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Sozial oder asozial?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Arphen Maethor, 14. Januar 2009.

  1. Arphen Maethor

    Arphen Maethor Mitglied

    Registriert seit:
    15. Dezember 2006
    Beiträge:
    55
    Ort:
    Wechselt. Mal da mal hier, mal dort
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    Sozial oder asozial?
    Motto:
    Vor dem Gesetz ist fast jeder Bürger gleich!

    Gegenwärtig werden wir Zeugen des wirtschaftlichen Zusammenbruchs der Bundesrepublik
    Deutschland, nach dem Aufstieg zu Schlaraffenlandzuständen. An den Reaktionen und Taten der
    Verantwortlichen lassen sich hervorragende psychologische Studien durchführen, deshalb habe ich mich
    entschlossen, hier Teile aus meiner „Geheimpolitik“ einzufügen. In den Zeiten von Zusammenbrüchen
    kommen die Charaktereigenschaften der Verantwortlichen meistens ans Tageslicht. Insbesondere geht es um
    die Erkenntnis und Anwendung der Begriffe „sozial“ und „asozial“ oder „antisozial“. In meinem Lexikon
    suchte ich also die entsprechenden Begriffe heraus:
    1. sozial (lat.): die Gesellschaft, Gemeinschaft betreffend, gesellschaftlich; gemeinnützig; menschlich,
    hilfsbereit.
    2. asozial (gr.; lat.): gemeinschaftsfremd, gegen Einordnung in Gemeinschaften (in der Familie, am
    Arbeitsplatz usw. ).
    3. Der Begriff „antisozial“ wurde in meinem Lexikon nicht erklärt. Im sogenannten Umkehrschluß
    zum Begriff „sozial“ möchte ich ihn wie folgt definieren: gegen die Gesellschaft/Gemeinschaft gerichtet,
    unsozial, eigennützig, unmenschlich, egoistisch.
    Die Begriffe sozial und asozial sind deshalb besonders interessant, weil man durch sie erkennen kann,
    dass die Charakterlage der für ein Land verantwortlichen Menschen entscheidend ist für den Aufstieg oder
    Niedergang ganzer Nationen. Diktatur oder Demokratie, Krieg oder Frieden, sie entwickeln sich analog zu den
    Charakteren der herrschenden Persönlichkeiten. Das ist ein großes Gebiet und soll hier nur angedeutet werden.
    Das Grundgesetz scheint mir besonders geeignet, ein Licht auf die soziale Wirklichkeit der
    Bundesrepublik Deutschland zu werfen. Das Motto sei: „Vor dem Gesetz ist jeder gleich!“, gemäß Artikel 3
    des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt.
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat
    und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt
    werden.
    Ein mündiger Bürger muß selbstverständlich sozial und antisozial richtig unterscheiden können, wenn
    er den Suggestionen antisozialer Verführer nicht erliegen will. Wie wenig dies bis heute zumindest in der
    Bundesrepublik der Fall ist, dafür möchte ich ein Beispiel anführen, das für mich seit Jahren ein Stein des
    Anstoßes ist. Wenn man nämlich die sozialen Zustände in einem Lande im Sinne gewisser Geheimpläne
    gründlich ruinieren will, dann muß man zuerst dafür sorgen, dass innerhalb der Gesellschaft möglichst krasse
    soziale Unterschiede aufgebaut werden. In meiner „Geheimpolitik“ habe ich bereits darauf hingewiesen, dass
    die soziale Kastengesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland insbesondere durch die Gewerkschaften
    verwirklicht wird. Ein Grundprinzip besteht darin, dass man mit Hilfe von jährlichen prozentualen Lohn- und
    Gehaltserhöhungen die Unterschiede zwischen den Arbeitnehmern immer größer macht, um Neid und
    Mißgunst zu erzeugen und das soziale Gleichgewicht zu stören.
    Angenommen, die Löhne und Gehälter sind in dreißig Jahren um hundert Prozent gestiegen, und der
    Arbeitnehmer A hatte zu Beginn halb so viel Verdienst wie der Arbeitnehmer B, dann wird die Richtigkeit
    meiner Behauptung sofort deutlich:
    Arbeitnehmer: A B
    Grundgehalt: Euro 1.000 Euro 2.000
    + 100% Erhöhung
    in 30 Jahren
    Euro 1.000 Euro 2.000
    Gesamt: Euro 2.000 Euro 4.000
    Durch die prozentuale Erhöhung der Verdienste ist die Differenz zwischen den Gehältern der
    Arbeitnehmer A und B um tausend Euro gewachsen, ohne dass sich die individuelle Leistung der
    Arbeitnehmer verändert haben muß.
    Die prozentuale Erhöhung der Löhne und Gehälter ist somit ein asoziales Mittel zur Erzeugung
    von sozialen Spannungen.
    Bei einer linearen Anhebung der Löhne und Gehälter würde der Abstand der Grundgehälter immer
    gleich bleiben, nämlich tausend Euro. Dies würde dem Prinzip Solidarität und Gleichheit vor dem Gesetz
    -2-
    entsprechen, also der sozialen Gerechtigkeit.
    Dieses asoziale Prinzip der prozentualen Erhöhung wird auch bei den Renten seit Jahrzehnten
    durchgeführt, wo es noch viel drastischer wirkt, weil Rentnerinnen und Rentner ihre Grundrente nicht mehr
    durch individuelle Leistungen verbessern können.
    Seit Jahrzehnten wird dieses antisoziale Prinzip den bundesdeutschen Arbeitnehmern und Rentnern
    von ihren politischen Führern als soziale Gerechtigkeit verkauft, ohne dass sich nach meinem Wissen dagegen
    jemals ein ernstzunehmender Protest erhoben hat. Daran kann man erkennen, wie es in Deutschland mit dem
    Unterscheidungsvermögen der Verantwortlichen zwischen sozial und asozial bestellt ist — nämlich sehr
    schlecht.
    Die Gewerkschaftsmitglieder sollen sich doch nicht einbilden, dass jene ihrer Anführer, die im Jahr
    eine viertel Million Euro verdienen, und diverse Aufsichtsratsposten in Aktiengesellschaften besitzen,
    ernsthaft an einer sozialen Gerechtigkeit interessiert sind. Der mit Geheimpolitik Vertraute weiß, dass einige
    sogar an den Konferenzen der „Trilateralen Kommission“ teilnehmen, was eben vermuten läßt, dass sie als
    Handlanger der Unsichtbaren Weltregierung das Land in einen Zustand von Klassenkampf und Anarchie
    hineinführen sollen. Die Zusammenbrüche der gewerkschaftseigenen Firmen „Neue Heimat“ und „Coop“
    haben ja einiges von dem ungesetzlichen Sumpf freigelegt, der sich in den führenden Etagen der
    Gewerkschaften gebildet hatte, wozu ich mir weitere Kommentare ersparen will. Auf der gleichen antisozialen
    Ebene bewegt sich jene Politik, die mit einem undurchschaubaren Netz von Privilegien das Beamtentum zu
    einer besonderen Kaste macht. Die deutschen Christen haben wahrhaftig keinen Grund, hochmütig auf das
    indische Kastensystem herabzuschauen, denn in Deutschland herrschen fast dieselben Zustände, nur nicht so
    sichtbar.
    Die Gewerkschaften sind ein Rest aus den Zeiten, als man von der „Diktatur des Proletariats“
    schwärmte. Wohin die „Diktatur des Proletariats“ in der Lebenspraxis führt, das kann heute jeder am Schicksal
    Rußlands studieren.
    Eines steht jedenfalls fest, dass die prozentuale Erhöhung von Löhnen und Renten die antisozialste
    Form der Schaffung von arbeitslosem (unproduktivem) Einkommen ist. Sie rangiert noch vor dem Zinswucher,
    weil ihre Anwendung durch den Willen von Wählern, Politikern und Gewerkschaftsmitgliedern
    getragen wird. Die Kirchen sind der zweitgrößte Arbeitgeber der BRD und spielen oft den Hüter der Moral.
    Noch nicht einmal in ihrem eigenen Haus haben die Kirchenfürsten diese asozialen Zustände beseitigt!
    Die gleichen antisozialen Tatsachen finden sich in der deutschen Steuergesetzgebung in jenen Teilen,
    welche die Steuerfreibeträge betreffen. Die Anwendung der Steuerfreibeträge führt in vielen Fällen dazu, dass
    Großverdiener gegenüber Kleinverdienern das Doppelte und Dreifache an Steuern sparen. Auch diese
    asozialen Gesetze werden seit Jahrzehnten von den verantwortlichen Politikern und den christlichen
    Gewerkschaftsführern dem deutschen Volk als „soziale Gerechtigkeit“ verkauft.
    Sicher würde das Steuergesetz die soziale Gleichheit vor dem Gesetz am besten repräsentieren, so
    dachte ich, denn schließlich sind jeden Monat Millionen von arbeitenden Menschen von den Wirkungen dieses
    Gesetzes betroffen. Ein Teilbereich des Steuergesetzes ist das Lohnsteuergesetz, mit dem die abhängig
    Beschäftigten behandelt werden. Die Lohnsteuertabelle muß also ganz besonders den Charakter und die
    Denkweise der für diese Gesetzgebung verantwortlichen Politiker darstellen.
    Unter anderem stellte sich mir die Frage: Wie hoch mag wohl der steuerliche Wert einer
    bundesdeutschen Ehefrau sein? Ein kurzer Vergleich in der Lohnsteuertabelle machte mich dermaßen stutzig,
    daß ich mich zur Aufstellung der folgenden Tabelle gedrängt fühlte.
    Abzugtabelle gültig ab 1. Januar 2005:
    Steuerpflichtige
    r
    Bruttoverdienst
    pro Monat
    in Euro
    Steuerklasse I
    ledig,
    Lohnsteuer
    in Euro
    Steuerklasse III,
    verheiratet o.
    Kinder,
    Lohnsteuer
    in Euro
    Differenz:
    Steuerlicher
    Wert der Ehefrau
    in Euro
    . . . . . . 1.502,99 . . . . . 126,33 . . . . . . . . . . -.- . . . . . . . 126,33
    . . . . . . 2.000,99 . . . . . 261,66 . . . . . . . . 39,16 . . . . . . . 222,50
    . . . . . . 3.002,99 . . . . . . 561,91 . . . . . . . 271,00 . . . . . . . 290,91
    . . . . . . 4.001,99 . . . . . . 913,25 . . . . . . . 544,66 . . . . . . . 368,59
    . . . . . . 4.814,99 . . . . 1.237,33 . . . . . . . 778,16 . . . . . . . 459,17
    -3-
    Mit einem Blick kann jeder feststellen, daß von einer Gleichheit vor dem Gesetz keine Rede sein kann,
    denn dann müßte der steuerliche Wert jeder Ehefrau eben derselbe sein. Die Gleichheit vor dem Gesetz ist
    aber eine Mindestgrundlage, wo das soziale Denken eigentlich erst beginnt. Kurz gesagt, diese
    Handlungsweise ist:
    1. Antisozial – Bürgerfeindlich.
    2. Gegen das Gleichheits- und Solidaritätsprinzip gerichtet.
    3. Gegen die Menschenwürde gerichtet (Art. 1 GG)
    4. Frauendiskriminierung per Lohnsteuergesetz, somit gegen die Menschenrechte gerichtet (UNMenschenrechtskonvention).
    5. Gegen die christliche Sozialethik gerichtet.
    6. Ein ungerechtfertigten Entzug finanzieller Mittel zwecks Erzeugung von Armut zur Ausbeutung
    von Arbeitskräften.
    7. Antidemokratisch.
    In die gleiche Rubrik gehört der Steuerfreibetrag für die sogenannte „Eigenheimzulage“, der sich zu
    einem Betrag von ca. 10 Milliarden Euro summiert. Weil also einige Bürger den Wunsch nach einem Haus
    haben, unterstützt die Politik diese mit Steuergeldern, die sie all denen aus der Tasche nimmt, die sich mit
    einer Mietwohnung begnügen.
    Wo sind die Steuerfreibeträge für diejenigen, die den Wunsch haben nach einer Luxusyacht, einem
    Düsenjäger, einem Rolls Royce?
    Das Urteilsvermögen für sozial und antisozial hängt eng zusammen mit dem Urteilsvermögen für gut
    und böse. Der intelligente Bürger wird sich also die Frage nach der Ethik der verantwortlichen Politiker
    stellen! Natürlich steht es den Politikern frei, so antisozial und bösartig zu handeln wie es ihnen gefällt, denn
    sie wurden schließlich von der Mehrheit des Volkes gewählt. Ein intelligenter Bürger wird allerdings solche
    Charaktere nicht zu seinen Führern wählen und ihnen Verfügungsgewalt über Massenvernichtungsmittel
    anvertrauen, denn wie sagte doch einst ein deutscher Dichter: „Nur die allergrößten Kälber wählen ihre Henker
    selber!“
    Politiker, die solche Gesetze verabschieden und/oder unterstützen, sind charakterlich minderwertig
    und gehören nicht in die Regierung eines deutschen Staates, wie einst Friedrich der Große (1712-1786) schon
    feststellte:
    „Ein Justizkollegium, das Ungerechtigkeiten ausübt, ist gefährlicher und schlimmer wie eine
    Diebesbande. Vor der kann man sich schützten!
    Aber vor Schelmen, die den Mantel der Justiz gebrauchen, um ihre üblen Pressionen auszuführen, vor
    denen kann sich kein Mensch hüten; sie sind ärger wie die größten Spitzbuben in der Welt und meritieren eine
    doppelte Bestrafung.“
    *
    Quelle: Geheimpolitik-Der Fahrplan zur Weltherrschaft
    Dieter Rüggeberg
    <<>>

    Kleiner Auszug zum Nachdenken
    entschuldigt die Form - is aus ner PDF Datei kopiert mit Erlaubnis des Autors
     
  2. Tarja

    Tarja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2008
    Beiträge:
    1.108
    Ort:
    auf der Erde
    Hallo,

    das ist mir schon lange klar. Ich stelle mir dann immer vor, was wäre, wenn .... alle Deutschen an einem Tage z. B. einen Arbeitsstreik gemeinschaftlich durchführen würden. Alle das Auto an diesem Tage ungenutzt stehen lassen, d. h. keinen Treibstoff und auch sonst nichts einkaufen würden ...

    Eigentlich hat das Volk viel mehr Macht, aber die Gemeinschaft ist nur ein Wort, eine Idee, so wie Demokratie eine schöne Idee ist. In der Realität sieht es eben anders aus.
    Zu wenige haben den Mut und den Willen etwas wirklich nachhaltig verändern zu wollen. Wir jammern und schauen zu.
    Manche merken nicht mal, wenn was im Argen liegt!

    Wir bräuchten mehr Ressonanz und Menschen der Tat, dann könnten wir was bewegen, denn von allein ändert sich nichts.

    ;) Tarja
     
  3. Alisa

    Alisa Guest

    Das soziale Ungerechtigkeit vorhanden ist, darüber müssen wir glaube ich nicht streiten, aber das du die Gewerkschaften dafür verantwortlich machst ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar.
    Verstehe ich absolut nicht...
     
  4. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.720
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom arphen methor,

    das was du hier kritisierst mag so stimmen -- dass es nur von "der gewerkschaften" verursacht wird, ist purer unsinn! alle so "soziale" regierungen der bundesrepublik betrieben und betreiben dies "teile und herrsche" politik und der beste beispiel dafür ist die jetzige "grosse koalition" mit sein 2. "konjunkturpaket" (das in wirklichkeit besserverdiener begünsdtigt!siehe dazu mein trade...)

    ob die menschheit überhaupt schon so weit ist wirklich sozial zu denken und handeln, wage ich langsam zu bezeweifeln. ich habe "staakapitalismus" und wetliche kapitalismus erlebt und sie beide gleichen sich sehr. da wir hier in ein esoterikforum sind spreceh ich noch etwas an. diese vieldiskutierte angebliche aufstieg der menshceit im jahre 2012... ich zweifle ernstlich daran das wir schon so weit sind.... es ist eine schöne utopie -- die zeit ist noch nicht reif...(das ist meine einschätzung, mehr nicht...)

    shimon,der alte
     
  5. eva07

    eva07 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2007
    Beiträge:
    5.949
    Ort:
    WIEN

    Hallo, lieber Alphenmaethor,

    Danke für diesen interessanten Bericht, habe einiges dazugelernt.

    Leider verstehe ich die Tabelle nicht. Bitte kannst Du mir die ein wenig erläutern? Danke.

    eva07
     
  6. Arphen Maethor

    Arphen Maethor Mitglied

    Registriert seit:
    15. Dezember 2006
    Beiträge:
    55
    Ort:
    Wechselt. Mal da mal hier, mal dort
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    Gern. das kopieren aus der PDF Datei hat die Form vermurkst. Also es müsste so aussehen:

    Steuerpflichtiger...........Steuerklasse I.........Steuerklasse III..........Differenz:
    Bruttoverdienst.............ledig,...............verheiratet o. Kinder
    1.502,99................ . . . . 126,33 . . . . . . . . . . -.- . . . . . . . 126,33
    2.000,99.................. . . . . 261,66 . . . . . . . . 39,16 . . . . . . . 222,50
    3.002,99.................... . . . . . 561,91 . . . . . . . 271,00 . . . . . . . 290,91
    4.001,99..................... . . . . . 913,25 . . . . . . . 544,66 . . . . . . . 368,59
    .4.814,99........................ . . . 1.237,33 . . . . . . . 778,16 . . . . . . . 459,17

    Weiters:
    ICH mache die Gewerkschaften nicht dafür verantwortlich, sondenr der Autor, Herr Rüggeberg.
    Allerdings gehe ich konform, dass die Gewerkschaften einiges Mitverschulden.

    Ein Beispiel aus der Politik
    Ich erinnere mich, dass vor der letzten Bundestagswahl die CDU und die FDP einen gewissen Experten namens Kirchhoff beauftragt haben, ein neues System für die Lohnsteuer zu entwickeln, um es zu vereinfachen und gleichzeitig gerechter zu machen.

    Hätte man sich damals einmal die Mühe gemacht, dieses von Herrn Kirchhoff entwickelte System mal näher zu beleuchten, hätte man festgestellt, dass es tatsächlich gerechter ist, da beispielsweise Arbeitnehmer unter einem monatlichen Einkommen von 1.500 Euro überhaupt keine Steuern mehr gezahlt hätten.

    Aber was passiert: Die SPD verteufelt das System natürlich als sozial ungerecht und es würde nur den kleinen Mann schröpfen. Damit weckt die SPD (die ach so Sozialen) in der Bevölkerung Ängste und CDU und FDP verlieren daraufhin in den Umfragen deutlich.

    Daraufhin verwerfen CDU und FDP das System und distanzieren sich von Herrn Kirchhoff, da sie nicht noch mehr Wählerstimmen vor der Wahl verlieren wollen.

    Was war also die Intetion der ach so Sozialen SPD dieses System so zu verteufeln?
    Klar, erstens kam es vom politischen Gegner und man wollte mit Hetze auf Stimmenfang gehen, was ja auch geglückt ist. Zweitens wollte man seine eigene Macht gegenüber dem kleinen Steuerzahler nicht verlieren, denn wo kommen wir denn hin, wenn jeder Steuerzahler das Lohnsteuersystem kapiert und keinerlei Hilfe mehr braucht. In der SPD sind halt auch viele Steuerberater, die damals auf die Barrikaden gegangen sind, da sie Umsatzeinbussen befürchteten.

    Okay, dass also die SPD sich so dagegen stäubte, ist also insofern verständlich, wenn auch sehr egoistisch gedacht.

    Jedenfalls spielen viele Dinge zusammen, und die Reichen sind am Drücker. Parteien können auch nicht auf das Wohl des kleinen bürgers rüpcksicht nehmen, da ihre Gelder für Wahlkampf etc vor allem von wenigen Reichen Leuten kommen auf die sie angewiesen sind und die infolge auch einiges mitzureden haben...

    Ich befürchte jedoch, dass die Menschen wirklich nicht reif sind. Sie rbauchen einen gutmütigen weien DIktator der das WOhl des Volkes über seines stellt - was leider kaum ein Diktator oder Politiuker tut. Aber das wär das beste was ich für möglich halte. Wahre Demokratie oder Sozialität würde vorraussetzen, dass jeder Bürger, oder zumindest die deutliche Mehrheit der Bürger, mehr auf andere schauen als auf sich selbst.
     
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