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Sind auch die Geister überfordert?

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von nasruddin, 31. Januar 2011.

  1. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    Diese Visionen, Gedankenmuster kristallisierten sich in mir, als ich folgende Zeilen auf der Website der http://www.shamanicstudies.net/ las.



    Die Mutter weint, der Vater seufzt.

    Wenn die Mutter ihre Freudentränen weint, dann regnet es und die Geschöpfe frohlocken dazu. Die Pflanzen gedeihen und nähren die Tiere. Beide ernähren uns – die Menschen - sie erhalten uns am Leben.

    Doch wenn die Mutter leidet und sie dann in Tränen ausbricht, dann haben wir keinen Regen, sondern wasserfallartige Tränen-Ergüsse. Die Flüsse quellen dann über und Überschwemmung ist die Folge.

    Wenn der Vater zornig ist, dann blitzt und donnert es. Doch ist dieser Zorn verflogen und ein leichter Regen lockert und entspannt die Erde. Das ist die Mutter, di mit ihren Tränen über den Ärger ihres Mannes vergiesst und erfreut ist, wenn er sich beruhigt.

    Doch wenn der Vater zornig ist und sich in seinem Zorn, seine Gefühle erkalten, dann weint die Mutter und es schneit und Hagelt. Je nach den Gefühlen des Vaters.

    Manchmal kommt Sturm, Hagel auf und weil die Mutter sich mit dem Vater über ihre Kinder streitet. Dann ist er wieder einmal zornig und heiss, sie weint dazu bitterlich und wir haben wir Eisregen, Kälte, Stürme und Orkane zu ertragen.

    Wenn der Vater aber so zornig wird, dass er die Sünder bestrafen will, dann zittert und erbebt die Mutter aus Sorge und Furcht um ihrer Kinder wegen.

    Dann erbebt die Erde, die Vulkane speien aus ihrer Pein heraus Lava . Die Katastrophe bricht aus!

    Und die Kinder schreien und rennen um ihr Leben. Doch für viele vergebens. Die Schwangeren verlieren ihre Kinder.

    Und mancher beginnt dann erst nachzudenken und wird sich dabei über Folgendes bewusst:

    Die Mutter nährt uns, der Vater beschützt uns.

    In unserer jetzigen Zeit, nähren wir uns nicht nur an der Brüsten der Mutter sondern schneiden in ihr Fleisch und entweihen ihren Körper.
    Die Mutter leidet und dennoch gibt sie so viel wie nur möglich von sich, von ihrem Fleisch, dem inzwischen geschundenen Körper an ihre Kinder ab.

    Sie gibt mehr ab, als dafür vorgesehen wurde und auch von dem was ansonsten für ihren eigenen Erhalt selbst benötigen würde.
    Damit schmälert sie ihr eigene Gesundheit und riskiert ihr Leben für ihre Kinder.

    Denn WIR sind ihre Kinder. Ihr Körper, ihre Zukunft ihre Wahrheit.

    Doch wir Kinder missraten immer mehr und unsere wie auch ihre Zukunft steht auf dem Spiel.

    Wenn sie daran denkt, dann weint sie bitterlich und Regengüsse, Überschwemmungen sind die Folge.

    Der Vater ist gereizt und hält seine Gefühle zurück. Er wird „kalt“. Schnee- und Hagelstürme kommen auf. er seufzt und der Wind wird zum Orkan.

    Die Mutter und der Vater sind traurig, enttäuscht und leiden durch die selbstsüchtigen Taten ihrer Kinder.

    Zeitweise hält es der Vater aber nicht aus und wird zornig.

    Ballt seine Faust und knallt sie auf den Tisch der Gaben. Die Erde bebt, die Wasser steigen und Tsunami’s überschwemmen unsere Erde.

    Wir können das Weinen der Mutter, den Zorn des Vaters und die Seufzer der beiden in uns selbst spüren.

    Die Folgen unseres Verhaltens können wir auch in uns und in unserer Umwelt spüren.

    Spüren wir aber auch den tiefsten Seufzer, wenn die Mutter und der Vater den schwersten Entscheid ihrer Existenz herauszuschieben versuchen?

    Noch hoffend, dass ihre Kinder sich wandeln und endlich die Reife für die Reise in das All-Eine erreichen.
    Erreichen die Kinder die Reife zur vorgegebener Zeit, welches vom Heropas, dem All-Einigen, dem Besitzer von All und Alles, festgelegt wurde nicht, dann ist die Vernichtung, der Untergang ihrer Kinder unumgänglich.

    So, sind WIR es, die letztendlich über unser gemeinsames Schicksal bestimmen werden.

    Entweder bestehen wir die Reifeprüfung oder unsere Vernichtung kann weder vom Vater noch der Mutter zur vorgegebener Zeit aufgehalten werden.


    Und die Frage stellt sich:

    Kann die Problemlösungstechnik Schamanismus hier etwas bewirken?

    Gruss
     
  2. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    naja, wenn jemand von sich selbst meint, dass er missraten ist, dann beschränkt er sich selbst, indem er nur auf die Fehler schaut - und dann kann er natürlich nicht handeln.

    Du fragst, ob der Schamanismus helfen kann? Ich glaube, es hilft, wenn immer mehr Menschen aufwachen - ob sie nun schamanisch leben oder nicht, ist dabei irrelevant. Diese Katastrophen sind eine Chance, dass wir aufwachen.
    Die Folgen mögen uns katastrophal, schrecklich und sonstewas erscheinen. Da wir jedoch nur einen begrenzten Blickwinkel haben, vermögen wir nicht die Ordnung hinter dieser Ordnung zu erkennen.

    Der Schamanismus hilft nicht, wenn die Wesen, die diese Dinge in Gang bringen, kein Interesse an der Kommunikation mit Menschen haben.
     
  3. FayInanna

    FayInanna Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2009
    Beiträge:
    806
    Ort:
    Vorarlberg
    Hallo Nassrudin,

    dein Artikel ist schön geschrieben, fast wie eine Sonntagspredigt - aber wer ist Heropas? Ich war schon bei Google und auch bei Wikipedia, die kennen ihn beide nicht...

    Zum Rest, für mich hat Mutter und Vater weit mehr Kinder als "nur" die Menschen, nämlich auch noch alle Gefiederten, Vierbeiner, Pflanzen, Mineralien, Fische usw.

    Da fällt mir ein - schon uralt aber immer noch treffend:

    Treffen sich zwei Planeten in den weiten des All.
    Sagt der eine: "schön dich zu sehen, wie geht es dir denn?"
    Meint der andere: "Nicht so gut, ich habe mir Homo Sapiens eingefangen..."
    Antwortet der erste:" Ach, das ist halb so schlimm, das geht von selbst wieder vorbei..."

    Ansonsten sehe ich das so wie Ahorn, es kommt auf jeden einzelen an.

    Grüaßle,
    Nana
     
  4. Linya

    Linya Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2011
    Beiträge:
    138
    Ort:
    Wien
    Veränderung fängt bei sich selbst an.
    So lächerlich es klingt, aber sogar wenn jeder einfach nur seinen Müll richtig trennen würde, könnte man schon tausende Tonnen vermeiden bzw. wiederverwenden (wobei ja eine Wiederverwertung eigentlich auch wieder mit Problemen behaftet ist).

    Oder beim Einkaufen eher auf heimische Lebensmittel zurückzugreifen als auf Importierte, dies stärkt nicht nur den regionalen Markt, sondern spart auch CO2 (durch die Transportwege etc).

    Dies sind die kleinen Dinge die wir bereits ändern können!
     
  5. Palo

    Palo Guest

    Sind die Geister überfordert?
    Nö, warum sollten sie?
    Ist ne ziemlich menschliche und zudem bequeme Denke, irgendwer wird's schon richten.
     
  6. Sobek

    Sobek Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2008
    Beiträge:
    1.760
    Ort:
    Pu239
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    Die Geister wissen was sie tun.

    Sie haben nur nicht notwendigerweise menschliche Moralmaßstäbe.
     
  7. Feenweib

    Feenweib Guest

    Und wie verhält sich ein Schamane, wenn die Geister, die durch ihn sprechen und die ihn teilweise beherrschen Dinge fordern, die menschlichen Moralmasstäben widersprechen?
    Feenweib
     
  8. Sobek

    Sobek Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2008
    Beiträge:
    1.760
    Ort:
    Pu239
    Das hängt davon ab, was die von dem wollen. Fallweise Entscheidung, würde ich mal auf zwei Worte das reduzieren. Schamanen stehen ja nicht umsonst meistens außerhalb jeglicher gesellschaftlichen Norm der Gesellschaft oder des Stammes, dem sie angehören. Kannst Dir zusammenreimen, woran das liegen könnte.

    Sobek
     
  9. Sadivila

    Sadivila Guest

    Zitat nassrudin:

    Kann die Problemlösungstechnik Schamanismus hier etwas bewirken?


    Vielleicht.

    macht uns unseres Geistes bewusst.
     
  10. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    Hallo Sadira

    Dein "Vielleicht", stimmt mich nachdenklich.

    Eventuell müssten wir uns über die Art und Weise des/der Problemlösungstechnik/-en des Schamanismus Gedanken machen.

    Diese herauskristallisieren, um sie dann in unserer Umgebung so anzuwenden, dass die Gesellschaft ihre, aus Ihrem "Unwohlsein" hervorgerufene, Sucht nach mehr und noch mehr erkennt und so von ihrer Gier nach Bedürfnisbefriedigung, welches ein Schwelgen im Moment und ohne unbequeme Zugaben sein soll, ablässt.

    Du schreibst weiter:

    Die momentan stattfindende Bedrüfnisbefriedung macht dadurch Süchtig, dass sie nach der Befriedigung eine ungewohnte Leere hinterlässt. Es bleibt "ein schaler Nachgeschmack", das man dann wiederum mit weiteren Befriedigungen zu überdecken sucht.

    Eine dieser Techniken dazu wäre vielleicht, sich selbst zuerst mal auf sein Inneres zu wenden und im Dialog mit sich selbst die Intiution schärfen, worauf dann "ohne Dein Zutun" die "richtige" Handlung aufzeigt wird.
    Das Antwort kommt sofort und ohne ein logisches Durchdenken aller möglichen Wenn's und Aber's.
    Die Linke Hirnhälfte und die Rechte sind im harmonischen Einklang.
    Die Logik trifft das Sein.

    In diesem Zustand wird die richtige Handlung im richtigen Moment sofort und im Augenblick ( eine schamanische Technik ) ausgeführt.

    Zeitlos und intuitiv, im Sein und Jetzt, ohne wenn und aber.

    Gruss
     
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