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stört eine Adoption die Familienenergien?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von chanda, 1. Februar 2009.

  1. chanda

    chanda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2005
    Beiträge:
    847
    Ort:
    München
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    Hallo Freunde,

    gestern rief mich meine Freundin an. Es ging um das Thema, ob jemand, der mit über 40 Jahren von einer nahen Verwandten adoptiert würde, energetisches Unheil zu fürchten hat.

    Die Tante, die ihre Nichte adoptieren will, hat keine Kinder. Es geht darum, dass ein adoptiertes Kind wohl leichter erben kann.

    Was meint Ihr dazu? Hat die über 40jährige Frau energetisches Unheil zu befürchten, wenn sie sich adoptieren lässt? Sie würde ja ihr Leben nicht ändern, nicht zur Tante ziehen usw.
     
  2. Rudyline

    Rudyline Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. November 2007
    Beiträge:
    308
    Ort:
    D - Hessen
    Kann/darf man denn einen erwachsenen Menschen adoptieren?
    Ich dachte immer, das geht nur mit Kindern!?

    Viele Grüße
    Rudyline

    PS und off Toppic: alles Gute zum Geburtstag Chanda
     
  3. chanda

    chanda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2005
    Beiträge:
    847
    Ort:
    München
    Hallo Rudyline,

    natürlich kann man auch Erwachsene adoptieren. Hast Du noch nie gelesen, dass verarmte Adelige gegen Geld erwachsene Leute adoptieren, die dann den Adelstitel kriegen?

    Danke für die Glückwünsche! :)
     
  4. Rudyline

    Rudyline Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. November 2007
    Beiträge:
    308
    Ort:
    D - Hessen
    Hallo Chanda,

    stimmt, das hab ich schon gehört. Allerdings dachte ich immer, das wären symbolische Adoptionen und keine rechtlich wirksamen.

    Zu deiner Frage: Ich bin kein Aufsteller, habe nur schon selbst viele Aufstellungen gemacht - selbst und als Beobachter - und vom Gefühl her würde ich sagen, dass es gewiss systhemische Folgen haben kann.
    Ob die allerdings "unheilmäßig" wären....?
    Ich halte nicht mehr viel von allgemeingültigen Theorien.
    Interessante Frage, bin gespannt was die "Profis" sagen.

    Gruss
    Rudyline
     
  5. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.710
    Hallo chanda,

    Es kommt darauf an.

    Die Adoptierte hat trotzdem ein eigenes Familiensystem . Dieses sollte man niemals verleugnen.
    Sie hat von Ihrer Familie einiges mitbekommen und das nicht umsonst.
    Sie müsste weiter an ihrem Familienthema arbeiten.
    Wenn sie das macht, kein Problem.
    Da könnte eine Erbschaft auch hilfreich sein.

    Allerdings wird sie durch die Adoption in ein anderes Familiensystem automatisch übernommen.
    Erbschaft hin oder her, nun hat sie zwei Familien auf dem Buckel.
    Sie tritt mit einer Erbschaft und Adoption die Nachfolge an.

    Ich denke das es aus rein Finanziellen Gründen "sich adoptieren lassen" etwas nach sich ziehen wird.

    Also ich glaube doch das es genügend andere Möglichkeiten gibt, diese Erbschaft Geld,Dinge) im Vorfeld weiterzureichen.

    Wenn einige Verwandte da wären und diesen (womöglich noch unrechtens) das Erbe der Familie entzogen wird, ist dort etwas im Argen.
    Damit hätte sie dann zutun.

    So sehe ich das;)

    Aber ich bin kein Profi und kenne mich in Familienaufstellungen nicht wirklich aus.

    LG
    flimm
     
  6. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Es klingt so, dass Deine Freundin ein ungutes Gefühl dabei hat - und darauf sollte sie hören. Wenn es nur um die geringere Erbschaftssteuer geht, wäre wohl der Gang zum Steuerberater am sinnvollsten - wie man am besten Steuern spart (zB. Schenkung zu Lebzeiten ?).

    Auf so eine Adoption können ganz real und unmystisch Erwartungen und Vereinnahmungen durch die adoptierende Tante folgen. Solche Adoptionen gab es zB. bei österreichischen Bauern immer wieder (kinderlose Onkel / Tanten adoptierten für die Erbfolge einen Neffen / eine Nichte.) Hab noch nichts Gutes davon gehört. (Ist aber nicht repräsentativ !)

    Auch : durch eine Adoption verliert man alle Rechte in der echten Ursprungsfamilie.

    Aber das kann man in einer Aufstellung anschauen, wie sich die Adoption auswirken würde. Da braucht man nicht herumzuspekulieren.
     
  7. chanda

    chanda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2005
    Beiträge:
    847
    Ort:
    München
    Danke für die Antworten!

    Das Leben der zu Adoptierenden würde sich nicht ändern. Sie hat ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Herkunftseltern, das sich sicher auch nicht ändern würde. Um illegale oder halblegale Dinge geht es auch nicht. Die Tante wohnt allerdings im Ausland. Sie hat keine Kinder, deshalb würden keine Kinder über's Ohr gehauen werden. Nur der Ehemann der Tante würde das Erbe teilen müssen. Der allerdings lebt schon seit vielen, vielen Jahren vom Broterwerb der Ehefrau, so dass sie kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn er vom Erbe etwas abgeben muss.
     
  8. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo chanda,

    damit eine Adoption gelingen kann, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden. Sie sind weiter oben schon genannt worden. Eine Adoption, damit ein Erbe neu verteilt wird, hat sicher Konsequenzen, für alle Beteiligten. Ich frage mich, warum die eine Nichte so hervor gehoben wird? Damit werden gleichzeitig andere aus dem System der Tante ausgeschlossen, inclusive des Mannes, der dann auch teilen muss, falls er die Tante überlebt. Will sie sich an ihm rächen?

    Es gibt auch andere Möglichkeiten, die Nichte mit Geld zu versorgen, z.B. im Rahmen einer Schenkung, oder dass sie im Testament mit bedacht wird.

    LG Pluto
     
  9. chanda

    chanda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2005
    Beiträge:
    847
    Ort:
    München
    Hallo Pluto,

    die Psyche der einzelnen Beteiligten kann ich nicht überblicken. Was hier erfragt wurde, war ja auch nicht eine etwaige Moral, sondern die eventuelle Konsequenz bei Familienstellungen. Ist mir schon klar, dass da die Hindergründe und die Moral auch reinspielen, aber um die will ich hier nicht weiter diskutieren. Mich würde interessieren, wie auch meine Freundin, ob es, gesetzt den Fall, dass keine Rache oder Ähnliches reinspielen, einfach nur wegen der Adoption schon automatisch Folgen bei'm Familienstellen hat.

    Die evtl. Adoptivtochter würde nicht aufstellen. Nur eine andere Person, die sich selbst mit Familienstellen befasst, sorgt sich um die Energien.
     
  10. Melodie

    Melodie Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    755
    Ort:
    Stuttgart
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    Genau das ist der Punkt.
    Das möchte ich ausdrücklich bekräftigen!

    Beste Grüße,
    Eva
     
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