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Strafen. aber wie?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Xchen, 19. Mai 2009.

  1. Xchen

    Xchen Guest

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    Eklat in KZ Ebensee, Eklat in KZ Ausschwitz. Es sind jeweils Jugendliche beteiligt.

    http://www.kurier.at/nachrichten/317633.php

    http://wien.orf.at/stories/361921/

    Welche Strafe findet Ihr angemessen, wie soll sie ausschauen?
    Einsperren, Schulverweis, oder?
    Wie schaut eine sinnvolle Strafe für dieses Vergehen aus aus Eurer Sicht ?
    Sind es NeoNazis oder war es eine unreflektierte Aktion von blöden Buben?
     
  2. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.224
    Ort:
    Saarland
    Im ersten Fall gehe ich mal davon aus, dass es sich um Nazis gehandelt hat,
    beim zweiten Fall könnten es auch die "üblichen" Störenfriede gewesen sein,
    die sich dabei cool vorkommen gegen Regeln zu verstoßen, um sich in der Klasse einen zweifelhaften Ruf zu verdienen.

    Ich persönlich empfinde es immer noch als schlimmer, wenn eine Gruppe Jugendlicher einen anderen krankenhausreif prügelt, gleich welcher Nationalität
    dieser ist. Natürlich wurden dabei die Gefühle vieler Menschen verletzt, und das dies keine Konsequenzen hat, dürfte auch nicht sein. Ich würde aber nicht
    einen Schulverweis aussprechen, denn das würde sie erst Recht auf die schiefe Bahn treiben. Die Zukunftsaussichten dürfen wegen einer solchen Tat,
    wo niemand wirklich Schaden nahm nicht verbaut werden.

    Straftaten dürfen nicht auf politischer Grundlage geahndet werden.

    LG PsiSnake
     
  3. wutiger

    wutiger Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2008
    Beiträge:
    520
    Ort:
    keine Ahnung
    Eine gute Strafe wäre meiner Meinung nach Soziladienst in einer onkologischen Abteilung, am besten junge Menschen betreffend. Vielleicht auch in einem Hospiz. Ein Mensch, der nach der Konfrontation mit solch schlimmen Leiden nicht an persönlicher Reife gewinnt, dem ist wirklich extrem schwer zu helfen.

    Schulverweis fände ich ebenfalls falsch, auch sonst jede Art von Bestrafung die zu einem dauerhaften Makel in der Öffentlichkeit führen könnte. Das sollte man sich gerade bei Jungen Menschen sowieso immer dreimal überlegen. Die Zukunft verbauen schafft Dämonen, keine Lösungen.
     
  4. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.741
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom,

    wer antisemitische witze in auschwitz erzählt, mit dem ist nicht mehr zu diskutieren und das mindste ist ein schulauschluss - mit der auflage, dass er oder sie auch in anderen schulen in österreich keine matura machen darf! ich weiss es ist sehr hart aber aufklärung hilft in diesem fall nicht.

    shimon
     
  5. Xchen

    Xchen Guest

    was lernen die Jungs, Shimon, mit Deinem Strafausmaß draus? Werden sie judophil, polenphil? Zu besseren Menschen? Und Ihre Familien, Freunde, Verwandte? Wir drängen sie schnurstracks zu FPÖ damit, meine ich.

    Wenn so urteilen, dann Klage an österreichischen Staat, daß er die Geschichte solange unter den Teppich gekehrt hatte, viel später als Deutsche sich der Bewältigung der Vergangenheit gestellt hat. Ich hab Ende der 60er nix außer ein paar Phrasen im Geschichtsunterricht gelernt, dabei war ich in einem als Links zugeordnetem Gymnasium. GymAlbertgasse hat guten Ruf genossen. Ebensee - das Salzkammergut* ist allgemein als Rückzugsgebiet der Altnazis bekannt.

    * Bitte meine Freunde aus Gmunden und Ausseerland um Entschuldigung, wenn ich dies hier schreibe, aber Ihr weißt selbst gut, ich hab die Infos von gestandenen Salzkammergutlern, die unglücklich darüber gewesen und noch immer sind .
     
  6. Mantodea

    Mantodea Guest

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    Hm...vielleicht Geschichtsunterricht und Gespräche mit Betroffenen..?
    Auf jeden Fall müssen sie mit ihrer inneren Kälte Konfrontiert werden,bis sie Mitgefühl empfinden können,alles andere macht sie nur noch härter und blinder....also wirklich gute Therapie wäre das beste......und das teuerste,desshalb werden sie das wohl nicht bekommen und es geht weiter...
     
  7. sage

    sage Guest

    Ich kann Dich gut verstehen und dennoch... Alle rechsextremen Jugendlichen, egal welcher Nationalität würde ich in eine Jugendoganisation stecken, wo sie täglich, zusätzlichzur Schulausbildung, sozialen Dienst absolvieren dürfen, auch an den Wochenenden. Und sie müßten mindestens eien Notendurchschnitt von 3+ erarbeiten.Sie wollen die "Elite" ihres Landes sein? Fein... dann sollen sie es erarbeiten und natürlich würden sie Geschichtsunterricht erhalten incl. Rollenspiel, jeder darf dann mal Opfer und Täter sein.
    Ich würde sie "durch den Wolf" drehen, bis sie kapiert haben, was Nazi-Deutschland bedeutet hat, daß es kein Schlaraffenland war, sondern eine Diktatur, wo jeder jederzeit Opfer werden konnte, egal wie "arisch" er sich fühlte.
    Sie müßten anfangen, nachzudenken...jede Antwort ergibt eine neue Frage, bis am Ende rausommt, daß Rassismus keine Platz in der Gesellschaft haben kann und darf.


    Sage
     
  8. Uschi

    Uschi Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2006
    Beiträge:
    896
    Nun,ich bin aus dem Salzkammergut und muß dir recht geben,Ebensee und Umgebung sind viele *nazianhänger*.Noch schlimmer ist es aber im Innviertel,speziell in Braunau,der Geburtsstadt von Hitler.
    Andrerseits muß ich aber sagen,dass wir hier schon sehr viel aufklärung in den Schulen haben/gehabt haben.Das war schon in der Zeit in der ich noch zur Schule ging und ist auch bei meinen Kindern noch so gewesen.Meine TochterzB.hat sogar in der Berufsschule noch Besuche im KZ Mauthausen und Informationen von Überlebenden gehabt.
    .vielleicht ist es die falsche Aufklärung?vielleicht sollten wir solche Jugendliche mal so leben lassen,wie es damals war?
    Ich hab ,auch durch meine Kinder viel mit Jugendlichen zu tun und da findet sich schon der ein oder andere der da sympathisiert.Wenn ich dann mit denen rede,frag ich erstmal,was sie so dahinzieht,was so *schön* für sie da ist und da kommt immer die Antwort,weil es eine Gruppe ist,weil jeder zu jeden hilft.Sie können zu niemanden,der Verständnis für ihre Sorgen hat können mit niemanden reden und diese Gruppe hört zu,macht vorschläge.Wenn ich aber dann zu erzählen anfange,wie das wirklich war unter Hitler und dass sie durch irgendeine Position(sei es die Nation,zu der er gehört,ihre Gesinnung,oder sonstiges)auch ermordet würden oder in ein KZ gesteckt würden,sagen sie immer,das hab ich nicht gewußt.Nur durch reden(und Beispiele mit denen der Jugendliche was in seinem Leben anfangen kann) hab ich es erreicht,sie zum Nachdenken und in weiterer Folge dazu zu bewegen,es mit anderen Augen zu sehen und da nicht mehr mitzutun
    Es gehört sicher aufgeklärt...Aber mal ehrlich,woran nimmt sich ein Jugendlicher ein Beispiel?Immer das Verbotene ist am schönsten und lustigsten.Jugendliche sind Revolutionäre,möchten immer genau das Gegenteil von dem machen,was ihnen gesagt wird.Wir sagen,die Vergangenheit war sch.. und die möchten wir auch nicht mehr haben und sie sollen sich da ja nichts anfangen damit,dieses Thema ist tabu,nur da gerade wird es erst richtig interessant.
     
  9. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom xchen,

    kenne östrreich sehr gut, schliesslich bin "gelerner östteriche" (und lebte von 1956 bis den 70ern in wien!)... was "die aufklärung" betrifft, zeitweise war in deutschalnd auch nicht besser...ich kenn innsbruck als "rückzugsgebiet" der (ungarischen)altnazis...ist lange her...

    xchen, ich will sollche jungs nicht bessern, da das nicht mehr möglich ist...ich bin(gemäss meiner eilebnisse und geschichstbewusstsein!) in manchen fällen für harte strafen.... das hat mit mein sebstachhtung zu tun! ich meine, harte strafen "helfen" zwar nicht ... aber beruhigen...mich jedenfalls!


    shimon1938
     
  10. eva07

    eva07 Neues Mitglied

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    Ist auch meine Meinung.

    LG eva07
     
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