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Spirituelle Krise

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von DeeCee, 18. Oktober 2012.

  1. DeeCee

    DeeCee Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2009
    Beiträge:
    188
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    Hallo zusammen,

    habt ihr schon einmal eine spirituelle Krise durchlaufen? Ich meine in Form einer unaussprechlichen inneren Leere. Keine Gefühle, keine Emotionen. Kaum Freude am Leben. Ich spreche aber nicht von einer Depression. Mir geht es im Prinzip gut. Mein Leben ist aber unspektakulär und plätschert so dahin. Kurzum, ich bin vom Leben gelangweilt und warte auf so eine Art persönlichen Big Bang.

    Die letzten Jahre habe ich mich intensiv dem Spirituellen gewidmet. Viel Innenschau und Meditation. Habe schöne, erhebende und zum Teil auch ekstatische und erleuchtende Momente erlebt. Seit gut 1,5 Jahren geschieht aber irgendwie gar nichts mehr. Es gibt weder im Außen, noch im Inneren etwas was mich inspiriert und erhebt. Ich kann dieses Gefühl schwer beschreiben. Es ist so, als ob ich sterbe. Ich weiß nicht wohin mit mir. Und ich warte auf etwas.

    Kennt jemand diesen Zustand? Wie gesagt, ich bin nicht depressiv. Im Gegenteil, ich bin relativ stabil, aber diese Leere treibt mich an den Rand des Wahnsinns.


    DeeCee
     
  2. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Wenn du schon so direkt fragst, ja, kenne ich auch. Ich hatte eine Höhe vor vielen Jahren, die dann abflaute. Was machte bzw. mache ich? Ich nutze die damaligen Erfahrungen und baue auf ihnen durch eigene geistige Tätigkeit auf. Ich nutze also die Zeit, ohne passiv zu verbleiben und darauf zu warten, dass etwas passiert ohne mein eigenes Zutun. Damit mache ich mich auch nicht abhängig von einer Hoffnung, sondern packe sozusagen selbst an. Hoffnung bedeutet Passivität und somit eine Art Sterben, Selbsttätigkeit bedeutet Produktivität.

    Wenn du magst, erzähle doch einmal etwas Genaueres darüber, was damals war, und vielleicht können wir sehen, wie darauf aufgebaut werden kann.
     
  3. DeeCee

    DeeCee Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2009
    Beiträge:
    188
    Hallo Solis,

    also wenn es für Dich ok ist, würde ich mich über ein Beispiel freuen. So kann ich mir ein konkreteres Bild machen.

    Ich befinde mich derzeit in einer extremen passiven Phase, vor allem auf geistiger Ebene. Die letzten Jahre war es eine aktive Phase (Innenschau etc.).

    Es ist so, als ob mir der Wille komplett abhanden gekommen ist. Echt nicht schön.

    Danke!

    DeeCee
     
  4. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Ich glaube, man muss sich da langsam herantasten. Der Wille war bei mir nicht weg, aber später hatte ich einmal eine Krise von drei Tagen, wo ich willentlich kaum etwas entgegensetzen konnte. Daher weiß ich etwa, wie solches sich anfühlt. Schön ist das nicht, gut ist aber, dass keine Depression dabei ist.
    Der Wille äußerst sich dadurch, wenn man mit der Faust auf den Tisch schlägt oder wenn man mit dem Fuß vor Wut auf den Boden tritt. Der Tisch ist für die Hände das, was für die Füße der Boden ist, kurz: das Untere, der Boden, dort ist sinnbildlich der Wille.
    Wenn du sagst, viel Meditation geübt zu haben, könnte es sein, zu wenig Erdung vorgenommen zu haben? Wie war dein Verhältnis zum Boden und zu den Füßen? Wie bist du gegangen, geflügelt oder eher plump?
    Hat sich an den Füßen etwas anatomisch geändert? Ist die Wölbung deiner Füße anders? Gibt es an den Füßen irgendwelche Auffälligkeiten?

    Auf Ebene des Stoffwechsels sind die Geschlechtsteile stellvertretend für den Willen. Wie ist dort die Verfassung? (Nun, beantworte solche "Delikatessen" hier nicht :nono:, sondern beantworte nur für dich selbst, es sei, du kannst es diplomatisch beantworten, wenn du magst.)

    Das soll erst einmal genügen. :)
     
  5. DeeCee

    DeeCee Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2009
    Beiträge:
    188
    Ja, das mit der Erdung kann schon hinkommen. Ich denke, das ich die letzten Jahre eher in höheren Sphären verbracht habe. Meinen Gang würde ich eher als geflügelt betrachten. :D


    Aha, da sprichst Du was an! Sagen wir es mal so: Dieser Bereich hat die letzten Jahre enorm gelitten, sprich, ich lebe ihn nicht so aus, wie ich es gerne möchte (trotz Partner). Weiß aber, dass es an mir liegt. In meiner Phantasie und meinen (nächtlichen)Träumen hingegen lebe ich es aber aus. Liegt da der Hund begraben?

    Danke!:blume:
     
  6. mindanao

    mindanao Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2007
    Beiträge:
    339
    Ort:
    Mrigashira
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    Ich kenne das gut. Ich bin froh, dass es jemand anspricht. Es scheint - ich weiß es aber auch nicht wirklich - eine Station auf dem „spirituellen Weg“ zu sein.
    Ich selbst habe zwei tiefgreifende spirituelle / mystische / transzendentale wie auch immer Erfahrungen gemacht, die erste - von jetzt auf gleich - so umfassend, dass ich ca. 3 bis 5 bis 7 Jahre gebraucht habe, um in etwa einschätzen zu können, was da überhaupt passiert ist - genau weiß ich es immer noch nicht - die zweite, Jahre später, so überwältigend, dass ich dem nicht gewachsen war, um nicht zu sagen: Ich bin noch nicht soweit :D

    Manchmal wünsche ich mir einen Lehrer, andererseits heißt es ja, der Lehrer kommt, wenn der Schüler soweit ist. Ich allein fühle mich bzw. bin diesbezüglich völlig orientierungslos.
     
  7. premiumyak

    premiumyak Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2010
    Beiträge:
    2.180
    Ort:
    München
    Es freut mich für Euch, daß Ihr auf erhebende Erlebnisse zurückblicken könnt. Bei mir ist meine Partnerin eher die ´empathischere´, aber ihr ist das unheimlich und sie will nicht, daß ich mich - was meine Sehnsucht nach einer geleiteten ´Ausbildung´ angeht - zu irgendetwas verpflichte. und so dümpele ich auf der Suche vor mich hin. Das Forum hier hat mir schon viel gebracht und wie man an Euch sehen kann so gibt es erfreulicherweise immer wieder Menschen, die sich helfen / zuhören können. Alles Gute auf Eurem Weg !
     
  8. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795

    Wo bist du stabil wenn dich ein Gefühl von Leere an den Rand des Wahnsinns treibt?

    Also für mich hört sich das alles verdammt nach einer Depression an.
     
  9. Singularität

    Singularität Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2012
    Beiträge:
    1.922
    Ort:
    bei mir
    Hallo DeelCeel

    Ich verstehe Dich viel als zu viel gut.
    Mr ging es so seit 6 Jahre.
    Das war eine Fase der Iriitation. Doch ich denke, ich bin bei mir ankekommen.

    Es waren jahrenlangen Verzeweiflungen, nachdenklen, Nachfragen, um sich mit den anderen zu vergleichen auch heir (war besonders wichtig füf mich, weil ich hier angefangern habe...noch vor mehereren Jahren...mich irritiiert gefühlt hatte)...es waren so viele Erfahrungwn, Begegnungen, manchen waren unendlich tief....schön und unschön...aber eben ergreifend....immer in den Spiegelneuronen).

    Doch mit der Zeit fängt man an zu selektieren...zu verghleichen. zu entscheiden, was für einen wirklich wichtig ist.

    LG
     
  10. DeeCee

    DeeCee Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2009
    Beiträge:
    188
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    Ja, das denke ich halt auch. Es gibt Tage, da fühle ich auch, dass es so ist, dass es eigentlich was Gutes ist und zu meinem Weg gehört. Aber dann gibt es Tage, an denen ich einfach nicht mehr “sein“ möchte. Verstehst Du was ich meine?
    Kennst Du den Film “Täglich grüßt das Murmeltier“?. Da erlebt ein Mann ein und denselben Tag immer und immer wieder. So fühle ich mich auch. Irgendwann fängt er an jeden Tag vom Dach eines Hauses zu springen, um seinem Leben ein Ende zu setzen. Bringt natürlich nix, da er am nächsten Tag wieder aufwacht und denselben Tag erneut erlebt.
    Rein gedanklich stürze ich mich auch jeden Tag vom Dach. Ich habe aber keine wirklichen Selbstmordgedanken, nichts liegt mir ferner als das!


    Genau so etwas habe ich vor ca. 7,5 Jahren erlebt! Und weiß bis heute nicht 100%ig was geschehen ist. Es ist eher wie ein Puzzle, das sich langsam (für meinen Geschmack viel zu langsam:D) zusammen setzt.


    Dieser Satz könnte von mir stammen. :)

    Ha! Ich wusste, dass jemand, der mich versteht und/oder in einer ähnlichen Situation ist, auch das Thema der dunklen Nacht erwähnt. Ich bin vor einigen Monaten darauf gestoßen und fühle mich schon sehr dadurch angesprochen. Du demnach auch, oder?

    Wie lange geht es Dir schon so? Hast Du auch das Gefühl, dass Du zwischen zwei Welten lebst? Wie gehst Du damit um?

    DeeCee
     
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