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Sterben Ohne gelebt zu haben

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Maud, 10. August 2005.

  1. Maud

    Maud Guest

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    Die meisten Menschen sterben, ohne je wirklich gelebt zu haben

    Die Menschen sind zu Beginn ihres Lebens mit der Kindheit, Pubertät, Beruf und Familiengründung immer erst einmal vollauf beschäftigt und 'ausgefüllt'
    Aber, irgendwann, und je eher desto besser, sollten sich die Menschen jedoch auch einmal die wirklich wichtigen Fragen des Lebens überhaupt stellen

    Wer bin ich?
    Wo komme ich her?
    Warum bin ich hier?
    Was sind meine Lebensaufgaben?
    Wo liegen meine Fähigkeiten und Talente?
    Lebe ich tatsächlich selbstbestimmt und eigenverantwortlich? oder befinde ich mich in der Opfer-Rolle?
    Ist die Welt wirklich so, wie sie zu sein scheint?
    Lebe ich sinnvoll und liebevoll für mich selbst und für andere?
    Wo gehe ich danach wieder hin?

    Die meisten Menschen versäumen es im Lebensgewühl, sich diese Fragen einmal zu stellen, und nach Antworten darauf zu suchen
    Wer sich diese Lebens-Fragen einmal oder mehrfach stellt wird erkennen, dass es da noch etwas viel tieferes, sinnvolleres, mächtigeres, größeres und noch etwas momentan unfassbares geben muss.... und dass es sich durchaus lohnen könnte, danach Ausschau zu halten...

    JEDER Mensch sollte der Meister und Schmied seines eigenen Lebens sein, seines SELBST, und sich auf die Suche nach dem eigenen Lebens-Sinn, dem tieferen Sinn von allem, der bedingungslosen Liebe und nach Wahrheit begeben.
    geschrieben von JA-RIN

    Alles liebe Maud
     
  2. Daemion

    Daemion Mitglied

    Registriert seit:
    9. März 2005
    Beiträge:
    161
    Das Problem ist, man wird von Kinheit darauf getrimmt das es nur diese Dinge gibt die man Gesellschaft nennt. Dabei wird immer nur Geld, Arbeit und eventuell Familie mit Kindern vorrang haben. Den Rest kennen die meisten Leute erst gar nicht bzw versäumen es daran zu denken, wo sie doch mit solch "wichtigen" Dingen beschäftigt sind.

    Daher bin ich froh das ich mir diese Fragen seit dem 16ten Lebensjahr stelle und mich somit auch auf eine neue Art und Weise kennen lerne. Aber jetzt, mit 20, entdecke ich immernoch neues. Ich bin auf der suche nach mir selbst, könnte man sagen.
     
  3. Maud

    Maud Guest

    Damit bist du auch schon auf dem richtigem Weg in dem du darüber nachdenkst.

    Alles liebe Maud
     
  4. Raphael 0022

    Raphael 0022 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2005
    Beiträge:
    518
    Ort:
    Frankreich franz./deutsche Grenze
    genau so ist es. wir sind geprägt vom aussen. geprägt vom materiellen. wir interessieren uns für lauter wichtige dinge wie z.b. "hast du schon gehört, der nachbar lässt sich scheiden, schmitts haben schon wieder ein neues auto, wir auch haben wollen/müssen.
    oder, wenn ich mal zeit habe, dann werde ich mal abschalten oder meditieren.

    klar, wenn ich mich um den nachbarn kümmere, brauche ich keine zeit zu haben sich um mich zu kümmern. und dieses nicht-kümmern ver-kümmert. das ist unser heutiger lebensstil. das sind unsere heutigen krankheiten.
    dieses phänomen, sich um den nachbarn "kümmern", ist in den letzten 10 jahren ein verstärktes "hobby" von uns. ja, es ist traurig wenn ich morgen gehen müsste und würde mich noch nicht kennen.
    ich wünsche uns allen mehr tiefe und nähe zu uns.
     
  5. Shanna1

    Shanna1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    1.527
    Ort:
    Graz
    Hallo Maud,

    ich finde nicht, daß es sich ausschließt, sich der "normalen Lebensplanung" zu widmen und sich gleichzeitig zu diesen Fragen gedanken zu machen!
    Abgesehen davon finde ich manche der Fragen für mich persönlich nicht allzu wichtig...

    Aber ich will mal ein paar davon beantworten

    Wer bin ich? - ich bin ICH, mit all meinen Eigenschaften, Fehlern und Eigenheiten.
    Wo komme ich her? - da waren Papa, Mama und ein Storch..*g*
    (Sorry, musste sein...ich bin "ein Produkt der Liebe zweier Menschen", wie es mein Vater mal so lieb formuliert hat. Und das ist in meinen Augen die beste Beschreibung.)

    Warum bin ich hier? - weil es so sein soll!

    Was sind meine Lebensaufgaben? - um zu lernen und anderen Menschen vielleicht auch etwas beizubringen, mich selbst und andere zu lieben und in meinem Einflussbereich die Welt ein bisschen besser zu machen.

    Wo liegen meine Fähigkeiten und Talente? - ist mir zu persönlich, um es hier vollständig zu kommentieren. Ein Talent von mir ist auf jeden Fall Selbstreflexion - allerdings war der Weg dorthin schwierig und auch schmerzhaft.

    Lebe ich tatsächlich selbstbestimmt und eigenverantwortlich? oder befinde ich mich in der Opfer-Rolle? - ich bin verantwortlich und höchstens ein Opfer meiner selbst...

    Ist die Welt wirklich so, wie sie zu sein scheint? - nein...

    Lebe ich sinnvoll und liebevoll für mich selbst und für andere? - nicht für alle, aber für jene, die mir etwas bedeuten.

    Wo gehe ich danach wieder hin? - das ist unwichtig, das hier und jetzt zählt...vielleicht gehe ich irgendwo hin, vielleicht nirgendwo. Was auch immer "danach" ist (oder auch nicht), wird mir zum richtigen Zeitpunkt passieren.

    Ich finde diese Fragen nicht soooo relevant, wichtig ist für MICH, was ich mit meinem Leben mache - eben, mich nicht als Opfer widriger Umstände zu sehen, sondern jedes Problem weitmöglichst als Chance zu betrachten.



    Lg,

    Shanna
     
  6. Kuoltakoon

    Kuoltakoon Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2005
    Beiträge:
    6
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    so viele?

    Wodurch unterscheiden sich wirklich wichtige Fragen, von normalen wichtigen Fragen?

    Würde ich mir dauerhaft all diese Fragen stellen, käme ich vor lauter Nachdenken über Unausdrückbares wahrscheinlich gar nicht mehr zum Leben

    Wer Wahrheit sucht, wird sie bestimmt nicht finden ;)
     
  7. Maquis d'Aglié

    Maquis d'Aglié Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2005
    Beiträge:
    15
    Ja, aber sicher!
    Ich meine, guck' dir die Menschen doch 'mal an! Sie werden schlafend geboren, sie leben schlafend und sie sterben schlafend.
    Bei so wenig Gehirnaktivität wundert mich es ernsthaft, dass sie beim Laufen nicht alle Nase lang zusammenprallen!
    Und das komplizierteste Problem, das die kennen, ist "Wo gibt es hier die besten Döner"...

    WIRKLICH wichtige Fragen sind eben OBJEKTIV wichtig...

    Unausdrückbares? Na, du hast Nerven! Diese Fragen sind das Leben, und wenn du sie nicht ausdrücken kannst, hast du vermutlich noch nicht lange genug nachgedacht...

    Was für ein total unsinniger Satz...
    Wenn du z.B. nicht meditierst und dich strenger Askese unterwirfst, wie willst du dann bitte Erleuchtung erlangen?
     
  8. Kuoltakoon

    Kuoltakoon Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2005
    Beiträge:
    6
    Das ist - wenn man so will - doch in den "wichtien" Fragen schon mit einbegriffen:
    Un um welches Objekt geht es dabei?

    Das Leben sind diese Fragen? Und was sind dann die Antworten?

    Wie will man es gerade so nicht? ;)
     
  9. Maquis d'Aglié

    Maquis d'Aglié Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2005
    Beiträge:
    15
    Ach du Scheiße... hast du das Eingangsposting nicht begriffen? Es ging um Selbstbestimmung!

    Wie? Es geht um die objektive Realität. Also das, was unabhängig von subjektiven Präferenzen und Meinungen auf uns einwirkt.
    Die physisch-materielle und vielleicht auch die metaphysische Wirklichkeit eben...

    Leben bedeutet, diese Fragen zu stellen und die objektiven Antworten zu finden.
    Und die meisten Leute tun das eben nicht. Sie sind schuld, dass unsere Gesellschaft vor die Hunde geht!

    Wieso sollte man Erleuchtung und Erkenntnis nicht erlangen wollen?
    Weisst du überhaupt wovon du sprichst?
     
  10. Kuoltakoon

    Kuoltakoon Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2005
    Beiträge:
    6
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    Selbstbestimmung dadurch, dass man sich Fragen stellt? Na, das kommt mir aber etwas arg einfach vor ...

    So lange Du es bist, der die "Welt" erlebt, kannst du das nicht unabhängig von subjektiven Präferenzen und Meinungen.

    Kannst du mir ein Beispiel für jemanden geben, wegen dem die Gesellschaft NICHT vor die Hunde geht?

    Mir geht es nicht um die Folgerung, sondern um die Prämisse.
     
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