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Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von Christophe, 8. Juni 2005.

  1. Christophe

    Christophe Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2004
    Beiträge:
    167
    Ort:
    Bei Heilbronn (Nähe Stuttgart)
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    Kennt ihr irgendwelche Bücher, die zeigen, dass die Frage nach der Wahrheit gar nicht so einfach ist. Am Besten noch von irgendeinem bekannten Namen.

    Das darauf eingeht, was Wahrheit eigentlich ist und aus welchen Blickwinkeln sie betrachtet werden kann.

    Dass jede Wissenschaft Berechtigung hat, aber meist nur aus einem Blickwinkel betrachtet.

    Dass es zudem alle möglichen Theorien gibt, und jede sagt etwas anderes und man für vieles gute Argumente gibt

    Dass es verschiedene Theorien und Meinungen gibt und jede gut argumentieren kann.

    Dass sich die Menschen schon oft in Fragen der Wahrheit geirrt haben und es immer noch tun.

    Dass selbst Fragen, wie die nach Gut und Böse schwierig zu beantworten sind und das man zur Antwort kommen kann, dass alles letztlich relativ ist und von Faktoren wie der Kultur, dem Umkreis und allem möglichen abhängt.

    Dass es selbst in der religiösen Ansicht mögliche Wege gibt die Dinge zu betrachten. Es gibt beispielsweise alle möglichen Evangelien.


    Und dass das Fazit dessen ist, dass man letztendlich weiß, dass man nichts weiß.
    Dass alles nur regulative Funktionen sind und man einfach sein Leben führen muss, im wissen, dass man sowieso nichts weiß, aber eben gewisse Richtlinien annehmen muss um leben zu können.

    Und das der Text, den ich gerade verfasst habe selbst nur eine regulative Funktion sein könnte.
    Denn die absolute Wahrheit gibt’s ja vielleicht doch?

    Und welches mir erklärt, wie ich mit anderen Menschen klar komme, die sich vielleicht nicht so sehr damit befassen. Wenn man von dem vorher genannten ausgeht, so kann man ja kaum noch eine einfache Antwort geben ohne schräg angeschaut zu werden.

    Zudem wird man dauernd falsch verstanden. Wenn man mit einem Physiker über eventuelles Metaphysisches spricht halten die Leute einen gleich für einen „Esospinner“ Und wenn man mit einem Esoteriker über die eventuellen Betrüger und Einbildungen spricht, glauben die Menschen wieder man sei einer dieser verschlossenen „Materialisten“.

    Und welches mir erklärt, wie ich es lerne mir nicht so viele Gedanken über andere Menschen zu machen.

    Mein Kopf explodiert bald.
    Bin ich verrückt oder mach ich mir einfach mehr Gedanken wie so mancher Alltagsmensch?
     
  2. MariaMarmelade

    MariaMarmelade Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    915
    Ort:
    Berlin
    Lieber Christophe,
    ich habe gerade eins geschrieben. Es heißt: 'Kalender der Göttin' und ist ein philosophischer Hexenkalender mit Orakel. Es soll den User helfen seine persönliche Wahrheit zu finden.
    Es kommt ab August/September in den Handel.

    Shakti Morgane: Kalender der Göttin - ein philosophischer Hexenkalender mit Orkal, ISBN 3-8334-3072-9, 13,00 Euro

    Viele Grüße
    MM
     
  3. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2005
    Beiträge:
    1.870
    Ort:
    D
    da, weißt du doch schon mal sehr viel !

    also warum dann :
    wenn man weiß, dass man nichts weiß, weiß man doch was , oder ?

    die absolute wahrheit gibt es sicherlich, aber nicht in worten, buchstaben oder zahlen.

    ich würde nicht sagen, dass du verrückt bist. ganz im gegenteil, du bist mehr normal, als so mancher alltagsmensch, denke ich. der unterschied zwischen dir und dem sog. alltagsmenschen ist doch lediglich, dass du dir gedanken über das machst, was du (noch !) nicht verstehst. ein alltagsmensch denkt sich, naja ist halt so, kann man nichts ändern.

    ich denke du bist einem ähnlichem punkt wie ich. an einem punkt, an dem man mit bücher lesen nicht mehr weiterkommt. wir müssen anfangen zu SEIN.

    sich gedanken über andere menschen zu machen, ist solange gut, wie es deine entwicklung fördert. wenn es aber in einer sackgasse endet, denke ich, ist das nicht förderlich.
    versuche dir klar zu machen, dass du anderen menschen am besten helfen kannst, wenn du dir selbst hilfst. wie jesus schon sagt : (frei) du willst einem anderen den splitter aus dem auge ziehen ? . . . Dann kümmer dich erstmal darum, dass du den balken aud deinen augen entfernst.

    liebe grüße :kiss4:
     
  4. Irene

    Irene Guest

    Hallo Christophe!
    So ein Buch kenne ich nicht, bin selbst gespannt, ob es so eine eierlegende Wollmilchsau geben kann.

    Sicher machst du dir mehr Gedanken als der Durchschnittsmensch.
    Nicht daß das grundsätzlich schlecht wäre, aber da du es offenbar schon als Problem empfindest: Ich würde an deiner Stelle versuchen, stärker den Weg über die praktische Erfahrung zu suchen, als Gegengewicht zur Gehirnakrobatik. Damit du die im Kopf angestaute Energie wieder besser im Körper verteilt kriegst.
    Auch läßt sich in der Praxis Erfahrenes viel sicherer nach außen vertreten, weil es auf festem Grund steht, und widersprechende Meinungen verunsichern einen dann weniger.

    lg
    Irene
     
  5. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2005
    Beiträge:
    1.870
    Ort:
    D
    dem schließe auch ich mich an
     
  6. kenji idle

    kenji idle Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Februar 2005
    Beiträge:
    4
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    ich hab hier nur quergelesen aber dazu fällt mir ken wilber ein. von im gibt es was im emulenetzt zum schnuppern. ken wilber schreibt viel darüber wie dinge auf einer eben richtig sind und anderswo eben falsch. ausserdem unterscheidet er zwischen präperonlaler spiritualität und transpersonler. das ist ein MUSS für jeden der psy-trix übt, weil man sonst alles falsch macht und allen leuten damit auf den sack geht dass man der messias sei, obwohl man nur infantil regeneriert ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Wilber
     
  7. Tintenfisch

    Tintenfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2005
    Beiträge:
    775
    Hallo Christophe,

    alles in einem Buch gibt es sicherlich nicht. Aber ein allgemeines STichwort, unter dem du es suchen kannst, ist "Erkenntnistheorie". Na ja zum Teil haben die Physiker oder NAturwissenschaftler ja recht und es sind ja nicht alle von denen so ablehnend. Es ist die Haltung "entweder ich kann es sehen/messen oder es existiert nicht" und alles andere ausschließen, ohne davon auszugehen, dass das gegenwärtige Wissen, das wir habn trotz allem Fortschritt doch begrenzt ist. Dieses "ich weiß, dass ich nichts weiß" ist von Sokrates. Über den kannst du auch lesen.

    auch lesenswert ist Karl Popper, besonders "die offene Gesellschaft und ihre Feinde" Dort geht er vor allem auch auf bestimmte Denkmuster ein. Vor allem für Deutsche ein sehr lesenswertes Buch. Auch die anderen Bücher von Popper und generell der kritische Rationalismus sind lesenswert, denn diese angeblich so wissenschaftlichen Naturwissenschaftler (jedenfalls die, die Esoterik verteufeln) scheinen sich mit der moderneren ERkenntnistheorie auch nicht auseinandergesetzt zu haben.

    Lieben Gruß
    Tintenfisch
     
  8. Christophe

    Christophe Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2004
    Beiträge:
    167
    Ort:
    Bei Heilbronn (Nähe Stuttgart)
    Mit was befasst sich Popper denn vorrangig? Welche Themen spricht er an?
     
  9. Tintenfisch

    Tintenfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2005
    Beiträge:
    775
    Hallo Christophe,

    Erkenntnistheorie, Wissen und Nichtwissen. Sein wichtigstes Werk ist die "Logik der Forschung" Auch Geschichte. Das zweite wichtige oder bekannte Werk ist eben "Die offene Gesellschaft.." Was er gibt, sind Hinweise oder Regeln dafür, wie in ein empirisches Forschungsprogramm in den Sozialwissenschaften bzw. da, wo es um Menschen und ihr Verhalten geht, ausehen müsste. Er zeigt u.a., dass man, indem man mit diesen naturwissenschaftlich/technischen Anspruch oder dieses Denken bei Dingen, die Menschen betreffen, nicht weit kommt, weil sie individuell sehr verschieden sind. Außerdem schreibt er gut verständlich. Noch ein wichtes wissenschaftliches Buch ist "Das Elend des Historizismus". In verständlcherer Form ist es aber in "der offenen Gesellschaft" enthalten.

    In der "offenen Gesellschaft" geht es hauptsächlich um die Denkweisen und -fehler des Totalitarismus. Die werden einzelnen seziert und in ihren geistigen Wurzeln zurückverfolgt, bis Plato. Dabei wird deutlich, dass wir Teile dieser Denkstrukturen noch immer haben.

    Lieben Gruß
    Tintenfisch
     
  10. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Zum Thema Warheit und Realität kann ich dir eigentlich alle Philosophen der Kritischen Schule empfehlen, angefangen bei Sokrates über Aristoteles hin zu Kant, Schopenhauer und Nietzsche, vieleicht auch Sartre und Adorno... Jedenfalls ist die Frage nach Warheit und Realität der Hauptgegenstand der Philosophie....

    by FIST
     
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