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Strukturen und Ordnung in Kosmos, Gesellschaft und dem Menschen

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Saraswati, 18. Mai 2007.

  1. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
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    Roksenia hat heute einen Gedanken ins Forum gebracht, den ich sehr interessant finde:


    Zitat: >...so könnte man durchaus das Thema mit dem Namen "Auseinandersetzung mit Strukturen und Ordnung in Kosmos, Gesellschaft und dem Menschen" erstellen. Ich denke aber nicht, dass es als getrennt stehendes Thema ein Hit wird. Denn in dieses Thema tief reinzugreifen hieße es auch u. A. vielleicht nach einiger Zeit zugeben zu müssen, unter einer Ordnung und Struktur zu sein und keinen Einfluß auf eigenes Leben nehmen zu können. Das Thema ist viel zu "uninteressant". Wer will sich schon damit ernsthaft beschäftigen? <


    Wie steht es mit bestehenden Gesellschaftsordnungen?
    In wieweit sind sie beeinflussbar?
    Wie frei sind wir wirklich?
    Fühlst ihr euch wohl in der bestehenden Gesellschaft?
    (sowohl der RL-Gesellschaft als auch der www-Gesellschaft hier...)
    Gibt es einen Zusammenhang zwischen kosmischer Ordnung und Gesellschaftsordnung? In wiefern?


    K.S.
     
  2. Roksenia

    Roksenia Guest

    Hi liebe Saraswati,

    da hätte ich wieder einen passenden Witz dazu::)

    Quelle: die Internetseite meines guten Freundes Mario.
    Esoturio
     
  3. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land
    In der Tat wird dies Thema schwerlich ein Hit.
    Aber nicht weil es wirklich "uninteressant" wäre,sondern es am Weltbild kratzen könnte.

    Wie soll es um sie stehen?
    Sie ist da wo sie ist,und da wo sie ist ist sie be-stehend.

    Alles ist beeinflussbar,ausser der kosmische Ablauf.
    Denn die Beeinflussbarkeit einer Gesellschaftsordnung ist nur ein Teil des kosmischen Ablaufs.

    Wir sind frei,freier als mancher sich das vorstellen kann.
    Die Freiheit ist schon wieder ein Teil des kosmischen Ablaufs.
    Auch wenn der kosmische Ablauf eine scheinbare Unfreiheit aufweist,IST der kosmsiche Ablauf schon wieder die Freiheit,weil der Ablauf die Freiheit beinhaltet.
    Hier-----> [​IMG]

    Nicht wirklich!
    Allerdings habe ich die Möglichkeit mich aus der Gesellschaft geistig auszuklinken,um mich mit ihr zu arrangieren.
    Erst dann (so denke ich) wenn ich mich geistig aus der Gesellschaft ausklinke,weil ich mich in ihr ja nicht wohlfühle,kann ich mich mit der Gesellschaft arrangieren,und ein Teil von ihr bleiben.
    Das Motto ist dann:
    "Die können mich alle am A.... lecken,und sie sind mir dennoch nicht egal."

    Alles was ist und passiert hat einen Zusammenhang zur kosmischen Ordnung, bzw. dem kosmischen Ablauf.
    Weil der kosmische Ablauf ist die kosmische Ordnung.

    Ordnung muss man erst lernen,wie jedes Kind.
    Im realen Leben lernen wir als Kind die Ordnung durch unsere Eltern.
    Da unser wahres ICH aber keine Eltern hat,muss es sich die Ordnung erst selber bei-bringen.
    Und dies geschieht innerhalb des kosmischen Ablaufs,der die kosmsiche Ordnung beinhaltet,und IST

    Grüsse vom Narren
     
  4. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Clearing im Großen.
    Kratzen am Weltbild ist absolut notwendig, um sich im Zusammenhang mit der Welt zu begreifen... Ich sage ja nicht, dass wir die Gesellschaft verteufeln sollten, sondern mal angucken, wie sie sich uns darstellt und wie wir im Innersten drauf reagieren...
    Darüber möchte ich nochmal genauer reden...
    Bin nur heute außer Haus, .... also später dann mal...

    Jaaha!


    Das mit dem kosmischen Ablauf seh ich auch so... dass mit den Eltern wiederum anders. Da die Ordnung der Eltern nicht unfehlbar ist (falls diese Eltern nicht den vollen Durchblick haben, das ist aber meist nicht der Fall), die kosmische Ordnung aber schon...

    Ich bin dann erst mal weg,
    K.S. :liebe1:
     
  5. opti

    opti Guest

    Ich muss gestehen, ich finde das Thema sehr interessant, weil ich mich nämlich seit etwa sechs Monaten genau mit diesem Thema auseinander setze. Ich schreibe nämlich einen Kommentar zur Bhagavat Gita, bei der es um die Auseinandersetzung mit diesen Themen geht. Mittlerweile habe ich die ersten 8 Kapitel fertig. Es ist eine sehr kritische Auseinandersetzung mit der Bhagavad Gita geworden, die vielen nicht gefallen wird. Aber ich finde, es wird Zeit auch die Bhagavad Gita einmal kritisch zu hinterfragen, um einmal gründlich mit all den Mythen, Halbwahrheiten und Verdrehungen aufzuräumen. Da die Bhagavad Gita aber bekanntlich 18 Kapitel hat, werde ich wohl noch weitere 6 Monate daran arbeiten. Darum werde ich mich mit der Diskussion etwas zurückhalten.


     
  6. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    So wie hier die Ordnung ist, so ist da die ordnung. So wie wir hier konsumieren, so verhungern dort andere. Alles in Abhängigkeit voneinander, gewachsen so auf dieser Erde, die nach "ordentlichem Wissen" sucht. Tjaaa. In der Zeit dieser Aufklärung ist leider die Ordnung mehr verloren gegangen also irgendwann mal. Ich merke das, wenn ich durch die Stadt gehe und sehe, wie sich viele Menschen bewegen und was sie sagen. Der Wortschatz heute ist teilweise erschreckend. Wer nur 1000 Worte kennt und das dann auch nicht mal auf Anhieb versteht, der hat ein riesengrosses kognitives Problem beim Umsetzen von Sachverhalten in Sprache. Das Endergebnis sieht man dann im deutschen Bundestag und in anderen religiösen Einrichtungen.

    Unordnung. Jeeede Menge Unordnung. Da muß eine Rodung her, ein paar Bücher verbrennen mal. Oder gleich den ganzen Reichstag mit den unglaublichen Mengen Papier, die da jeden Tag vor Ausschüssenn hingelegt werden. Und dann werden Sachverständige befragt, die da gar nicht sitzen würden, wenn nicht vorher verabredetet worden wäre, daß sie das sagen, was die FDP gut findet oder die jeweilige Partei, die den Sachverständigen befragt. Aaaa je, wer so vorgeht, der kann ja niemals Ordnung schaffen in einem Lande.

    Diese Milchmädchen-Rechnungen überall und diese Hausfrauen-Clubs der Besserwisser, die sich gegenseitig applaudieren und ihre Laudatio sich gegeneinander absprechen. Mediengeil allemale, wollen immer mehr Medium, immer mehr, immer wachsen, wachsen, wachsen. Mehr, mehr. Konsumieren, konsumieren.

    Aber mal konsu mm ieren und mal zusammenzählen, was einem die Teilnahme in dem Leben des eigenen Landes nun eigentlich bringt? "Ist es das", was man macht und das 24 Stunden am Tag? Oder "ist es das" nur in 4 Stunden am Tag oder wie weit ist man schon damit, das für sich in Ordnung zu bringen das Leben? Daß man 24 Stunden lang das macht, das man ist?

    Was ist man? Bürger. Merkt man das? Nein. Man bemerkt nur, daß man Steuerzahler ist. Die Bürger dieses Landes-- wollen die überhaupt an diesem von der Politik und der Wirtschaft inszenierten Konsum-Wahnsinn teilnehmen? Wollen die überhaupt labbriges, genverändertes Gemüse aus Portugal und glibschiges antibiotikabehandeltes Schweinefleisch?

    Wer kann denn überhaupt Ordnung machen? Ha, doch nur der Bürger selber. Und tut er das? Nein. Weil er zugesülzt wird mit Nachrichten, mit Informationen aus dem All, mit esoterischem aah und ooh, mit bunten Bildern von überall und mit tollen Aroma-Geschmäckern und mit tollen Zusatzstoffen überall drin, wo man es sich nur drin denken kann und es da aber eigentlich gar nicht haben möchte. Handy-Strahlen, stinkende Städte (merkt man halt nur, wenn man auf dem Land wohnt und dann in die Stadt fährt, sonst nicht), ja, faulige Familien. Mütter, die Mutterliebe mit Liebe verwechseln und ihre Kinder mit Non-Aufmerksamkeit zuspammen, Väter die ruppig sind und sich nicht unter Kontrolle haben, Lehrer die genervt sind, Klassenkameraden, die besser sind, die es besser haben und besser haben werden.

    "Ordnung" wäre mal zuerst Chancengleichheit. Und die war mal, die wird ja wunderbar Rapp-Zapp abgebaut in jedem einzelnen System heute ohne daß die Bürger was sagen. "Man hat keine Alternative" heißt es da. Ja, dann ist man wohl Fehl am Platze, wenn man in einer Situation keine Alternative entwickeln kann, würde ich sagen.

    Alles so unorganisch heute in den allermeisten menschlichen Verhältnissen und Beziehungen, oft auch unendlich dumm und blöd, stupide und wenig unterhaltsam. Und Highlights- nun ja, die Sonne scheint alle Tage, auch wenn man sie nicht sieht. Wahrscheinlich ist der Pharao nachts mit der alten Schüssel beim Wok-Rennen unterwegs, um für Stefan Raab die Bahn zu glätten. Und Krishna ist ein Fluß in Indien, in dem man sich die Hare wäscht. Je nachdem wo man halt ist, haben die Dinge unterschiedliche Bedeutungen. Sie erscheinen im Geist oder körperlich. Aber einen Sinn ergeben sie allemale nicht. Ich bleibe hier also sitzen, bis einer kommt und mich abholt. :weihna1 Der muß aber dann schon in Ordnung sein, sonst darf ich nicht einsteigen. Der muß sich ausweisen.

    wuww, ein Ei, wu wei. Da hat alles eine natürliche Ordnung im wuw-Ei, kann ich nur empfehlen, so einen Hund. Vom dog zum god ist es dann ja auch nicht mehr so weit. Nur noch etwas warten, einmal bis Godot und noch einmal um die Ecke und schon biste da. Nur wo, das haste bis dahin dann bestimmt schon wieder vergessen. weils so schön fließt in Abhängigkeit. uaaaa, da kann man sich so richtig gehen lassen auf dem Weg. Wird schon in Ordnung sein. tja, denkste Puppe. Nix da. Alles selbermachen. (seit krishna-m-ur-ti)
     
  7. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Wie versprochen, hier noch eine Zusammenfassung der Beiträge und Überlegungen, die zur Entstehung dieses Threads geführt haben:

    Damit müßte jetzt alles wieder vollständig da sein...
    LG Kinny
     
  8. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land
    Ja gerne! :)

    Aber wer kratzt schon gerne am eigenen Weltbild?

    Klar gibt es nichts zu verteufeln,denn würden wir die Gesellschaft verteufeln,dann würden wir den kosmischen Ablauf selbst seiner Ordnung verteufeln.

    Ich habe ja nicht geschrieben dass die Ordnung der Eltern unfehlbar ist,sondern ich wollte mit dem Beispiel nur zeigen dass wir Ordnung lernen müssen.
    Und genauso wie ein Kind erst Ordnung lernen muss,muss der Mensch die kosmische Ordnung begreifen,wenn er denn weiter kommen möchte.
    Also wirklich weiter,über Inkarnationen hinaus weiter.

    Liebe Grüsse vom Narren
     
  9. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Ja, so herum bin ich dabei. Begreifen und erlernen sind für mich zwei nicht identische Begriffe. Ich kann zum Beispiel als Kind erlernen mein Zimmer ordentlich aufzuräumen. Dadurch habe ich aber Ordnung an sich noch nicht begriffen. Begreifen verbindet sich mit dem ganzen Wesen, erlernen kann äußerlich bleiben.

    Und dieses äußerliche erlernen, welches durchaus prägend wirkt, beobachte ich in unsren Gesellschaftsordnungen. Nun suche ich nach Alternativen, die das Begreifen von Gesellschaftsordnung möglich macht, von innen raus.

    Fällt mir ein, dass kürzlich über die "erfolgreichsten" Schulen Deutschlands eine Fernsehsendung war. Die "klügsten" Schüler entstammten einer Schule, in der die Kinder sich erfahrend mit dem Lernstoff beschäftigen. Also selbständig in Kontakt mit den Lerninhalten gehen. Außerdem unterstützen sich die Kinder gegenseitig, je nach Neigung, Talent und Interesse...
    Darüber lohnt sich nachzudenken...


    K.S.
     
  10. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
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    Danke Kinny! :liebe1:
     
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