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Sonntag, Zeit für eine Predigt

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von FIST, 22. Oktober 2006.

  1. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Schalom Alechem

    hm... im Grunde genommen kümmert es mich ja nicht, was ein Mensch glaubt, wo er sein Heil sucht und in welcher Religion er sich zuhause fühlt Das gehört zur Gewissens und glaubensfreiheit und auch glaub ich das Missionieren etwas ganz schlimmes ist, weil der Glaube immer von innen kommen muss... Wenn Gott will dass du oder jener oder jemand ganz anderes Christ wird, dann wird er das schon selber mitteilen, und wenn er will das jemand Buddhist wird oder Moslem oder was auch immer, dann auch.

    Wichtig aber scheint mir, wie man glaubt. Stellt man den Glauben über alle Vernunft, bzw.schliesst sich in seinem Glauben von der Vernunft aus, dann wird das sehr schnell gefährlich, unabängig was ich nun glaube Angenommen ich bin Christ und behaupte dass die Erde eine Scheibe ist und in den Vier himmelsrichtungen je eine Säule den Himmel stützt weil das Exechiel so verzapf, dann hab ich meinerseits etwas nicht verstanden, und wenn ein Jude sagt, dass der Hase ein Wiederkäuer ist weil das so in der Bibel seht, dann hat ach er etwas nicht verstanden.. gleiches gilt für Hohlerdeprediger, Ufogläubige, Thelemiten, Engelchanneler und was es sonst noch so an Glaubensausrichtungen gibt.

    Wenn ein Glaubensbild im wiederspruch mit der Faktischen Realiät steht, dann muss es wohl oder übel revidiert werden - dass geht auch ohne, dass man dabei grad seinen glauben aufegeben muss, ich für meinen Teil hab z.b.kein Problem damit zu erkennen das die Welt eine Kugel ist, obwohl Ezechiel und die Genesis was anderes sagen und kann trotzdem an Gott und Jesus glauben. Ich kann sogar glauben dass Gott die Welt erschaffen hat, ohne dass ich zu einem stupiden Kreatonismus wie er z.Z, in der USA in den Schulen gelernt wird nachbeter werde... ich hab ja genug kreativität zu erkennen, dass Gott die welt auch so geschaffenhaben kann, dass sie mit der Evolutionstheorie übereinstimmt, bzw mit dem, was die Evolutionstheorie erkannt hat, wie sich die Evolution der Erde abgespielt hat.. es ändert sich ja nicht der Urheber, sondern nur die Vorstellung davon, wie der Urheber das ganze zusammengebaut hat... Dazu muss ich vieleicht meine vorstellungen von der Genesis, wenn ich sie vorher als geschichtlichen Bericht gesehen habe etwas ändern und sie als Sinnbildlich und Allegorisch verstehen, ohne dass ich damit den Wahrheitsgehalt der Bibel zerstöhre... denn eine Sinnbildliche Wahrheit ist nicht weniger Wert als eine Wissenschaftliche...

    Wird aber die Sinnbildliche Wahrheit als Naturdogma angenommen, dann wird sie zur lüge, weil man dadurch die Wahrheit verneinen muss, undabhängig davon, wie die eine oder andere wahrheit erlangt wurde. Jesus sagte ja von sich, er sei die Warheit, wie also kann ich die eine oder andere Wahrheit verläugen, wenn sich mir Jesus als die Wahrheit zeigt?
    Ich finde es für jede Glaubensart, für jede Religion und jeden Religionsersatz sehr zentral nicht auf die Ratio zu verzichten. Okay in den letzen paar Jahrhunderte wurde die rationalität zu sehr betont, aber wollen wir deswegen so dumm sein und den gleichen fehler begehen, in dem wir das Intuitivie zu sehr betonen?

    wenn man ein Religiöses Dogma hat, egal welches es ist, sei es dass die erde eine Scheibe ist oder hohl oder dass Gott die Welt in 7 Tagen erschaffen hat oder dass die pösen Illuminaten die Welt unterjochen, was auch immer, und ich kann dieses Dogma nur dann schützen, wenn ich mich vor der Wahrheit vershliesse bin ich auf dem besten weg ein Fundamentalist zu werden... ich verschliesse mich der Kritik als obich selber unfehlbar währe und masse mir darin Göttlichkeit an Nun, der Mensch ist nicht unfehlbar, und vorallem hat er meist nie alle notwendigen Informationen wirklich und in letzter instanz zu sagen : so ist es. Das hat nichts mit Absichtlichkeit zu tun, sondern liegt blos in der erkenntniss dass das menschliche Leben und somit seine Auffassungsgabe gegenüber der Kompelxität aller Umstände zu beschränkt ist um wirklich alles zu wissen.
    Hällt man zu sehr an Meinungen und ist nicht bereit diese Gebenenfalls zu revidieren, dann schliesst man sich auch selber der "weiterentwicklung" aus, man kann nicht mehr wachsen, nichts mehr lernen, da man sich ja gegenüber dem Lernen verschliessen muss, da es gefährlich ist und das Dogma gefährten könnte. Lernen ist aber auch immer Überwinden,über etwas hinauswachsen, lernen hat immer etwas mit erkennen des eigenen Irrtums zu tun und der absicht diesen Fehler in Zukunft nicht mehr zu machen

    ch denke, ein Glaube und das Wissen ergänzen sich wunderbar, denn der Glaube, egal welchen gibt ja immer ein Wozu zu einer Handlung, ein wahrer glaube äussert sich in der Ethik und der Tugend eines Menschen - sein Glaube impliziert ein bestimmtes Menschenbild das vorgibt, wie man sich gegenüber anderen Menschen zu verhalten hat (so ist die Etik des Christentums den nchsten zu lieben, die Etik des Thelemas nicht einem wahren willen in die quere zu kommen usw.). Das Rationale Wissen aber befähigt uns erst, diese Ethischen Ansichten in die tat umzusetzen - angenommen die Ethik meiner Religion fordert den Umweltschutz, so muss ich ja auch Faktisch wissen, wie ich dem Umweltschutz dienlich bin usw.

    Ich sehe dass wie auf der zweiten und der fünften Tarotkarte.. es gibt zwei Säulen die den Eingang zum Heiligtum bilden, der eine ist die Wissenschaft, die Ration, die Logik, das Wissen, die Empirie, und die andere Säule ist das religiöse, die Gnade, das Nirvana, die Hoffnung usw... Nun aber kann der Mensch weder in die eine Säule noch in die andere Säule hineingehen.. will er das Heiligtum kennenlernen, so muss er zwischen beiden Säulen hindurch, er muss in der Mitte zwischen beidem Stehn, er muss wie der Magier im Tarot ein Mittler zwischen beidem sein und den ausgleich und den Austausch finden..

    in dem Sinne

    einen Schönen Sonntag

    FIST
     
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