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Spiritualität = Der Weg aus einem seelischen Tief?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von EinsamerEngel, 21. August 2007.

  1. EinsamerEngel

    EinsamerEngel Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2007
    Beiträge:
    33
    Ort:
    Nordhorn
    Werbung:
    Hi,

    also ich bin noch nicht wirklich lange hier, aber mir ist aufgefallen, dass die Meisten User sich schriftlich sehr gut ausdrücken können ... was auf einen gewissen Grad an Intelligenz hinweist. Hinzu kommt meine Beobachtung, dass einige Menschen ihren Weg zur Spiritualität durch eine persönliche Krise gefunden haben.
    Ich zähle zu den persönlichen Krisen vor allem "Psychische Erkrankungen" (wie sie so gerne von der Wissenschaft beschrieben werden):
    Depressionen, Angststörungen, Essstörungen usw., sowie Schicksalsschläge.

    Diese "Krankheiten" sind für viele andere Menschen nicht wirklich nachvollziehbar oder verständlich, es sei denn ... sie haben durch persönliche Erfahrungen in der Familie etc. damit zu tun gehabt.
    Ich bin vielen psychisch kranken Menschen begegnet und habe alle als durchaus: Intelligent, einfühlsam, herzlich etc. erlebt.

    Nun mein Gedanke: Warum werden diese Menschen plötzlich krank?
    Eine Krankheit ist immer nur ein Warnzeichen, dass ein Ungleichgewicht in deinem Körper oder in deiner Seele (Psyche) vorherrscht (TCM - Fünf Elemente Ernährung) - je gravierender dieses Ungleichgewicht, umso schlimmer die Krankheit!

    Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass all diese Menschen einfach überaus sensibel und intelligent sind und deswegen die Erfahrungen im Leben näher an sich ranlassen als andere, die sich eben weniger Gedanken machen, so ist es für mich logisch, dass sie plötzlich in ein Ungleichgewicht geraten.
    Diese Ungleichgewicht führt dann zu der Erkrankung und diese Erkrankung wird dann von der Gesellschaft auch noch als abwertend oder als "nicht normal" betitelt. Die Folge: Diese überaus sensible Person fühlt sich ausgegrenzt, ja eben nicht normal .... und dann gibt es nur noch einen Weg um wieder gesund zu werden: Man muss lernen sich selbst anzunehmen oder einen Sinn in allem zu finden und das lehrt und lernt dich die Spiritualität.
    Ich könnte das noch viel weiter ausfächern, aber ich glaube, dann würde dieses Thema die Seite sprengen.
    Was meint ihr dazu?
    Seit ihr auch durch ein seelisches Tief auf diesen Weg gekommen?
    LG Maria
     
  2. Telar

    Telar Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    175
    Ort:
    Bonn
    ja, durch Jahrelange Depressionen. Durchläufe von Psychotherapeuten,
    und medikamente

    Irgendwann hab ichs dann mal mit verschieden Meditationsarten versucht
    und bin dann Irgendwann bei TM hängen geblieben.
    Durch einige Interessante ereignisse bin ich auch bei Meditation geblieben.

    Die verbesserungen waren allerdings nicht von heute auf morgen sondern, haben sich langsam eingestellt. Über die Jahre hatte ich zwar immer mal schübe die Ich durch meditieren nicht weg bekam, und musste dann mal wieder zu den chemischen keulen greifen, aber diese wurden immer weniger.

    Im moment bin hatte ich seit 1.5 Jahren keinen schub mehr, was ich natürlich sehr erfreulich finde.

    Ob ich nun sonderlich Intelligent bin, weiss ich nicht, warscheinlich nicht so sehr im akademischen sinne. Ich sammel eher an lebensweisheiten und lerne viel auf der menschlichen schiene, ich nehme an das man dies auch ein wenig als Intelligent sehen kann :)
     
  3. kleine venus

    kleine venus Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2007
    Beiträge:
    50
    Ort:
    Linz
    Mir ging es sehr ähnlich.
    Habe oft Depressionen gehabt und wurde dadurch sehr isoliert von der Gesellschaft, bis ich begreifen musste, dass man vor allem nicht immer die Schuld bei sich suchen darf, aber sein Leben selber gestalten kann. Betonung auf kann. Die Umsetzung verlief bei mir über viele Umwege und ich landete schließlich bei der Astrolgie und anderen Themen.
    Unser Karma ist einfach oft vorbelastet bzw. belastet und das was uns aus dem Gleichgewicht in diesem Leben bringt ist auch gleichzeitig das was uns die vielen Fragen im Leben beantworten kann, wenn man auf sich selber hört.
    Es heißt immer so schön: Mut zu sich selber haben!
    Ich habe einfach bewusst auf mich und mein Innerstes gelernt zu hören. Bewusst mir selber zu zuhören und es nicht zu verfälschen. Das bedeutet nicht nur das sehen, was man sehen will, sondern vor allem das was unangenehm ist.
    Die schönen Erfahrungen im Leben bleiben wunderschöne Erinnerungen und Balsam für die Seele, die nicht schönen helfen der Seele selber schön zu werden.
    Insofern sind Krankheiten in welcher Form auch immer, der lauteste Schrei der eigenen Psyche: Hör mir endlch zu!
    Hört man auch dann weg, läuft man Gefahr in einen Teufelskreis der absloluten Selbstignoranz zu geraten. Und das ist für Aussenstehende nicht oder nur sehr schwer zu durchbrechen, denn die eigene Seele müssen wir selber am besten kennen!
    Dennoch bleiben dann aus verschiedensten Gründen dunkle Bereiche. Ein spiritueller Weg kann auch diese Erhellen, doch der Weg ist nicht einfach und braucht viel Zeit.

    Liebe Grüsse,

    kleine venus
     
  4. Aphrodite60

    Aphrodite60 Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2007
    Beiträge:
    431
    Ort:
    Dithmarschen/Schleswig-Holstein
    Deine Beobachtung kann ich, von meiner Seite aus auch bestätigen.
    Durch persönliche Tragödien habe ich den Weg zur Spiritualität gefunden.
     
  5. rainbowchild

    rainbowchild Guest

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    Hallo Engel,

    auch ich habe in einer tiefen Lebenskrise spirituelle Hilfe erfahren und kann seither nicht mehr ignorieren, das es da etwas gibt, was sich mit menschlichen Maßstäben nicht messen lässt.

    Die gute schriftliche Ausdrucksweise ist bedingt durch die viele Übung, denke ich. Mit Intelligenz hat das weniger zu tun. Auch Analphabeten können intelligent sein und Legastheniker (wie ich) sind auch meistens überdurchschnittlich intelligent.

    Ausserdem tummeln sich im Internet nur Leute, die auch einen Computer haben. Das allein setzt schon einiges vorraus. Wenigstens sind jetzt immer mehr "normale" Leute online. Am Anfang waren es fast ausschliesslich Sog. Systemadministratoren. Mit denen konnte man nicht viel anfangen. *g* Die haben alle einen Knall. (sorry)

    Fazit: Es ist unsere miese, intollerante Gesellschaft, die Alternativen nötig macht. Wenn du nicht funktionierst, dann schmeissen sie dich auf den Müll. Wenn du arm bist, bist du weniger wert als ein Hund.

    LG

    Jenny
     
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