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Spiegelgesetz brauche hilfe beim lösen einer situation

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von blackcat, 19. August 2008.

  1. blackcat

    blackcat Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2006
    Beiträge:
    79
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    Guten Morgen, ich habe eine Frage zum spiegelgesetz, ich kenne es zwar schon länger jedoch habe ich Schwierigkeiten mir manche Dinge zu entschlüsseln und diese aufzulösen und überhaupt zu erkennen.
    Also in meinem Beispiel habe ich also einen Partner gehabt der in meinen Augen also total unzuverlässig war außer es ging um andere, hat mich dann so gestört das ich die sache beendete. Da ich aber verliebt war und er sich nach einiger zeit wieder meldete und mit mir zusammensein wollte dachte ich eben ich gehe die sache anders an werde offener akzeptiere das er vergesslich war und eben ein Problem hat Gefühle zu zeigen sowie offen seine Meinung zu sagen. Man muß sagen ich hab damals dementsprechend auf seine reaktionen reagiert und mich dann frustriert einfach auch nicht mehr gemeldet was dazu führte das sich dann niemand beim anderen meldete ich beendete das ganze ein 2tes mal und ihm war das anscheinend immer ganz egal denn er wollte sich weder auf Problemansprachen meinerseits einlassen noch darüber reden. Ich dachte dann viel darüber nach auch über mein Verhalten änderte meine Einstellung zu vielen Themen und stellte fest das ich eben diesen Mann immer noch liebe oder nicht loslassen kann. Nach einem halben Jahr meldete er sich tatsächlich wieder. Ich mit einer völlig neuen Grundeinstellung zum Thema Liebe und er mit der Erkenntnis wie es sich anfühlt wenn man sich bei seinem Partner nicht meldet. Wir kamen wieder zusammen, nur diesmal war alles noch schlimmer. Mein Herz war offen und ich war wirklich bereit alles schaffen u können, nur im Grunde hatte sich nichts geändert seinerseits. Er sagte das zwar aber die Realität sh anderes aus Er meldete sich noch weniger, log mich sogar an aber trotz allem beteuernd er würde mich lieben. Je offener ich meine Gefühle zeigte desto schlimmer wurde das Ausweichmanöver. Ich wollte eine stabile Verbindung da ich den Fehler ja in meinem Verhalten und meinem Gegenschlag wähnte das ich mich ebenso wenig meldete wie er sich bei mir damals. Irgendwann kam dann heruas das ich ihm damit auf die nerven ging. daraufhin zog ich einen endgültigen schlußstrich und ließ ihm 5 tage zeit sich bei mir zu melden um alles zu klären. Das ist 2 monate her und ich habe nicht einen piep gehört. Trotz allem beschäftigt mich mein spiegel immer noch wohl auch weil ich noch gefühle habe. Aber es geht mir hier nicht darum mich auszuweinen sondern ich möchte einfach nur hilfe im lösen dieses Spiegelbilds. Ich komme nicht dahinter was es damit auf sich hat. Obwohl es sicher leicht herauszufinden ist aber ich bin in der hinsicht blockiert oder so was. Hat also jemand von euch eine idee?
    Also wer mir einen Tipp geben kann dem wäre ich sehr dankbar ich selber möchte die angelegenheit für mich abschließen mir fehlt nur noch ein tick dafür.

    Vielen Dank und LG
     
  2. Omni B tron

    Omni B tron Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2006
    Beiträge:
    281
    Liebe Blackcat ,

    wie zuverlässig bist Du Dir selbst gegenüber?
    Ist Dir Zuwendung von Außen zu erhalten wichtiger ,als sich Dir selbst zuzuwenden?

    Hast Du etwas vergessen?
    Ein wichtiges Versprechen, was Du Dir, Deinem Unterbewußtsein gegeben hattest.
    Wie sieht es aus , wie gut kümmerst Du Dich um Dich selbst und vergißt Deine eigenen Bedürfnisse nicht?

    Das waren so meine Gedanken zu Deinem Text als Spiegel.

    Alles Liebe Omni
     
  3. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310

    Hi Blackcat!

    Man kann es m.A.n. nicht so sehen, dass man die Eigenschaften des Gegenübers einfach in sich selbst vermutet... Also dieses Denken, dass wenn man z.B. belogen wird, man selbst zum Lügen neigt, oder wenn man Unzuverlässigkeit an anderen verurteilt, man selbst unzuverlässig ist. Es ist einerseits nicht so simpel, andererseits ist es sogar noch etwas einfacher.

    Wenn ich bei mir selbst Situationen zu deuten versuche, dann schaue ich erst mal auf das eher Allgemeine, das Grundlegende. Das kann man an einem oder auch mehreren grundlegenden Gefühlen erkennen, die auftauchen, wenn Du daran denkst. Das wird mit Sicherheit z.B. Enttäuschung sein. Da werden Gedanken herumschwirren wir: "Warum kann ich nicht mal Glück haben?" usw.

    Das hat damit zu tun, dass die Situation sowohl Deine Wünsche spiegelt, weitreichender übrigens als die Situation sie selbst zeigt, also auch mehr oder weniger auf Zukunft bezogen, im Sinne von: Wenn es perfekt laufen würde... als Beispiel und etwas übertrieben: Heiraten, Kinder, Familie, Haus im Grünen... Auf der anderen Seite sind da Ängste. Und die wiederum kommen aus der Vergangenheit. Die Situation spiegelt Dir beides. Wünsche wie auch Ängste und momentan eine Art "Summe" aus beidem, weil Du eine Art Resultat vor Dir zu haben scheinst. Diese Summe existiert aber nicht. Klar, Du kannst vielleicht sagen, was diesen Mann angeht, ist es vorbei, falls Du so denkst. Aber es geht um diese grundlegenden Themen die Deine Ängste und Wünsche betreffen und was das angeht hast Du niemals eine Summe, denn es geht ja immer weiter. Umso wichtiger ist es aber, dass Du gerade in den Bereichen die für Dich sehr bedeutungsvoll sind (wieder: Wünsche und Ängste hoher Intensität), wie es das Thema Liebe/Partnerschaft für die meisten Menschen ist, insgesamt klarer siehst. Deshalb halte ich persönlich auch sehr viel davon sich das eigene Leben, oder auch nur Situationen anzuschauen um daraus über sich selbst zu lernen. Denn sie spiegeln wirklich.

    Wie gesagt, schau erst mal auf die grundlegenden Gefühle die das auslöst. Und dann darauf, inwiefern Dir das neu ist. Schau Dir gewisse Muster an, die in dieser Beziehung abgelaufen sind, aber auch sonst in Deinem Leben, die das Resultat... das Gefühl (bsp. Enttäuschung) herbeiführten. Frag Dich, was Du in den Situationen dachtest, fürchtetest. Deine Überzeugungen sind es im konkreten, die sich in den Situationen/Momenten Deines Lebens spiegeln. Das betrifft auch Überzeugungen über andere Personen, ganz allgemein Männer... usw.

    Wenn Du mal den Satz nimmst und umdrehst: "Ich glaube was ich erfahre." ... zu "Ich erfahre was ich glaube." und Dir dahingehend Deine Erfahrungen anschaust, wie auch was Du glaubtest und glaubst, wirst Du schon deutlich klarer sehen. Schreib vielleicht mal alles auf, dann kann es passieren das Dir Lichter aufgehen... ganzer Kronenleuchter vielleicht ;)

    VG,
    C.
     
  4. blackcat

    blackcat Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2006
    Beiträge:
    79
    Hallo und vielen Dank omni und condemn!
    Das hatte ich mir auch schon überlegt ob ich mich selbst nicht wichtig genug nehmen oder auch mir selbst versprechen gegenüber breche. Aber ich denke ich muß noch tiefer graben.

    Condemn was Du geschrieben hast fand ich sehr interessant

    "Wie gesagt, schau erst mal auf die grundlegenden Gefühle die das auslöst. Und dann darauf, inwiefern Dir das neu ist. Schau Dir gewisse Muster an, die in dieser Beziehung abgelaufen sind, aber auch sonst in Deinem Leben, die das Resultat... das Gefühl (bsp. Enttäuschung) herbeiführten. Frag Dich, was Du in den Situationen dachtest, fürchtetest. Deine Überzeugungen sind es im konkreten, die sich in den Situationen/Momenten Deines Lebens spiegeln. Das betrifft auch Überzeugungen über andere Personen, ganz allgemein Männer... usw. "

    Also meinst du damit ich soll mir anschauen wo ich meiner meinung nach in diesr Beziehung enttäuscht wurde und dann gucken ob das schon immer so war oder wo das noch auftaucht? Es ist allerdings so das ich bisher immer mit Männern zutun hatte die sich nicht regelmäßi meldeten bzw wo es mich störte das sie so unzuverlässig waren. Argh wie finde ich da meine verborgene Überzeugung heraus die scheint einfach zu lauten das ich Männer meiner meinung nach unzuverlässig sind und ich wohl besser mit mir allein dastehe wenn ich das mal so krass sage. Oder das ich mich selbst einfach zu unwichtig sehe als das man sich bei mir melden sollte. Das ist alles ziemlich komplex ich schätze würde ich mich als außenstehender sehen würde es nicht schwierig sein das zu durchleuchten!
    Danke auf jeden Fall für die Denkanstöße!

    LG
     
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
    Hi Blackcat!

    Ja, Du kannst Dir z.B. Situationen vor Augen rufen, die für Dich enttäuschend waren. Etwa, wenn Du auf jemanden gewartet hast und er nicht kam, oder sich nicht meldete usw. Nimm einfach die Situationen die Dir sowieso von selbst einfallen. Du kannst Dir dann verschiedene Fragen stellen. Zum Beispiel, was für Befürchtungen Du damals hattest. Gab es das Gefühl "Verdammt, ich habe es doch gewusst?" ...Und auch allgemeiner: Was für einen Glauben man daraus ableiten könnte. Dann kannst Du Dich fragen, was eine andere Person glauben könnte, um so etwas zu erfahren.
    So wirst Du Deinen Gedanken schon auf die Schliche kommen. Aber halte die Dinge einfach. Es ist wirklich nicht kompliziert in dem Sinne, dass das sehr unbewusst wäre. Es ist eher deshalb "unsichtbar", weil man zu sehr von der Wahrheit dessen überzeugt ist, was man glaubt. Daher: Zweifle alles an. Nimm nichts als Wahrheit, auch wenn Dein Gefühl und Begründungen noch so stark sagen, etwas sei absolut wahr und könne nicht anders sein.

    Ja, das kann durchaus der Kern sein. Und diese Überzeugung wird gestützt und begründet durch jede Menge Erinnerungen, Erfahrungen, auch Dinge die Du gehört hast... vielleicht die Erinnerung daran, wie jemand Dich davor warnte, das Männer so und so sind etc.

    Halte es einfach. Ein Muster hast Du ja dann schon mal: Männer, die eher unzuverlässig sind. Und ja, es kann viel bringen wenn man sich aus der Distanz betrachtet. Oder als Gedankenspielerei kannst Du auch annehmen, dass Du über eine Bekannte nachdenkst die Dir davon erzählt wie Du es einer Freundin vielleicht erzählen würdest.

    Übrigens gibt es eine Methode, die gerade für dieses Thema gut funktioniert, also alles was den Zwischenmenschlichen Bereich angeht. "The Work" von Byron Katie. Sie ist wirklich einfach und es gibt jede Menge Beschreibungen die für die Anwendung reichen im Internet. Kannst ja mal danach Googlen.

    VG,
    C.
     
  6. blackcat

    blackcat Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2006
    Beiträge:
    79
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    Dankeschön nochmal für die vielen Denkanstöße!
    Bei mir rotieren die Gedanken da geradezu ich werde mir die Seite mit the work auf jeden Fall angucken und auch mal durchgehen. Ich denke dann kann ich die ganze Situation auch bald für mich abhaken.

    Es ist nicht gerade einfach sich selbst aus der anderen Perspektive wahrzunehmen, aber versuchen werde ich das auf jeden Fall. Wenn ich also so zurückdenke kommt es mir wirklich so vor als hätte ich mir etwas selbst einprogrammiert was im Endeffekt gar nicht stimmt. Dieses erwarten von Ablehnung vielleicht. Das muß erstmal wieder raus aus dem Kopf!
    Also danke nochmals jetzt hab ich einen Ansatz wo ich an mir arbeiten kann!

    LG
     
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