PC "übernommen" haben.

    ---

    Ich gebe das weiter, weil das ein Wahnsinn ist, wie Telefon- und Internetanbieter mit ihren Kunden (die sie anscheinend als Leibeigene und Melkkühe betrachten) umgehen. Es ist ihnen völlig egal, wenn ihre Kunden durch illegale Dialer, Trojaner, teure illegale Rufumleitungen etc. hereingelegt werden. Der Kunde soll blechen - fertig. Nicht mal ein Wort des Bedauerns.

    Das ist meiner Meinung nach eine bösartige Rücksichtslosigkeit, die sprachlos macht. Zusätzlich empört, dass die offizielle österreichische Schlichtungsstelle den Internetanbietern bei ihren Raubrittermethoden auch noch die Stange hält. Obwohl bereits ein Gerichtsurteil in einem ähnlichen Fall vorliegt, das damals dem Kunden recht gab. (Für die verbrauchten 10 GB, für die 4.000 Euro verrechnet worden sind, zahlt man heute ca. 10 - 20 Euro.)

    Gawyrd

    PS.: T-Mobile hatte nicht einmal einen Vertreter zur Fernsehsendung geschickt.
     
  2. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Blöde Frage welcher Mensch unterschreibt solch einen Vertrag.....?

    LG
     
  3. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.875
    Ort:
    An der Nordsee
    WLan - unverschlüsselt? Da können 10GB ganz schnell zusammen kommen. Ich weiß von einem jungen Mann, der beruflich viel unterwegs ist und sich dann grundsätzlich in fremde Netze einklinkt

    Nicht OK finde ich allerdings dass man dem Kunden aus angeblichen Datenschutzgründen die Auskunft über seinen genauen Nutzungsverlauf verweigert. Ein Gericht wird sich damit sicher nicht zufrieden geben.

    Die Frage ist, was da genau passiert ist. Wenn er angezapft wurde, weil er seinen Anschluss nicht ordentlich verschllüsselt hat, dann wird er sicher zahlen müssen, wenn T-Mobile ein Fehler nachzuweisen ist, wohl nicht.

    Was auch auffällig ist, die 4.000€ für 10 GB - das grenzt ja an Wucher!

    Ärgerlich! Man muss froh und dankbar sein, wenn man die Geschäftsverbindungen mit derartigen Monopolisten einigermaßen unbeschadet überlebt.

    LG, Ruhepol
     
  4. Uschi

    Uschi Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2006
    Beiträge:
    896
    Solche Sachen stehen nicht im Vertrag
    Weiß ich weil es einem guten Freund von mir auch so ergangen ist,nur nicht so hoch
     
  5. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    ...auch nicht im kleingedrucktem?

    LG
     
  6. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    In diesem Fall schon - in den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Das dürfte laut Sendung bereits klar sein, dass das sittenwidrig ist. Das ist ja zusätzlich das Unverschämte : man unterschreibt diese Verträge ja nicht mehr, sondern akzeptiert sie, indem man das Modul ansteckt und so ähnlich.

    ---

    Was in diese Richtung auch unerträglich ist : Mehrwertnummern etc. sind grundsätzlich freigeschalten - man muss sie erst sperren lassen (und viele Leute kennen sowas gar nicht.) Korrekterweise müsste sowas beim Kauf gesperrt sein, und erst auf Wunsch freigegeben werden. (Oder man müsste beim Kauf zumindest über mögliche Kostenfallen informiert werden - und wie man sie vermeiden kann.)
     
  7. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........

    ...man kann sich aber zusätzlich einen Vertrag ins Hause schicken lassen denn gut reden können viele per Telefon!

    LG
     
  8. La Dame

    La Dame Guest

    Ob das nicht schon gewerbsmäßiger schwerer Betrug ist? Hört sich so an!

    Mercie:)
    La Dame
     
  9. Frater 543

    Frater 543 Guest

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    Man hat seinen PC so zu sichern, dass soetwas nicht passiert. Klingt hart, ist aber so. Ich kenne Leute, die viel Geld online hin- und herbewegen und die haben eigene Rechner nur für Geldgeschäfte, auf denen nur Betriebsystem und zig AntiVir etc installiert sind, eben weil wir wissen, dass die jeweiligen Anbieter in solchen Fällen nichts zurückerstatten.

    Den Datenschutz wird das Gericht in dem Fall dann schon aufheben. Klar versuchen die Säcke erstmal damit durchzukommen. Viele Anbieter denken anscheinend nach dem Prinzip lieber das Schaf einmal schlachten, als es mehrmals zu scheren.
     
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