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Spielergesellschaft –Kann man das Geldspiel noch vor dem Game Over abbrechen?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Farid, 1. Dezember 2012.

  1. Farid

    Farid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2011
    Beiträge:
    4.214
    Ort:
    Berlin
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    Sein wir doch mal ehrlich! Wir leben in einer Spielergesellschaft und das Spiel, um das es geht ist das Geldspiel. Seitdem es erfunden wurde, war man darauf bedacht, es immer raffinierter und ausgeklügelter zu machen. Der Anfang waren Steinchen oder Muscheln, die hin und her gehandelt wurden. In diesem Spiel wird es aber nie einen Gewinner geben, denn einen Gewinner kann es nur geben, wenn das Spiel ein Ende hat. Wenn das Spiel kein Ende hat, wird es bis zum Game Over gespielt.
    Nun gibt es bei einem Spiel aber auch noch die Möglichkeit, es vorzeitig zu beenden. Das wird gemacht, wenn einem das Spiel zu lange dauert, einem die Lust darauf vergangen ist oder man sieht, dass das Spiel schadet.
    Ich, für meinen Teil würde dieses Spiel gerne abbrechen, denn ich denke, dass es seit seiner Einführung vor allem Gier, Neid, Raub, Ungleichheit und viele andere negative Sachen beim Menschen ausgelöst hat. Außerdem wird für Geld fast alles gemacht. Es fördert die Respektlosigkeit gegenüber dem Leben. Die Artenvielfalt auf unserem Planeten schwindet dahin. Das Geld wird wichtiger als zum Beispiel ein lebender Baum angesehen. Doch was ist das Geld, wenn das Leben darunter leidet?
    Wie bei jedem Spiel gibt es Personen, denen das Spiel keinen Spaß macht.
    Wenn eine einzelne Person das Spiel abbricht, bevor er ablebt ist er in den Augen der meisten Spielenden ein Spielverderber. Er besitzt keinen Wert mehr für sie, außer er gliedert sich wieder ein. Wenn eine Person sein Geld verliert, wird sie aus der Gemeinschaft der Spielenden entweder ausgestoßen oder durch Hilfe anderer Spieler wieder zum Spielen angeregt.
    Wenn mehrere Personen aus dem Spiel aussteigen wollen, wird darüber diskutiert, das Spiel ganz abzubrechen. Ein Kollektiv kann auf ein Spiel einwirken, wozu eine einzelne Person kaum in der Lage ist. Es sei denn, es gibt nur zwei Spieler. Nun ist es aber so, dass das Geldspiel ein Gesellschaftsspiel ist und aus mehr als zwei Personen besteht. Es wird auch von Seiten des Schulsystems immer dafür gesorgt, dass neue Spieler dazukommen. Um die Kinder an das Geldspiel heranzuführen wird als Erstes das Geld verbildlicht, zum Beispiel mit Äpfeln oder Birnen. Wenn sie die Spielregeln begriffen haben, können sie einsteigen. Das gibt dem Spiel neuen Aufwind.
    Ein Spiel kann nur gespielt werden, wenn es Spieler gibt. Ist die Zerstörung des Lebens auf unserem Planeten durch das Spiel, das Spiel wert?


    In der griechischen Mythologie gibt es die Geschichte vom König Midas.
    Midas war bekannt für seine Habgier. Er hatte von Dionysus einen Wunsch frei und er wünschte sich, dass alles was er berührte zu Gold werde. Dionysus erfüllte ihm diesen Wunsch. Doch alles, was er berührte wurde zu Gold. Auch seine Nahrung. Er drohte zu verhungern und zu verdursten.
    Aus seinem ersehnten wahrgewordenen Traum wurde ein Fluch. Dionysus sollte ihn wieder davon befreien. Es gab für ihn nur die Möglichkeit zu sterben oder, wie ihm Dionysus riet, sich im Fluss zu reinigen.
    Hier die Disney-Fassung: http://www.youtube.com/watch?v=y1CmVmslJ18

    Ich finde unsere Gesellschaft verkörpert Midas in der Golden-Touch Phase.

    Wäre es nicht vernünftiger sich von dem Fluch zu lösen?
    Können wir uns aus der Abhängigkeit und Spielsucht befreien?

    LG
    Farid
     
  2. Gigant

    Gigant Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2012
    Beiträge:
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    Ort:
    Unterwegs
    Hier hat ein Kollege nochmal darauf hingewiesen, was wir beim kommenden Bankrott für Zustände erwarten können, nur diesmal wirs viel schlimmer werden als Damals, das Damals wird dagegen wie die "gute alte Zeit" wirken, für die paar dies dieses mal überleben:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=271076

    hier der Plan:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

    http://wearechangeaustria.wordpress.com/2010/05/21/flughafen-von-denver/

    also nix von wegen nix gewusst diesmal;)
     
  3. Gigant

    Gigant Mitglied

    Registriert seit:
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    ja es gibt nur 1 Möglichkeit: alle sofort und ganz aus diesem Geldsystem aussteigen.

    Sonst...s.o.

    Es liegt in unserer Hand, jetzt.

    LG
     
  4. Farid

    Farid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Es wäre auf alle Fälle schön, wenn eine Tendenz dahin zu beobachten wäre.
    Das Geld schafft nur Ungerechtigkeit, Ungleichheit, Gier und Neid.
    http://www.luk-korbmacher.de/Schule/VWL/papageld.htm

    http://www.vision2012.net/neuezeit/weltohnegeld/RueckkehrinsParadies.htm

    .....
     
  5. Sabbah

    Sabbah Sehr aktives Mitglied

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    Ungerechtigkeit, Ungleichheit, Gier und Neid geht dem Geld schon lange voraus. Deswegen kann man nur betonen, dass Geld diese repressiven Eigenschaften NUR auf Grundlage einer bestimmten Form der Warenproduktion nämlich der privaten besitzt, die da bereits in der Wertform enthalten sind.
     
  6. Gigant

    Gigant Mitglied

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    Warum sollen Ungerechtigkeit, Ungleichheit, Gier und Neid in der privaten Herstellung von Waren als Werte enthalten sein?
     
  7. Sabbah

    Sabbah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wien
    weil darin die Möglichkeit besteht, dass sich Arbeit in der Wertform ungleich austauscht, und ausgetauscht kann sie nur werden, wenn privat (für den Markt) produziert wird!
     
  8. Gigant

    Gigant Mitglied

    Registriert seit:
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    Unterwegs
    Und wie geht es das sich Arbeit in der Wertform gleich austauscht?
     
  9. Sabbah

    Sabbah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wien
    überhaupt nicht! :D

    Ware muss aufhören sich auszutauschen! Das vorausgesetzt gibt es zwei Möglichkeiten: entweder jeder arbeitet und sorgt für sich selbst und seine nächsten, das würde uns ungefähr 15 Tausend Jahre in die Vergangenheit katapultieren, oder wir lernen gemeinschaftlich zu produzieren und die Produktivkräfte bei maximalen Nutzen zu bündeln und verteilen die produzierten Güter nach den unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen! Die Materie und Kraft die früher getauscht wurde, wird also verteilt!
     
  10. Gigant

    Gigant Mitglied

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