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Sonne im 11. Haus

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von jutoka, 21. Oktober 2015.

  1. jutoka

    jutoka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2008
    Beiträge:
    298
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    Liebe Foris,
    die, die ihr die Sonne im 11. Haus habt oder wen kennt. Wie lebt ihr oder derjenige sie?
    Danke vorab
    Jutoka
     
  2. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2008
    Beiträge:
    1.312
    Ort:
    D-Südpfalz
    Yeep, darum habe ich kein Problem mit Technik (angewandte Physik) und Astrologie.Ich improvisier lieber, als perfekt zu sein, wie z.B die Meßtechniker.
    Sonne in 11 gibt mir eine uranische Note.
    Mein Nick "Dilbert" entspricht eher 7. Haus Wassermann (Dilbert-Prinzip: der tägliche Wahnsinn. Grins).

    D.
     
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  3. valli

    valli Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2004
    Beiträge:
    950
    Ort:
    austria
    Hallo Judoka,

    Ich hab Sonne in 11 und auch noch Merkur und Venus.

    Ich hab mir immer schwer getan, mich in dieses 11. Haus einzuordnen.
    Wenn da steht Freunde sind wichtiger als Familie, und das Vereinsleben sei wichtig.

    Das alles stimmt bei mir überhaupt nich, das führe ich aber auf meinen Krebs AC zurück.



    Was ich aber schon bei mir feststelle, ich hab ein großes Freiheitsbedürfnis, ich liebe es anders, als die anderen zu sein, ich bin Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen.

    Vieles was beim Wassermannn AC zutrifft, das sind meine Zwillinge, kann ich auch bei mir feststellen.


    Und das ist ziemlich konträr zu meiner Jungfrau Sonne .

    LG valli
     
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  4. jüre

    jüre Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. September 2010
    Beiträge:
    10.381
    Ort:
    Emmental, CH
    Das grosse Freiheitsbedürfnis kommt mir so bekannt vor... (Sonne, Merkur,Venus, Neptun im 11. Haus)
     
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  5. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.971
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Das elfte Haus.



    Louise Huber:

    Das elfte Haus ist das Haus der Freundschaft, des idealen Menschenbildes, der Ethik. Es ist ein fixes Haus, weshalb stabilisierende oder kristallisierende Kräfte am Werk sind. Hier werden Gedankenformen gebildet, an die man sich halten kann, die zu Prinzipien werden und Träger einer höheren Lebensphilosophie sind. Aber es können auch kleinliche moralisierende Gedanken sein, die zu fixen Vorstellungen, zu Voreingenommenheiten führen, von denen man nicht mehr loskommt, die Enttäuschungen in menschliche Beziehungen bringen. Im elften Haus sucht man Gleichgesinnte, damit man selbst stark ist, man braucht andere, weil man sich sonst hilflos vorkommt. Viele brauchen einen Status, sammeln Mittel und Geld, bauen sich ein Haus, damit sie mit Höhergestellten standhalten können. Bei vielen besteht eine intellektuelle Unsicherheit, weshalb man sich an besonderen Persönlichkeiten oder an geistigen Prinzipien menschlicher Werte orientiert.

    Die Dreistufigkeit in diesem Haus ist offensichtlich:

    1. Materielle Ebene: Auf dieser sind Kristallisationskräfte am stärksten, deshalb gibt es hier den Fanatiker, den Sektierer. Menschen, die kompromisslos sind und nur die eigenen dogmatischen Ideen gelten lassen. Andersdenkende werden abgelehnt und verurteilt. Freunde sind nur jene, die die gleichen Ansichten teilen, alle anderen sind Feinde. Die Auserwählten – Theorie: „Wir sind die Guten, ihr seid die Schlechten“. Der Selektivmechanismus ist anspruchsvoll, elitär und oft asozial, der „Snob“.
    2. Gefühls – Ebene: Liebe und Gefühle werden nur für jene geteilt, die gleich empfinden, die dazugehören und den gleichen Status oder einen höheren haben. Man fühlt sich nur wohl unter Gleichgesinnten, ist ständig auf der Suche nach den richtigen Freunden, macht sich von ihnen abhängig und ist rasch enttäuscht, wenn sie die eigenen Erwartungen nicht erfüllen.
    3. Mental – Ebene: Hier sucht man sich im fairen Austausch mit den anderen zu vereinen. Man gründet einen Kreis von Gleichgesinnten, eine ideologische Gemeinsamkeit, die mit dem Zeitgeist harmonisiert und sich der Lösung menschlicher und geistige Aufgaben widmet. Man weiß um seine eigene Originalität und toleriert deshalb auch die der anderen. Auf dieser Stufe kann „Die Harmonie der Originale“ verwirklicht werden.

    Auf der materiellen Stufe ist man zweckorientiert und sucht Beziehungen, die in irgendeiner Weise Vorteile bringen ( Vetterliwirtschaft ). Freunde und Mitarbeiter werden dahingehend ausgesucht, inwieweit sie für das eigene Fortkommen nützlich sind. Andere Kontakte sind nicht interessant, man lässt sie rasch wieder fallen, wenn sie keinen Nutzen mehr bringen, oder wenn sie sich nicht so verhalten wie man es erwartet. Aber an Menschen, die etwas zu bieten haben, hängt man fest, man rennt ihnen sogar nach. Man wacht eifersüchtig darüber, dass ihre Aufmerksamkeit nicht nach lässt, tut alles, um sie nicht zu verlieren. Viele betteln um die Gunst Stärkerer, reden ihnen nach dem Mund, schmeicheln ihnen und bewundern sie, damit sie angenommen bleiben. Auf dieser Stufe ist die Elfthaus – Ethik nicht reflektiert, sondern nachgebetet, man spurt nach den ausgeprägten Prinzipien, lebt liniengetreu nach dogmatischen Grundsätzen, ist abhängig von geistigen Ideen oder Führern und bleibt damit unmündig und wird sektiererisch.

    Bewusst oder unbewusst übt man auf andere einen Zwang aus, die eigenen Vorstellungen zu erfüllen. Die intellektuelle Unsicherheit zeigt sich darin, dass man andere, sie sich anders verhalten, moralisch fertig macht. Man schaut auf sie herunter, kommt sich als etwas Besonderes vor und verurteilt alles Mittelmäßige. Der elitäre Anspruch basiert auf Formen, auf Doktrinen, auf materiellen Besitz, woran der eigene Wert aufgebaut wird, er entbehrt der inneren Reife. Absicherung geschieht meistens dadurch, indem man zu einem Verein, einem Zirkel, einem Club gehört, aus dem man nicht so leicht herausfallen kann, weil das Dazugehören materiell abgesichert ist, durch Kastengeist, Statuen oder Geld.

    Auf der Gefühls – Ebene will man im elften Haus einen Freundeskreis haben, indem man sich geborgen, verstanden und wohl fühlt. Viele sind immer auf der Suche nach den richtigen Freunden, die ihren Erwartungen, ihren Hoffnungen und Sehnsüchten entsprechen. Man wählt sich ganz sorgfältig einen Kreis von Gleichgesinnten aus, einen verschworenen Zirkel, Freunde, die im Geist eins mit einem sind. Hierher gehört auch der Geheimbund mit der Neigung zum Sich – Abschließen gegen die Außenwelt, mit Absicherungsmaßnahmen, damit niemand Unberufener eindringen kann. Es ist oft eine starke Exklusivtendenz vorhanden und stammt meistens daher, dass man sich von der Umwelt bedrängt fühlt und sich deshalb mit ein paar Verschworenen in einem sicheren Raum verschanzt, das kann eine geistige oder materielle Burg sein. Das elfte Haus kann so zu einer Fluchtburg werden, in die man sich vom Leben zurückzieht, sich gegen das Leben mit seinen Hässlichkeiten, Alltäglichkeiten und Schwierigkeiten absichert, eine Fluchtburg, die ganz egozentrisch ist. Manche suchen Zirkel und Gruppen, die exzentrische Ziele verfolgen, die etwas Besonderes sind, lassen sich täuschen und verführen, weil sie glauben, ihre Hoffnungen nach Getragen werden in der Gruppe, nach Wichtigkeit ihrer eigenen Person, könnten erfüllt werden.

    Aber oftmals erleben sie abrupte Enttäuschungen, weil Gefühle allein nicht die Höchstanforderung dieses Hauses der Veredelung des Menschen garantieren. Es genügt nicht, für hochgestellte Persönlichkeiten zu schwärmen, diese als Leitbild für die eigene Entwicklung zu stilisieren und selbst nichts dazu zu tun, um zu reifen und zu wachsen. Schwärmerei und Projektionen genügen nicht, um einen Menschen zu veredeln. Deshalb kommt es oft vor, dass Menschen, die alles, was sie selbst als Wert und Fülle in sich haben, in Freunde oder Beziehungen hineinprojizieren, furchtbar enttäuscht sind, wenn diese nicht ihren Erwartungen entsprechen.

    Dann fühlen sie sich total leer, missverstanden, betrogen und können an der Welt verzweifeln. Das enttäuschte Elfte – Haus – Gefühl kann von Liebe und Bewunderung in Hass und Anklage umkippen. Viele gute geistige Ansätze in Gruppen und in Freundschaften sind auf diese Weise schon zerbrochen. Gefährlich ist es, wenn Macht, Eifersucht und Prinzipienreiterei im Spiele sind, dann will man unter allen Umständen den anderen von seiner Richtigkeit überzeugen, als ginge sonst die Welt unter. Man tut alles, um zu seinem Recht zu kommen, streitet um Ansichten, um Worte, um kleine emotionale Dinge. Gehen Liebe, Verständnis und Vertrauen im Getümmel des Kampfes verloren, dann sollte man sich sofort wieder versöhnlich zeigen. Da dieses Haus das tiefe Bedürfnis nach Gleichklang der Seelen, nach Übereinstimmung verlangt, sollen wir lernen, nachzugeben, auch den Standpunkt des anderen zu akzeptieren, auch wenn es total anders sein sollte, als der eigene. Das Zusammenfinden ist der einzige Weg aus dieser Krise heraus, das heißt, man sollte wieder das Übereinstimmende und nicht das Trennende suchen. Die Gefühls – Ebene ist immer die Stufe der Krise, die aufgrund von Konflikten zu eigenen geistigen Wachstum und damit zur nächsten Stufe führt.

    Die Mental – Ebene ist für die herausgebildete Ethik und Menschlichkeit von höchstem Wert. Da es sich um ein Lufthaus handelt, soll das geistige Konzept, das man vertritt, weltweit, umfassend und zukunftsweisend sein. Man sollte sich mit dem Geist der Epoche auseinandersetzen, sich mit den Gleichgesinnten zusammen tun, um die Ideale des Zeitgeistes zu verwirklichen. Probleme, die aus menschlichen, technischen und wirtschaftlichen Aufgaben kommen, werden gemeinsam gelöst. Hier kann man futuristische, progressive Ideen entwickeln und schöpferisch werden, wenn man sich in überpersönlicher Weise der Menschheitsprobleme annimmt und den persönlichen Ehrgeiz transzendiert hat. Dann wird man Organisationen bilden, welche ideologische Verbindungskanäle zwischenmenschlicher Beziehungen schaffen, wie Netzwerke, globales Bewusstsein, der Wassermanngeist in höchster Vollendung. Viele haben philanthropische Bestrebungen, üben Mäzenate aus, fördern aufkeimende Talente. Die Voraussetzung für eine ideale Freundschaft und Gruppenarbeit ist gegenseitiges Vertrauen, Unterstützung und Akzeptieren der Eigenart des anderen, sowie eine Ethik, die niemanden schädigen will. Als geistige Entwicklungsthematik erkennt man im elften Haus die Einheit aller Seelen, woraus die wahre Bruderschaft resultiert oder die „Harmonie der Originale“. Deshalb wird dieses Haus auch ein Wissen um das eigene Selbst bringen. Man lernt täuschungslos sich und seine Charaktereigenschaften kennen, erkennt seinen Platz im Evolutionsgeschehen und kann sich so in das Ganze einordnen.

    Aber ohne inneren Kampf geht das nicht ab, man muss lernen, einen anderen in sich aufzunehmen und so zu akzeptieren wie er wirklich ist, sogar als Teil seines Selbst zu lieben und dennoch als abgesonderte Einheit ihm seinen eigenen Weg gehen zu lassen. Die Toleranz geht so weit, dass wir dem anderen die Freiheit lassen müssen, seinem eigenen Leben die Form zu geben, die er will, selbst wenn sie uns nicht gefällt. Dabei ist es wichtig, in einer solchen Verbindung sich selbst zu sein und zu bleiben und diese Verbindung nicht mit unvernünftigen Forderungen belasten. An erster Stelle steht die aus sich selbst heraus gereifte Menschlichkeit, die Würde und Originalität des Menschen gelten lässt. Eine solche Weisheit weist in das Offene einer überweltlichen Zusammenschau, woraus die Heiterkeit entsteht, das Kennzeichen eines überragenden Menschen, der den Überblick gewonnen hat und Vorbild ist für seine Zeit.



    Arnold:



    Das 11. Haus gehört dem fixen Kreuz an. Was ich in diesem Haus verbessern will, das muss im achten Haus und auch im fünften Haus realisiert werden. Man möchte die Welt verbessern, alles angenehmer und humanitärer gestalten. Aber im achten Haus finden wir ebenso den Staat und die breite Öffentlichkeit, so dass es nicht so einfach ist, manche Visionen auch erden zu können.



    Das fixe Lufthaus hat mit Kontakt und Austausch zu tun, und hier wird auch abstrakt gedacht. Auch hier sollten diese Ideen in das fünfe Haus auf dieser Achse in die Tat umgesetzt werden. Und der eigene Besitz, besonders der eigene Selbstwert ist im zweiten Haus anzutreffen, welches ebenso zum fixen Kreuz gehört.



    Im 11. Haus findet man auch Astrologen, Künstler und Wissenschaftler, elitäre Snobs; und sobald man erkennt, dass diese Leute auch nur mit Wasser kochen, wird auch der Zugang normaler. Man kann auch durch Protektion weiterkommen, sobald man die richtigen Leute kennt oder kennengelernt hat. Saturn als Herrscher hat die Aufgabe mit Uranus, der ebenso exoterisch herrscht, Tradition und Erneuerung unter einen Hut zu bringen. Damit es nicht gar so kühl zugeht, herrscht esoterisch Jupiter in diesem Haus.



    Ich selbst habe im Mondknotenhoroskop die Sonne, Jupiter, Merkur und Venus im 11. Haus, und im Radix steht jetzt dort der Pluto auf der 11. Häuserspitze. Subjektiv wahrgenommen trage ich noch immer viel aus diesem Haus mit mir rum, wobei die dort gemachten Erfahrungen sicher bei vier Planeten ausreichen. Aber dieses Wissen ist im Unbewussten, scheint aber jederzeit Zugang zu haben. Aber der Part in meinem Radix hat die Positionen verschoben, indem ich jetzt die Sonne mit Jupiter im siebten und Merkur mit Venus im sechsten Haus stehen habe. Für mich gilt es zu handeln und weniger mich im elften Haus aufzuhalten. Man soll jedenfalls im eigenen Horoskop immer die Häuser- und Zeichenherrscher des elften Hauses mit einbeziehen, da so tieferer Zusammenhänge ersichtlich werden!



    Alles liebe!



    Arnold
     
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  6. jutoka

    jutoka Aktives Mitglied

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    Hallo Arno,

    danke für die sehr ausführliche Beschreibung, sehr zutreffend finde ich bzgl. Dreistufigkeit. etc.

    LG Jutoka
     
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  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Ah, sehr interessant, ich habe ebenfalls Sonne im 11. Haus (Stier) und einen Krebs-Aszendenten. Ausserdem ist Mond im 2. Haus (Löwe).

    Bei mir steht jedoch zusätzlich Uranus im 6. Haus (Skorpion) in Opposition zur Sonne - und beide dann in einem T-Quadrat zum Mond.
     
  8. nezach

    nezach Sehr aktives Mitglied

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    Magst mir mal erklären, warum du die Symbolik und Wertigkeit des Zoadikus und dessen Sonnenbezug so starr auf die Häuser überträgst? Was ist an einem 11. Haus fix, wenn der AC ned in einem kardinalem Zeichen steht?
     
  9. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Kirchseeon/München
    Hallo nezach,

    Wir haben im Tierkreis die vier Temperamente, also Feuer, Erde, Luft und Wasser. Und diese erfahren ihre spezifische Eigenart über die drei Kreuze Kardinal, Fix und Veränderlich. So haben wir drei Kreuze mit jeweils vier Temperamenten wie zum Beispiel, der kardinale Widder, der fixe Löwe und der veränderliche Schütze, oder die kardinale Waage, den fixen Wassermann und die veränderlichen Zwillinge.

    Im fixen Kreuz findest du auch die ältesten Archetypen der Menschheit, wie den Engel/Wassermann, dem Stier/Stier, dem Löwen/Löwe und den Adler-Schlange/Skorpion. Die Lebensanforderungen findet man immer in den jeweiligen Häusern, und die Zeichen sagen aus, wie man einem Haus begegnet. Ich kann die Sonne im elften Haus haben, aber die Möglichkeit von 12 Zeichen, die sich im elften Haus bei der Geburt befinden.

    Der Aszendent beginnt zwar mit dem ersten Haus, welches jedoch dem kardinalen Kreuz angehört. Zudem ist der AC Start- und Zielpunkt zugleich im Horoskop, ist als Lebensfernziel zu verstehen.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  10. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Die drei Kreuze im Horoskop sind sehr wichtig und sie werden leider von vielen astrologischen Schulen zu wenig beansprucht, aber nicht bei API. Hier haben sie ihre entsprechend wichtige Motivation, welche sich jeweils in einer Persönlichkeit niederschlägt. Wie wir bei den Aspektbildern schon gesehen haben, können mehrere Motivationen zugleich in einem Menschen zum tragen kommen. Alleine hier ergibt sich durch diese Mischtypen eine ungemeine Vielfalt von Persönlichkeiten, ganz so wie im richtigen Leben.

    Kardinal:

    Damit ist besonders der Wille, die Durchsetzungskraft, Energie und Impuls angezeigt. Der kardinale Typ hat nicht selten Führerqualitäten, wie zum Beispiel im Beruf usw. Er schreitet schnell zur Tat, liebt die Aktion und ist meist dort anzutreffen, wo etwas „los“ ist. Mit Entschlossenheit geht er seine Ziele an, kraftvoll und auch intuitiv. Der kardinale Typ kann sehr viel bewegen, aber es geht nicht immer, sondern dieses Prinzip erfordert ebenso immer wieder Regeneration, wie bei einer Feder, welche ihre Zugkraft wieder zurückgewinnt, sobald sie ruht. Das Stichwort für den kardinalen Typ ist „Wille und Macht“. Letzteres Wort kommt von „machen“, also dem Tun an sich. Entsprechend der astrologischen Psychosynthese lernt der kardinale Typ durch sein „Waterloo“, durch seine persönliche Zurückweisung und Niederlage. Dadurch wird er letztlich geläutert und setzt seine Energien im humanitären Sinne ebenso zum Wohl seiner Mitmenschen ein.

    Fix:

    Das Stichwort für den fixen Typ ist „Sicherheit“. Bewahrung und Pflege, Beständigkeit, Dinge am besten in einer gewohnten Umgebung erledigend. Der fixe Typ hält und schafft Strukturen, an welchen er sich immer wieder orientieren kann. Solche Menschen sind meistens sehr zuverlässig und sie zeichnen sich auch durch eine gewisse Ordnung aus, gehen damit ökonomisch und sorgfältig, sowie nutz -denkend vor. Man findet immer Systeme, welche logisch aufgebaut sind und ebenso von Nutzen sein können. Verluste von Besitz und gewohnten Verhältnissen zeichnen die Wandlung des fixen Typs aus. Bei Verlust stößt er allmählich auf die wahren Werte des Lebens und muss die Vergänglichkeit aller Dinge als echte Beständigkeit anerkennen. So wird er sich allmählich dem Fluss bewusst, der uns immer wieder Gewinn und Verlust beschert. Manches muss man loslassen, um es wirklich zu bekommen.

    Veränderlich:

    „Liebe und Freiheit“, sowie Kontakt ist die Motivation des veränderlichen Typs. Dieses Prinzip möchte sich austauschen, sich bewegen und uneingeschränkt wie ein Schmetterling durch die Welt ziehen. Es ist auch das verbindende Prinzip zwischen dem kardinalen und dem fixen Kreuz! Information und Austausch, eine gewisse Neugier ist diesem Prinzip eigen. Natürlich hat das veränderliche Prinzip zunächst Angst vor Zurückweisung, vor dem Verlust von Liebe und Freiheit. Aber letztlich findet diese Motivation ihre Freiheit, sobald man anfängt sich seine Grenzen freiwillig zu setzen.

    Man findet die Abfolge der ersten drei Motivationen, also im Widder, Stier und Zwillinge besonders intensiv vertreten. Sie tragen die drei klassischen Motivationen, also kardinal, fix und veränderlich.

    Aber, es gibt vier kardinale Motivationen im Tierkreis, den Widder, den Krebs, die Waage und den Steinbock. Schaut man nun auf die Qualität der Temperamente ( Zeichen ), bilden sich rasch sehr stimmige Analogien. Der Widder entspricht dem kardinalen Zeichen besonders, da Feuer auch der Intuition, der Spontaneität entspricht. Feuer ist plasmatisch, cholerisch , fordernd, impulsiv und mitreissend. Auch gehört das Feuer wie die Luft den aktiven Zeichen an.

    Ein Krebs ist wässrig-passiv, aber ebenso wird seine Motivation durch das kardinale Prinzip zum Ausdruck gebracht. Er kommt eben auf „der Gefühlsschiene“ daher, handelt nach dem, was er fühlt, ganz gemäß des sich reflektierenden Mondes als Herrscher dieses Zeichens. Dieses Prinzip kommt auch wie der Widder zu seinen Zielen, aber eben auf ganz andere Art und Weise.

    Beachten wir die Horoskopräume, so steht der Widder auf der Ich-Seite und der Krebs fühlt sich mehr in der Gemeinschaft des Kollektivs wohl, hat dort sein Handlungsfeld. Die kardinale Waage dagegen ist mehr Du-bezogen, luftig, bringt sich durch persönlichen Austausch und Kontakte weiter. Luft bestimmt das Denken, daher kann die Waage sehr diplomatisch sein und trotzdem ihre Ziele im Auge behalten.

    Der kardinale Steinbock ist passiv-erdig und introvertiert. Aber er richtet sich nach einer sozialen Schiene, agiert aus den realen Möglichkeiten Erde ist phlegmatisch, also empfindsam und so entsteht das für den Steinbock typische soziale Streben. Alle vier Typen tragen jedoch in sich die Motivation der Persönlichkeitsbestätigung stark in sich. Auf einer geläuterten Entwicklungsstufe stellt so ein kardinaler Typ seinen Willen unter einem ihn innewohnenden höheren Willen. So kann jede Motivation im Sinne der Evolution einen schöpferischen Beitrag im Leben abgeben.

    Das fixe Kreuz hat natürlich immer mit Besitz und Abhängigkeiten zu tun! „Mein und Dein“, lach, da fällt mir immer wieder die Louise Huber ein, wie sie einen Steinzeitmenschen nachmacht, der SEINEN Knochen verteidigt und damit den anderen den Schädel zertrümmert. Aber in der heutigen Zeit ist es für die Menschen doch ein wenig besser geworden. Der fixe Stier steht für den Besitz, „die Kasse“ per se. Man braucht nur das Symbol dieses Zeichens zu beachten, welches aus einer aufgesetzten Mondschale und einem Kreis besteht. Wie eine Kuh, lach, der Stier ist ja eine, nimmt man die Dinge selektiv auf, verdaut und verwertet sie, behält all dies, was nutzvoll erscheint, trennt die Spreu vom Weizen.

    Der Wandel in diesem fixen Kreuz geschieht immer durch Verlust von Besitztum, so dass man ebenso eines Tages die wirklichen Werte des Daseins zu suchen beginnt. Natürlich gibt es auch den persönlichen Selbstwert. Ein Stier steht dem Zeichen Skorpion gegenüber, und so wie der Skorpion erkennt, dass es immer wieder einen Frühling gibt, eine Zeit der Freude und Blüte, so muss sich auch der Stier dieser Erkenntnis annähern. Alles kommt und geht, ist ständig im Fluss, aber in diesem Kreuz finden wir auch die ältesten Archetypen und die Planeten Venus und Mars vor - vom Überlebensinstinkt und der Fortpflanzung bis hin zu den glanzvollen Pyramiden der Pharaonen ( Stierzeitalter ).

    Wie wir sehen, bekommt ein jedes Zeichen durch die Berücksichtung der Kreuze viel mehr Aussagekraft und Stimmigkeit.

    Alles liebe! [​IMG][​IMG][​IMG]

    Arnold
     
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