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Suche Muttertagsgedichte

Dieses Thema im Forum "Nachfrage nach Angeboten" wurde erstellt von Zwergal007, 7. April 2008.

  1. Zwergal007

    Zwergal007 Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2005
    Beiträge:
    940
    Ort:
    stmk- Pöllauer tal
    Werbung:
    Kennt ihr schöne Muttertagsgedichte?

    wenn ja dann schreibt sie hier rein... dankeschön...

    lg zwergal007
     
  2. FirstDay

    FirstDay Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2007
    Beiträge:
    56
    Ort:
    Niederösterreich
    Hallo Zwergal007,

    aus einem alten Lesebuch (Das gute Wort):

    Mutter

    Meiner Mutter Hände sind
    von der Arbeit schwer;
    dennoch streicheln sie so lind
    wie niemand mehr.
    Meiner Mutter Haar ist grau,
    müd oft ihr Gesicht;
    doch wenn ich ihr ins Auge schau,
    strahlt mir Sonnenlicht.

    (Bruno Schönlank)


    Auch der Dichter Hermann Hesse schrieb sehr oft von seiner Kindheit, und immer wieder von Erinnerungen an die Mutter.
    Bei Hesse klingen alle Gedichte etwas ernster, aber sie sind dennoch wunderschön:

    Meiner Mutter

    Ich hatte dir so viel zu sagen,
    Ich war zu lang im fremden Land,
    Und doch warst du in all den Tagen
    Die, die am besten mich verstand.

    Nun, da ich meine erste Gabe,
    Die ich dir lange zugedacht,
    In zagen Kinderhänden habe,
    Hast du die Augen zugemacht.

    Doch darf ich fühlen, wie beim Lesen
    Mein Schmerz sich wunderlich vergißt,
    Weil dein unsäglich gütig Wesen
    Mit tausend Fäden um mich ist.

    Gedächtnis Der Mutter

    Lange ging ich auf den Straßen
    Der bestaubten Tageswelt,
    Ganz von deinem Bild verlassen,
    Ganz auf mich allein gestellt.

    Jetzt, da meine Ziele logen,
    In der Fremde halt ich Rast,
    Von Erinnerungsduft umflogen,
    Bei der alten Zeit zu Gast.

    Und in so betrübter Stunde,
    Da die Welt mich ganz verließ,
    Bist du da und gibst mir Kunde
    Vom verlornen Paradies.

    Daß ich keinen Gott mehr wisse,
    Hast du schon vergeben mir,
    Aus dem Tal der Finsternisse
    Kehr ich endlich heim zu dir.

    Aus: "Die Gedichte" Suhrkamp-Taschenbuch 381, Erster Band

    Grüße von FirstDay
     
  3. Zwergal007

    Zwergal007 Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2005
    Beiträge:
    940
    Ort:
    stmk- Pöllauer tal
    hallöchen,

    danke für die gedichte. wenn ihr noch mehr wisst, bitte schreibt sie rein, freue mich drauf.

    Hier ein Gedicht, dass ich mal im internet gefunden habe u das mir persönlich sehr gut gefällt:

    Mutter sein
    Mutter sein, - das heißt vor allen Dingen,
    verzichten können und Opfer bringen.
    Sorgen müssen in Stunden und Tagen,
    Antwort geben auf tausend Fragen.
    Mutter sein, - das heißt lieben können
    und wie ein Licht für andere brennen,
    wie eine Flamme sich selber verzehren,
    die Not von anderen Türen wehren.
    Mutter sein, - das heißt Gott vertrauen,
    heißt immer voll Hoffnung zum Himmel schauen,
    in bangen Nächten, in lauten Tagen
    für andere beten und nicht verzagen.
    Der treuen Frau, die ihr ganzes Leben
    als eine Mutter dahingegeben
    sei darum gedankt aus Herzensgrunde
    an diesem Tag und zu dieser Stunde.
    Möge der Segen des Herrn sie geleiten
    durch alle Stürme, zu allen Zeiten,
    möge die Kraft und die Weisheit von oben,
    ihr Gnade geben den Herrn zu loben.

    lg zwergal007
     
  4. claudi34

    claudi34 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2008
    Beiträge:
    1
    hi Zwergal, drei schöne Gedichte zum Muttertag habe ich hier - www.zajonz.info/blog/2008/04/13/muttertagsgedichte/ gefunden. Vielleicht ist da was für dich dabei, da sind auch noch weitere Verweise auf andere Seite mit Gedichten.

    Viele Grüße
    Claudi
     
  5. Aliiisa

    Aliiisa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2008
    Beiträge:
    6
    Ort:
    In der Nähe von Wien
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    Hallo Zwergal007!

    Du hast das Größte mir gegeben

    Du hast das Größte mir gegeben:
    Mein Dasein, das verdank’ ich dir.
    Du, Mutter, schenktest mir das Leben,
    denn du hast "ja" gesagt zu mir.

    Du gabst den Dingen ihren Namen,
    halfst erste Worte zu verstehen.
    Du gabst der Welt einst ihre Farben,
    ließest mich ihre Schönheit sehn.

    Ich machte meine ersten Schritte
    an deiner lieben, guten Hand.
    Du zeigtest mir die ersten Wunder
    in einem unbekannten Land.

    Du hast mir meine Angst genommen,
    denn wenn ich rief, dann warst du da.
    Du gabst Vertrauen mir ins Leben,
    weil ich stets spürte, du bist nah.

    Wenn du mich ansahst, sah ich Freude
    und wusste mich von dir geliebt.
    So lernte ich mein erstes Lächeln,
    die schönste Sprache, die es gibt.

    Was du tatest, kann ich nie vergelten,
    zu klein ist meine Kraft dafür.
    Drum kann ich nur das eine sagen:
    ICH LIEBE DICH DAFÜR :kiss4:!!!

    Hoffe das dir das Gedicht gefällt!
     

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