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Stress und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Alice94, 27. Januar 2011.

  1. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
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    Hallo!

    In meinem Bekannten- und Freundeskreis finden sich zahlreiche Personen, die beinahe intuitiv einen Zusammenhang zwischen emotionalem Stress und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall konstruieren. Auch tendieren manche Menschen ohnehin zu einer übermäßigen und nicht unbedingt durch medizinische Studien gerechtfertigte Psychologisierung körperlicher Dysfunktionen und Krankheiten. Dass die psychosomatische Medizin dennoch ihre völlige Berechtigung hat, möchten ich ja gar nicht dementieren, allerdings halte ich es doch für sehr unwahrscheinlich, dass psychischer Stress allein imstande ist, schwerwiegende Diagnosen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle herbeizuführen. Meines Wissens existiert auch keine einzige wissenschaftliche Untersuchung, die einen direkt-kausalen Zusammenhang zwischen Stress und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestätigt.

    Extremer seelischer Stress bewirkt wie eine starke physische Betätigung eine Ausschüttung diverser Stresshormone, wozu beispielsweise Cortisol und Adrenalin gehören. Sie sorgen im Allgemeinen für eine Steigerung der Herzfrequenz und zu einer Erhöhung des Blutdruckes. Auch kann der Verdauungstrakt temporär beeinflusst werden. Allerdings sind diese stressbedingten hormonellen Effekte für Gesunde in aller Regel ungefährlich, da unser Adersystem doch über eine außerordentliche Elastizität verfügt. Kritisch wird es lediglich dann, wenn bereits von atheromatösen Plaques befallene Arterien diesen erhöhten Blutdruckwerten und dem rasanten Pulsschlag ausgesetzt sind. Man könnte doch also eher davon sprechen, dass Stressfaktoren anteilig involviert sind in die Entstehung von Herzinfarkten und Schlaganfällen, selbige aber doch kaum allein zu erzeugen vermögen.

    Dazu muss allerdings erwähnt werden, dass einige Menschen dazu neigen, für die eigene Psyche unangenehme Stresssituationen zu vermeiden, indem man zu Tabak, kalorienreichen Süßigkeiten oder Alkoholika greift. Letztere Verhaltensweisen maximieren das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen immens, so dass der Stress auch hier eine sekundäre Rolle bei der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielt.
     
  2. Nightingale

    Nightingale Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2007
    Beiträge:
    957
    Ort:
    Berlin
    Nimm den Faktor Zeit noch dazu und das Menschliches Gewebe auch nicht ewig hält, vorallem auf Extrembelastung.

    Die Nebennierenrinden hast du auch noch nicht mit einberechnet, die einige der relevanten Hormone bereitstellen.

    uswusw.

    LG Nightingale
     
  3. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    Hallo,

    nun, ein Zusammenhang besteht durchaus. Das wird auch gar nicht mehr diskutiert. Welchen Stellenwert Stress selber hat ist individuell.

    Der von dir explizit erwähnte Fall Herzinfarkt ist ehr ein Höhepunkt in einer Wirkkette, die in der Regel mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) ihren Anfang nimmt.

    Die KHK ist eine Erkrankung der arteriellen Blutversorgung des Herzen selber.

    Ursachen sind Arteriosklerose, eine Gefäßwandveränderung, Entzündung der Koronargefäße und Spasmen, die durch Stress ausgelöst werden können.

    Folge ist die Unterversorgung des Herzens. Der Infarkt ist ein Gewebsuntergang in Folge der Unterversorgung meist ausgelöst bei vorbestehender KHK durch einen spontanen Verschluss der Koronargefäße.

    Also ein Zusammenhang kann durchaus bestehen, über den Einfluss kann man streiten.
    Davon ab, wenn jmd. eine Erkrankung mit Stress assoziiert unabhängig, ob das jetzt wirklich stimmt ist ein guter Hinweis etwas an der Lebensführung zu ändern.
     
  4. Herzensfreude

    Herzensfreude Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2010
    Beiträge:
    206
    Ort:
    Im Reich der Naturgeister
    Herzensfreudige Grüße!
     
  5. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    Was sind denn bitte, in dem Zusammenhang, "wissenschaftliche Untersuchungen, die (bzw. deren Nichtexistenz) von einer Seite erwähnt und von der anderen Seite als "unausreichend informiert" bezeichnet werden.

    Würde mich wirklich interessieren, was da gemeint ist.

    So wie ich das sehe gibt es ein stetig wachsendes Verständnis für die Wirkzusammenhänge im Körper durch sich selbst/durch die Umwelt. Kurz: Physiologie.

    Diese erfüllt, weil sie Prinzipien darstellt den Anspruch an Reliabilität, der ja "die Wissenschaft" auszeichnet.
     
  6. rockatear

    rockatear Mitglied

    Registriert seit:
    18. Dezember 2008
    Beiträge:
    96
    Ort:
    Wien
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    Wie kann man jemandem helfen der schon vor dem Alter von 40 alle möglichen gesundheitlichen Probleme hatte und es beinahe wöchentlich schlimmer wird oder was Neues dazukommt, dabei immer gesund gelebt hat (nie geraucht, nie Alkohol usw.)

    Gelenke kaputt, Aorten Aneurysma dadurch neue Herzklappe - künstlicher Bluter, Sehstörungen/beinahe Blind, Hörsturz, Lähmungserscheinungen, kann nichts arbeiten, bekommt keine finanz. Unterstützung, seit 10 Jahren psychisch sehr belastet...im Grunde alles wegen eines gen. Defekts angeboren.

    Ich weiß echt nicht weiter...Bitte um Hilfe oder sinnvolle Ratschläge außerhalb irgendwelcher Eso 0815 Tipps
     
  7. NTFDavid

    NTFDavid Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2011
    Beiträge:
    55
    Es gibt nur dich! Folglich müsste das bedeuten das falls es eine Psyche gibt das sie mit dem Körper identisch ist. Also kann Stress alles auslösen aber auch auflösen.
     
  8. Heike2210

    Heike2210 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Januar 2011
    Beiträge:
    15
    Hey,

    habt Ihr schon mal gehört, dass sich bei Streß der Blutdruck erhöhen kann? Ergo senkt er sich, in Ruhephasen, auch wieder.
    Ist das jetzt körperlich? Koronar? Oder Streß?

    Simples Beispiel: Du schaust Dir 'nen Film an. Sitzt ganz entspannt auf der Couch oder im Kino. Dann - weil's ein Gruselfilm ist - kommt eine spontan-spannende Szene. Was passiert? Dein Puls rast, Dein Atem stockt, Du wirst u.U. "zittrig" - obwohl sich körperlich nicht viel getan hat. Streß? Wohl eindeutig.
    Und wenn man diesen dann aufrecht hält (durch persönliche Lebenseinstellung, arbeitsplatzrelevante Geschehnisse etc.), dann kann das auch zu körperlichen Störungen führen.

    Und zu Dir, rockatear: Das alles begründet sich (auch) auf die persönliche Einstellung. Es gibt Leute, die nach einem Unfall gelähmt oder amputiert sind - und in die Öffentlichkeit gehen, z.B. an Sportveranstaltungen teilnehmen etc.
    Oder sie ziehen sich in sich zurück und geben sich ganz ihrem Schicksal hin.

    Es ist nicht einfach, das zu sehen und zu ändern. Aber es ist - mühevoll - möglich.
    Und so erklären sich auch Spontanheilungen - der pure Wille.

    LG
    Heike
     
  9. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Ja, emotionaler Stress erhöht sowohl die Herzfrequenz als auch den Blutdruck. Für ältere Personen, deren Herz-Kreislaufsysteme nicht mehr über die ursprüngliche Stabilität und Vitalität verfügen, kann ein zu enormes Stressniveau durchaus fatale Folgen haben. Auch bei Personen, in deren Arterien sich in den atheromatösen Plaques aufgrund einer genetischen Neigung oder einer ungesunden Lebensführung bereits Lipide, Antikörper etc. angesammelt haben, kann ein zu hoher Blutdruck und ein zu heftiger Pulsschlag gefährlich werden, weil beides zu einer Ruptur der atheromatösen Plaques und auf diese Weise zu einem Infarkt führen kann.
     
  10. user2010

    user2010 Mitglied

    Registriert seit:
    24. August 2010
    Beiträge:
    609
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    Bei mir erhöht es leider nur die Herzfrequenz und der Blutdruck ist niedrig. 89/54 ist er meistens und der Puls liegt bei 95-103. Kann einfach den Stress nicht von mir fernhalten schon gar nicht den emotionalen Stress.
     
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