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Steuertricks der ganz Großen (Bsp. Mc Donald´s)

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Amant, 26. Februar 2015.

  1. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
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    Kam heute in den Nachrichten:

    "Vorwurf von Gewerkschaften: McDonald's soll mit Steuertricks eine Milliarde gespart haben
    [​IMG] [​IMG]
    AFP

    McDonald's-Filiale in Paris: Der französische Fiskus soll am stärksten betroffen sein

    Erst Apple und Starbucks - und nun auch McDonald's? Die US-Fast-Food-Kette soll durch legale Tricks gut eine Milliarde Euro an europäischen Steuerbehörden vorbeigeschleust haben. Der Konzern ist sich keiner Schuld bewusst."


    Warum auch? Denn

    "Die Tricks an sich sind nicht illegal

    McDonald's Europe ist sich offenbar keiner Schuld bewusst. Das Unternehmen teilte in einer Stellungnahme mit, es halte sich an geltendes Recht und zahle in jedem Land die dort anfallenden Steuern. Neben den Abgaben auf Gewinne würden unter anderem auch erhebliche Sozialversicherungsbeiträge und Immobiliensteuern abgeführt.

    Internationale Konzerne nutzen immer wieder Schlupflöcher in den nationalen Steuersystemen, um Steuern zu sparen. Unter anderem verlagern sie ihre Gewinne in Länder mit niedrigen Steuersätzen. Wegen solcher Praktiken standen unter anderem der iPhone-Hersteller Apple, der Internet-Versandhändler Amazon und die Kaffeehauskette Starbucks in der Kritik.

    Für die Konzerne ist das Ausnutzen günstiger Steuergesetze an sich nicht verboten. Sie stehen deshalb auch nicht im Visier der Ermittlungen der EU-Kommission, die sich des Themas angenommen hat und Steuersysteme in Luxemburg, Irland, Belgien und den Niederlanden überprüft. Hebel ist das europäische Wettbewerbsrecht. Den vier Staaten wird vorgeworfen, Großkonzernen Steuererleichterungen einzuräumen - auf Kosten der anderen EU-Staaten."

    stk/AFP/dpa-AFX

    1 Miiliarde Steuern umgangen, Der Spiegel 26.02.2015

    Neben den Schweinereien, die als Nahrung angeboten werden, nun selbstverständlich auch Steuersparmodelle dazu. Eine Filiale / Holding mit 13 Mitarbeitern in Belgien (?) steuert runde 37 Milliarden Umsatz.

    Und alles legal.
     
  2. melkajal

    melkajal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Deutschland
    Die Schere- die Klugen&die Dummen.

    Autor gesucht!
     
  3. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    16.711
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD


    das ist alles bekannt - und von poitiker der eu gewollt. sonst hätte man das schon längst geändert. die chance ist im moment leider gleich 0 dies zustand zu ändern...(wir können hier noch so viel darüber diskutieren.).

    shimon
     
  4. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088

    Ich denke nicht, Shimon, dass man das so pauschal beurteilen und beantworten kann.

    "Staatsfinanzen

    Die Steuertricks der Großkonzerne

    Multinationalen Konzernen gelingt es häufig, die Finanzbehörden verschiedener Länder gegeneinander auszuspielen und Schlupflöcher in internationalen Steuerabkommen zu finden.

    Das Unternehmensteuer-Aufkommen in den entwickelten Ländern ist zwar seit 1965 leicht gestiegen, stellt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einer aktuellen Untersuchung fest. Es liegt im Schnitt bei drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder zehn Prozent der Steuereinnahmen. Allerdings wäre eigentlich ein stärkerer Anstieg zu erwarten gewesen, weil der Anteil der Unternehmensgewinne am gesamten Sozialprodukt in vielen Ländern gestiegen ist. Ein wichtiger Grund für die relativ schwache Entwicklung ist nach Einschätzung von OECD-Experten die Steuervermeidung multinationaler Unternehmen. Deren Methoden zur Steueroptimierung seien „in den vergangenen zehn Jahren aggressiver geworden“, erklärt die Industrieländer-Organisation. Manche international agierenden Unternehmen zahlten durch geschickte Kunstgriffe nur fünf Prozent Körperschaftsteuern – weniger große Firmen kommen hier auf 30 Prozent. OECD-Wissenschaftler haben die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen zur Besteuerung internationaler Unternehmen zusammengestellt. Sie beschreiben die wichtigsten Techniken, mit denen Konzerne Steuern sparen – ganz legal, indem sie Lücken im Geflecht von 3.000 bilateralen Steuerabkommen zwischen Staaten ausnutzen.

    Viele internationale Steuerregelungen haben ihre Wurzeln in den 1920er-Jahren. Vor fast 100 Jahren ging es darum zu verhindern, dass dasselbe Geschäft mehrfach besteuert wird. Heute ist das Problem ein anderes: Die bestehenden Regeln erlauben es internationalen Konzernen, ihre Erträge so hin und her zu schieben, dass sie jeweils dort versteuert werden, wo die Steuersätze am niedrigsten sind. Dazu gehören diese Möglichkeiten:

    Böckler-Stiftung
     
  5. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    16.711
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    Witzenhausen/Hessen in BRD
    @Amant

    Ich kann (leider!) in der heutigen Politik nur erkennen, dass alles getan wird eine Umverteilung von Unten nach Oben zu betreiben. Wir haben so eine Steuerpolitik (Steuer zahlen nur die Kleinen und die Mittelständler!), wir halten an eine Währung fest (Euro!) die eine Fehlkonstruktion in seiner heutigen Form ist (Griechenland wird niemals seine Schulden zurückzahlen können und Deutschland ist mit 60 Milliarden dabei!), wir werden Automausstieg verhindern, und wir Prädigen noch immer Wachstum.

    Bitte sage mir, welche Europa-Politiker soll ich noch vertrauen?!

    Shimon
     
  6. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
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    Das kann ich Dir leider auch nicht sagen, @Shimon. Ich hätte erwartet, dass wenigstens mit Griechenland der Ausstieg eines Landes aus der Euro-Zone praktiziert wird und die von Merkel so propagierte "Alternativlosigkeit" Lügen straft.

    Wo kommen eigentlich die immer wieder bereitgestellten Milliarden genau her? Wohin sie verpuffen, ist ja klar, aber aus welchem Hut werden die gezaubert? Mir ist vieles noch nicht so ganz klar bei diesem undurchsichtigen Spiel.

    Die (Steuer)-Milliarden der Großkonzerne allerdings, die bleiben jeweils im Konzern und werden nicht als Steuerlast fällig, so viel kann man wohl sagen.
     
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