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Sind Esstörungen ansteckend?

Dieses Thema im Forum "Gesunde Ernährung, Fasten, Abnehmen" wurde erstellt von Michelles, 6. Februar 2015.

  1. Michelles

    Michelles Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2011
    Beiträge:
    69
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    Mich beschäftigt seit neuestem eine Frage und ich würde mich gerne im Forum mitteilen:

    Wenn man ringsum ständig mit ins Ungleichgewicht geratener Ernährung konfrontiert ist, läuft man dann selbst in Gefahr eine Esstörung zu entwickeln?
    Es betrifft jemanden den ich kenne, ein junger, sportlicher mensch, der zwar in seiner jugendzeit in nächster Verwandschaft Magersucht, Bulimie als auch Fettleibigkeit und Diabetes hautnah miterlebte. Er ist bis heute schlank und hat eigentlich ein gesundes verhältnis zum Essen. Seit kurzem hat er mir aber berichtet daß er beim Essen meistens keinen Appetit und oft das gefühl hat er würde ein Privileg genießen das anderen verwehrt ist. Ja er würde manchmal sogar eine undefinierbare Wut gegen die Welt, gegen sich, gegen alles verspüren, speziell dann wenn er sich zeit für ein reichhaltiges Mahl nehmen will was ja nicht immer so einfach ist. Rein physiologisch besteht eigentlich kein grund zur Sorge, er betreibt regelmäßig Sport und ernährt sich eigentlich sehr bewusst und gesund.
    Alleine schon die Idee ein schlechtes Gewissen wegen dem Genuss zu haben - wieso zieht er solche Schlüsse, und wieso empfindet er zusätzlich diese undefinierbare Wut?

    Wie kommt das und was kann man dagegen tun?
     
  2. Michelles

    Michelles Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2011
    Beiträge:
    69
    Ich bin mir gerade nicht sicher unter welchem Überthema ich das hätte posten sollen - falls nötig bitte einfach verschieben. Ich freue mich aber über jede Antwort.
     
  3. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.829
    Das "Wieso" kann ich nicht beantworten, da muß ein Profi ran. Ansonsten kann ich ihm/ihr nur den Rat geben: Abblocken! Was und wieviel andere essen und womit sie sich die Gesundheit ruinieren, kann ihm/ihr völlig egal sein, es sei denn ginge um eine Person, der er/sie sehr stark verbunden ist, etwa der Partner oder die Partnerin...
    Ansonsten einfach bei der offensichtlich gesunden Ernährung bleiben und auf die hier völlig unsinnigen Einwürfe des Gewissens pfeifen.

    LG
    Grauer Wolf
     
  4. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.770
    Sagen wir mal so, einige Arten von psychischen Problemen haben sowas wie eine soziale Sogwirkung.

    Man betrachte nur daß zB wenn es in den Presse Berichte über einen prominenten Selbstmordfall gab danach besonders viele Leute Selbstmord begehen. Aus dem selben Grund wird zB wenn mal wieder jemand vor den Zug springt bei den Durchsagen immer von einem Notarzteinsatz oder Personenunfall gesprochen.
     
    Glückskeks333 und Anevay gefällt das.
  5. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.829
    Echt?

    LG
    Grauer Wolf *kopfschüttelnd*
     
  6. Michelles

    Michelles Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2011
    Beiträge:
    69
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    Der engere Verwandtenkreis gehört ja wohl auch dazu.

    ---wobei ich schon an die ordnung gewisse prioritäten glaube zumindest wenn direkt das persönlichste soziale Umfeld gemeint ist.
     
  7. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.770


    Ja, solche Berichte bringen Leute die eh dazu tendieren, damit schon geliebäugelt haben dazu es dann selbst eher in die Tat umzusetzen.


    Ich denke nicth daß eine völlig stabile, gesunde Person mit einer Essstörung anfängt nur weil in der Verwantschaft jemand damit rumkämpft. Aber wenn jemand bereits labil ist kann ich mir das durchaus vorstellen, und evtl gibt es ja für die Neigung zu sowas auch eine genetische Komponente.
     
    GrauerWolf gefällt das.
  8. Mir ist der Begriff der "psychischen Ansteckung" bekannt.
     
  9. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.829
    Nö. Blutsverwandtschaft wird überbewertet. Was zählt, ist seelische Verwandtschaft.

    Davon habe ich tatsächlich noch nie gehört...

    LG
    Grauer Wolf
     
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    Der Link trifft das so nicht , was ich meinte :http://universal_lexikon.deacademic.com/288508/psychische_Infektion

    Ich kenne das aus dem Psychobereich, wenn man den ganzen Tag mit psychisch Kranken zu tun hat, oder ein bißchen kennt das jeder, dass Pflegekräfte oder Ärzte die in der Psychiatrie arbeiten mit der Zeit selbst ein bisschen seltsam werden o_O....können, deswegen wird heutzutage was dagegen getan, zb. Supervision etc....

    Ich hab`s leider mal selbst miterlebt wie eine Leiterin von einem Tagesaufenthalt selbst eine schwere Psychose bekam und eingeliefert werden musste, oder eine Ärztin, die als Gutachterin beim Gesundheitsamt entscheiden musste, ob jemand gesund oder krank war, immer wieder sagte , dass bei ihr im Radio und im Fernseher Spinnen laufen würden, ich weiß das von einem Mitbewohner, der als Radio-und Fernsehtechniker gearbeitet hat,und diese Person fast täglich bei denen hysterisch anrief;-);)
     
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