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Studie der Jackson-University: Ungeimpfte Kinder signifikant weniger krank

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von KingOfLions, 3. November 2018.

  1. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Besser die Krankenkassa aufbauen als krank zu sein.;)
     
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  2. Leopold o7

    Leopold o7 Sehr aktives Mitglied

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    Stimmt genau ..... :):)
     
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  3. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

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    Yep, dass die vermeintlich „gesünder“ sein sollen,
    klingt für mich ohnehin logisch, weil die ja zu Hause lernen – und nicht auf engem Raum zusammen mit anderen Menschen büffeln – wo eine Ansteckungsgefahr eben größer wäre. Vielleicht müssten sie dann sogar öffentliche Verkehrsmittel nutzen, um ihre Schule zu erreichen. Was einen potentiell weiteren „Seuchenherd“ darstellen könnte.:cautious::D

    Ich selbst lasse mich zwar auch nicht impfen – wenn ich aber etwas älter wäre oder mit „Risikopatienten“ zusammenleben würde – würde ich es höchstwahrscheinlich (pragmatischerweise) eben doch tun – und dafür bewusst die Gefahr möglicher Risiken und Nebenwirkungen in Kauf nehmen.
     
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  4. Zhantee

    Zhantee Sehr aktives Mitglied

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    Meine Erfahrung ist:
    Solange ich mich auf die Meinung sogenannter Experten verlassen habe, wurde ich immer kranker.
    Seit ich mich bei allem auf meine Intuition verlasse, werde ich immer gesünder.
    Bei Impfungen habe ich insgesamt ein eher ungutes Gefühl und finde die Argumente der Impfgegner unterm Strich überzeugender (das Geschäft mit der Angst).
    Kommt aber wie immer auf den Einzelfall an, weshalb ich anderen keine Empfehlungen geben würde.
    Ich habe jedenfalls seit Jahrzehnten keine Impfung mehr bekommen und alle Zeckenbisse, Dornen, Grippeviren, etc. problemlos überstanden.
     
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  5. KassandrasRuf

    KassandrasRuf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2013
    Beiträge:
    2.329
    Diese sogenannte Studie ist leider dermaßen schlecht gemacht, dass sich keine Aussagen daraus ableiten lassen.
    Im Grunde eine Sammlung aus Selectionsbias, Bestätigungsbias, unberücksichtigten Confoundern, verfälschter Stichprobe, ....

    Eben weil alle Interessenten (egal welcher Couleur) "etwas belegen" wollen und sich wissenschaftlich denkende Menschen über dieses Menscheln mit all seinen Auswirkungen im Klaren sind, wurden Methoden entwickelt - und entwickeln sie sich noch weiter - die genau diese Auswirkungen menschlicher Fehleranfälligkeit so weit wie möglich hintanhalten sollen.
     
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  6. Erutaner

    Erutaner Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.538
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    Hattest wohl negative Gefühle zu dieser Zeit?
     
  7. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    7.723
    Wie schon erwähnt wurde, sagt die Studie überhaupt ncihts aus und wurde wegen der schlechten Methodik zurückgezogen. Dann hat man versucht sie veränderter form nochmal zu veröffentlichen und sie wurde nochmals, wieder wegen schlechter Methodik, zurückgezogen. Die in Frage stehenden Fachzeitschriften sind sog. Pay-To-Publish-Zeitschriften, also solche, wo man einfach dafür zahlt, dass etwas abgedruckt wird (anders als etwa bei den großen bekannten Zeitschriften wie Nature oder Science, die vorher in einem rigorosen Verfahren prüfen, ob an der Studie auch was dran ist). Den Peer Review hat ein Chiropraktiker (kein Scherz!) gemacht. Die Studie wurde finanziert von zwei Anti-Impf-Lobbyinggruppen, deren Gründer einmal Impfungen mit dem Holocaust verglichen hat. Die Studie macht so ziemlich jeden methodischen Fehler, die im Bereich der medizinischen Wissenschaften denkbar sind. Die Ergebnisse der Studie sind praktisch nicht zu reproduzieren, denn es sind ja nur die Meinungen und subjektiven Eindrücke der Mütter. Ich bin stiller Beobachter in mehreren amerikanischen Impfgegnergruppen und lese mir die dortigen Beiträge oft durch. Ich bin oft geschockt davon, was dort geraten wird. Manche der Sachen fallen für mich schon unter Kindesmisshandlung, wenn ein Kind wirklich schwere Krankheitssymptome zeigt, wo jeder vernünftige Mensch zum Arzt gehen würde aber dann ein halbes Dutzend Leute sagen "nein, auf keinen Fall ins Krankenhaus gehen, am Ende wird sie noch geimpft und dann wird es noch schlimmer, wende dich an folgenden Chiropraktiker/Homöopathen, der weiß was zu tun ist" o.Ä.. Die Sache ist nämlich die; da praktisch jeder Kinderarzt und jede Gesundheitsbehörde der Welt (außer in ein paar Diktaturen in Afrika) dringend empfehlen, seine Kinder impfen zu lassen, ist die Entscheidung, sein Kind nicht zu impfen, eine ganz bewusste und ganz entschiedene, die mit starker Überzeugung einhergeht. Denn sonst würde man ja nicht so weit gehen und entgegen aller wissenschaftlicher Daten und Fakten seinem Kind so einem argen Gesundheitsrisiko aussetzen, wenn man nicht 100% überzeugt ist. Solche Fragebögen sind jetzt aber allgemein schon keine gute Möglichkeit, belastbare Informationen zu bekommen. In diesem konkreten Fall hat man zusätzlich das Problem, dass der Kreis an Personen, denen man die Fragebögen gibt, extrem starke Überzeugungen haben und damit ein intrinsisches Motiv, sich eventuell Dinge im Nachhinein schönzureden (das kann auch ganz unbewusst passieren).

    Es gibt übrigens ne (deutsche) Studie aus nem seriösen Journal, die geimpfte mit ungeimpften Kindern vergleicht, die KiGGS-Studie. Das Ergebnis der Studie war nicht besonders aufregend: geimpfte und ungeimpfte Kinder sind gleichermaßen gesund, nur werden geimpfte Kinder seltener betroffen von den Krankheiten, gegen die sie geimpft wurden. Überraschung.
     
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  8. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Wien

    Dazu darf man aber nicht vergessen ... die Aussage des Arztes bei den meisten Impfungen ist eine Glaubenssache der WHO. Eine Glaubenssache die auf wirtschaftlichen Kriterien (Pharma, Ärzte) als auch auf politischen Kriterien (Sozialsystem, Politik) basiert. Und wo halt leider - nicht aus Notwendigkeit, sondern aus der Eigendynamik eines Glaubenssystems - die freie Entscheidung genommen wird. Obwohl es keine klaren Studien zu den Folgewirkungen der Impfungen gibt.
    Alleine deine Assoziation mit "Diktaturen in Afrika" ist da natürlich wieder ideologisch abwertend für alle impfkritischen Menschen. Und die gibt es bei uns eben mehr und mehr.

    Das "seriöse Journal" ist halt wieder ein von der Wissenschaft bezahltes, wo eben nur mit dem Mainstream konforme Artikel überhaupt eine Chance haben aufgenommen zu werden. Also insofern natürlich völlig unabhängig und realtätsnahe :LOL:.

    Und letztlich werden halt Studien nur dann mit "methodischen Mängeln" abgewiesen, wenn sie nicht dem Mainstream entsprechen. Kennen wir ja aus der Esoterik zur Genüge. Die gefälschten Studien der Medizin haben aber interessanterweise keine Mängel sondern werden überall akzeptiert ... von den so genial prüfenden Wissenschaftlern ....

    Grundsätzlich hast Du natürlich recht, was die Methodik betrifft. Diese Probleme habe ich aber immer dann, wenn ich persönliche Wahrnehmungen abfrage. Weil ich da immer Ideologien mitspielen habe. Aber ich unterstelle einmal jeder Mutter, dass sie zum Einen sehr genau weiss, welche Krankheiten ihre Kinder gehabt haben, und gegen was sie geimpft wurden.
    Die geringere Krankheitswahrscheinlichkeit und damit eine gewisse Sinnlosigkeit der Impfung erklärt sich in diesem Fall schlüssig durch die Abgeschlossenheit der Kinder.
     
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  9. Herzbluat

    Herzbluat Sehr aktives Mitglied

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    wo sich Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen
    Meine letzte Zeckenschutzimpfung war 1989,......vor zwei Jahren wurde mittels einer Titerbestimmung festgestellt, dass ich vollsten Schutz habe...….
     
  10. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

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    Das ist keine Glaubenssache, sondern eine Frage der Evidenz. Für jede Impfempfehlung müssen von entsprechenden offiziellen Stellen entsprechende Studiendaten evaluiert werden - und zwar immer wieder. So kann es auch passieren, dass manche Impfungen mit der Zeit wieder rausfallen (etwa, weil die Krankheit zwischenzeitlich mit einfachen Medikamenten besser bzw. günstiger bekämpft werden kann). Die Entscheidung ist sehr komplex und es wirken viele Fachleute aus verschiedensten Bereichen mit.

    Seriöse Journals sind solche, die eine möglichst große Reichweite haben und möglichst rigorose Prüfung wissenschaftlicher Methodik haben. "Mit Mainstream konform" hat das überhaupt nichts zu tun, ganz im Gegenteil; als Wissenschaftler versuchst du immer, möglichst spannende, unerwartete, ungewöhnliche Erkenntnisse zu publizieren, weil die besondere Aufmerksamkeit bekommen, besonders, wenn sie als unumstößlich geltende Paradigmen deines Fachgebiets umwerfen. Das ist übrigens gerade im Gesundheitsbereich ein ganz großes Problem. Stell dir vor du machst eine Studie und untersuchst, ob Vollkornbrot krebserregend ist. Deine Studie ergibt: nein. Big Shocker, interessiert niemanden, vermutlich wirst du das Ding nichtmal einsenden, wird auch keiner lesen ("Bahnbrechende Studie stellt fest: Vollkornbrot nicht krebserregend!!" ist keine tolle Headline). Sagen deine Daten aber, Vollkornbrot sei doch krebserregend, hast du morgen 20 Anfragen von diversen Zeitungen im Mailordner und jeder berichtet über die Studie. Das Problem ist, dass je nach Methodik ungefähr 5% aller Studienergebnisse falsch sind, weil man normalerweise bei diesem Wert die statistische Signifikanz ansetzt. Heißt: die 19 Leute vor dir, die Vollkornbrot (ohne spannende Ergebnisse) untersucht haben, publizieren nicht, du aber schon. Das Problem nennt sich publication bias und weil man es auch systematisch ausnutzen kann unternimmt man inzwischen große Schritte, das zu unterbinden (zB, dass alle Studien ab einem gewissen Punkt angemeldet werden müssen).

    Nein, siehe oben. Du hast da ein Henne-Ei-Problem. Studien werden nicht mit methodischen Mängeln abgewiesen, weil sie dem Mainstream widersprechen. Es ist andersrum: Studien widersprechen dem Mainstream, weil sie methodische Mängel aufweisen.
    Einfach gesagt: Wenn du jetzt Mathematiker wirst und anfängst, einfach Multiplikation und Subtraktion dauernd zu vertauschen, dann wirst du ganz besonders "bahnbrechend neue" Ergebnisse produzieren. Publiziert werden wirst du aber nicht, und zwar nicht deswegen, weil "dem Mainstream" deine neuen bahnbrechenden Entdeckungen missfällt, sondern ganz einfach weil du dann ein ziemlich beschissener Mathematiker bist und deine Ergebnisse ausgemachter Unsinn sind. Ungefähr so ist es mit dieser Studie.

    Eine geringere Krankheitswahrscheinlichkeit würde sich so nicht erklären, weil ja beide Testgruppen homeschooled waren. Ansonsten, wie gesagt, man sieht sich bei dieser Studie gar nicht mehr aus vor lauter Bias. Die Angaben der Mütter selbst sind vmtl. stark mit bias behaftet, aber auch die Auswertung der Wissenschaftler (oder deren Fragestellung oder oder oder) könnte biased sein - vor allem mit Hinblick darauf, wer die Studie finanziert hat.
     
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