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Sterbebegleitung

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Jeanny, 9. Februar 2004.

  1. Jeanny

    Jeanny Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2004
    Beiträge:
    86
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    Hallo!

    Wisst ihr eine Adresse oder kennt sich irgendjemand mit Sterbebegleitung aus?? Mich würde das sehr interessieren. Weiß jemand wie sowas abläuft, weil man muss ja eine Ausbildung + Prüfung machen. Wo kann man sich hinwenden? In google hab ich nicht wirklich viel gefunden. Hat das hier schon mal jemand gemacht!

    Lg Jeanny:daisy:
     
  2. jona-sophie

    jona-sophie Guest

    Hallo!
    Ich finde es super, daß du dich für Sterbebegleitung interessierst.
    Eine Ausbildung brauchst du allerdings nicht dafür.
    Ich wollte damals auch in die Sterbebegleitung und habe mich bei einem Hospiz in der Nähe informiert.
    Es finden dort 1-2mal im Jahr Seminare statt.
    Dort wird dir viel vermittelt(z.B. wie du mit den sterbenden am besten umgehen sollst, wie du dich um Verwandte der Sterbenden bemühen kannst(ünterstützen) auch eventuell anfallende Pflegemassnahmen ausführen kannst.
    Ebenfalls wird darüber gesprochen, was du dir davon erhoffst, warum du dich für die Sterbenden einsetzen willst.usw.
    Dann wirst du natürlich auch Psychologisch getestet.
    Nicht das du also nach einem solchem Ablebesfall ein Trauma erleidest. Du mußt dir allerdings darüber im Klaren sein, daß es in solchen Situationen sehr hart für dich wird und es werden noch manche Tränen fließen(glaube mir).Nicht das du jetzt denkst, ich will dir davon abraten, aber es ist manchmal schon sehr hart. Man bekommt ja auch einen Bezug zu diesen Personen und Gefühle kann man nicht so einfach abstellen. Manche Personen sind dort 2 Jahre oder länger. Du arbeitest auch nicht nur mit älteren Menschen zusammen, sondern auch mit Kindern.

    Aber nur Mut. Wenn du es wirklich willst, dann wende dich doch einfach an ein Hospiz in deiner Nähe . Dort wirst du genügend Informationen erhalten.


    Also viel Glück.



    Liebe Grüße von Jona-Sophie:angel2:
     
  3. Jeanny

    Jeanny Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2004
    Beiträge:
    86
    Danke jona-sophie!

    Werd mich dort mal umhören. Hast du das auch eine längere Zeit gemacht?? Wegen den Tränen usw. das ist der Grund warum ich das noch nicht gemacht habe und ich immer wieder rumüberlege. Wie ist das macht man das Hauptberuflich oder kann man sowas nebenberuflich auch machen, ich weis eine blöde Frage aber ich kenn mich da ja nicht aus!
    Meine Tante ein unsensibles Ding macht das auch und das hat mir alleine den Anstoss gegeben das zu machen weil es gibt genug leute die das machen aber keinen Bezug damit haben sich geschweige den mit dem Tod auseinandersetzen, ich lese ja Bücher hab schon genug "Verstorbene" gesehen usw. Jetzt fragst du dich sicher warum ich meine Tante nicht um Antworten bitte, wie gesagt ein unsensibles Ding mit der ich so gut wie keinen Kontakt habe.

    Danke + Lg Jeanny
     
  4. jona-sophie

    jona-sophie Guest

    Liebe Jeanny!

    Ausüben konnte ich es bisher nicht.
    Wenn man keine Ausbildung macht, bzw. nur ein Seminar, dann machst du es ehrenamtlich. Es ist kein Beruf, man wird auch nicht dafür bezahlt.
    Es sei denn, du bist Psychologe.
    Ja, das mit den Tränen ist eine andere Sache.
    Wenn ich jetzt sage, daß man mit der Zeit abstumpft, dann lüge ich. Deine Tante ist bestimmt nicht gefühlskalt, sonst würde sie diese Tätigkeit nicht ausüben. Ich denke, daß man mit der Zeit
    in der man diese Tätigkeit ausführt, den Tod akzeptiert und erlernt es damit umzugehen. Damit ändert sich auch die Denkweise eines Menschen. Ich konnte es bis jetzt noch nicht ausführen, da ich damals schwanger war und mein Vater schwer an Krebs erkrankte. Als er starb, war er bei uns zu Hause.
    Er konnte sich zwar nicht mehr artikulieren aber ich war sicher, daß er gemerkt hat, daß er in Geborgenheit und Liebe zu Hause sterben kann. In der Zeit habe ich viel über den Tod gelernt und ich muß dir ehrlich sagen, daß ich froh war, als er es geschafft hatte. Ich war in diesem Moment nicht traurig, sondern glücklich.
    Du darfst den Tod nicht als etwas schlimmes ansehen, sondern einfach akzeptieren. Natürlich werden Tränen fließen, aber das ist keineswegs schlimm.



    Liebe Grüße von Jona-Sophie
     
  5. Mystagoge

    Mystagoge Guest

    Hallo,
    ich kenne mich mit Sterbebegleitung sowie auch mit Trauerbegleitung aus. Habe entsprechende Seminare über Sterbebegleitung / Trauerbegleitung / Tiefenpsychologie besucht. Bin außerdem gelernter Krankenpfleger und war über 14 Jahre auf einer HIV-Station und Onkologie tätig.

    Mittlerweile biete ich selber Trauerbegleitung an.

    Wenn du Fragen zu diesen Themen hast, dann schreibe mir einfach..

    Würde mich freuen

    Frank
     
  6. isis13

    isis13 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2007
    Beiträge:
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    :trost:
     
  7. isis13

    isis13 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2007
    Beiträge:
    4
    Hallo Frank,
    habe deinen interessanten Beitrag gelesen und interessiere mich für Sterbebegleitung. Da du diese nun auch anbietest bitte ich dich um nähere Informationen. Herzlichen Dank im Voraus für deine Mühe.
    Alles Liebe
    isis
     
  8. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

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    Hallo isis13

    Guck mal auf das Datum, an dem Frank seinen Beitrag geschrieben hat...

    Ich weiss zwar nicht, wo du zuhause bist, aber in Österreich bieten das Rote Kreuz und die Caritas Ausbildungen für Ehrenamtliche Lebens- und Sterbebegleitung an. In Deutschland wird es vermutlich genauso sein.
    Wenn du bei Google den Suchbegriff "Hospiz" eingibst, findest du jede Menge Links, die dir weiterhelfen können.

    Viel Erfolg bei der Suche :)

    Liebe Grüsse

    lichtbrücke
     
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