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Suche Erfahrungsberichte (ca 2 A4 Seiten) über Panikattacken für mein Buch!

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von lilaengel1965, 25. Januar 2006.

  1. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
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    hallo in die runde,

    mein lange geplantes buch "mein weg aus der angst ins licht" ist nun am fertigstellen, ich habe einen bericht einer userin aus dem forum erhalten, der auch darin erscheinen wird.

    falls noch jemand interesse hat, bitte mailt mir in den nächsten tagen an meine privatadresse: celine4@gmx.at

    der bericht sollte nicht unter 1 1/2 - 2 A4 seiten haben; es ist egal, ob ihr noch unter panikattacken leidet, oder nicht. einfach schreiben, wie es angefangen hat, wie ihr damit umgeht ...

    keine sorge, ein pseudonym bzw der nickname aus dem forum wird übernommen - keine direkte namensnennung, wer das nicht wünscht !!!!!!

    ein danke an alle,
    die lilaengel
     
  2. Freya7

    Freya7 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2006
    Beiträge:
    9
    Ich habe öfters Panikattacken gehabt, und manchmal heute immer noch, aber nicht mehr so schlimm.
    Am schlimmsten war die erste vor zwei Jahren. Manchmal hatt ich schon vorher große Angst, zum Beispiel bei Klaviervorspielen oder in Klausuren. Es kam dann auch vor, dass ich ein Blackout hatte, die Hände rot wurden und zitterten. Es hatte immer mit meinen Eltern zu tun, kann ich zurückblickend sagen. Weil ich ein sehr naiver Mensch bin, übertrug ich alle Sorgen, die meine Eltern hatten 100% auf mich. Sie übten nie direkt Druck auf mich aus, aber machten sozusagen schweigend Psychoterror. Ich nahm alles sehr ernst, die finanzielle Lage, die im übrigen nich dramatisch ist, und Sätze von meiner Mutter wie: "Wenn du jetzt ausgehst, dann schaffst du dein Abitur nicht, von mir aus werd arm und leb in der Gosse." Das hat mein Grundvertrauen und meine Fähigkeit, mit Kritik umzugehen und Niederschläge in Kauf nehmen zu können nicht gerade aufgebaut. Ich hatte nie wirklich das Gefühl, dass sie das gut finden, was ich mache. Es ist aber besser geworden, sie haben dazugelernt, aber ich muss ihre seelische Unterstützung immer noch fordern.
    Vor zwei Jahren also, war ich gerade von einem Christen-Camp zurück, wo es sehr schön gewesen war. Nicht so gut war die Sache, mit dem "Du sollst deine Eltern ehren, damit es dir gut ergehe auf Erden... " Ich war also nach diesem Camp sehr exzessiv mit den 10 Geboten und das war mein Fehler, denn danach ging es mir immer schlechter, denn ich kann meinen Eltern sowieso nichts recht machen, sie sind einfach immer unzufrieden. Und beschweren sich auch noch bei mir, dass ich zu schnell zufríeen sei! Na gut, ich war irgendwann fertig mit den Nerven, habe in der Schule nichts mehr zustande gebracht, wollte einfach meine Ruhe. Aber meine Mutter wollte sie mir nicht lassen, ich konnte auch mein Zimmer nicht abschließen und sie kam immer rein unter dem Vorwand, irgendetwas holen zu müssen. Dann fing sie an zu schimpfen, wenn ich nicht über meinen Büchern saß. Naja, erst war sie sauer, dann schimpfte sie. Irgendwann habe ich mich dermaßen eingeengt gefühlt (im Prinzip durfte ich ja auch nicht raus, draußen = Vagabundentum-alles unterbewußt), dass dass ich Krisen bekommen habe. Ich weiß nicht, o das was mit Panik zu tun hat, ich kenn mich da nicht so aus. Aber Angst hatte ich schon. Früher hab ich dann halt was kaputt gemacht, aber das kam mir auch zu pubertär vor, immerhin war ich schon 18. Naja, ich hatte einen kleinen Nervenzusammenbruch, mein Vater hat mich(zitternd, heulend, schreiend) in eine Bettdecke gepackt und mit eine Beruhigungstablette (die nimmt mein Mutter ständig(sind planzlich)) gegeben. Ich konnte irgendwie ein paar Stunden nicht aufhören zu zittern und zu wimmern, es war schon peinlich, ich wollte ja keine Show abziehen, aber so kommt das bei mir immer rüber. Leider. Oder vielleicht soll das ja so. Ein paar Tage später fing es wieder an, dann rief ich aber meinen Freund an und der brachte mich zu einem Sandkasten, das war das Beste überhaupt. Dort baute ich erstmal eine Burg (ich studiere Kunst) und dann ging es wieder besser. Dann bin ich bei meinen Eltern ausgezogen und alles war prima. Ich hab auch ein ganz gutes Abitur gemacht und hatte auch guten Kontakt zu meinen Eltern. Für mich hieß es immer, ich bin euch zuliebe ausgezogen, weil ich nicht leicht zu ertragen bin, aber im Prinzip war es meinetwegen. Ganz schön scheinheilig von mir. Jetzt bin ich nach Hamburg gezogen und erst dieses Weihnachten wieder hatte ich eine Nervenattacke, weil ich bei meinen Eltern war und schön gefeiert hatte. Bis ich meinen Freund anrief und wir etwas heftiger diskutierten, wie eigentlich jedes Weihnachten, also nicht dramatisch. Ich war also für ein-einhalb Stunden meinen Eltern nicht verfügbar und etwas laut- für mein kleines Stimmchen (und hinter verschlossener Tür) Oh mein Gott.
    Als ich dann meiner Mutter gute Nacht sagen wollte, war sie schon wieder sauer. "Was ist denn" sag ich. "Nichts" sagt sie und liest weiter Schopenhauer. "Es gut mir leid mit dem Gespräch" "Du hättest ihn ja nicht heute anrufen müssen" "Aber es ist Weihnachten" "Es war ja eigentlich so ein schöner Tag" "Ja und?" "Dass du mir das jetzt zum Abend verdirbst-- ich dachte wir könnten noch einen schönen Abend zusammen haben -- naja aber jetzt ist es zu spät"
    Kennen Sie das Buch "Anleitung zum Unglücklichsein"? Unbedingt lesen.
    Naja, ich dachte die Welt stürzt ein-ich hatte wirklich alles gemacht, damit meine Eltern glücklich sind, mitgekocht, nette persönliche Geschenke, nette Gespräche, gutes und schnelles Studium und dann....
    Ich bekam einen Anfall, auch wegen der Wut die ich unterdrückte. Ich ging in mein Zimmer und konnte vor Angst nicht mehr aufhören zu schluchzen, es war mir unangenehm, aber irgendwas machte sich da selbstständig. Mein Vater kam, auch enttäuscht von mir und da wurde es noch schlimmer. Erst als er mich in den Arm nahm und das war das ERSTE Mal, dass er mich beim Flennen in den Arm genommen hat, konnte ich mich langsam beruhigen. Es sagte immer "Wird doch alles gut" und das war auch das erste Mal, das mir das Jemand gesagt hat. Ich muß heute noch heulen, wenn ich daran denke.
    Jetzt also, nachdem ich mir (unter Anleitung meines Freundes, der auch Panikattacken hatte) so ein Grundvertrauen aufgebaut habe, wird es hoffentlich besser. Ich hoffe ich hab dir geholfen. Wenn du noch Infos brauchst : inge@artandmusic.de
     
  3. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
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    Wien
    VIELEN LIEBEN DANK !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    sollte ich noch infos brauchen, schick ich dir ne mail,
    ansonsten würde ich den bericht gerne 1:1 in mein buch übernehmen!!!

    danke für deine hilfe,
    ich werde dich sehr gerne mittels PN informieren, wenn das buch gedruckt ist,
    und dir als kleines danke schön ein gratis exemplar zukommen lassen !!!!!!

    danke dir,
    :kiss3: die lilaengel
     
  4. matrix84

    matrix84 Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    wenn du noch Interesse an einem Erfahrungsbericht hast, könnte ich dir bis morgen einen zukommen lassen!?

    lg, matrix
     
  5. Mondgestein

    Mondgestein Sehr aktives Mitglied

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    1.917
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    Bezirk Hollabrunn
    Von mir kannst auch einen haben, schreib den dann in da nacht...
     
  6. Mondgestein

    Mondgestein Sehr aktives Mitglied

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    Mein Leben mit den Panikattacken

    Heute weiß ich nicht mehr genau, wie es begonnen hat, ich weiß auch nicht so genau, was der Auslöser war. Damals jedenfalls hab ich noch nicht genau gewusst, was mit mir geschieht. Das war in der Zeit, als ich mich am wenigsten gespürt habe. Mittlerweile kenne ich den Hauptauslöser und kann an der Ursachenbekämpfung arbeiten. Das hat mich viel Zeit, Kraft und vor allem geistige Energie gekostet.

    Als ich 13 oder 14 Jahre alt war, wurde ich von meinem Erzeuger sexuell missbraucht. Seit ich über dieses Thema so offen reden kann, ist es nicht mehr mein Vater, sondern nur mein Erzeuger. Jener Mensch, dem ich zu verdanken habe, dass ich mein ganzes folgendes Leben neu erleben bzw. neu erfahren durfte, ist seit 6 Jahren tot. Aber die Krankheit kam erst viel später so richtig ans Licht.

    Die erste Attacke hatte ich mit etwa 21 Jahren, ich fuhr mit der Bahn, viele Leute waren im Abteil, es war heiß und stickig. Ich stieg bei der Haltestelle aus und plötzlich wurde mir schwarz vor den Augen, dank der Menschenmenge fiel ich nicht um. Dieses Gefühl war, als würde mir eine unbekannte Macht die Kehle zuschnüren, ich bekam Herzrasen und ein kalter Schweiß überkam mich. Das Ganze dauerte etwa eine Minute, aber diese Minute kam mir vor wie eine Ewigkeit.

    Ab dem Moment war alles anders. Die Fahrt mit der Straßenbahn war die einzige Möglichkeit, die ich mir ganz alleine zumuten konnte. In der U-Bahn wurde mir übel, die Erde bebte, der Boden schwankte, wenn ich auf festem Boden stand, hatte ich das Gefühl etwas oder jemand würde mir den Boden unter den Füßen wegziehen. Dieses Gefühl war gepaart mit Schüben von kaltem Schweiß und panischer Angst. Und als ob das nicht schon genug wäre, bekam ich diese Schübe dann auch schon in der Parkgarage. Irgendwann traute ich mich plötzlich nicht mehr mit der Rolltreppe nach unten zu fahren, in Aufzügen musste ich mich immer anhalten, ich hatte eine riesige Angst. Angst vor der Situation, aber auch die Angst davor, bedingt durch die Situation, die nächste Panikattacke zu bekommen. Selbst lange Autofahrten wurden zur Qual, ich die ich so gerne mit dem Auto fahre, hielt es nun nur noch kurze Strecken aus, musste ständig Pausen einlegen, in der Angst, wieder eine Attacke zu haben.

    Irgendwann war es dann so weit, dass ich so viel Angst vor den Attacken hatte, dass ich Angst vor alltäglichen Situationen bekam. Und dann kam es sogar so weit, dass ich Angst vor der Angst an sich hatte.

    Die letzte Panikattacke, an die ich mich ganz bewusst erinnern kann, hatte ich im letzten Jahr. Es ging darum, in ein Krankenhaus zu gehen, weil ich mir meine Weisheitszähne ziehen lassen wollte. Allein schon die Gerüche, die um mich herum schwebten, die meine Nase irritierten, die vielen kranken Menschen, der Lärm, die stickige Luft, all jene Punkte, die mir schon immer Angst machten, alles auf einmal. Es traf mich wie eine Lawine, es war wie ein Schlag mitten ins Gesicht. Ich war wütend, wütend auf mich selber, traurig, ich hatte Herzrasen, wieder einmal kalten Schweiß,… ich fühlte mich wahnsinnig schlecht und ich fühlte mich schuldig. Schuldig, weil ich dachte, ich würde die Attacken endlich im Griff haben. Schuldig, weil ich in diesen Situationen keine Hilfe annehmen kann, weil ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll, weil ich nicht weiß, wie ich das Problem in den Griff bekomme.

    Ich gehe nun schon seit genau einem Jahr wöchentlich in Therapie und sie hilft mir, aber immer und immer wieder habe ich Rückfälle.

    Und dann sind da die Momente, die für mich richtige Lichtblicke sind. Wo ich mich überwinde und mich der Angst stelle. Wo ich wieder und wieder mit der U-Bahn fahre, wo ich wieder und wieder allein dabei bin. Wo ich mich in Parkgaragen traue, wo der Boden unter meinen Füßen nicht schwankt, weil ich mich der Angst stelle. Wo ich wieder sorglos und ohne Angst mit der Rolltreppe fahren kann, rauf und runter, rauf und runter, immer und immer wieder, problemlos. Wo mir diese Dinge, vor denen ich schon so oft so viel Angst hatte, plötzlich Spaß machen, weil ich mich meinen Ängsten stelle und die Angst überwinde. Wo ich mir sage „Tief durchatmen, Augen zu und durch“, wie ein Lauf über glühende Kohlen, ohne sich die Füße zu verbrennen. Und dann, in einem Moment der Unachtsamkeit, ist der Schmerz wieder voll da, weil ich vergessen habe, achtsam zu sein, weil ich vergessen habe, dass ich vor der Angst keine Angst zu haben brauche und dann werde ich schwach. Und in genau diesem Moment ist die nächste Panikattacke da.

    Mittlerweile habe ich, glaube ich, gelernt, mit der Krankheit zu leben. Ich glaube, dass die Panikattacken ein ständiger Wegbegleiter sind und auch in Zukunft sein werden. Aber das einige, was wirklich wichtig ist, ist das, was ich aus dieser Tatsache mache. Wie ich damit umgehe, wie ich damit lebe. Denn, wenn ich gegen die Krankheit arbeite, ist sie andauernd präsent, in Form von den leidigen Attacken. Jedoch, wenn ich gemeinsam mit der Krankheit an mir arbeite, ist es –für mich- ein Zeichen des Wachsens und der Fortbewegung. Denn, wenn ich mich der Krankheit stelle, stelle ich mich meinen Ängsten und wenn ich mich meinen Ängsten stelle, sind es keine Ängste mehr, sondern Erfahrungen und jede Erfahrung die ich mache, ist ein Schritt nach vorne.
     
  7. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

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    JA klar, vielen lieben dank im vorhinein !!!!
    gruß und winke,
    die lilaengel
     
  8. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    ... danke an dich ...

    bussal die lilaengel
     
  9. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    ... natürlich bekommen ALLE,
    die mir einen erfahrungsbericht senden,
    und interesse haben,
    ein gratis exemplar meines buches
    zugesandt !!!!

    winke,
    die lilaengel
     
  10. lyla

    lyla Mitglied

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    211
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    *freu*....handsigniert? (ach bitte!!!) und umhüllt von meiner geliebten wiener luft? *freu*:jump2:

    lieben gruß und winke zurück
    lyla
     
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