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System ohne Geld

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von TigerTomahawk, 28. August 2008.

  1. TigerTomahawk

    TigerTomahawk Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. August 2008
    Beiträge:
    3
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    Hallo!

    An alle die nicht nur Reden sondern auch Handeln wollen-
    Ich möchte euch ein Alternativsystem zum ausbeuterischen Kapitalismus vorstellen. Das RenGaia-System. Dazu habe ich ein Video produziert indem dieses erläutert wird. Schwerpunkt dieses auf Menschlichkeit fokussierten Systems ist die Gemeinsamkeit und die "Es-geht-auch-ohne-Geld"-Methhode.
    http://www.clipfish.de/clip/2604985

    Ich hoffe auf ein großes Feedback zur Ausreifung und Realisierung.


    Tiger Tomahawk
    :)


    -
    Würde eine Wahl das System ändern, wäre Sie gegen das Gesetz
     
  2. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Leider kann ich keine Videos sehen, gibt es auch eine Homepage dazu???
     
  3. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    es gibt schon genügend Gegenentwürfe zum Kapitalismus

    die wichtigsten beiden heissen Kommunismus und Anarchismus

    da brauchts nicht auch noch Esoterisch überhöhte Pseudosystem

    im übrigen zeugt es nicht von sehr viel Verständniss, wenn man Kapitalismus am Geld festmacht, denn Geld ist nicht das Wesen des Kapitalismus, das Wesen des Kapitalismus ist das Unterwerfen aller Lebensbereiche unter die Freie Marktwirtschaft

    lg

    FIST
     
  4. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Es gibt auch Tauschringe, wo man sich gegenseitig Nachbarschaftshilfe leistet. Das Problem ist nur, wenn diese zu erfolgreich werden, dann werden sie verboten (ist schon einmal geschehen).
    Und so ergeht es wahrscheinlich allen funktionierenden Alternativen (die ganz einfach im Volk umgesetzt werden können)
     
  5. sage

    sage Guest

    Bin schon hocherfreut, mein nächstes Notebook mit 1844 Eiern Kl A aus Freilandhaltung bei Saturn zu bezahlen.
    Und erst die Freude beim Händler....
    Nur den Hühnern dürfte der A**** qualmen.
    Obwohl was geb ich, um an die Eier ranzukommen?
    Forget it!


    Sage
     
  6. WTweety

    WTweety Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2008
    Beiträge:
    3.558
    Ort:
    Magdeburg
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    Warum so pessimistisch, funktionieren kann alles mit Vernunft nur die Vernunft gehört erst einmal in der Welt. Momentan laufen wir rückwärts und das kann auch nicht gut sein. Die Reichen werden reicher und das nicht nur im Schritttempo und die Armen werden ärmer.
     
  7. cloned

    cloned Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2008
    Beiträge:
    203
    Ort:
    wien
    moinsn,

    lieber fist da kann ich dir leider nicht zustimmen.
    "denn Geld ist nicht das Wesen des Kapitalismus", oh doch mein freund...
    natürlich gehts nicht um die bunten kleinen papierscheine jedoch um das was man damit machen kann
    ich bin zwar kein kommunist jedoch hat schon der alte marx begriffen wohin das ganze geht, dazu ein kleiner auszug aus wikipedia:

    In seinen Frühschriften, unter anderem in den Ökonomisch-philosophischen Manuskripten (1844) betont Marx besonders den Aspekt der Entfremdung.[19] Die Arbeiter seien dem Produkt ihrer Arbeit grundsätzlich entfremdet, da sie nicht für sich selbst produzierten, sondern lediglich zur Finanzierung ihres Lebensunterhalts und letztlich für das Kapital, zu dessen „Anhängseln“ sie degradiert seien. Wesentliche Potentiale und Entfaltungsmöglichkeiten des menschlichen „Gattungswesens“, das heißt der menschlichen Schaffensmöglichkeiten, würden so „pervertiert“ und durch eine subtile Form der Knechtschaft ersetzt, auch wenn diese auf einer scheinbaren, jedoch nur juristischen Freiheit beruhe. Arbeit sei im Kapitalismus nicht eine Möglichkeit der Selbstverwirklichung, sondern ihrem Wesen nach „Zwangsarbeit“.

    In seinem späteren Werk, insbesondere im Kapital, betont Marx vor allem den ausbeuterischen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise. Diese Ausbeutung leitet er aus der Analyse der kapitalistischen „Warenform“ ab. Jede Ware habe einen Doppelcharakter und besitze sowohl Tauschwert als auch Gebrauchswert (siehe auch Warenfetischismus). Die Vermehrung des Kapitals erfolge über die Ausbeutung fremder Arbeitskraft als Lohnarbeit, wobei die Ausbeutung darin bestehe, dass der Kapitalist dem Arbeiter nicht den ganzen vom Arbeiter geschaffenen Wert bezahle, sondern lediglich die gesellschaftlich durchschnittlichen Kosten, die der Arbeiter zur „Reproduktion seiner Arbeitskraft“ benötige. Den restlichen vom Arbeiter geschaffenen „Neuwert“ streiche der Kapitalist als „Mehrwert“ ein, aus dem er seinen Profit schöpfe. Jedoch sinke die vom Kapitalisten erwirtschaftete Profitrate durch das Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate immer weiter, unter anderem aufgrund der Konkurrenz der Kapitalisten untereinander sowie durch den zunehmenden Einsatz von Maschinen, die nach Marx selbst keinen Wert zu schöpfen imstande sind. Dieser Widerspruch zwischen sinkender Profitrate und Verwertungsbedürfnis bestimme den grundsätzlich antagonistischen Charakter der kapitalistischen Produktionsweise und sei letztlich die Ursache für die regelmäßigen Krisen des Kapitalismus.

    Laut Marx findet die Entwicklung zu marktbeherrschenden Oligopolen und Monopolen, die zu überhöhten Preisen bzw. einer Unterversorgung des Marktes führten, zwangsläufig statt. Er bezeichnet dies als die „Zentralisation“ des Kapitals.[20]

    Der grenzenlose Ausdehnungsdrang des Kapitals, der die Bourgeoisie „über die ganze Erdkugel jagt“, sei letztlich nichts als eine verzweifelte Flucht nach vorn, um den der kapitalistischen Gesellschaft systematisch inhärenten Widersprüchen durch Eroberung neuer Märkte zu entkommen. Mit dem letztlich unausweichlichen Unerträglichwerden dieser Widersprüche schlage schließlich die weltgeschichtliche Stunde der sozialistischen Revolution durch das Proletariat. Das Kapital, so Marx und Engels im Manifest der Kommunistischen Partei (1848) , produziere seine eigenen „Totengräber“.


    es geht halt immer um den „Mehrwert“, egal ob in zwetschken, kokosnüssen oder einfach nur geld.
    vlcht hast du ja eine andere vorstellung jedoch finde ich die prognosen vom marx mehr als nur realistisch wenn man mit halbwegs offenen augen durch das leben geht...

    zu dir tiger:
    also die grundidee ist ja echt liab und du bist nicht der erste der damit gekommen ist jedoch happerts doch meistens an der umsetzung.
    kannst du dir vorstellen was da für ein organisatorischer aufwand aufkommt?
    geben und nehmen ist ja schön und gut aber nicht jeder in meiner umgebung hat das was ich will und umgekehrt.
    wer bestimmt was wieviel "wert" ist? immerhin könnten sich ja die zwischenhändler frei austoben da ma auf sie angewiesen ist.
    welche politische regierungsform wäre in der lage so ein system zu erhalten?
    die gesetzeslage/eigentum/etc. müssten neu definiert werden.
    sagmas so, da müssen noch einige halbwegs-klüge köpfe rauchen um an eine realisierung zu denken.
    trotzdem finde ich es sehr schön das sich immer mehr menschen gedanken um ein neues system machen, weil sama uns ehrlich, so wies is kanns net weiter gehn.
    ich glaub jedoch nicht das wir "geld" loswerden sollten. die grundidee war ja nicht schlecht, immerhin braucht man ein universelles tauschmittel. es muss jedoch das system verändert werden wie man geld verdienen kann sowie die abhängigkeit davon.

    ansonsten noch allen an nettn tag!
     
  8. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Es ist nicht das Geld, das alles kaputtmacht, sonder die Zinswirtschaft! Dazu gibt es schon viel Forschung und fundierte Literatur. Ich denke da an Silvio Gesell (da fällt mir jetzt leider der Titel nicht ein) und Bernard Lietaer, "Mysterium Geld".


    LG

    believe :)
     
  9. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge
    Es ist nicht die Zinswirtschaft, die alles kaputt macht :) ... sondern wir alle mit unserem Wertsystem, dass wir füttern und damit aufrechterhalten ...

    Es ist unser Denken.

    imho
     
  10. WTweety

    WTweety Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2008
    Beiträge:
    3.558
    Ort:
    Magdeburg
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    Nö das wir jeden Mist Glauben , was man uns erzählt, dabei lügt man uns die Hucke voll. Denn die die das sagen haben samt Politiker könnenen Hals nicht voll gernug bekommen. Also redet man uns ein es geht nicht anders.
    Die Zinswirtschaft und alles was dazu gehört muss nicht sein. Es gehört sich nicht nackt auf die Strasse zu gehen und da fängt es schon an, denn genau dafür brauche ich schon Geld. Es gehört sich wenigstens ein Bett zum schlafen zu haben. Es kann sich niemand aus den Wertesystem herausmogeln, denn auch zu der Nahrungsaufnahme brauch ich Geld. Die die wirklich kein Geld haben leben von Spenden bzw betteln sich das zu sammen. Kannst doch auch nirgends die Hosen runter lassen und auf den Gehwegen dein Geschäft erledigen. Ist doch alles mit Geld verbunden, selbst wenn man mal für einen Bedürftigen eine Scheibe Brot über hat, die Scheibe Brot hat dein Geld gekostet.
     
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