1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Spirituelle Liebe

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 27. August 2014.

  1. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
    Werbung:
    Die reine göttliche Liebe ist die eingeborene Anziehung der Seele zum Herrn.
    Krishna Das Kavi-raj Gosvami schreibt in Caitanya-caritamrita (Madhya lila 22.107):

    nitya-siddha krishna-prema sadhya kabhu naya
    shravan-adi shuddha-citte karaye udaya

    Die göttliche Liebe für den All Anziehender - Krishna-prema ist die ewig bestehende Wirklichkeit der Seele;
    Sie ist nicht durch sadhana (das praktische Prozess) erzeugt.
    Sie manifestiert sich automatisch in der gereinigten Seele, gereinigt durch das sadhana bhakti, angefangen mit Hören (shravan –adi) über die Spiele des Herrn.

    Die Bedeutung ist dass, wenn die Seele, von der Bedeckung der materiellen Anziehungen gereinigt wird, erreicht sie den Zustand der reinen Tugend – shuddha sattva, und in diesem Zustand, beim Praktizieren von saddhana bhakti, angefangen mit Hören (shravan –adi) über die Spiele des Herrn, erscheinen die Strahlen der Liebe „am Horizont des Herzens“, wie auch Rupa Gosvami im Bhakti Rasa-amrita Sindhu (1.3.1) es beschreibt:

    śuddha-sattva-viśeṣātmā / prema-suryāḿśu-sāmyabhāk
    rucibhiś citta-māsṛṇya kṛd asau bhāva ucyate

    Wenn die Seele atmā ihre ursprüngliche reine Tugend śuddha-sattva erreicht und eine spezifische viśeṣa liebevolle Beziehung zwischen der Seele und dem Herrn sich zu etablieren anfängt, dann manifestieren sich sāmyabhāk die Strahlen der göttlichen Anziehung prema-suryāḿśu als ihr ursprüngliches Bewusstsein citta welches durch eine Mischung der Geschmäcker rucibhiś, schmelzt māsṛṇya und man erreicht den Zustand des Knospen der Göttlichen Liebe bhāva genannt ucyate

    Diese Bhava ist nicht das Erzeugnis des sadhana bhakti.
    Bei dem kontinuierlichen Ausführen von shravan (hören über die Spiele des Herrn) kirtan (das Loben der Namen, Formen, Eigenschaften, und Spiele des Herrn) und andere Glieder von saddhna-bhakti man kultiviert den Wunsch sich von der Welt loszulösen und sich zu der Gottheit des Herzens zu nähern.

    Wenn saddhana-bhakti die Reife erreicht hat, hat sie alle unerwünschten Eigenschaften und Anziehungen vom Herzen des sadhakas (Praktikant) entfernt.
    Zu der Zeit, durch die Barmherzigkeit des Herrn oder Seines Geweihten, manifestiert sich, in dem durchsichtigen Herz des sadhakas, bhava

    Wenn diese Bhava - Knospen der Göttlichen Liebe –noch mehr das Herz schmelzt, viel mehr als in dem ursprünglichen Stadium der Liebe, und
    außerordentlich die Gefühle der transzendentalen Ekstase steigert,
    und ein tiefes Gefühl der mamata (Eigentum) in Beziehung zu Krishna gibt,
    dann wird sie von den Gelehrten prema – reine göttliche Liebe genannt.
    So ist es prema bei Srila Rupa Gosvami in Bhakti Rasamrita Sindhu (1.4.1) beschrieben:

    samyaṇ masṛṇita-svānto / mamatvatiśayaṇkitaḥ
    bhāvaḥ sa eva sāndrātmā / budhaiḥ premā nigadyate
     
  2. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
    Bhakti Rasa
    Definition

    Der innere Geschmack der vorherrschenden / dauerhafte Gefühle der göttlichen Liebe (stayi-bhava) gemischt mit dem
    Geschmack welche die Geliebten und die Ingredienzien, welche die vorherrschende Gefühle der Liebe stimulieren, haben – (welche zusammen als Vibhavas bekannt sind) gemischt mit dem
    Geschmack welche die sichtbare Aktion, welche die spirituellen Emotionen darstellen, hat (Aktion welche als anubhava bekannt ist) gemischt mit dem
    Geschmack der spirituellen Ekstase, welche aus der Reinen Tugend bestimmter Art der liebevollen Gefühle (vishudha sattva) entstanden sind (Gefühle bekannt als sattvika-bhavas) gemischt mit dem
    Geschmack der Gelegentlichen Emotionen welch im Ozean der vorherrschenden / dauerhafte Gefühle der göttlichen Liebe erscheinen (bekannt als vyabhicari-bhavas)
    erzeugen einen außergewöhnlichen Geschmack direkt in der Seele
    bekannt als Bhakti Rasa.
     
  3. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
    1. Der Zustand der Vorherrschenden liebevolle Gefühle - sthayi-bhava

    Die Gefühle der göttlichen Liebe oder der Zustand
    welche über alle andere Gefühle vorherrscht,
    welche diesem Zustand antagonistisch sein können oder nicht,
    Zustand welche über alle andere Gefühle wie ein mächtiger König regiert,
    und verleiht eine Dauerhaftigkeit der Gefühle,
    heißt der Vorherrschende Gefühl der göttlichen Liebe oder sthayi-bhava.

    Die göttliche Liebe ist die Essenz der inneren Energie Krishnas,
    bekannt auch als ananda oder hladini, die Energie der göttlichen Ekstase.

    Als diese Energie, in fünf Arten von verschiedene Gottgeweihten manifestiert,
    erscheint sie in fünf Arten von vorherrschende spirituelle Gefühle der Liebe,
    bekannt als Spirituelle Liebe vorherrscht bei folgenden Gefühle:
    - Spirituelle Frieden - shanta rasa
    - Spirituelle Dienerschaft – dasya rasa
    - Spirituelle Freundschaft – sakya rasa
    - Spirituelle Elternschaft oder Schutz – vatsalya rasa
    - Spirituelle Eheliche / Außereheliche Liebe– madhurya rasa
     
  4. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
    Werbung:
    2. Die Träger (alambana) wodurch die spirituellen Emotionen gesendet werden - Vibhava

    2.1 Shanta rasa - Der Fall der Liebe vorgeherrscht durch das Gefühl der transzendentalen Frieden

    2.1.1 Der Gottgeweihter (ashraya (der Zufluchtsuchende) alambana) welcher die Liebe in Shanta Rasa kostet

    Es gibt zwei Arten der Gottgeweihten in Shanta Rasa,
    deren Gefühle der spirituellen Liebe durch die inneren seelischen Ausgeglichenheit - sama - charakterisiert sind:
    - Atamaramas - die in sich selbst Vergnügen finden, welche von jeglichem Gefühl Besitztums (sowohl materielle wie auch spirituell für den Höchsten Herrn) frei sind, aber im Höchsten Herrn fixiert sind (Bhagavan nishta).
    - Tapasvi-gana - welche den Pfad der Entsagung folgen und die Verehrung des Höchsten Herrn (bhagavat-bhajan) praktizieren, wohl wissend, dass ohne Bhakti, die Befreiung (mukti) nur eine vorübergehende Zustand sein wird.
    Sie haben Vertrauen in das Praktizieren von Bhakti (Bhakti-Sadhana) nur weil es ihnen dadurch den Wunsch nach Befreiung erfüllt wird.
    Solange sie die Bhakti Praxis nur zu Erfüllung ihren Wunsch nach Befreiung akzeptieren,
    wird das herrschende Gefühl der Liebe im transzendentalen Frieden,
    so wie es in der spirituellen Welt Vaikuntha anwesend ist,
    in ihrem Bewusstsein nicht manifestieren können.

    2.1.2 Der Höchste Herr (vishaya (Liebesobjekt) alambana)

    Das Liebesobjekt in Shanta rasa (das transzendentalen Gefühl der Frieden) ist der Höchste Herr
    manifestiert als
    die Verkörperung der Ewigkeit, transzendentales Wissen und spirituelle Ekstase,
    der Höchste atma-rama (die Höchste Seele, zufrieden in Sich selbst),
    und die Überseele (parama-atma), der Begleiter aller Seelen auf ihrer Reise in der materiellen Welt.

    Die Eigenschaften, welche die Geweihten im Shanta Rasa schätzen sindf:
    - das Frieden des Höchsten - Shanta
    - die Leistungsfähigkeit die meist unerträglichen Leisten ertragen - danta
    - das Fehlen jeglicher Sünde, und die reinigende Eigenschaften des Höchsten -shuci
    - Volle Kontrolle des Höchsten über die Sinnen - vashi
    - Unabhängigkeit des Höchsten im Bezug zu der illusorische materielle Energie - sada svarupa samprapta
    - die Segnung der durch den Höchsten getöteten feindlichen Personen mit mukti (Befreiung) (wie im Fall Putanas un Shishpalas)
    - Die Allgegenwart des Höchsten und, dass Er allumfassend ist -vibhu

    Diejenige, situiert in der Zustand vorgeherrscht durch das Gefühl des transzendentalen Frieden sind von dem Herrn in der Form der Überseele (parama-atma) angezogen ( nicht von der reinen, inneren, spirituellen Energie des Herrn - brahma, welche das Ziel der Nicht-Gottgeweihten, die Unpersönlichkeitsanhänger, ist) oder die vier armige Form des Herrn, Narayan aus der spirituellen Welt Vaikuntha.

    Bezüglich der drei Arten der Manifestation des Höchsten Wahrheit wird im Śrīmad-Bhāgavatam (1.2.11) gesagt:

    vadanti tat tattva-vidas
    tattvaḿ yaj jñānam advayam
    brahmeti paramātmeti
    bhagavān iti śabdyate


    Diejenige, die die Wahrheit kennen, sagen - tattva-vidas vadanti tat
    Die Wahrheit, welche nicht dual ist (also nicht materiell, sondern spirituell, Absolut) - tattvaḿ yaj advayam
    Wird durch den transzendentalen Klang bekannt als - iti śabdyate jñānam
    die reine, spirituelle leuchtende spirituelle Energie - brahma iti
    die Überseele (die Form des Höchsten lokalisiert im eigenen Körper) - paramātma iti
    und der Höchste Herr (der spirituellen Welt) - bhagavān
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen