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Spenden? Soll man eigentlich ...

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von PrimusMaximus, 3. Oktober 2006.

  1. PrimusMaximus

    PrimusMaximus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2006
    Beiträge:
    23
    Ort:
    Salzburg
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    zur Zeit noch Spenden?

    Ich hatte gestern mit einem Freund eine Diskussion darüber. So recht sind wir auf keinen grünen Zweig gekommen.

    Der Grund-Tenor war jedoch, dass man heutzutage nicht mehr weiss, wohin man spenden soll und auch nicht wieviel. Und dass es sowieso nix bringt, weil angeblich die meisten Spendenorganisatoren sich bis zu 90% !!!!!! einbehalten. Ich kann das fast nicht glauben.

    Begonnen hat die Diskussion damit, dass ich auf meiner HP (http:juhuuh.eu) auch einen Link gesetzt habe, wo man spenden kann. Er sagte nur, "das bringt eh nix". Aber: ich denke, jeder Cent hilft helfen, oder? (nicht falsch verstehen, das ist KEIN Spendenaufruf!)

    Was ist eure Meinung dazu? Welche Erfahrungen habt ihr diesbezüglich gemacht? Und für was habt ihr bereits gespendet?
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo PrimusMaximus,

    na das ist ein heißes Thema!

    Ich habe gehört, wenn man das gesamte Weltvermögen auf alle Weltbürger aufteilt, bleibt für den einzelnen nichtmal genug zum Überleben. Was nicht heißen soll, dass man dem Nächsten nicht helfen soll - im Gegenteil.

    Die Frage ist wie hilft man so, dass alle was davon haben. Stichwort: Hilfe zur Selbsthilfe.

    Da ich auch sehr skeptisch bin, was Hilfsorganistionen und im Besonderen die Regierungen, die dieses Geld erhalten, damit machen (Zunami 2004), bin ich dazu übergegangen, direkt zu spenden.

    Es gibt engagierte Menschen, die auf eigene Faust zB in Kinderheime in Rumänien fahren und dort alles, was sie hier eingesammelt haben, abgeben.

    In unserer Ortschaft gab es eine Familie, die extrem bedürftig (wegen Krankheit) war, die haben ein Kuvert zu Weihnachten in den Postkasten bekommen. Da haben ein paar zusammengelegt. Da kann Hilfe zur Selbsthilfe nicht funktionieren - eh klar.

    Hilfe zur Selbsthilfe ist für mich, wenn jemand in Geldnot ist, aus der er aufgrund der Bankzinsen nicht mehr aus eigener Kraft rauskommt, Geld zu borgen. Hat in unserem Bekanntenkreis schon einige Male funktioniert. Man nimmt den Leuten nicht das Selbstwertgefühl indem man ihnen Almosen gibt sondern eine reale Chance.

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
  3. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    hallo,

    ich spende regelmäßig; an organisationen, wo ich das gefühl habe, dass es auch hilft.

    (zb war da in österreich im frühjahr in dürnkrut eine hochwasserkatastrophe)

    zudem habe ich seit einigen jahren ein SOS patenkind, wo ich mich verpflichtet habe, jeden monat 28.- zu bezahlen.
    ich wollte ein patenkind in österreich, daniela ist aus tirol, da ich da doch den kontakt pflegen kann, briefe schreiben, zu weihnachten ein päckchen schicken ... etc.

    spenden hilft in meinen augen schon, wir sind grad selbst in der situation, dass mein sohn seit einem unfall im moment querschnittgelähmt ist, und meine firma (eine riesengroße firma mit 4200 mitarbeitern) eine aktion für patrick ins leben gerufen hat.
    mit dem geld kann er sich dann zb ein behindertengerechtes auto kaufen, einen therapiehund, was auch immer.

    denke, wenn man selbst hilft, bekommt man das dann - wenn man es braucht - auch zurück. wie man ja sieht ...

    glg die lila
     
  4. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    unser wohlstand basiert auf dem rücken anderer. (das IST der kapitalismus)

    was machen wir, wenn wir spenden?

    wir geben den menschen, die wir berauben, einen bruchteil dessen zurück, was ihnen von vornherein zusteht.

    und das verkaufen! wir als solidarität, um uns vor und selbst abzuputzen und nicht hinzusehen.

    wyrm
    :firedevil
     
  5. PrimusMaximus

    PrimusMaximus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2006
    Beiträge:
    23
    Ort:
    Salzburg
    DAS sind ja harte Worte! Aber denkst Du nicht auch, daß das zur Zeit das EINZIGE Regierungssystem ist, das so wenigstens halbwegs funktioniert. An zahlreichen Beispielen kannst du ja ersehen, daß der Kommunismus nicht wirklich funktioniert und alles immer wieder zur Marktwirtschaft und Demokratie zurückkehrt!

    Gruß

    Primus
     
  6. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
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    Hallo Primus :)

    Warum sollen wir uns immer mit dem kleineren Übel zufriedengeben?

    Vor allem unter dem Aspekt, dass sich kleine Übel mit der Zeit zu grossen Übeln entwickeln?

    Sich mit dem kleineren Übel zufriedenzugeben ist eine politische Rechtfertigung der "demokratischen" Machthabenden und im Kern abstrus.. eine subtile Manipulation auf gesellschaftlicher Ebene.

    Die Aussage klingt zwar logisch, ist es aber nicht.

    Die Frage ist:

    Geben wir uns damit zufrieden, dass uns der kleine Finger statt der ganzen Hand abgeschnitten wird? ..Obwohl es unmenschlich ist und bleibt? (und zu welchem Preis?) ;)

    Wyrm
    :firedevil
     
  7. PrimusMaximus

    PrimusMaximus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2006
    Beiträge:
    23
    Ort:
    Salzburg
    Hallo Wyrm


    Würde das bedeuten, dass Du lieber das größere Übel in Kauf nimmst?

    Wollte ich nur mal so in den Raum stellen!

    Ist es nicht so, daß es besser ist ein wenig zurückzustecken als viel zurückzustecken?

    Gruß

    Primus
     
  8. HerrHundi

    HerrHundi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.336
    Ort:
    Zwinger
    Gar nicht. Ich spende nur, wenn ich dem Bedürftigen direkt was geben kann.
    Den Organisationen traue ich nicht und glaube, dass die Bedürftigen wohl nur einen Teil davon bekommen, nicht alles.
     
  9. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Im Zusammenhang mit Spenden, was haltet ihr von den Bettlern auf der Straße? Ich meine die organisierten Bettlerbanden, nicht die Obdachlosen.

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
  10. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.582
    Ort:
    NRW
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    Hey Primus,

    Ich hab wyrm so verstanden, dass wir uns mit gar keinem Übel zufrieden geben sollten, weder mit einem abgeschnittenen Finger noch mit einer abgeschnittenen Hand.
     
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