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Studiumtipps ?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von JustLove, 2. Januar 2015.

  1. JustLove

    JustLove Mitglied

    Registriert seit:
    20. Dezember 2013
    Beiträge:
    45
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    Moin,
    kurz zu mir, ich bin 21 Jahre alt, wollte im März ins Kloster und im Wintersemester dann anfangen zu studieren. Allgemein, ich bin recht überzeugt von buddhistischen Lehren, esoterisch angehaucht, interessiere mich aber auch für Psychologie, Meditation, Yoga etc.
    Ich denke im Grund sind wir ja alle "ein bisschen" ähnlich, vielleicht ja jemand einen Tipp was und wo ich studieren könnte.
    ich hab natürlich schon gegoogelt, aber es ist wirklich schwer etwas in der Richtung zu finden.
    Was habt ihr so studieret? Kennt ihr jemand der in irgendeine spirituelle Richtung studiert hat? Erfahrungen?
    Haut einfach raus, ich weiß ihr kennt mich nicht (oder doch? ;D), und Tipps sind da recht schwer zu geben,würde mich dennoch freuen.

    LG
     
    Christall gefällt das.
  2. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.891
    Ort:
    An der Nordsee
    Nein, keine Idee was und wo irgendein mir vollkommen fremder Mensch studieren könnte.

    Such eine Studienberatung auf und erzähle diesen Leuten, das was du jetzt hier geschrieben hast.
    Ich denke wenn jemand mit 21 nichtmal eine grobe Vorstellung von seinem Berufsziel hat, sollte er vielleicht besser ein Handwerk lernen, dann nimmt er anderen - wirklich studienwilligen mit klaren Interessen - wenigstens keinen Platz weg .... und praktische Arbeit befreit u. U. den Kopf von irgendwelchen unausgegorenen und planlosen Spinnereien.

    Du "wolltest" im März in's Kloster, was ist aus diesem Vorhaben geworden? Da du "recht überzeugt" von buddhistischen Lehren bist, kommt da ja sicher auch nur ein Buddhistisches Kloster in Frage. Hast du dich schon beworben? März ist in 2 Monaten.

    R.
     
  3. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    3.809
    Ort:
    Linz
    Hey JustLove,

    was ist dir wirklich wichtig? Wo liegen deine Interessen? Und wo kannst du dir deine Zukunft gut vorstellen? Wo siehst du dich in 10 Jahren? Mach mal den RIASEC-Test (oben auf START klicken) oder lass dich ordentlich beraten. Gehe in dich! Ich glaube nicht, dass Klosterleben jedermanns Sache ist ... genauso wenig wie ein Priesterstudium. Man kann in deinem Beitrag keinen Focus erkennen und hat nicht das Gefühl, dass du es wirklich willst ... sondern vielleicht aus Mangel an Ideen und Alternativen? Wie auch immer solltest du DEINEN Weg gehen ... und diese Entscheidung aus dir selbst treffen. Dann wirst du damit auch glücklich sein.

    Ich denke, dass es im Leben seeehr wichtig ist, seinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Auch die buddhistischen Lehren betonen das. Es ist wichtig auf den eigenen Beinen zu stehen, damit man nicht von anderen abhängig ist. Ansonsten hat das unliebsame karmische Konsequenzen zur Folge. Es spri cht nichts dagegen, einmal ein paar Monate in einem Koster zu verbringen. Dann siehst du, wie es dort abläuft.

    Der für mich einfachre Weg ist es wohl, sich seinen eigenen Lebensunterhalt mit einem ehrlichen Job (wie und wo auch immer) zu verdienen und die verbleibende Zeit der spirituellen Suche zu widmen. Vergiss den ganzen Eso-Kram als Lebensgrundlage. Davon kann man nicht wirklich leben ... es sei denn, du gründest eine neue esoterische Richtung und bist seeehr überzeugend ... und die Leute sind bereitwillig dir ihr Erspartes anzuvertrauen ... oder du erfindest eine neue esoterische Musikrichtung ... na, vergiss das lieber :) ;-)

    lg
    Topper
     
  4. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    3.809
    Ort:
    Linz
    sorry, den LINK (Riasec-Test) kann ich NICHT empfehlen ... hier muss am Ende eine Telefonnummer bzw. ein Facebook-Konto angegeben werden. Hätte es gerade selber ausprobiert :-(

    Es gibt aber Seiten im Internet bzw. Arbeitsblätter, wo man sich das selber auswerten kann. Dieser Test ist wirklich aufschlussreich! Er zeigt gewisse Persönlichkeitsmerkmale auf ... und es gibt dazupassende Berufe. Und das alles wird durch Studien belegt, dass Menschen bei denen diese Abstimmung passt glücklicher sind. Ich glaube man kommt über die Jahre auch selber drauf ... aber im jungen Alter weiß man oft nicht so Recht weiter ...
     
  5. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2013
    Beiträge:
    5.236
    Ort:
    Oberösterreich
    Ich studiere Philosophie, kann dir also leider nicht weiterhelfen.
     
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  6. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2009
    Beiträge:
    5.191
    Ort:
    Schweizer Mittelland
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    Welches Kloster denn? Ein christliches oder ein Buddhistisches?

    Es gab einen Jesuiten namens Lasalle, ich kannte ihn persönlich, der wurde in Japan eingesetzt und erlernte dort die Zen - Meditation, um die Japaner besser kennenzulernen. Es gibt Kurse zum Beispiel im Bad Schönbrunn in der Schweiz.

    Gleichzeitig empfehle ich Dir das Buch von einem wunderbaren Menschen namens Johannes Greber - er lebte in Deutschland und später USA und schrieb das Buch: Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes, seine Gesetze und sein Zweck. Ein Kapitel daraus ist dem Heil- und Erlösungsplan Gottes gewidmet - den zu kennen ich Dir sehr ans Herz lege, bevor Du irgendeine Entscheidung fällst.

    lg
    Syrius
     
  7. JustLove

    JustLove Mitglied

    Registriert seit:
    20. Dezember 2013
    Beiträge:
    45
    Moin,

    natürlich habe ich schon viele Ideen, ich dachte nur daran mein Spektrum zu erweitern. Ja ich habe mich fürs Kloster beworben und ja es ist ein buddhistisches.
    Ich möchte mich einfach selbstlos für etwas wichtiges aufopfern, suche einen Beruf, in welchem ich nicht ständig mit meinem Tun in Konflikt stehe. Aktuell mache ich ein FSJ in einem Behindertenheim, allerdings möchte gesellschaftlich etwas großflächig bewegen durch weitsicht und authentischem Auftreten. Ich sehe mich in der Zukunft, in der kommenden Krise als eine Art Person, welche Verantwortung & Leid auf sich nimmt um die Mauern zudurchbrechen, ich benötige für mein Tun kein Zuspruch, keine Aktzeptanz oder Belohnungen, ich möchte jetzt auch nicht unbedingt alt werden, mir reicht es wenn ich meinen Teil zum ganzen beitrage. Ich kenne mein Ziel, ich strebe nach Erleuchtung. Ich stehe zwischen Satan und Gott, und mein Weg soll zu Gott führen, ich suche große Erfüllung. Doch ich weiß wie einfach es ist sich selbst zu täuschen. Vor 2 Jahren war ich noch von grundauf atheistisch, ich lachte Menschen aus, welche an Gott glaubten, jedes Lächeln war falsch, es war nur ein gestohlenes Lächeln, jemand anderen entrissen. Innerhalb kurzer Zeiten änderten sich also meine Ansichten und immer wieder gestah ich mir ein "Dein Ego ist ein Meister in mentaler Gymnastik, egal wie beschissen du bist, du wirst dir mit diesem Ego immer wieder einreden du seist besser als die anderen".

    Ich kann mich sehr gut in andere Menschen hineinversetzen und versuche immer in "Gottes Absichten" die Welt so zu beeinflussen, dass wir langfristig wieder in Frieden leben. Der Weg ist hart und es liegen so viele Steine im Weg.

    Leute das Problem ist irgendwie, mein Geist lässt kein Eigenstreben mehr zu, wenn ich mich verfange und von meinem Weg abkomme, plagen mich starke Schmerzen. Ich hab keine Wahl mehr, ich möchte mein Leben in Gottes Hand legen. Ich habe mich so mit Erfahrungen und Erkenntnissen "zugedröhnt" , dass ich nun endlich anfangen muss durch Disziplin, Konzentration den Fokus endlich auf die vollständige Umsetzung zu arbeiten. Es mag zwar kein Unterschied zwischen Denken und Handeln geben, aber ein Ungleichgewicht ist durchaus möglich. Ich möchte kein Lächeln mehr erzwingen, ich möchte es erarbeiten.
    Achja, allgemein bin ich ein Mensch der sehr stark aus sich herauskommt, sich eigentlich gerne jedem öffnet, ich liebe es zu diskutieren und irgendwie Menschen zu verstehen und ihnen ihr Leid zu nehmen. Ich bin verwirrt, ich kann an meinen alten Berufsplänen nicht mehr anknüpfen, doch was hält solch ein System, für einen Menschen wie mich bereit? Ja, ich lasse los, ich lasse mich treiben und am Ende wird alles gut. Bloß diesmal hab ich mich in dieses Forum treiben lassen, mit einem gewissen Sinn, einer Hoffnung. Ich weiß, nicht alle diese Worte sind richtig, heilig, oder perfekt. Ich bin noch lange nicht ausgereift, aber ich will lernen, von euch, so wie ihr von mir lernt, weil am Ende sollen wir doch alle eins werden, oder?

    Mit all diesen Ansichten soll mein Beruf vereinbar sein, ich weiß es ist nie 100% möglich, aber ich kann doch die 100% anstreben.
    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2015
  8. alamerrot

    alamerrot Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2009
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    706
    Ort:
    Guaymallén/Mendoza/Argentinien
    Ha
    Hallo Justlove,

    Ich habe im Laufe der Zeit zo ziemlich alle Deine Beiträgr hier gelesen. Ich habe Dir auch schon einmal geschrieben aber keine Antwort von Dir erhalten. Trotzdem wende ich mich nun wieder an Dich. Denn Du scheinst wirklich ernsthaft eine geistige Orientierung zu suchen, die Dir bisher fehlt. Du musst Dir aber zuvor klar darüber werden, wo Du sie mit Sicherheit NICHT finden wirdst. Und Du musst Dir darüber klar werden, WAS Du eigentlich suchst. Da gibt es eine ganz einfache Antwort.
    Wir alle, oder alle Menschen, suchen das vollkommene Glück. Dies ist übrigens die einzig wirklich legitime Suche. Alles andere, auch die Suche nach der sogenannten Erleuchtung , hat einen unehrlichen Hintergrund. Das erkennen wir, wenn wir gründlich in uns selbst hineinschauen. Auch Selbstaufopferung oder ähnliches ist kein Ziel. Und nun komme ich zum Buddhismus. Anscheinend ist Dir nicht bekannt , dass der Buddhismus seit er besteht, eine enorm grosse Zahl an Verzweigungen und Spaltungen erfahren hat, die alle verschiedenes lehren. Erst neulich habe ich entdeckt, dass selbst die ersten schriftflichen Überlieferungen, die erst rund 500 Jahre nach dem Tod des Buddha niedergelegt wurden, neben der offensichtlich originalen Lehre des Buddha auch fantastische Irrtümer enthalten. Ich beziehe mich auf den sogenannten Pali-Kanon. Und um hier die Spreu vom Weizen zu trennen hilft nichts anderes als Intuition.
    Du wirst wissen, dass Siddharta Gautama als Königssohn in einen fantastischen Luxus hineingeboren wurde, dort aufgewachsen und gelebt hat. Er heiratete früh im Leben und hatte einen Sohn. Man darf annehmen, dass er neben seiner Ehefrau noch viele andere Liebhaberinnen hatte. Mit Sicherheit war er hochkultiviert und gebildet. Er kannte kein Leid und kein Elend und seine Eltern trachteten danach, beides fern von ihm zu halten. Aber er war hoch sensibel und kam gegen den Willen und den Wunsch seiner Eltern mit fremdem Leid in Berührung. Dies berührte ihn zutiefst und er begann sich zu fragen, ob es nicht einen Weg gäbe, dieses Leid und Elend für immer zu vermeiden. Er verliess darauf hin seine Familie und sein Luxusleben und machte sich auf die Suche. Nach einer ganzen Reihe von Jahren fand er schliesslich die Lösung seines Problems. Diese aber war so ungeheuer verschieden von allem, was bis dahin (und auch heute noch) gelehrt wurde, dass er es für unmöglich hielt, sein neues Wissen weiterzugeben, und wollte ursprünglich darauf verzichten. Schliesllich aber meinte er, es gäbe womöglich eine kleine Anzahl von Menschen, die “nur noch wenig Staub in den Augen” hätten, und an diese wollte er sich wenden mit dem Ziel, sie zu lehren, was er gefunden hatte. Und daraus wurde schliesslich im Laufe der Jahrtauende etwas ganz anderes als das, was er beabsichtigt hatte, nämlich eine Weltreligion: Der Buddhismus. Im Grunde genommen dachte er dasselbe wie die Taoismus mit dem Leitspruch: “Der Wissende redet nicht, und wer redet, weiss nichts”. Ja, tatsächlich: Mit der Lösung seines Problems, der Vermeidung des Leides kam auch die Erleuchtung. Aber er suchte sich nicht. Er fand sie. Du musst erkennen: Die Erleuchtung kann man nicht suchen, man kann sie nur finden. Sie kommt spontan, wenn es soweit ist.
    Soviel zum Buddhismus und Deiner Absicht, in ein buddhistisches Kloster einzutreten. Ich rate davon ab.
    Des weiteren: Du hast bisher oft Drogen zu Dir genommen. Das hat Dich einerseits vorwärts gebracht.Ich betrachte dies aber als ein gefährliches Unternehmen, wenn Du dies nicht unter der Leitung eines sehr reifen und erfahrenen Meisters weiterhin tust. Die Entscheidung liegt bei Dir.
    Du sprichst von Gott und von Satan. Du must erkennen, dass beide in Dir vorhanden sind. Es sind Deine eigenen Vorstellungen, nichts anderes. Beide gibt es ausserhalb von Dir nicht. Du musst Dich auch nicht selbst aufopfern. Das ist ein ganz falscher Weg. Du kannst anderen nichts geben, wenn Du Dich selbst opferst, denn dann bist Du garnicht mehr vorhanden. Das ist eine irrige christliche Vorstellung. Wenn Du den natürlichen Trieb dazu in Dir verspürst, anderen Menshen zu helfen, dann ist das gesund, hat aber mit Selbstaufopferng nichts zu tun. Auch sollst Du Dein Leben nicht “in Gottes Hand” legen. Du musst lernen, Herr Deiner selbst zu sein. Sonst treibt Dich der Wind wie ein loses Blatt hin und her.
    Wenn Du gerne diskutierst , sollst Du wissen, dass ich gern bereit dazu bin. Ich bin schon alt un d habe ein gewisses Mass an Lebenserfahrung.
    Genug für diesmal. Ich hoffe, dass meine Worte Dir etwas geben und sagen.
    L.G.
    Alamerrot
     
  9. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2009
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    5.191
    Ort:
    Schweizer Mittelland
    Wie kannst Du da so sicher sein?

    Sicher sind wir uns dahingehend einig, dass wir Menschen Geschöpfe sind und dass wir den Schöpfer Gott nennen. Dass der Schöpfer auch bereits vor uns dagewesen sein muss, ist doch ebenfalls offensichtlich, oder? Wenn es ihn aber ausserhalb von uns nicht gibt, kann er auch vor uns nicht dagewesen sein und somit kann er uns nicht erschaffen haben!

    lg
    Syrius
     
  10. alamerrot

    alamerrot Aktives Mitglied

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    Über dieses Thema ist schon soviel geschrieben worden, dass ich dazu nichts Neues beitragen kann.
     

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