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Sinn und Bedeutung mathematischer Methoden in der Astrologie

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von norbertsco, 28. August 2007.

  1. norbertsco

    norbertsco Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2007
    Beiträge:
    1.676
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    Altena, Deutschland
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    Hallo,

    In der Hamburger Schule und bei Ebertin wird sehr umfangreich die Technik der Halbsummen angewandt. Nun ist eine Halbsumme bereits eine kombinierte Technik mathematischer Grundrechnungsarten.

    Was ist nun die Bedeutung und der Sinn der Grundrechnungsarten?

    Zunächst liegen Zahlen vor als Bestimmtheiten. In der Astrologie sind das u.a. die Gradzahlen der Planeten etc..

    Dann werden die Zahlen miteinander verknüpft und ergeben ein Resultat.
    Da stellt sich die Frage, ob dieses Resultat den Charakter einer zwingenden Bestimmtheit hat oder einer lockeren Möglichkeit, wenn man es in der Astrologie anwendet.
    Die Beantwortung der Frage ergibt Aussagen einerseits über die absolute Determination bzw. andererseits über das mögliche Ausmaß von Freiheit.

    Allgemeiner Sinn von Verknüpfungen bzw. arithmetischer Operationen:

    Addition: grundlegender Vorgang, Vermischung, Zusammenfassung, Vereinheitlichung, Fortschreiten, erste Entfaltung, Synthese, Ermutigung

    Subtraktion: Differenz, Entfernung, Abstand, Zurückwendung, Analyse, Enttäuschung

    Multiplikation: Vervielfachung, Aufweitung, (Schütze Vorgang)

    Division: Teilung, Zergliederung, Detailierung, (Jungfrau Vorgang)


    Beste Grüße

    norbertsco
     
  2. kleine venus

    kleine venus Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2007
    Beiträge:
    50
    Ort:
    Linz
    Mathematik befasst sich ausschließlich mit Zahlen von 0 bis 9 die Astrologie mit Planeten. Man braucht zwar die Mathematik in weiter Form um astronomische Berechnungen zu machen über die Position der Planeten, aber die Deutung mathematisch zu zerlegen ist meiner Meinung nach vielleicht für eingefleischte Mathematiker lustig, läßt aber viele Astrologen kalt.
    Planeten haben Eigenschaften und Inhalt, Zahlen bleiben Zahlen irgendwie abstrakt auch.
    Was nützt es denn einem Menschen eine Deutung zu machen indem ich ihm sage, dass er Additionen, Multiplikationen und vielleicht reele Zahlen und Summen in seinem Radix hat, vielleicht rechne ich ihm noch eine 4-fach Integralrechnung vor und dann sage ich ihm noch das das Ergebnis seine starke Plutostellung im Radix ist weil ich auf das Ergebnis mit meinr Integralrechnung komme.
    Hallo??? Abstrakt, mathematisch mit der Astrologie umzugehen ist ja absurd.
    Pfui! Pfui! Pfui!
    Bald gibt es kein Casino mehr, sondern einen nüchternen Saal mit 20 Mathematikern, die mir für den Fall dass ich mal Roulett spielen würde, mir ausschließlich Wahrscheinlichkeitsrechnungen vorrechnen, wann ich bzw. wie hoch meine Chance wahrscheinlich wäre...... Wie öd!

    Liebe Mathematiker, nichts für ungut, aber lasst uns Astrologen bitte in Ruhe!:megaphon:

    Schade, jetzt habe ich für meinen Beitrag leider, leider Worte verwendet, das nächste mal kommt ein "Text" mit lauter 1010111111000111101111011110111

    Addier die Summe meines Beitrages subtrahier in mit meinem Verständis multiplizier ihn mit meinem Sarkasmus und sag mir dann bitte wo meine Sonne in welchem Haus steht!:baden:

    Grüsse,

    kleine venus
     
  3. Hallo kleine venus,

    yepp

    Lieben Gruß

    Martin:kuesse:
     
  4. norbertsco

    norbertsco Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2007
    Beiträge:
    1.676
    Ort:
    Altena, Deutschland
    hallo,

    oftmals wird der Neptun als die höhere Oktave der Venus bezeichnet.

    Was sagt man damit genau?

    Die Venus ist hier die Grundschwingung; und die höhere Oktave ist ein Dividieren durch 8.

    Die 8 wird dem Pluto zugeordnet

    Das Dividieren ist ein Zergliedern und ein der Jungfrau naheliegender Vorgang (der Grundrechnungsarten).

    Demzufolge ist eine höhere Oktave:
    eine Pluto - Merkur bzw. Skorpion - Jungfrau Ableitung einer Grundschwingung.

    So werden in der Astrologie auch andere Beziehungen mit der Idee der höheren Oktave umschrieben.

    Der Pluto ist die höhere Oktave des Mars.
    Der Uranus ist die höhere Oktave des Merkur.

    Beste Grüße

    norbertsco
     
  5. norbertsco

    norbertsco Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2007
    Beiträge:
    1.676
    Ort:
    Altena, Deutschland
    hallo,

    in der Astrologie gibt es genügend Methoden, bei denen Klarheit darüber herrschen sollte, warum man dieses oder jenes macht.

    Da ist z.B. die Technik der sensitiven Punkte, auch arabische Punkte genannt.

    Die Berechnung des Glückspunktes bezieht sich auf die Verknüpfung von drei Horoskoppunkten:
    der Aszendent
    die Sonne
    der Mond

    Aber wie werden die drei Punkte miteinander verknüpft, um das Resultat, den Glüchspunkt, zu erzielen?

    Bei Taggeburt:
    As + Mo - So

    Bei einer Nachtgeburt:
    AS + So - Mo

    Aszendent, Sonne und Mond werden also in unterschiedlichen Anwendungen der Addition und Subtraktion miteinander verknüpft.

    Die Addition ist das Vermischen und Hinzufügen von Zahlen.
    Die Subtraktion ist der Abstand und der Unterschied von Zahlen.

    Je nachdem, ob man addiert oder subtrahiert, erhält man selbstverständlich unterschiedliche Ergebnisse.

    Und so liegt der Glückspunkt bei einer Taggeburt auf einer anderen Gradzahl als bei einer Nachtgeburt.

    Beste Grüße

    norbertsco
     
  6. Luonnotar

    Luonnotar Guest

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    mathematik als methode, aber nicht als sinn und zweck.

    worauf willst du eigentlich hinaus?
     
  7. norbertsco

    norbertsco Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2007
    Beiträge:
    1.676
    Ort:
    Altena, Deutschland
    hallo,

    ----------------------------------------

    hallo Luonotar,

    ich gehe mit Dir konform, daß Mathematik nicht Sinn und Zweck ist.
    Mathematik ist aber nicht nur Methode. Da bin ich anderer Meinung als Du.

    Es geht darum, einen Vorgang auf seine sinnhaften Wurzeln hin zu untersuchen.
    Daß man schon in jüngsten Lebensjahren in der Grundschule die Mathematik, oder einfacher gesagt das Rechnen lediglich als Technik präsentiert bekommt, ist sehr bedauernswert. Es ist ein Ausdruck dafür, daß man über den ursprünglichen Sinn des "Rechnens" heute wohl weniger weiß als vor 2500 Jahren.

    Beste Grüße

    norbertsco

    -----------------------------------------

    Es gibt in der Astrologie ganz eindeutig beschriebene Verfahren, daß man bei sehr vielen Verknüpfungen von Zahlen, "lediglich" die Addition und Subtraktion verwendet.

    1. Herr W. Döbereiner

    Geographische Längen- und Breitengrade werden in Kombination mit einem individuellen Aszendenten und mundanen Gradzahlen lediglich über Addition und Subtraktion miteinander verbunden.
    Die daraus resultierenden Ergebnisse und Interpretationen sind mehr als gut.


    2. Herr A. Witte, Frau R. Brummund

    Im Lexikon der Hamburger Schule von Frau R. Brummund wird unmißverständlich darauf hingewiesen, daß Summieren und Subtrahieren zu den Grundoperationen in der Astrologie gehören. Die ausschließliche Verwendung der Halbsummen ist ein Reduzieren der Rechnungsarten, die den Ursprungsintentionen der Hamburger Schule nicht entspricht.


    In der auf die Astrologie angewandten Mathematik geht es darum, daß ein "statisches Objekt, res, Bestimmtheit" mit einer "Potenz, Dynamis, Entelechie" verbunden wird und daraus ein Resultat entsteht. Das ist auf keinen Fall sebstverständlich.


    Beste Grüße

    norbertsco
     
  8. blackandblue

    blackandblue Guest

    à propos sinn & zweck der mathematik..

    ich kann mich erinnern wie ein mathe-lehrer in der 9ten mal vom mathe-himmel geprochen hat.. :confused:

    ich war seinerzeit in mathe nicht so der überflieger..
    was wollte er mir sagen?

    mathe ist genial..ist halt eben arbeit anfangs..

    es ist aber umso potenter & flexibler je tiefer man einsteigt..

    das ist ne ganze welt.. das ist beeindruckend..
     
  9. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    5.379
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    Graz
    Wäre schön, wenn Du einfach für Dich sprichst, kleine venus, und für eine von Mathematik freie Astrologie eintrittst, wie immer die aussehen soll... ich lasse mich von diesem "uns Astrologen" auf keinen Fall eingemeinden und schätze die Beiträge der Mathematik (und der philosophischen Überlegungen im Zusammenhang mit Mathematik) zur Astrologie sehr.

    Alles Liebe,
    Jake
     
  10. norbertsco

    norbertsco Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2007
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    Altena, Deutschland
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    hallo,

    in einer anderen Beitragsreihe (Tanz der Vampire, Sharon Tate) wurde von mir ein Direktionschlüssel für Uranus angegeben:

    (144 : 130) = (12 x 12) : 130 = 1,108 Grad pro Jahr

    Der Wert hat die folgende Herkunft:


    1. (12 x12)

    12 x 12 leitet sich ab aus astrologischen und zahlentheoretischen Betrachtungen:

    Die Zahl 12 ist das Produkt aus 3 x 4

    3 ist der Jupiter

    und

    4 ist der Saturn

    Wenn man eine astrologische Stabilitätsbetrachtung macht in der Darstellung eines Diagramms "Stabilität in Abhängigkeit von den natürlichen Zahlen",
    so ergibt sich bei der Zahl 12 ein deutliches Maximum.

    Diese Stabilität ist eine "dynamische Stabilität" im höchsten Ausmaß.


    2. "130"

    Die 130 ergibt sich, wenn man die siderische Umlaufzeit des Uranus um die Sonne durch die siderische Rotationszeit des Uranus dividiert.

    (Daten aus: dtv Atlas zur Astronomie)

    siderische Umlaufzeit = 84,66 Jahre

    siderische Rotationszeit = 15,6 Stunden, entspricht = 15,6 : 24 = 0,65 Tage

    (es ist hier zu berücksichtigen, daß es sich um die Rotationszeit am Äquator handelt!)

    1 Tag = 1 Grad !

    Das ergibt

    (84,66 Jahre : 0,65 Grad) = 130,25 Jahre pro Grad

    Es sind bei den astronomischen Daten insbesondere die differentielle Rotation und eine Besonderheit des Uranus, die rückläufige Rotation, zu berücksichtigen!

    Aus Gründen von bestimmten Intensitätsmaximalwerten und weiteren zahlentheoretischen Überlegungen sollte man

    130 Jahre pro Grad annehemen.


    3. Für andere Planeten gelten entsprechend andere Direktionsschlüssel, die genauso abgeleitet werden.

    z.B. Saturn: 2,057 Grad pro Jahr


    Beste Grüße

    norbertsco
     
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