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stirbt sie bald ?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von sheepa, 4. April 2010.

  1. sheepa

    sheepa Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2007
    Beiträge:
    145
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    hallo,
    heute hat mein vater erzählt, dass meine grossmutter, die eigentlich geistig noch recht fit aber körperlich schwer angeschlagen ist, in den letzten tagen einen sehr verwirrten eindruck macht.
    sie redet ständig von meinem verstorbenen grossvater. er ist hier, erzählt ihr geschichten und was er mit wem erlebt hat.
    meine eltern belächeln das ganze einfach nur und schieben es auf die medikamente und das alter...

    ich finde es ausgesprochen...naja. wie woll ich sagen. pietätslos??

    was meint ihr dazu? ist mein opa da, um sie abzuholen? sollte ich mich von ihr verabschieden ?
     
  2. Wenn niemand mehr da ist, redet man mit der Erinnerung, die sich durchaus
    manifestieren kann, ich schätze es stimmt beides, belächelt wird, was man
    nicht nachvollziehen, nicht verstehen kann.

    Mein Opa sprach oft mit seinen Eltern, wenn er allein war oder nur ich in der Nähe, "Ach wenn ihr mich doch mit nehmt, so dass ich zwischen euch sitzen kann" war einer der meisten Sätze.....und Nein, er war nicht geistig verwirrt, sondern klarer als so mancher von sich behauptet, klarer zu sein.... :)
     
  3. sheepa

    sheepa Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2007
    Beiträge:
    145
    da magst du recht haben. an das alleine-sein habe ich noch nicht gedacht.
     
  4. Edova

    Edova Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2009
    Beiträge:
    11.493
    Die Menschen spüren, daß sie bald gehen müssen, Ich habe das bei meinem Vater erlebt, der mehrmals auf mich den Eindruck machte, daß er jetzt geht, es hat aber noch einige Zeit gedauert, aber es war jedesmal ein Schock für mich. Doch der große Schmerz ist erst gekommen, als er wirklich gegangen ist. Verabschieden wirst Du Dich erst, wenn es wirklich soweit ist. Nütze die Zeit, die Du noch mit ihr verbringen kannst.
     
  5. Man kann schnell alleine sein, auch wenn tausend Leute um einen rum sind,
    passiert mir auch oft.....es passt oder es passt nicht......Freundschaft und
    Zweisamkeit erkaufen ist, denke ich, auch nicht das Ding deiner Oma......
     
  6. SADBH

    SADBH Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2009
    Beiträge:
    54
    Ort:
    am inn
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    hallo sheepa

    es könnte sein das dein großvater noch da ist, das einfach nie gegangen is vieleicht hate er auf deine großmutter gewartet! es könnte sein das er nie ohne deiner großmutter gehen wollte und sie hatte ihn immer gespürt und es wird vieleicht bald der zeitpunkt sein das sie beide ins licht gehen und von dort aus über euch wachen .
    mann verabschiedet sich jeden tag von einen menschen den mal liebt sie weis das das du sie liebst und sie versteht auch schon selbst das es jeden tag sein könnte.
    aber wenndu dich richtig verabschieden willst mache es erst wenn du soweit bist du hast dein ganzes leben zeit!!!

    liebe grüsse sadbh
     
  7. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
    Wahrscheinlich war er immer da,doch er wurde verdrängt,nun da deine Oma älter ist beginnt das, was uns gegeben wurde,sie nimmt "WAHR "das was uns immer umgibt,genauso wie kleine Kinder,für diese ist es selbstverständlich mit denen zu reden,die sie begleitet haben auf dem weg hierher,für die Alte Menschen ist es normal mit denen zu reden,die sie begleiten werden auf dem Weg dorthin,zurück..sie ist nicht verrückt,verbringe soviel Zeit wie möglich mit ihr,höre ihr gut zu. :umarmen:
     
  8. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Dass Hinterbliebene nach dem Scheiden eines geliebten Menschen aus dem Leben gelegentlich noch mit diesem gedanklich kommunizieren, ist als psychologischer Abwehrmechanismus zur Abwehr von heftigen Trauergefühlen aufzufassen. Sie suggerieren sich auf diesem Wege selbst die Präsenz des kürzlich oder vor längerer Zeit Verstorbenen. Eine emotionale Bindung bleibt auf diese Weise bestehen und neutralisiert Emotionen des Abschiednehmens, des Loslassens, der Trauer.

    Für eine solche Person ist es ungemein wichtig, dass ihr Leben mit neuen positiven Elementen gefüllt wird, damit sie nach dem Verlust des geschätzten Menschen nicht auf eine innere Leere stößt, die sie unbewusst fürchtet. Auch ist es relevant, eine Trauerarbeit zu leisten und diese nicht zu verdrängen. Selbige kann auf differentem Wege erfolgen - notfalls mit psychotherapeutischer oder seelsorgerlicher Begleitung.

    Nun sagst Du, dass Deine Großmutter physisch nicht mehr sonderlich agil sei. Darf ich fragen, worunter sie genau leidet? Zehren die Folgeerscheinungen des Alters an ihren Leibeskräften oder liegt eine spezifische Krankheitsdiagnose vor?
     
  9. sheepa

    sheepa Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2007
    Beiträge:
    145
    hallo,
    naja ich würde sagen es sind die physischen folgen des alters und angeblich hatte sie schon früher 'wahnvorstellungen', wie es meine eltern nennen. was genau sie meinen kann ich nicht sagen, da in unserer familie wenn überhaupt über solche themen nur abschätzend geredet wird (mit ausnahme von mir!) und wir als kinder nie sehr engen kontakt zur grossmutter hatten (eher zur anderen).

    mein opa ist schon seit ca. 10 jahren tot und sie hat nie sehr viel von ihm geredet. sie ist in einem pflegeheim, bekommt aber sehr viel besuch von der familie, therapeuten usw., und wie ihr schon gesagt habt - man kann auch unter vielen leuten sehr einsam sein.

    keine ahnung. ich werde euch auf dem laufenden halten.
    meine eltern fahren morgen für 4 wochen auf urlaub und ich hoffe, dass nichts schlimmes passiert.

    alles liebe
    sheepa
     
  10. Krin le Fee

    Krin le Fee Mitglied

    Registriert seit:
    9. März 2007
    Beiträge:
    362
    Ort:
    Bei Orks, Gnomen, Gremlins... hin und wieder Feen
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    Hallo,
    ich teile ebenfalls die Meinung dass die MEnschen, die an natürliche Tod sterben es wissen und einer Zeit davor darauf "vorbereitet" werden.. Das mit dem Opa kann auch eine Art "Vorbereitung" sein, für die Oma und für ihre Familie.
    Als zum ersten Mal ein Opa von mir starb, war ich 10. Der Tag davor waren wir bei ihm, um Kuchen vorbei zu bringen.Er hatte sich sehr gefreut, bedauerte aber sehr , dass die eine von meinen Schwester nicht mit war.Ich habe das Bild noch im kopf, als er vor dem Spiegel stand und sich rasierte, und sene Worte damals : "Na toll , wieso habt ihr sie denn nicht mitgenommen?Nun hab ich mich heute umsonst rasiert, dann muss ich mich morgen noch mal rasieren... " Ich fand damals diese Sätze komisch, auch wenn alle dachten, es geht ja darum, dass meine Schwester sein Liebling war, weil sie nach seinen Worten das Aussehen und die Art seiner früh verstorbene Mutter hat, und er es eben mag, wenn sie ihn besucht... Am nächsten Tag kam er zu uns, wieder frisch rasiert, und meinte: "So, jetzt habe ich alle 3 (Enkelinen) gesehen.SO ist es richtig.." Und lächelte.Dann setze er sich draussen im Garten , wollte von MAma, dass sie ihm ein Gurkensalat zubereitet und..starb.Bei uns im Garten. Auf einmal,einfach so.. Mit einem Lächeln im Gesicht.
    Später habe ich mich gefragt, aufgrund dieser Worten von ihm,ob er nciht damals ein Tag früher verstorben wäre, wenn wir alle 3 ihn damals zusammen besucht hätten, und er alle 3 gesehen hätte... Ja, ich weiss, es ist eine komische Gedanke von mir, aber ich liess es mir oft durch den kopf gehen...
    Einige Jahren lang träumte meine Oma(seine Frau) oft von oihm, dass er gut aussehend und zufrieden, immer wieder mit einem weissen Pferd mit ihr zusammen reitet,und jedes Mal nach dem "ausreiten" ,wenn sie vom Pferd wieder absteigt, zu ihr sagt : "Na,magst du mitkommen?Komm doch mit!"Und jedes Mal sagte sie in ihrem Traum zu ihm, sie wolle doch noch bleiben.. Einige Wochen bevor sie starb, meinte sie zu Papa : "Meine Beine wollen mich nicht mehr tragen.. Ich fühle mich echt elend .Wenn nächstes MAl dein Papa fragt, oib ich mitkomme, gehe ich mit. " 4 Wochen danach verstarb sie im Krankenhaus, an einem Sonntagm, ganz früh, beim Sonnenaufgang.
    Vor zirca 2 Jahre , genau an meinem Geburtstag, träumte ich, dass mein anderer Opa, der einzige der noch am Leben war von meinen Großeltern, sich von mir verabschieden kommt. Der Traum war zwar keine wirkliche Verabschiedung, aber ganz eindeutig zu verstehen. Als meine MAma anrief, um mir zu gratulieren(da ich keine Deutsche bin, ist meine Familie in meiner Heimat) fragte ich sofort wie es Opa geht.Sie schwieg und meinte "nicht gut". Ein Tag danach träumte ich , dass er im Februar stirbt(da hatten wir Januar 2008). an einem bestimmten Datum. Februar 2008 verging, und Opa ging es wieder gut, er war wohlauf und fit wie nie. Da dachte ich- so viel zum Thema Träume und Vorahnungen. Ja.. Ein JAhr später starb er. Im Februar 2009. SO , wie ich es geträumt hatte.Nur eben ein Jahr später.

    Daher- ja, die Menschen wissen, wann es zu Ende geht, und sie werden darauf vorbereitet.
    Ich wünsche deiner Oma natürlich noch lange Jahre Leben, aber irgendwann sterben wir alle. Daher müssten wir eigentlich versuchen, die schöne Momenten mit unseren Familien zu gut es geht zu geniessen.
    Lg Rosi
     
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