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Sollte Karfreitag der höchste evangelische Feiertag sein?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Mellnik, 25. März 2020.

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Sollte Karfreitag der höchste evangelische Feiertag sein?

  1. ja, der Karfreitag sollte es sein

  2. nein, Ostern sollte es sein

  3. ja, der Karfreitag sollte es sein

  4. kein Tag sollte es sein

  5. weiß nicht

  6. mir egal

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  1. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    2.332
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    Feiertag meine ich im rein rechtlichen Sinne: ein arbeitsfreier Tag.
    So wie auch der 17. Juni in der alten BRD ein Feiertag war, obwohl es da nichts zu feiern gab.
     
  2. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    2.332
    Er sagte auch nix davon, dass wir seine Geburt feiern sollten. :cool:
    Ist es uns deshalb verboten? :(
     
  3. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    2.332
     
    Lele5 gefällt das.
  4. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2009
    Beiträge:
    6.742
    Ort:
    Schweizer Mittelland
    Wieso evangelischer Feiertag?

    Geht es denn nicht um ein christliches Ereignis - um das, was für DICH das Wichtigste ist??

    Was hat denn Jesus Christus für Dich getan, wofür Du ihm so unendlich dankbar bist?

    Die Erlösung - und die ist so unglaublich wichtig, dass Du sie am besten vom hohen Donnerstag bis Ostermontag feierst!
     
  5. Nifrediel

    Nifrediel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2019
    Beiträge:
    2.183
    Das sollte das sein, was es ursprünglich mal war für uns. Ein heidnischer "Feiertag". Der rein gar nichts mit dem Christentum zu tun hat!
     
  6. Lele5

    Lele5 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2010
    Beiträge:
    9.629
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    Ich fasse mal zusammen:

    Gründonnerstag: Einsetzung des Abendmahls (Abends)
    Karfreitag: Tod Jesu (zur 9. Stunde, nach aktueller Zeitrechnung ca. 15:00 Uhr) - 1. Todestag
    Karsamstag: Jesus lag tot im Grab (od. war in der Unterwelt) - 2. Todestag
    Ostersonntag: Jesus lag tot im Grab (od. war in der Unterwelt) - 3. Todestag - keine Ahnung wann genau auferweckt.
    Ostermontag: Jesus zeigt sich Jüngern (die ihn nicht so gut kennen wie seine Apostel, vielleicht nur vom Hörensagen) u. welche auf den Weg nach Emmaus sind. Sie wissen nicht, dass er es ist, bis sie mit ihm zu Abend essen (erkennen ihn durch die Art wie er das Brot bricht u. schwupps, ist er ent- / verschwunden).
     
  7. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    2.332
    's ist nit MEINE Formulierung.
    Der Karfreitag gilt halt so allgemein als evangelischer Feiertag,
    Bin da nit persönlich schuld dran.

    Guck halt mal bei Google.
     
  8. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    2.332
    Ich däd au vom grüne Donnerstag bis zum allerhöchsten Oster-Dienst-Tag feiern!
    Warum au nit!
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    10.434
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Lele,

    sehe es mir nach, wenn ich dazu noch etwas anmerken möchte. In den Evangelien zu lesen ist, wurde Jesus am Freitag gekreuzigt. Bei den Juden beginnt der Tag jedoch bei Sonnenuntergang des Vortages und endet auch wieder am folgenden Sonnenuntergang. Zudem beginnt die jüdische Woche am Sonntag, deshalb beginnt der Sabbat auch, als der siebte Tag der Woche am Freitagabend.

    Da ja bekanntlich die Sabbatruhe bei den Juden sehr streng eingehalten wurde und keine Arbeit verrichtet werden durften, musste Jesus nach dem jüdischen Gesetz noch am Freitag vor Sonnenuntergang vom Kreuz abgenommen werden (am 1. Tag/Freitag). Das war auch der Grund, warum sich der Ratsherr Joseph von Arimathia an Pilatus wandte, um den Leichnam noch vor dem Passahfest abnehmen zu dürfen.

    Am 2. Tag/Samstag war also der Sabbat und da konnten weder Salben noch Tücher gekauft und keine Arbeit verrichtet werden. Am Morgen des 3. Tages/Sonntag und damit am ersten Tag der Woche hatten dann Magdalena und die Frauen die Spezereien besorgt, um den Leichnam nach jüdischem Gesetz zu salben.

    Markus 16[1] Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, des Jakobus Mutter, und Salome Spezereien, auf dass sie kämen, um ihn zu salben.

    Damit wird klar, dass Jesus nicht nach drei Tagen auferstanden war, sondern am dritten Tag. Was aber nicht ausschließt, dass er auch bereits am Sabbat auferstanden hätte sein können. Bemerkt hatte es jedenfalls Magdalena erst am dritten Tage.

    Mit dieser Geschichte soll auch eine Vorsehung aus dem Alten Testament erfüllt werden:
    Hosea 6[1] Kommt, wir wollen wieder zum Herrn; denn er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen; er hat uns geschlagen, er wird uns verbinden.[2] Er macht uns lebendig nach zwei Tagen; er wird uns am dritten Tage aufrichten, dass wir vor ihm leben werden.

    Merlin
     
    Syrius gefällt das.
  10. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    2.332
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    NIEMAND ist für Karfreitag - das ist schon mal gut!

    Ich kann dieses seltsame Lob des Todes absolut nicht verstehen.

    Wie in aller Welt kann man denn nur lieber einen grausamen Tod feiern - statt einer Auferstehung?
     
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