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Sünde=Trennung? Von Gott?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von RitaMaria, 14. Dezember 2004.

  1. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
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    Am Rhein
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    Ich kann´s nicht wirklich glauben...

    Nach meiner Sicht der Dinge gibt es keinen gottfreien Raum. Nicht im materiellen und nicht im geistigen Sinn. Alles, was ist, ist durch Gott. Wo Gott nicht ist, da ist nichts... es kann nicht sein.

    So kann sich auch nichts von Gott trennen, denn wenn etwas getrennt von Gott wäre, dann wäre es nicht da, nicht hier - es wäre nicht existent.

    Irgendjemand versuchte mir gestern per privatmail zu erklären, dass Gott ja wohl mal irgendwann ( verfluchende ) Konsequenzen ergreifen müsse, wenn ich immer nicht so mag wie er.. hmmmmm

    Auch so verstehe ich Gott nicht. Gott ist doch keine Art Superman, der entsprechend meinen Reaktionen immer wieder auskalkuliert, ob er mich noch lieb hat oder nicht. Gott ist unendlicher, liebevoller, all-bewusster ICH -BIN.
    Jenseits von Zeit und Raum - an diese nicht gebunden. Wie könnte ich ihn/sie da durch irgendwas, das ich tue, überraschen und in ungute, vermenschelte Reaktionen bringen?

    Wie kann man sich also durch Sünde von ALL-Bewusstsein trennen?

    Und - was ist diese Sünde???

    Ich bin, wie die meisten anderen hier wohl auch, größtenteils durch meine Außenerfahrungen geprägt und leider noch nicht dazu befähigt, allüberall mit Gott bewussten Kontakt zu haben - auch wenn ich dieses Ziel niemals aus den Augen verliere.
    Aber als Wesen, das sich auf die Außenwelt konzentriert, konzentrieren muss, mache ich im Bereich dieser Außenwelt natürlich Fehler. Ich irre mich, ich erkenne diesen Irrtum, ich tue mein Bestes, ihn zu korrigieren.
    Wenn ich wirklich gut bin :) tue ich mein Bestes, diesen Fehler nicht zu wiederholen, denn ich habe ja bereits erfahren, dass er nicht dazu geeignet ist, mich zum Glück zu führen.

    So lerne ich durch Leben und Leben, was göttlich ( glückmachend ) ist und was nicht.
    Würde ich nicht lernen, erfahren, irren ( sündigen ) und neu entscheiden - wäre ich ein unwissendes, naives, sich selber in seiner Geistigkeit und Menschlichkeit nicht erfahrendes Wesen. Unfähig, am großen Haushalt Gottes aktiv mitzuarbeiten. Voller schöner Theorien, frei von aller erbarmenden Praxis, weil ich ja gar nicht wüsste, wie schnell man von seinem eigenen Ego wieder auf die Nase gehauen bekommt....

    Ist es das, wovon uns eine externe Erlösung befreien soll??

    Von der Erfahrung, dass wir als Gottes geliebte Kinder fallen und wieder aufstehen, erfahren, irren und korrigieren und immer bewusster werden?
    Davon, dass wir feststellen, dass wir - was immer wir auch tun - niemals aus der Liebe Gottes fallen können, weil Gott ALL-SEIEND ist und mehr Erbarmen und Liebe hat, als wir uns auch nur je ausmalen können oder als uns der liebevollste und erbarmendste Mensch je vorlebte.

    Was bitte ist dann aber Erlösung?

    Ist es vielleicht die Befreiung von dem Wahn, ein von Gott getrenntes Wesen zu sein??

    Womit sich der Kreis zu Jesus, Buddha und dem Gesang des Erhabenen in der Bhagawadgita wieder schließt - denn alle sagen im Kernpunkt aus: " Ich bin. Geliebtes Kind, komm heim!"

    Gott schickte uns immer wieder wunderbare Lehrer, die den Weg, den wir noch vor uns haben, bereits gegangen sind und uns von der Wahrheit und Liebe Gottes kündigten. Und wir brauchen diese noch so lange, wie wir uns standhaft weigern, die Wahrheit und Liebe Gottes in uns selber zu erkennen.

    Wir brauchen sie aber nicht dafür, dass sie uns erlösen. Das können sie nicht.
    Lösen von falschen Bindungen können wir uns nur selber. Aber dafür bekommen wir alle Hilfe und Liebe, die Himmel und Erde auch nur zu bieten haben. Nur gehen müssen wir schon selber....

    Lieben Gruß von RitaMaria
     
  2. heike

    heike Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    333
    Herzlichen Dank für deinen wunderbaren und wunderschönen Beitrag.
    So sehe und empfinde ich es auch.
    Ganz lieber Gruß und Gottes Segen
    heike :danke:
     
  3. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Als Menschen, so behaupte ich nun mal, sind wir die einzigen Wesen die von Gott getrennt sein können, da wir denkende Wesen sind. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass auch in jedem von uns Gott ist. Legen wir aber das Denken ab, haben wir auch wieder Verbindung über den heiligen Geist ;)
     
  4. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

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    Hallo, Niemand;

    darf ich das aus Gründen der Besser-Verständlichmachens ein wenig konkretisieren?
    Es findet keine reale Trennung statt, denn die kann es nicht geben. Wir empfinden aber so etwas wie eine Trennung in unserem Gemüt, in unserem schlechten Gewissen - was du wahrscheinlich (?) mit Denken meinst.

    Wir wurden meistens so erzogen, dass wir davon ausgehen, dass Gott böse werden kann und uns nicht mehr lieb hat. So macht unser Denken diese Trennung aus. Es war, sorry, das tradierte Christentum [ nicht Jesus!!! ], das uns zu kleinen, unfähigen, sündigen und wertlosen Würmern machen wollte, das uns unsere eigene Gotteskindschaft austreiben wollte.
    Es sei denn, man will so wie sie...

    Zum Glück sind nun viele dabei, Gott selber mal wieder zu Worte kommen zu lassen. Nicht in den Worten eines Buches, sondern in der Stille ihrer Seele.

    Lieben Gruß von RitaMaria
     
  5. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

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    :kiss3:
     
  6. milon

    milon Aktives Mitglied

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    Wer hat die Sünde erfunden, Gott oder die Kirche!?

    ...
    sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden

    (Tolkien)
     
  7. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
    Ja, ich meinte das duale Denken, das aus unserem EGO kommt.

    Das Christentum wäre schon wegweisend, wenn es nicht durch korrupte Mönche radikalisiert, verdreht und essentielle "Dinge" weggelassen worden wären. Auch kann die freie Interpretierbarkeit der Bibel zu einer tödlichen Falle werden....

    alles weitere erfährt man in der Gedankenstille :)
     
  8. Alexander

    Alexander Mitglied

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    Seyring
    ich hab vor kuren einen Brief an eine Freundin meiner Mutter geschrieben und dieses Thema Sünde behandelt.. Ich muss davor noch dazu sagen, dass dein Glaube an Jesus irrelevant ist liebe RitaMaria, denn Jesus kam um die Sünden der Welt auf sich zu nehmen und weg zu schaffen. Wenn du daran nicht glaubst, dann hast du leider, das Opfer Jesu nicht verstanden.

    1. Korinther 18: Dass Jesus Christus am für uns starb, muss freilich all denen, die verloren gehen, unsinnig erscheinen. Wir aber, die gerettet werden, erfahren gerade durch diese Botschaft vom Kreuz die ganze Macht Gottes.

    Auch die Tatsache, dass Gott nicht überall gleichzeitig ist und ein Wesen kommt stark aus der Bibel. Nur das Thomas Evangelium, welches stark widersprüchlich ist zu den Aussagen Jesu in den Evangelien wird dies gelehrt. So musste Gott, extra um dem Turm Babel zu besichtigen herab kommen. In Offenbarung 3,20 sagt JEsus, dass er nur vor dem Herzen der Menschen steht bei denen die ihn nicht annehmen und nicht innen ist. Auch Johannes 1,11 sagt: Er kam in seine Welt, aber die Menschen nahmen ihn nicht auf.

    hier der Ausschnitt:

    Das 1. Kapitel also: Warum musste Jesus auf die Erde kommen?

    1.1 Der Sündenfall: Am Anfang der Schöpfung, im Garten Eden gab Gott mehrere Aufträge an Adam und Eva, sie mussten die Erde bebauen und den Garten hüten. Aber sie hatten einen bestimmten Auftrag, der sich von allen abhebt und eigentlich ganz unwichtig scheint. Die Menschen lesen oder hören da irgendwie immer drüber, denn die wahre Bedeutung des Biss in den Apfel geht an ihnen vorbei.

    1. Mose 2,16: Dann schärfte er ihm ein: "Von allen Bäumen im Garten darfst du essen, 17 nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben!"

    Gut, hier geht es wieder um das Wort Gottes. Nehme ich es als Fundament meines Handelns oder nicht? Diese anscheinend sinnlose Tat, einen Baum in den Garten zu stellen, wovon die beiden nicht essen dürfen, hat für Gott einen extrem wichtigen Stellenpunkt. Genau so gut hätte Gott keinen Baum hinstellen können und es wäre nicht zum Sündenfall gekommen und alles wäre paletti bis heute. Aber Gott kam es auf etwas ganz bestimmtes drauf an, Paulus spricht auch oft davon in seinen Briefen, dass man nur durch Vertrauen Anerkennung finden kann bei Gott. Adam und Eva glaubten an Gott, er wohnte unter ihnen, natürlich glaubten sie.. schon hier erkennt man, dass der Glaube, dass es einen Gott gibt, nicht genug ist. Sie taten ihre Arbeit und waren beschäftigt. Aber was Gott von ihnen noch wissen woltle war: Vertrauen sie mir auch? Glaube stellt Gott immer gleich mit Vertrauen. Glaube ich an Gott, habe ich keinen Grund ihn nicht zu vertrauen, denn dann würd ich auch daran glauben, dass Gott nur das beste für mich will.

    Got hat den Baum hingestellt mit den Wort der Warnung, damit sich zeigt, ob die sie den Worten Gottes Vertrauen. Gott hatte Gefallen am Menschen, aber nun wollte er auch noch testen ob sie ihm vertrauen. Jedoch versagten sie und damit kommen wir zur Erbsünde.

    1.2.Erbsünde
    Zuerst die Motivation: Eva biss in den Apfel, weil sie die Schlange verführte, mit den Woten: Du wirst sein wie Gott (1. Mose 3,5)
    Wie oben angesprochen ist die Erbsünde, das Misstrauen in Gott, die Motivation: selbst Gott zu sein. Ein Mensch der Gott nicht vertrauen will, mag über sich Gott sein. Der Mensch hasst es, sein Leben an jemanden zu übergeben, da dies Abhängigkeit, Gehorsam und sich unterstellen bedeutet. Aus diesem Grund lehnt der Mensch von Grund auf, ein höheres Wesen, welches über ihn bestimmen soll ab. Daher ist die Erbsünde ganz klar definiert in: Unglaube in Gottes Wort, Ablehnung und Auflehnung gegen Gott.

    Was bewirkt diese erste Sünde nun? Gott selbst sagte in seiner Warnung: Wer davon isst, umgesetzt also, wer meienm Wort misstraut, der wird sterben. Erste direkte Folge also ist der Tod. Aber hat er sie umgebracht? Nein stattdessen hat er sie verbannt aus dem Garten. Hat Gott also geolgen, als er meinte sie würden sterben? Nein, dazu müssen wir untersuchen, was Gott unter dem Tod versteht: Es ist die Trennung zwischen Mensch und Gott. Nach Offenbarung 20 - 21 ist der wahre Tod, der ewige Tod, der Tod der ewig von Gott trennt. Diesen Tod hat Adam und Eva getroffen und beide sind sie die ersten geworden, die diesen Tod fanden.

    Warum heißt Erbsünde, Erbsünde. Das heißt nicht so, weil man seine Schuld vererben kann und dies sich seit Adam und Eva eben weiter vererbt hat, sondern weil man dieses Misstrauen in Gott von anfang an in sich trägt. In Psalm 51,7 schreibt David, der ein Mann nach dem Herzens Gottes war: "Seit mein Leben im Leib meiner Mutter begann, liegt Schuld auf mir; von Geburt an bestimmt die Sünde mein Leben." Auch Paulus schreibt in Römer 5,12: Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert." und Römer 3,23: "Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen kann." Von Grund auf sagt Gott also, dass wir sündig sind, das ist es warum die Erbsünde Erbsünde heißt, weil jeder sie von Geburt an, wie sein Erbmaterial, mit sich trägt.

    1.3. Der Plan Gottes
    Gottes Plan mit dem Menschen war eigentlich ganz simpel: Er gibt den Menschen eine vollkommene Welt, Eden eben, und in dieser Welt darf er Gott sein über die Menschen, welche einen freien Willen bekommen haben um sich an Gott zu freuen. Diesen Willen hat der Mensch wie oben besprochen gegen Gott benützt. Aber in dieser Welt wollte Gott nichts mehr, als eben für die Menschen als Gott da zu sein und eine Gott-Mensch-beziehung führen. Daher auch das starke Verlangen von Gott nach Vertrauen, für ihn ist eine Beziehung ohne Vertrauen wertlos.

    Diesen Plan hat der Mensch zerstört. Doch Gott sehnte sich weiterhin nach einer Beziehung zum Menschen. Ich hoffe hier wird dir zum ersten mal richtig Bewusst, warum Gott den Menschen liebt und worauf es bei Gott ankommt. Und hier kommt der wohl einer der bedeutensten Verse der Bibel ins Spiel:

    Johannes 3,16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

    Ich hoffe hier wird auch bewusst, dass Gott Jesus Christus nicht nur so runterschickte, dass er irgendwelche Lehren von sich gibt, für ein moralisch verbessertes Leben. Gott liebte uns Menschen, aber es war, wegen uns unmöglich, eine Beziehung zu uns zu schaffen. Vielleicht mag man sich jetzt sagen, aber was Jesus getan hat, war auch nichts anderes, als zu sagen, man soll Gott vertrauen und viel Lieben. Ja das hat er, aber er hat noch etwas viel wichtigeres getan. Der Vers oben sagt: Gott gab seinen Sohn her, er opferte ihn sozusagen, weil er uns liebt. Der Vers sagt nicht, Jesus kam und predigte tolle Sachen, weil er uns liebt. Es muss also ein direkter Zusammenhang, zwischen der Liebe Gottes und dem Opfer Jesu am Kreuz geben. Und den gibt es.

    1.4 Der neue Bund, Beziehung mit Gott
    Die Sünde in uns ist nicht nur misstrauen, das würde bedeuten, wenn ich aufhöre zu misstrauen, dann kann ich an Gott glauben. Das sagt Gott nicht, er behauptet von sich selbst vollkommen rein zu sein. Das zieht sich durch die Bibel wie ein Roter Faden, dass Gott heilig (rein) ist und er nicht in Berührung kommen will mit unreinem, vor allem in den Büchern Mose wird das klar, wo er alles Unreine verurteilt bei den Speisen (3. Mose vorallem) Dies schlug sich im alttestamentalichen Glauben Israels darin nieder, dass im Tempel, es einen Raum gab, in dem das Allerheiligste, die Bundeslade Gottes stand und nur einmal im Jahr ein Hohepriester diesen Raum betreten durfte und um Vergebung bitten durfte. Dies musste er mit bloßen Füßen, da wie beim brennenden Busch dies ein heiliger Ort war. Gott legt also an Reinheit größten Wert.

    Wir Menschen aber sind unrein, von Grund auf. Die Bibel sagt dazu in Galater 3,10: "Jeden soll der Fluch treffen, der nicht ain allen Punkten Gottes Gesetz erfüllt." und Römer 7,18-20: Ich weiß wohl, dass in mir nichts Gutes wohnt. Deshalb werde ich niemals das Gute tun können, so sehr ich mich auch darum bemühe. Ich will immer das gute tun und tue doch das Böse. Wenn ich also immer wieder gegen meien Absicht handle, dann ist klar: nicht ich selbs tbestimme über mich, sondern die Sünde in mir verführt mich zu allem."

    Diese Unreinheit verhindert eine Beziehung zu Gott. Gott will in unserem Herzen paltz nehmen und unseren Körper als Tempel seines Geistes benützen, dies ist unmöglich, wenn wir nicht vorher gereinigt wurden, da Gott nicht mit unreinem ins Spiel kommen muss. Da kommt Jesus Christus ins Spiel. Sein Opfer am Kreuz nimmt weg die Sünde der Welt. Also erste Feststellung: Gott will eine Beziehung mit Menschen, zweite: Mensch kann nicht von sich aus sich reinigen um mit Gott eine Bezeihung zu machen. Die dritte ist: Nur Gott kann dies machen.

    Dazu sagt Jesus in Johannes 8,34-36 "Amen, Amen ich sage euch: Jeder der sündigt, ist ein Gefangener der Sünde. (hier bestätigt Jesus, also dass man gefangen ist in der Sünde" Ein Sklave kann sich nicht darauf verlassen, dass er mmer in dem Haus bleibt, in dem er arbeitet . Dieses Recht hat nur der Sohn der Familie. Wenn euch also der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei.

    Petrus spricht davon, dass Jesus uns zu Gott führt in 1. Petrus 3,18: Vergesst nicht, wie viel Christus für unsere Sünden leiden musste! er, der frei von jeder Schuld war, starb für uns schuldige Menschen, und zwar ein für alle Mal. So hat er uns zu Gott geführt;...

    Galater 3,13: Von diesem Fluch des gesetzes hat uns Christus erlöst. Als er am Kreuz starb, hat er diesen Fluch auf sich genommen, wie es vorrausgesagt war: "Wer so aufgehängt wird, ist von Gott verflucht"

    Römer 7,14: Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus der Gefangenschaft befreien? 15 Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus bin ich bereits befreit.

    Römer 5,19: Oder anders gesagt: Durch Adams Ungehorsam wurden alle Menschen vor Gott schuldig; aber weil Jesus Christus gehorsam war, werden sie von Gott freigesprochen, 21 Wo bisher die Sünde über alle Menschen herrschte und ihnen den Tod brachte, dort errscht jetzt Gottes Gnade. Gott spricht uns von unserer Schuld frei und schenkt uns ewiges Leben durch Jesus Christus unseren Herrn.

    Als Jesus also am Kreuz starb, da hat er alles Sünde der Welt auf sich genommen, damit die Menschen wieder rein werden können und eine Beziehung mit Gott starten können.

    Fazit von Kapitel 1: Gott plante Gott-Mensch Beziehung, Mensch zerstörte dies, Gott gab seinen Sohn her um diese Beziehung wieder aufzubauen.

    Kapitel 2: Jesus der einzige Weg zu Gott?

    Nun gehen wir einige Aussagen durch, zuerst von Jesus selber:

    Johannes 14,6: Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen. 7 Kennt ihr mich, dann kennt ihr auch meinen Vater.

    Jesus macht hier ganz klare Aussagen: Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Dies sind Ansprüche die Jesus stellt, er behauptet von sich nicht nur *ein* Weg zu sein, nein, er behauptet von sich DER Weg zu sein. Er behauptet von sich auch die Wahrheit zu sein. Als Christ ist es meine höchste Überzeugung, dass Jesus die Wahrheit ist. Geh mal zu einem Juden, zu einem Moslem und sag ihnen das so ins Gesicht: Jesus ist die Wahrheit! Damit würdest du ihre Religionen als unwahr darstellen, und bist von Grund auf intollerant. Aber nicht weil ich es behaupte, SONDERN WEIL JESUS ES BEHAUPTET. Der Islam behauptet von Jesus, dass er niemals am Kreuz gestorben ist, das Judentum sieht Jesus noch heute als Gotteslästerer und Verfluchten. Sie wollen nichts mit Jesus zu tun haben!

    Aber ganz wichtig find ich Vers 7: Jesus schreibt: Kennt ihr mich, dann kennt ihr auch meinen Vater.... was heißt kennt ihr mich? Jesus lebte vor 2000 Jahren und ist nicht mehr auf der Erde.. wie kann ich diesen Typen Namens Jesus dann bitte kennen. Jesus spricht in

    Johannes 8,19: "Ihr wisst ja nicht einmal, wer ich bin; deshalb kennt ihr meinen Vater erst recht nicht. Wenn ihr mich kennen würdet, wüsstet ihr auch, wer mein Vater ist."

    Johannes 10,27: "Meine Schafe erkennen meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen meinem Ruf.

    Dies beinhaltet schon mal zwei Punkte des kennens: Man kennt Jesus, wenn man weiß wer er ist. Und man kennt Jesus, wenn man seinem Ruf folgt. Dies machen jedoch nur die Christen. Kein Moslem, kein Budhist, kein Jude.. etc. würde von Jesus sagen: Er ist der Sohn Gottes, der Gott in Mensch. Jesus sagt ganz klar: Ihr wisst nicht wer ich bin, deshalb kennt ihr meinen Vater erst recht nicht. Auch folgen nur Christen dem Ruf Jesu. Keine andere Religion missioniert im Auftrag Jesu, was die klarste Nachfolge Jesu ist und in Matthäus 28 nachzulesen ist. Daher kennen nur Christen den Vater, dies wiederum heißt direkt verbunden, dass man ewiges Leben hat.

    Johannes 6,45: Bei den Propheten heißt es: "Alle werden von Gott lernen!" Wer also auf den Vater hört und von ihm lernt, der kommt zu mir (Das kann wieder keine andere Religion von sich behaupten, Jesus als Lehrer zu haben) 46 Das bedeutet aber nicht, dass jemals ein Mensch den Vater gesehen hat. Nur einer hat ihn wirklich gesehen; der eine der von Gott gekommen ist. 47 ICh sage euch die Wahrheit: Wer an mich glaubt, der hat jetzt schon das ewige Leben!
     
  9. zauberweib

    zauberweib Neues Mitglied

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    die frage, ob die sünde gott oder die kirche erfunden hat, ist berechtigt. ich glaub auch eher letzteres - denn nur so liess sich der lukrative ablasshandel etablieren.

    all das gehört aber nur zu einer religion- evtl. gibts da noch ähnliches bei den juden und moslems. ein göttlicher grundsatz ist es jedenfalls nicht.

    es kann keine trennung vom göttlichen geben, weil das göttliche überall ist, alles durchdringt. überall wo leben ist, ist auch das göttliche. und da es keine trennung gibt, brauchts auch keine erlösung. (ausser jemand will unbedingt, weil er sich dann besser fühlt. es ist jedem frei, den weg zu wählen den er will).

    meine erfahrung ist aber, dass sie nicht so auf die kriecher steht, vielmehr hat sie uns aufrecht erschaffen und genau so liebt sie uns - aufrecht, stolz, unserer göttlichen herkunft bewusst. so ehren wir sie noch am besten.

    grüsslies
    zauberweib
     
  10. Alexander

    Alexander Mitglied

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    Und so der Übergang zum Leben: Jesus behauptet das Leben zu sein. Auch ein Anspruch, es als einziger zu sein.

    Johannes 6,50 Aber hier ist das wahre Brot, das vom Himmel kommt. Wer davon isst wird nicht sterben. 51 Ich bin dieses Brot das von Gott gekommen ist und Leben gibt. Jeder, der dieses Brot isst, wird ewig leben. Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde, damit die Welt leben kann"

    WIeder kann keine Religion behaupten den Leib Christi zu essen, jeden andersgläubigen, den du darauf ansprichst, der haltet dich für verrückt! Genau wie die Juden ihn für verrückt hielten in diesem Kapitel .. und in Vers 53 verfestigt er der einzige zu sein, der Leben geebn kann: "Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch" Vers 55: Denn mein Leib ist die lebensotwengie Nahrung.

    Johannes 17,3 Und das allein ist ewiges Leben; dich, den einen wahren Gott zu erkennen, und Jesus Christus den du gesandt hast.

    Nun zum Thema Weg: Würde man alle Religionen zusammen nehmen und sagen, sie alle leben auch einen Weg der zu Gott führt, dann wäre ja ein Großteil der Menschen gerettet, Jesus selbst spricht aber ganz andere Töne:

    Matthäus 7,13: Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderen ist breit und ebenso der Werg dorthin! Viele Menschen gehen ihn 14 Aber das Tor, das zum Leben führt ist eng, und der Weg dorhtin ist schmal, deshalb finden ihn nur wenige.

    Auch Matthäus 22,14: Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

    Aber all diese Dinge sind nur Materie für das eine, was es wirklich zählt für Gott: Die Beziehung, welche das Gleichnis vom Weinstock sehr schön darstellt.. dazu lies dir einfach Johannes 15,1-17 durch. Es geht darum, dass niemand nach dem Gefallen Gottes leben kann, wenn man nicht mit Jesus verbunden ist, da man ohne Jesus nicht das nötige Wasser hat um Früchte zu bilden. Jesus ist der Weinstock und zieht das Wasser, den Heiligen Geist, in die Reben, durch welchen wir dann gute Frucht bringen. Das Gleichnis wählte Jesus bewusst. Wenn man sich folgende "Ich bin" Sätze anschaut, dann sind alle Sätze ähnlich mit den Worten andere Religionen: Ich bin das Leben, ich bin der Weg, Wahrheit, Leben, der gute Hirte, das Licht... aber in einem unterscheidet sich Jesus: Er sagt ich bin der Weinstock. Damit zeigt er uns, wie hilflos wir eigentlich ohne Gott sind. Er behauptet von uns, wir sind die Reben... das ist nichts!, wir hängen nur herum, brauchen das Wasser und die Nährstoffe aus dem Weinstock... alles was wir leisten können, können wir nur wenn wir am Weinstock hängen. Alle Religionen sagen nämlich eins: Du kannst es schaffen Gott zu gefallen. Hinduismus, Buddhismus: Karma auffüllen, durch hartes arbeiten in vielen Leben. Islam: Einhalten von Riten und Gesetzen. Judentum: Erfüllung der Gebote.... nur das Christentum sagt: Nichts kannst du, nur durch Jesus kannst du Gott gefallen. Und das geht durch diese Rebe-Weinstock-BEZIEHUNG. Wie in jeder Beziehung spielt Liebe eine große Rolle. Vertrauen. Austausch, was besser werden kann in der Beziehung, Hilfe durch den Partner um besser zu werden.


    Das alles ist Jesus für uns in dieser beziehung: Wir lieben Jesus, wir vertrauen ihm. Er verändert uns, damit wir Früchte bringen können. Er sendet Wasser und Nährstoffe ins uns, den Heiligen Geist, der uns von innen heraus verbessert. Wir sind keine trockenen reben mehr, sondern gute Reben, weil der Heilige Geist von Jesus in uns wirkt. Keine Religion außer Jesus, erwartet so eine Beziehung, als notwendiges Mittel, um in den Himmel zu kommen. Denn es steht geschrieben: Die schlechten Reben aber, werden in das Feuer geworfen. Jesus hat keine Liebesbeziehung mit einem Buddhisten oder einem Moslem, denn sie haben kein neues Leben in Christus begonnen und wurden wieder geboren durch den Heilgien Geist. Diese Menschen lachen dich aus, wenn du ihnen sagst, wahres Leben könnt ihr nur haben durch den Heiligen Geist, den Jesus schenkt. Aber das sagt Jesus... Johannes 3,5: Amen, Amen, ich sage dir: "Nur wer durch Wasser und durch den Geist Gottes neu geboren wird, kann in Gottes neue Welt kommen". Dieses neu geboren ist die Reinigung aller Sünden, der alte Mensch mit der Erbsünde in sich ist Vergangenheit, der neue Mensch in Christus ist rein, kann sich nun mit Jesus in Verbindung setzen durch den Geist Gottes und eine Beziehung führen.

    Dann noch ein paar Verse aus den Briefen der Apostel, wobei ich gleich übergehe zu dem Thema, dass man durch Taten und ein gutes Leben nicht gerettet ist. Im Weinstockgleichnis ist ja auch zu lesen, dass man nur gute Früchte bringt, wenn man mit Jesus verbunden bleibt. Das wichtige an Gott ist die Beziehung, erst dann kommen die Taten.

    Römer 3,25-28 Bisher hat Gott die Sünden der Menschen ertragen; er hatte Geduld mit ihnen. Jetzt aber vergibt er ihnen ihre Schuld und erweist damit seine Gerechtigkeit. Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt. Bleibt uns denn nichts, womit wir uns vor Gott rühmen können? - Nein, gar nichts! Woher wissen wir das? Etwa durch das Gesetz, das unsere eigene Leitung verlangt? (Die eigene Leitung verlangt, wie die anderen Religionen!!) Nein! nur durch den Glauben, der uns geschenkt wird! Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten werde ich von meiner Schuld freigesprochen, sondern erst, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze. (Kapitel 4 ist dann weiter voll mit der gleichen Aussage)

    Galater 3,22 Aber in der heiligen Schrift heißt es eindeutig, dass wir alle Gefangene der Sünde sind und dass wir allein durch den Glauben an Jesus Christus befreit werden. Denn in Christus hat sich Gottes Versprechen erfüllt.

    Galater 2,16 Trotzdem wissen wir inzwischen genau, dass wir nicht durch taten wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Wir sind doch deswegen Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir allein durch den Glauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden; nicht aber weil wir die Forderungen des Gesetzes erfüllen. Denn wie die Heilige Schrift sagt, finden kein Mensch durch gute Werke Gottes Anerkennung.

    Klare Worte finde ich, braucht man nix dazu hinzufügen. Oft wird ja die Bibel und das Christentum beschuldigt, so kompliziert zu sein und man muss so viel hineininterpretieren, damit man es wirklich versteht. Ich find die verse auf die es ankommt, sind ganz einfach zu verstegeb. Das einzige Problem was die Menschen mit den Versen haben, ist diese Verse verstehen zu wollen, weil sie der Wahrheit nicht ins Auge sehen können, dass nur Jesus Christus der einzige Erlöser und Retter der Menschheit sein kann. Somit fällt auch die ganze Theorie meiner Mutter mit: Wichtig lieben, in den Bach, denn durch gute Werke finde ich keine Anerkennung. Auch ihr Glaube Wiedergeburt und Karma sind ihr Umkommen, denn Karma bedeutet, ein sich verdienen der Erlösung (kannst du gerne nachschlagen in einer Enzyklopädie). Die Bibel sagt ganz klar, das geht nicht, und wer es versucht, wird ohne Anerkennung vor Gott stehen. (wie man in Römer 3,25-28 liest). Der Glaube an Wiedergeburt wird sowieso von der Bibel widerlegt in Hebräer 9,27, wo steht, dass jeder mein einmal stirbt und dann das Gericht kommt. Einmal wird hier betont und bezieht sich in der Bibelstelle auf Vers 25, dass Christus nur einmal für unsere Sünden sterben muss.

    Ich kann noch ewig Beispiele bringen für Jesus als einzigen Weg. Zum Beispiel dass man Jesus als Lamm Gottes bezeichent. Das ist die Verbindung zum Passahmahl (2. Mose 11), wo der Todesengel jeden besucht hat, der nicht das Blut des Lamms als zeichen hat. Der Engel kommt wieder, am letzten Tag und diejenigen die nicht durch das Passahlamm (Passah heißt vorrübergehen, bezogen darauf, dass der Engel vorrüber geht), an denen wird der Todesengel seinen Befehl ausrichten.

    Aber das hat alles nur noch mehr wenig Sinn! Wer diese Worte der Bibel verändert oder uminterpretiert nach seinem Sinn, der will sowieso nicht verstehen, warum Jesus Christus für DICH gestorben ist.
     
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