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Sind wir nicht entwurzelt, durch die Christianisierung?

Dieses Thema im Forum "Andere Völker und Kulturen" wurde erstellt von Hollunder, 4. Januar 2014.

  1. Hollunder

    Hollunder Mitglied

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    Nordwesthessen
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    Sind wir nicht entwurzelt und traumatisiert durch die Christianisierung , durch Karl den Großen und Bonifatius , im Frühmittelalter?- Solange ich denken kann , bin ich schon auf der Suche...sehr vielen Menschen geht es so. Das Christentum ist mir schon immer fremd gewesen , ich konnte noch nie was damit anfangen. Viele Menschen suchen und versuchen ihr Glück z.B. im Buddismus, oder anderen Glaubensrichtungen. Ich komme mir so entwurzelt vor, keine Glaubensrichtung scheint zu passen, wie soviele bastel ich mir mein Weltbild selbst zusammen. Aber Glauben muß wachsen und sich entwickeln. Deshalb versuche ich meinen Glauben in den alten Religionen zu finden. die
    zwar tief vergraben und entfernt zu sein scheinen, aber irgendwie fest verankert und gewachsen zu sein scheinen. Ich fühle mich irgendwie meinen Ahnen und den alten Völkern eher zugehörig, es ergibt eher einen Sinn und ich glaube , sie waren weiterentwickelt, als wir heute, wir sind schrecklich überheblich und dumm.
    lg
    :D
     
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  2. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Die Religion der Germanen war in vielerlei Hinsicht für unsere heutigen Bedürfnisse nicht tauglich. Sie war nicht einheitlich, statt dessen wurden in verschiedenen Regionen ganz andere Götter verehrt und Rituale durchgeführt. Die Rituale waren zum Teil recht grausam mit Opfern von Menschen und Tieren. Und es gab auch viel primitivsten Aberglauben.

    So waren die Germanen dann auch relativ leicht bereit von ihrem alten Glauben abzulassen. Vereinzelt wurden christliche Missionare umgebracht, dahinter steckten wohl oftmals auch persönliche Gründe.

    Einerseits schade, die alten Göttergeschichten sind schon teilweise faszinierend. Doch andererseits erscheinen uns heute selbst die oberen Germanengötter wie Odin allzu menschlich und manchmal auch verblüffend primitiv.
     
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  3. Hollunder

    Hollunder Mitglied

    Registriert seit:
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    Nordwesthessen
    Die alten Kulturen, hatten noch einen Bezug zu ihren Ahnen und dem Jenseits und Actung vor der Natur, ein ganz anderes Verständnis, wie das spätere lebens- und Leibfeindliche Christentum, diese Machtstrukturen und Verlogenheiten, diese Monstrositäten und Grausamkeiten. Naja, und ausgerechnet " Die" reden von " Nächstenliebe". lächerlich,scheinheilig,
    lg:wut1:
     
  4. Hollunder

    Hollunder Mitglied

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    Nordwesthessen
    Entschuldigung, das ich etwas extrem reagiere, aber ich hab heute auf WDR einen Film über Karl den Großen gesehn und der hat wahrscheinlich seinen Bruder und seine beiden Neffen umbringen lassen um unangefochten Alleinherrscher zu sein. Er war frommer Christ und hat die Sachsen und anderer Völker zwangsmissioniert. Dabei hatte er zahlreiche Mätressen und Kinder, halt ein absoluter Machtmensch. Selbst seine Anhänger waren der Meinung, er Hätte im Blutrausch gewütet, als wäre er nicht ganz richtig im Kopf.Mich regt sowas auf und macht mich wütend.
    SORRY
    hOLLUNDER
     
  5. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    5. April 2012
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    Leider sind alle Religionen Lebens- und Leibfeindlich. Da es ja um ein Jenseits geht wo es viel schöner sein soll wird die materielle Ebene damit automatisch abgewertet. Ob man es Valhalla, Paradies oder Vaikuntha nennt.

    Die weltliche Hackordnung setzt sich auch innerhalb der Religionsgemeinschaften überall ähnlich durch.

    In Indien war es in alter Zeit auch nicht viel anders als bei den Germanen. Im Rigveda wurden noch andere Götter angebetet und Rituale durchgeführt als in späterer Zeit. Dort kamen später die Moslems konnten die alte Religion aber nie verdrängen. Statt dessen wurde sie umgeformt. Aber auch da konnte sich bis heute keine in ganz Indien einheitliche Form herausbilden.

    Du kannst in der materiellem Welt Niemandem, auch keiner Religion blind vertrauen. Statt dessen sind wir gefordert unsere eigenen Fähigkeiten zu nutzen und unseren eigenen Weg zu gehen.
     
  6. Hollunder

    Hollunder Mitglied

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    Nordwesthessen
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    auch wenn es naiv klingt... den einfachen Weg...mit stiller Freude...
    lg
    Hollunder
     
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  7. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Eine gewisse Naivität ist von Vorteil. Man muß gar nicht über tausenderlei Dinge nachdenken. Nur alles richtig machen... :)
     
  8. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    11.285
    Ach das haben biblische Figuren auch getan, wenn man da an David denkt (Mörder und Intrigant) und doch hat Gott ihn geliebt, hat wohl ins Herz gesehen, oder so...
     
  9. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Wir neigen dazu, diese früheren Zeiten romantisch verklärt zu sehen. Sicher gab es das auch. Die Umwelt war noch nicht so verschmutzt wie heute, die Atmosphäre viel klarer. Da hat es sicher so manches Schöne gegeben, das man heute gar nicht mehr findet.

    Doch bei genauerer Untersuchung der Geschichte stellt man fest, daß die Germanen ziemlich materialistisch, brutal und grausam waren, speziell die seefahrenden Nordgermanen, oft Wikinger genannt, waren ausgesprochen berüchtigt dafür. Wiking bedeutete eigentlich Kaperfahrt, doch hat sich dieser Begriff eingebürgert für diesen Teil der germanischen Rasse.

    Ihnen ging es in erster Linie um Reichtum und Ruhm. Dazu zogen sie mit ihren Drachenbooten los und überfielen unschuldige an den Küsten lebende Menschen in brutalster Weise um an ihren Besitz zu kommen. Auf der Insel Gotland vergruben sie ihre Schätze wie ein Hund seine Knochen. Viele liegen noch heute da, denn es ging ihnen gar nicht so sehr darum das Geld auszugeben, Hauptsache Beute machen.

    Ihre Religion diente ihnen als Legitimation dafür. Denn je mehr Leute man umbrachte ein desto größerer Held war man. Und wenn man im Kampf starb konnte man damit rechnen nach Valhalla zu kommen und dort seine Siege feiern zu können.

    Was für uns heute ein Raubmörder ist, der lebenslänglich eingesperrt wird galt ihnen als Held Darum können wir wohl froh sein, daß die Menschheit sich weiterentwickelt hat und einige von den alten Wurzeln abgestorben sind. :)
     
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  10. flori776

    flori776 Neues Mitglied

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    ich glaube nicht, das es sinn hat, und es ist garnicht möglich, die zeiten karl des großen auf heute umzulegen oder zu beurteilen was damals richtig oder falsch war.

    ist es denn richtig oder falsch wenn heute im nahen osten ein sunnitischer moslem gegen einen schiitischen moslem kämpft?
    was werden die in tausend jahren über die heutige zeit sagen? - das sind sinnlose gedanken.
    aus vergangenem lernen ist gut und richtig, und wie jeder offensichtlich heute bemerkt ist das auch geschehen.
    wer aber heute glaubt im heidentum (schamanismus), oder atheismus / komunismus etwas zum besseren verändern zu können macht einen rückschritt.
    mfg
     
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